Zum Inhalt wechseln Sitemap anzeigen
Universität Mozarteum
  • EN
  • DE
  • Studium 
    • Studienfinder
    • Semestertermine & Fristen
    • Service & Support
    • Help & Support
    • Departments
    • Institute
    • Internationales & Erasmus+
    • Universitätsbibliothek
    • FAQ - Fragen rund ums Studium
    • Coaching & Career
    • Downloads zum Studium
  • Forschung
  • News
  • Veran­staltungen
  • Personen
  • Publikationen
  • Über uns 
    • Die Universität
    • Organisation
    • Studieren und Arbeiten mit chronischer Krankheit / Behinderung
    • Kooperationen
    • Universität Mozarteum am Kurgarten
    • Presse & Medien
    • X-Reality-Lab
    • Mediathek
    • Angebote für Schulen
    • Help & Support
    • Nachhaltigkeit
    • Klangkörper & Ensembles
    • Archiv & Dokumentation
    • Europasinfonie
    • Practicing Care
    • Raumvermietung
    • FAiR – Female Artist in Residence
    • Alumni-Netzwerk
    • Öffentliche Mitteilungen
    • Elektronische Amtssignatur
    • Plattform Geschichtspolitiken
    • Interuniversitäre Einrichtung Wissenschaft & Kunst
  • Kontakt
  • Festivals & Akademien 
    • ARCo
    • Internationale Sommerakademie Universität Mozarteum
    • LIMINA - Contemporary Music Festival Salzburg
    • Kammermusikfestival HerbstTöne
    • Barocke Sommerakademie in Siena
    • Erika-Frieser-Kammermusiktage
    • ORA Originalklang-Festival
    • Mozarteum International Guitar Festival

Quicklinks

  • Studienfinder
  • Internationale Sommerakademie
  • MozOnline (Öffnet in neuem Tab)
  • Universitätsbibliothek
  • Festivals & Akademien
  • Wettbewerbe
  • Offene Stellen
  • FAQ
  • Intranet (Öffnet in neuem Tab)

Folge uns

  • Newsletter
  • Instagram (Öffnet in neuem Tab)
  • Facebook (Öffnet in neuem Tab)
  • YouTube (Öffnet in neuem Tab)

Sprache

  • English
  • Deutsch
Startseite

…

Startseite Suche

Suche

Zeige 16 von 5759 Ergebnissen
  • Thomas Ballhausen
    Lehrende*r, Mitarbeiter*in
    Thomas Ballhausen 
    Univ.-Lektor für Geschichte der Filmarchitektur & Literaturgeschichte
    Person
  • Stephan Pfister
    Mitarbeiter*in, Lehrende*r
    Stephan Pfister 
    Disponent / Assistent der Departmentleitung / Lehrender für Kulturmanagement & Organisation von Arbeitsabläufen
    Person
  • Rosa Batteg
    Mitarbeiter*in
    Rosa Batteg 
    Departmentsekretariat Schauspiel, Regie und Applied Theatre
    Person
  • Wolfgang Amadé Mozart: Le nozze di Figaro
    26.6.2024
    Wolfgang Amadé Mozart: Le nozze di Figaro 
    Als Schauspiel war La Folle journée aus der Feder des skandalträchtigen Autors Pierre Auguste Caron de Beaumarchais in Wien verboten. Mozart und Da Ponte konnten Kaiser Joseph II. allerdings suggerieren, die Gattung Oper würde den revolutionär-anrüchigen Text entschärfen, und erhielten so den Auftrag zu Komposition und Libretto. Ob sie das Stück nicht auf andere Weise eher noch zuspitzten, ist eine Frage, die sich jeder Inszenierung aufs Neue stellt. Mit Le nozze di Figaro führte die Opernklasse von Gernot Sahler und Alexander von Pfeil ihren im Mai 2023 mit Così fan tutte begonnenen Da-Ponte-Zyklus fort.
    News
  • Vincenzo Bellini: I Capuleti e i Montecchi
    15.12.2024
    Vincenzo Bellini: I Capuleti e i Montecchi 
    Die Aufführung von Vincenzo Bellinis Oper I Capuleti e i Montecchi präsentierte eine eindringliche Neuinszenierung des Meisterwerks. Unter der Regie von Alexander von Pfeil entstand eine Produktion, die den Fokus auf die unerbittliche Feindschaft zweier Clans und die Verzweiflung ihrer Opfer legte. Diese Inszenierung verlegte die Geschichte in einen universellen, zeitlosen Raum und brachte Bellinis düstere Vision von Liebe und Krieg mit erschütternder Klarheit auf die Bühne.
    News
  • W. A. Mozart: Don Giovanni
    25.5.2025
    W. A. Mozart: Don Giovanni 
    Mozarts Oper Don Giovanni behandelt den mythologisch aufgeladenen Stoff des Frauenverführers und Wüstlings Don Juan. Im Mittelpunkt steht ein skrupelloser Adliger, der maßlos lebt, Frauen verführt und sogar mordet – bis er schließlich von einer höheren Macht zur Rechenschaft gezogen wird. Die Geschichte ist tief in moralischer Problematik verwurzelt und stellt die Frage nach Schuld, Machtmissbrauch und Bestrafung.
    News
  • Ion Marin - Inhaber der Claudio Abbado-Stiftungsprofessur
    9.1.2021
    Ion Marin - Inhaber der Claudio Abbado-Stiftungsprofessur 
    Zum Wintersemester 2020/2021 wurde Maestro Ion Marin auf die Claudio Abbado-Stiftungsprofessur, gestiftet von der Hans Gröber-Stiftung Vaduz, berufen. Neben seiner Tätigkeit als Professor für Orchesterdirigieren wird er die künstlerische Leitung des Sinfonieorchesters der Universität Mozarteum Salzburg übernehmen.
    News
  • Auftakt zum Mozartforum 2021
    27.1.2021
    Auftakt zum Mozartforum 2021 
    7 Uraufführungen und alle Werke, die Mozart in seinem Todesjahr 1791 komponierte. Dieses ambitionierte Programm hat sich das neu gegründete Mozartforum der Universität Mozarteum für 2021 vorgenommen. Den Auftakt macht eine Inszenierung der Oper „La clemenza di Tito“, die am 1. Februar ohne Publikum, dafür im Livestream Premiere feiert.
    News
  • Hildegard Fraueneder
    Lehrende*r
    Hildegard Fraueneder 
    Senior Lecturer für Kunstwissenschaft / Stellvertretende Senatsvorsitzende
    Person
  • Bedrohte Autonomie?
    6.3.2021
    Bedrohte Autonomie? 
    Mit der Übernahme der Universität für Theater und Filmkunst Budapest durch eine regierungsnahe Stiftung setzt in Ungarn eine Bewegung ein, die längst zu einem europäischen Thema geworden ist – die Wahrung der Autonomie von Universität und Bildung.
    News
  • Kompositionen aus weiblicher Hand: Auftakt für die Erika-Frieser-Kammermusiktage
    6.5.2021
    Kompositionen aus weiblicher Hand: Auftakt für die Erika-Frieser-Kammermusiktage 
    News … Startseite News Kompositionen aus weiblicher Hand: Auftakt für die Erika-Frieser-Kammermusiktage Kompositionen aus weiblicher Hand: Auftakt für die Erika-Frieser-Kammermusiktage 06.05.2021 Medieninformation Sandra Steindl Sie war die erste weibliche Professorin für Klavierkammermusik in der Geschichte der Universität Mozarteum, langjährige Duo-Partnerin von Gerhard Mantel und Mitglied des Beethoven-Trios. 2021 ist sie Namensgeberin eines Festivalformats, das sich am 15. und 16. Mai in drei hochkarätig besetzten Konzerten erstmals dem kompositorischen Schaffen von Frauen durch die Jahrhunderte widmet: Erika Frieser. Unter den Mitwirkenden der Kammermusiktage: Juliane Banse, Andreas Martin Hofmeir, Klara Flieder, Enrico Bronzi, Christine Hoock, Pietro De Maria, u.a. sowie Studierende – die Konzerte werden live übertragen! „Eines der ersten prägenden Erlebnisse für mich – damals noch Studentin am Mozarteum – war ein Absolventenkonzert der Klavierkammermusikklasse Erika Frieser. Daraus entstand dann auch die Idee, der ersten weiblichen Professorin für Klavierkammermusik in der Geschichte des Mozarteums die Ehre zu erweisen“, so Biliana Tzinlikova, Initiatorin der ersten Erika-Frieser-Kammermusiktage und Leiterin einer Klasse für Klavierkammermusik an der Universität Mozarteum. Die Mission: dem kompositorischen Schaffen von Frauen eine größere Bühne geben. „Viele Werke von Frauen haben (noch) nicht den Platz bekommen, den sie verdienen. Gewohnheiten und eingefahrene Rollenbilder sind dafür verantwortlich, der unvoreingenommene Blick ist daher gefragt und wohl die wichtigste Voraussetzung für einen Dialog auf Augenhöhe.“  „Von Licht und Schatten und überreichen Ausdruckspaletten“ erzählt das Programm des ersten Konzertabends, das mit Amy Beachs (1867–1944) Suite for Two Pianos Founded upon Old Irish Melodies op. 104 (1924) eröffnet und gleich zu Beginn in eine düstere, melodisch und harmonisch stark chromatisch gefärbte Klangwelt eintaucht. Als sehr erfolgreiche Konzertpianistin war Amy Beach eine der ersten bedeutenden Komponistinnen ernster Musik in den USA. Das Liedprogramm des Abends folgt einem inhaltlichen roten Faden aus Einblicken in empfindsame, suchende Künstler*innen-Seelen und deren Reflexionen künstlerischen Tuns, die in Naturbildern enggeführt werden. Auch in den Biographien lassen sich bemerkenswerte Parallelen und Verbindungslinien herstellen: Sie alle drehen sich um Paris im weitesten Sinne. Die zu Lebzeiten vor allem durch ihre zahlreichen bittersüßen Salonstücke und Lieder berühmte und heute vor allem für ihr Concertino für Flöte und Orchester op. 107 bekannte Pianistin und Komponistin Cécile Chaminade (1857–1944) wurde ebenso in Paris geboren und privat ausgebildet wie die zeitlebens kranke und sehr jung verschiedene Lili Boulanger (1893–1918), die 1913 als erste Frau überhaupt den Grand Prix de Rome der französischen Gelehrtengesellschaft Académie des Beaux-Arts in Paris gewann, der traditionell mit einem Studienstipendium für einen Aufenthalt an der Académie de France in Rom einherging.  Junge (französische) Künstler*innen genau dieser Akademie traf wiederum Fanny Hensel (1805– 1847), die für kurze Zeit in Paris privat studiert hatte und selbst während ihrer Italienreise 1839/1840 Salons zum künstlerischen Austausch in Rom veranstaltete. Dabei zollte ihr nicht nur der frisch gekürte Rome-Preisträger Charles Gounod höchste Anerkennung als Komponistin und Pianistin, auch eine gute Bekannte gab sich die Ehre: Pauline Viardot-Garcia (1821–1910), Opernsängerin, Pianistin, Komponistin, Gesangspädagogin, Herausgeberin, multitaskende Salonière (wie Fanny Hensel) und, nicht zu vergessen, gebürtige Pariserin. Paris ist nicht zuletzt auch jene Stadt, in der die in Finnland geborene und bereits mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen gewürdigte Komponistin Kaija Saariaho (*1952) seit 1982 bzw. ihrem Studium am Institut de Recherche et Coordination Acoustique/Musique lebt. Henriëtte Bosmans’ (1895–1952) opulente, hochexpressive Sonate für Cello und Klavier (1919) ist noch in der spätromantischen Tradition verwurzelt und besticht durch eine breite Ausdruckspalette und extreme Kantabilität sämtlicher Themen. Das Lamento für Tuba und Klavier (1977) von Sofia Gubaidulina (*1931) stellt einen klanglich dunklen, instrumentalen Klagegesang dar, der die barocke Tradition des Seufzermotivs mit einer stark chromatischen, post-tonalen Musiksprache verbindet. Das Stück resp. sein Titel kann durchaus als Reaktion der Komponistin auf ihre Situation im repressiven sowjetischen Regime gesehen werden, das ihre Kompositionen diffamiert und verboten hatte.  Meisterwerke aus drei Generationen „moderner“ Komponistinnen erklingen im Rahmen des zweiten Konzerts. Galina Ustvolskaja (1919–2006) studierte von 1940 bis 1947 Komposition bei Dmitri Schostakowitsch am Leningrader Konservatorium. Ihr Trio für Klarinette, Violine und Klavier entstand kurz danach, 1949, während ihrer an das Studium anschließenden Aspirantur. Ustvolskajas Kompositionen zeichnen sich durch eine unverkennbare Klangsprache von kompositorischer Radikalität und Konsequenz in der Ausarbeitung des musikalischen Materials aus. Johanna Doderer (*1969) widmete ihr 2. Klaviertrio (DWV 52) von 2009 dem gut 200 Jahre zuvor verstorbenen österreichischen Komponisten Franz Joseph Haydn (1732–1809). Durchdachte musikalische Architektonik und Leichtigkeit stellen Bezüge zu dem wichtigen Neuerer und Wegbereiter der Wiener Klassik her. Doderers Komposition ist ein postmodernes und posttonales Werk. Sie scheut nicht vor tonalen Allusionen und Erinnerungen zurück. Ihre Komposition wirkt erfrischend, energiegeladen und ermöglicht es an vielen Stellen, Verbindungen zur Leichtigkeit der Musik der Wiener Klassik herzustellen. Rebecca Clarke (1886–1979) komponierte 1921 ihr Klaviertrio, das ihr den 2. Preis beim Coolidge International Prize in Berkshire in den USA eintrug. Der Tritonus erweist sich in motivischer und harmonischer Hinsicht als zentraler Baustein in diesem Stück. Clarkes Komposition beeindruckt mit einer konsequenten kompositorischen Durcharbeitung des musikalischen Materials.  Unter dem Motto „Wegbereiterinnen“ steht das Programm des dritten Konzerts. Es beginnt mit dem Quartett für 4 Violinen von Grażyna Bacewicz (1909–1969), einer der wohl bedeutendsten polnischen Komponistinnen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sie war die erste, die internationalen Ruf gewonnen hat und sich in einer patriarchal und konservativ geprägten polnischen Musikwelt behaupten und die Lanze für die Anerkennung komponierender Frauen brechen konnte. Durch die kulturpolitische Doktrin des Sozialistischen Realismus war sie gezwungen, mehr oder weniger widerständige Wege beim Komponieren zu finden, was unter anderem zu einer Synthese aus eleganter, technisch raffinierter, stark neoklassizistisch gefärbter Musiksprache und polnischen Volksmusikthemen führte. Das anschließende Streichquartett C-Dur op. 58 von Dora Pejačević (1885–1923) mit seiner spätromantisch erweiterten, teilweise auch impressionistischen, expressionistischen und atonalen Harmonik weist die Komponistin als „kühnste Persönlichkeit der Harmoniesphäre“ im Kroatien der ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts aus, die dort das Tor zu neuen Entwicklungen aufgestoßen hat. Die Französin Louise Farrenc (1804–1875) hat hingegen mit ihrem Klavierquintett Nr. 1 a-Moll op. 30 (1840) pionierinnenhaft versucht im operntrunkenen Paris des 19. Jahrhunderts die intellektuell-anspruchsvolle Kammermusik zu etablieren.  Das Programm für die Erika-Frieser-Kammermusiktage entstand im Austausch mit allen Mitwirken- den. „Es ist mir eine Freude, dass so viele exzellente Musiker*innen, Lehrende und Studierende unseres Hauses daran teilnehmen. Mein besonderer Dank geht auch an das Institut für Gleichstellung und Gender Studies, insbesondere an Michaela Schwarzbauer und Iris Mangeng für deren Unterstützung und ihre unermüdliche Begeisterung, dieses Projekt stattfinden zu lassen“, so Biliana Tzinlikova. Ein begleitendes Programmheft mit umfassenden Texten zu den Konzerten sowie ausführlichen Biografien der Mitwirkenden sowie Erika Frieser entstand unter der Leitung von Iris Mangeng. 
    News
  • Per Artistic Research durch die Galaxis
    3.6.2021
    Per Artistic Research durch die Galaxis 
    News … Startseite News Per Artistic Research durch die Galaxis Per Artistic Research durch die Galaxis 03.06.2021 Interview Sandra Steindl Die italienische Musikerin, Grafikdesignerin und Videokünstlerin Lucia D’Errico hat im April eine der ersten zwei Professuren für Artistic Research an der Universität Mozarteum angetreten. Ein Gespräch über das Glück, das ihr die künstlerische Forschung beschert. Lucia D’Errico, Sie haben klassische Gitarre am Conservatorio Benedetto Marcello und Englische Literatur an der Università Ca’ Foscari in Venedig studiert. Wann haben Sie begonnen, sich für künstlerische Forschung zu interessieren? Lucia D’Errico: Tatsächlich war mein Eintauchen in die Welt der künstlerischen Forschung ein Zufall. Auf der Suche nach einer festen Anstellung bin ich 2014 auf eine Ausschreibung am Genfer Orpheus Institut gestoßen, die mich sofort begeisterte. Denn es sah ganz danach aus, als könnten die Stelle und das Institut, eines der führenden Zentren für künstlerische Forschung in Europa, eine breites Spektrum an Interessen bündeln und katalysieren, das in meinem Leben als Musikerin keinen Platz hatte. Auch weil dieses Leben stark vom Markt und von Erwartungen reguliert wurde, die ich persönlich als einschränkend empfunden habe. In Genf wurde mir dann schnell bewusst, dass Artistic Research ein Feld ist, in dem ich mich als Künstlerin neu definieren kann, weil dort andere Regeln herrschen. Dieser Job hat mein Leben verändert und war wie eine Art Erleuchtung. War Ihnen bei Ihrer Ankunft am Orpheus Institut sofort klar, wohin Ihre Reise gehen wird? Ich hatte Glück, weil meine Dissertation Teil des Projekts „MusicExperiment21“ war und ich von einer starken Community an Forscherinnen und Forschern, aber auch von einer enormen kreativen Energie profitierte, die das Projekt ausstrahlte. Es bot sich ein überwältigendes Feuerwerk an neuen Ideen und Möglichkeiten – und es fühlte sich natürlich an. Was definitiv eine Weile gedauert hat, war herauszufinden, was Artistic Research tatsächlich ist, da das Feld selbst eine klare Definition ablehnt. Das irritiert zu Beginn und kann auch frustrierend sein. Was ich aber sofort mochte, ist, dass Artistic Research ein Verb und kein Nomen* ist. Man muss es tun und es braucht Zeit, man muss dabeibleiben. Und das ist auch gut so. Genau darin liegt nämlich die Chance, die künstlerische Aufmerksamkeit weg vom Endergebnis zu führen. Die Kraft von Artistic Research liegt in der Konzentration auf den Prozess. So haben alle, die diese Welt betreten, sowohl die Chance und als auch die Verantwortung, sie neu zu definieren. Das finde ich absolut spannend und auch revolutionär. Sowohl für die Kunst als auch für die Wissenschaft. In Ihrer Dissertation „Powers of Divergence. An experimental approach to written music“ stellen Sie die Frage, ob man die originalgetreue Wiedergabe einer Partitur aufgeben kann, ohne dabei das Erbe westlich notierter Kunstmusik aufzugeben. Kann man? Die Antwort auf die Frage hängt davon ab, was wir unter diesem Erbe verstehen. Wenn wir von der Prämisse ausgehen, dass es sich um ein Erbe im Sinne eines geschlossenen Reservoirs an musealen Objekten handelt, die im Originalzustand erhalten bleiben müssen, dann verschließt diese Vorstellung den Zugang und die Werke werden für immer das bleiben, was sie sind. Wenn wir aber davon ausgehen, dass diese Werke nicht etwas sind, sondern etwas tun und dass sie die Fähigkeit besitzen, auf uns zu wirken oder ob ihrer Verortung in einer bestimmten historischen Zeit mit anderen Zeiten kommunizieren, dann können wir in der Tat etwas mit ihnen tun und mit verschiedenen Möglichkeiten experimentieren. Das Buch und das Projekt wollten eine dieser Möglichkeiten aufzeigen. Das Wichtigste ist meiner Ansicht nach ein Wechsel der Perspektive – weg vom Verschließen hin zur Möglichkeit einer Öffnung. Und vor allem in etwas zu investieren, das für die heutige Zeit relevant ist. Haben Sie selbst als klassische Musikerin unter der „Musealisierung“ von Musik gelitten? Es muss an dieser Stelle erwähnt werden, dass ich für lange Zeit wirklich sehr präzise beim Lesen von Partituren war. Genau das hat vermutlich auch zu meinem Ausbruch geführt, zumindest hat es einen wesentlichen Teil dazu beigetragen. Aber ja, ich habe auch unter einer Unzufriedenheit gelitten, die mit einem Widerspruch einherging. Nämlich dem Widerspruch des vermeintlich freien Interpreten, der in einer vermeintlich offenen Partitur und ihren Informationen festsitzt. Es existiert diese Illusion der Kommunikation zwischen den beiden Seiten, die paradox ist und für mich persönlich irgendwann nicht mehr funktionierte. Welches Ihrer künstlerischen Forschungsprojekte war für Sie besonders bereichernd? Ein Projekt, das mir neben meiner Dissertation über divergente Perfomances am meisten Spaß gemacht hat, war „Rasch X“. Es basierte auf Robert Schumanns „Kreisleriana“ op. 16 (1938) und Roland Barthes‘ Essay „Rasch“. Über weitere akustische und visuelle Elemente sowie zahlreiche Texte generierten wir im Rahmen dieses künstlerischen Forschungsprojekts ein Netz an ästhetisch-epistemischen Querverweisen, die dem Publikum zusätzliche Wahrnehmungsebenen eröffnen sollten: die der Musik, die der projizierten und gelesenen Texte, die der Bilder und der Stimmen. Jenseits von Interpretation und Hermeneutik erforschte „Rasch X“ damit eine experimentelle Aufführungspraxis, die von der konventionellen, repetitiven Performance abweicht und über eine unendliche Galaxie von Schichten, Dingen und Objekten – darunter Manuskripte, Editionen, Aufnahmen, aber auch philosophische Texte vertraute künstlerische Objekte in Denkobjekte verwandelt. Und das Stück damit öffnetet. Am Ende haben wir das Klavierstück zwar gespielt, es war aber nur ein Element von vielen. Die Reaktionen des Publikums, das mit künstlerischer Forschung für gewöhnlich nichts am Hut hat, waren erstaunlich. Welche Bedeutung können die zwei Professuren für die Universität Mozarteum haben? Artistic Research birgt definitiv ein ungeahntes Entwicklungspotenzial für Künstlerinnen und Künstler, das zumindest gesehen und erkannt werden sollte. Die meisten Künstlerpersönlichkeiten sind ohnehin Forscherinnen und Forscher, da sie selten ohne Kontext arbeiten – ob sozial, politisch oder kulturell. Meistens schreiben sie über ihre Arbeiten. Auch wenn es nur Programmtexte sind, ist das bereits ein Anfang. Auch das ist eine Form von Verbalisierung, die mit einer Reflexion einhergeht und damit eine Art von Forschung ist. Für die Universität Mozarteum wünsche ich mir, dass die Forschung sichtbarer wird, und zwar nicht als etwas, das nur ein paar wenige tun, sondern als große Chance, von der wir als Musikerinnen und Musiker, als Künstler*innen enorm profitieren können. Powers of Divergence. An Experimental Approach to Music Performance, Leuven University Press 2018 Artistic Research: Charting a Field in Expansion, erscheint in Kürze bei Rowman & Littlefield International   (Ersterschienen in den Uni-Nachrichten / Salzburger Nachrichten am 5. Juni 2021)   Mehr News Call: Eine unvergessliche Begegnung 30.9.2026 Call: Eine unvergessliche Begegnung  Die Begegnung mit einer herausragenden Persönlichkeit kann für das ganze Leben prägend werden: Ein Gespräch, das Dabeisein bei einer Probe oder Performance, ein Spaziergang, eine gemeinsam verbrachte Stunde – persönliche Begegnung kann vieles bedeuten. The International Society of Mozarteum University Salzburg lädt herzlich ein, sich mit einem Anliegen für eine solche Begegnung zu bewerben. Ausschreibung Goethe vs. Tschechow - Alek Niemiro 28.9.2026 Goethe vs. Tschechow - Alek Niemiro  Der Alumnus und Regisseur Alek Niemiro wurde mit mehreren Nachwuchspreisen, darunter dem Austrian Art Alumni Award 2025 ausgezeichnet. Seine ersten Stücke entstanden noch vor seinem Studium und seine Arbeit führten ihn von Hamburg über Warschau nach Berlin, Konstanz und Salzburg wo er im Frühjahr „Echtzeitalter“ nach dem Roman von Tonio Schachinger im Schauspielhaus Salzburg auf die Bühne brachte. Ein Gespräch über positives Denken, die blinden Flecken auf deutschsprachigen Bühnen, Anti-Helden sowie Kompromissfähigkeit und Verantwortung. Alumnae & Alumni Stories Lea Oltmanns mit Austrian Art Alumni Award 2026 ausgezeichnet 22.9.2026 Lea Oltmanns mit Austrian Art Alumni Award 2026 ausgezeichnet  Lea Oltmanns, Regie-Absolventin am Thomas Bernhard Institut der Universität Mozarteum, wurde im Rahmen eines Festakts an der Akademie der bildenden Künste Wien, gestern mit dem A⁴ – Austrian Art Alumni Award 2026 für ihr Theaterprojekt „Gossipgirls“ ausgezeichnet. Auszeichnungen & Erfolge Lorena Mantl im Finale des Ö1 Talentestipendiums 21.9.2026 Lorena Mantl im Finale des Ö1 Talentestipendiums  Die Innsbrucker Künstlerin Lorena Mantl ist unter der Top 5 des Ö1 Talentestipendiums für bildende Kunst und die einzige Finalistin aus Westösterreich. Am 7. Oktober 2026 wird in Wien entschieden, wer das mit 10.000 Euro dotierte Ö1 Talentestipendium erhält. Auszeichnungen & Erfolge Mehr News
    News
  • Jörn Andresen: Im richtigen Takt zurück ins Chorkonzertleben EN
    12.6.2021
    Jörn Andresen: Im richtigen Takt zurück ins Chorkonzertleben EN 
    Die Wiederentdeckung und Belebung von (Chor-)Werken des Barock sind Herzensangelegenheiten von Jörn Hinnerk Andresen. Seit Herbst 2019 ist er Professor für Chorleitung an der Universität Mozarteum.
    News
  • #summercamp24
    17.7.2024
    #summercamp24 
    Auch heuer hat das Thomas Bernhard Institut wieder für das #summercamp24 seine Türen & Theater geöffnet: 25 Jugendliche und junge Erwachsene tauchten unter der Leitung von Renate Aichinger von 7. bis 12. Juli 2024 in die Welt des Theaters, vor allem aber in den Alltag der Schauspielschule ein: Wie ist es am Mozarteum zu studieren? Was lernt man da eigentlich genau? Und für manche ganz wichtig: Wie funktionieren die Aufnahmeprüfungen?
    News
  • Magie, Poetik und Absurdität
    15.12.2024
    Magie, Poetik und Absurdität 
    Anfang 2025 bringt die Opernklasse von Florentine Klepper und Kai Röhrig der Universität Mozarteum Christian Josts „Dichterliebe“ auf die Bühne. Die beiden Ausstatterinnen Carla Schwering und Yvonne Schäfer sprechen über Ideen und Umsetzung ihrer Visionen für das Bühnenbild.
    News
  • Prix Ars Electronica-Auszeichnung für das Spieleprojekt „Black Day“
    15.6.2021
    Prix Ars Electronica-Auszeichnung für das Spieleprojekt „Black Day“ 
    Das Spieleprojekt „Black Day“, das im Rahmen des interdisziplinären künstlerischen sowie kultur- und medienpädagogischen Forschungsprojekts schnitt # stellen mit Jugendlichen der NMS Lehen entstanden ist, erhielt eine Prix Ars Electronica Auszeichnung U14. Nach einem Prix Ars Electronica im letzten Jahr und dem European Youth Culture Award in der Kategorie Wissenschaft und Forschung ist das die dritte große Auszeichnung für das Forschungsprojekt.
    News
  • 1
  • ...
  • 69
  • 70
  • 71
  • 72
  • 73
  • ...
  • 360
  • Studium 
    • Studienfinder
    • Semestertermine & Fristen
    • Service & Support
    • Help & Support
    • Departments
    • Institute
    • Internationales & Erasmus+
    • Universitätsbibliothek
    • FAQ - Fragen rund ums Studium
    • Coaching & Career
    • Downloads zum Studium
  • Forschung
  • News
  • Veran­staltungen
  • Personen
  • Publikationen
  • Über uns 
    • Die Universität
    • Organisation
    • Studieren und Arbeiten mit chronischer Krankheit / Behinderung
    • Kooperationen
    • Universität Mozarteum am Kurgarten
    • Presse & Medien
    • X-Reality-Lab
    • Mediathek
    • Angebote für Schulen
    • Help & Support
    • Nachhaltigkeit
    • Klangkörper & Ensembles
    • Archiv & Dokumentation
    • Europasinfonie
    • Practicing Care
    • Raumvermietung
    • FAiR – Female Artist in Residence
    • Alumni-Netzwerk
    • Öffentliche Mitteilungen
    • Elektronische Amtssignatur
    • Plattform Geschichtspolitiken
    • Interuniversitäre Einrichtung Wissenschaft & Kunst
  • Kontakt
  • Festivals & Akademien 
    • ARCo
    • Internationale Sommerakademie Universität Mozarteum
    • LIMINA - Contemporary Music Festival Salzburg
    • Kammermusikfestival HerbstTöne
    • Barocke Sommerakademie in Siena
    • Erika-Frieser-Kammermusiktage
    • ORA Originalklang-Festival
    • Mozarteum International Guitar Festival

Quicklinks

  • Studienfinder
  • Internationale Sommerakademie
  • MozOnline (Öffnet in neuem Tab)
  • Universitätsbibliothek
  • Festivals & Akademien
  • Wettbewerbe
  • Offene Stellen
  • FAQ
  • Intranet (Öffnet in neuem Tab)

Folge uns

  • Newsletter
  • Instagram (Öffnet in neuem Tab)
  • Facebook (Öffnet in neuem Tab)
  • YouTube (Öffnet in neuem Tab)

Sprache

  • English
  • Deutsch
© 2023 Universität Mozarteum
  • Impressum
  • AGB
  • Datenschutzerklärung
made by pixelart - pixelart.at
Universität Mozarteum
YouTube ist deaktiviert
Für die Verwendung von YouTube Videos benötigen wir Ihre Zustimmung. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.
Vimeo ist deaktiviert
Für die Verwendung von Vimeo Videos benötigen wir Ihre Zustimmung. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.
Google Maps ist deaktiviert
Für die Verwendung von Google Maps benötigen wir Ihre Zustimmung. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.