Universitätsbibliothek

Bibliothek, Foto durch Bücherregale | © Elsa Okazaki

Mit einem Gesamtbestand von über 300.000 Medien zählt unsere Universitätsbibliothek zu den größten öffentlichen Musik- und Kunstbibliotheken Österreichs. Sie ist der perfekte Ort, um in die Vergangenheit einzutauchen und Visionen für die Zukunft zu entwickeln. Ob Student*in, Doktorand*in oder Lehrende*r – unsere Bestände bieten alles für den universitären Alltag Notwendige und darüber hinaus.

Universitätsbibliothek

+43 676 88122 996
bibliothek@moz.ac.at

Mirabellplatz 1
5020 Salzburg

Semester-Öffnungszeiten
Montag bis Donnerstag
9.00–17.00 Uhr

Freitag
9.00–14.00 Uhr
14.00–17.00 Uhr nur Lesesaalnutzung

Bitte beachten Sie unsere Ferialöffnungszeiten!


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168.758
Noten
114.266
Bücher
19.287
Digitale Medien
303.266
Suchanfragen im Onlinekatalog

Öffnungszeiten

Zwischen 01.02.2024 und 01.03.2024 gelten unsere Ferialöffnungszeiten: Mo-Fr 09:00-16:00

 

Kontakt

INNSBRUCK

Bibliothek Haus der Musik Innsbruck / Fachbibliothek Musik
(inkl. Bestand des Departments für Musikpädagogik Innsbruck)
Universitätsstraße 1
6020 Innsbruck
+43 512 507 25755
ulb-hdmi@uibk.ac.at

Die aktuellen Öffnungszeiten finden Sie hier.
Leitfaden zur Bibliotheksnutzung

Bibliothek Bildende Künste & Gestaltung Innsbruck
Amraser Straße 4
6020 Innsbruck
+43 676 88122 441
verena.wintersteller@moz.ac.at

ÖffnungszeitenMo–Fr von 8.30–12.00 Uhr

 

 

 

SALZBURG

Bibliothek Orff-Institut
Frohnburgweg 55
5020 Salzburg
+43 676 88122 556
bibliothek.orff@moz.ac.at

ÖffnungszeitenMo–Fr von 9.00–16.00 Uhr
Geschlossen: August, Weihnachtsferien

Archiv Spielforschung & Playing Arts
Schwarzstraße 24
5020 Salzburg
+43 676 88122 621
rainer.buland@moz.ac.at
[Termin nach Vereinbarung]

Institutsbibliothek für Musikalische Rezeptions- & Interpretationsgeschichte
Mirabellplatz 1 (GG Raum 253)
5020 Salzburg
+43 676 88122 619
rainer.schwob@moz.ac.at
[Termin nach Vereinbarung]

  • Ausleihe: leihstelle.bibliothek@moz.ac.at
     
  • Fernleihe: fern.leihe@moz.ac.at
    Neben persönlichen Kontaktdaten wie Name, E-Mail, Telefon, bitten wir um folgende Angaben zum Werk: Autor*in/Komponist*in, Titel, ggf. Verlag, Ausgabeform, Jahr etc.
     
  • Infokompetenz: schulungen.bibliothek@moz.ac.at
     
  • Ankaufswunsch: ankauf.bibliothek@moz.ac.at
    Neben persönlichen Kontaktdaten wie Name, Email, Telefon, bitten wir um folgende Angaben zum Werk: Autor*in/Komponist*in, Titel, ggf. Verlag, Ausgabeform, Jahr etc.
     
  • Digitale Medien: EMedien.Bibliothek@moz.ac.at
    Bei inhaltlichen Fragen zu unseren digitalen Medienangeboten und für digitale Nutzerwünsche wenden Sie sich bitte an diese Adresse.

Archiv Spielforschung & Playing Arts

(Öffnet in neuem Tab)

Das Archiv besitzt eine beachtliche Sammlung von historischen Spielbüchern, Spielplänen und Grafiken. Das 1990 von Günther Bauer gegründete Forschungsinstitut wirdmet sich der Kulturgeschichte des Spiels und der Playing Arts.

Personen
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1841
Die 1841 vom Dom-Musik-Verein ins Leben gerufene Musikschule Mozarteum deckt ihre geringen bibliothekarischen Bedürfnisse aus den Beständen der bereits bestehenden Mozart-Bibliothek.

1922
Mit der Umgestaltung der Schule in ein staatliches Konservatorium und der damit verbundenen Loslösung vom Gründungsinstitut offenbart sich zum ersten Mal die Notwendigkeit der Einrichtung einer "Schulbibliothek". Im Schuljahr 1924/25 wird vom damaligen Direktor des Konservatoriums Bernhard Paumgartner ein erster Anlauf genommen, aus Lehrmittelbeiträgen und Spenden einen Grundstock an Musikalien aufzubauen.  

1930
Erst am 1. Jänner 1930 kann mit der Aufstellung und Katalogisierung begonnen werden.
Somit ist 1930 als das Gründungsjahr der Bibliothek zu betrachten. Betreut wird die Bibliothek von einem "Lektor", d. h. von einer Lehrkraft, die zusätzlich zu ihrer Lehrtätigkeit die Auswahl der Literatur zu tätigen hat.

1939
Das Mozarteum wird "Reichshochschule" Die Bibliothek erhält zusätzlich einen Leseraum. Staatliche Dotierung ermöglicht einen kontinuierlichen Bestandsaufbau. Bis 1944, als im Zuge der Kriegsereignisse auch das Mozarteum schließen muss, ist ein Bestand von über 10.000 Bänden erreicht (8043 Musikalien, 1999 Bücher) und auch eine Diskothek eingerichtet.

1947
Neuanfang auf Basis des nach Kriegsende erheblich reduzierten Altbestands.

1971
Unterbringung im Hannibal-Trakt des alten Mozarteums. Ende 1975 umfasst der Bestand ca. 50.000 Bände, 122 laufend geführte Zeitschriften und 3991 Schallträger. 1973 wird zum ersten Mal ein hauptberuflicher Bibliothekar bestellt.

1977
Im Zuge des Neubaus der Hochschule erfolgt die Unterbringung der Bibliothek am Haus Mirabellplatz 1.    

1981
Mit der Gründung der "Abteilung Musikerziehung in Innsbruck" entsteht eine Außenstelle auf der Basis einer bereits bestehenden Bibliothek.

1983
Ab 1983 werden zwei Außenstellen (Orff-Institut und Innsbruck) durch die Hauptbibliothek mitbetreut.

1994
Mit der Umstellung auf das automationsunterstützte Bibliothekssystem BIBOS und der Teilnahme am Österreichischen Bibliothekenverbund erfolgt eine grundlegende Modernisierung des gesamten Geschäftsgangs sowie eine intensive Vernetzung mit den wissenschaftlichen Bibliotheken Österreichs.

1999
Nach der Schließung des Gebäudes Mirabellplatz 1 im Jahre 1998 wird die Bibliothek im Zentrum im Berg (ZIB) untergebracht.

2003
Übernahme des Universitätsarchivs und Umbenennung in "Universitätsbibliothek und Dokumentation".

2004
Die Umstellung  auf automationsgestützten Betrieb findet mit der Einführung der elektronischen Entlehnung – 2004 an der Hauptbibliothek, 2009 an den beiden Außenstellen – ihren Abschluss.

2006
Mit der Eröffnung des Neuen Hauses im Jahr 2006 erfolgt die Rücksiedlung an den Standort Mirabellplatz 1. 260.000 Medien (Bücher, Noten und audiovisuelle Medien) bilden den heutigen Bestand, 270 Zeitschriften werden laufend geführt, das Online-Angebot wird kontinuierlich erweitert. Neben der Hauptbibliothek umfasst die Bibliothek die Abteilungsbibliotheken "Orff-Institut" und "Musikpädagogik in Innsbruck" sowie einzelne bei den Abteilungen resp. Instituten angesiedelte Handbibliotheken.

2007
2007 wird mit der Retrokatalogisierung des veralteten Zettelkatalogs begonnen. Nach der vollständigen Einarbeitung des Buchkatalogs wird seit Anfang 2009 an der Erfassung des Musikalienbestands gearbeitet. Prof. Gerhard Wimberger, der der Bibliothek seit 2008 immer wieder Autographe überlässt, gibt den Anstoß zum Aufbau einer Autografensammlung, die mittlerweile auch wertvolle Materialien von Cesar Bresgen, Barna Kovats und Hermann Regner enthält.

2011
Im Sinne einer Qualitätsprüfung durch unabhängige Expert*innen wurde die Universitätsbibliothek 2011 durch Auditor*innen der Arbeitsgemeinschaft der Kunst- und Museumsbibliotheken (AKMB) evaluiert. Im Rahmen eines zweitägigen Besuches wurde die Bibliothek auf der Grundlage von 84 internationalen Standards bewertet. Das erfreuliche Ergebnis: Die erforderliche Punktezahl wurde überschritten. Der Bibliothek wurde das Qualitätszertifikat des Instituts für Bibliothekswissenschaft der Humboldt-Universität Berlin zuerkannt.

2012
Die Universitätsbibliothek startete das Pilotprojekt "Bildungspartnerschaft mit Salzburger Schulen". Im Rahmen dieses Projektes werden Bibliotheksführungen und Workshops für Schüler*innen angeboten, die so die Universitätsbibliothek kennen lernen und als Nutzer*innen gewonnen werden können.

2013
Nach der einjährigen Pilotphase des Projekts "Bildungspartnerschaft mit Salzburger Schulen" wurde eine dauerhafte Bildungspartnerschaft mit dem Musischen Gymnasium fixiert. Die Schüler*innen der 6. und 7. Klassen werden mit ihren Lehrenden jährlich zu Veranstaltungen und Workshops in der Universitätsbibliothek eingeladen.

Ebenfalls in diesem Jahr wurde das Projekt "Provenienzforschung" abgeschlossen. Der gesamte vor 1945 erschienene Buchbestand wurde auf Besitzvermerke überprüft, um ausschließen zu können, dass unrechtmäßig enteignetes NS-Raubgut den Weg in die Bestände gefunden hat. Glücklicherweise wurden keine Hinweise auf eine derartige Geschichte von Werken gefunden.

2016
Anfang des Jahres wurde die Retrokatalogisierung des alten Zettelkatalogs abgeschlossen – damit waren erstmals sämtliche Bestände der Bibliothek online recherchierbar.
Im selben Jahr wurden die Bestände der Universitätsbibliothek um bedeutende Werke erweitert: Der ehemalige Mozarteum-Professor Gerhard Wimberger hatte wenige Wochen vor seinem Ableben seinen Nachlass der Bibliothek übergeben.

Das institutionelle Repositorium für die Archivierung und Veröffentlichung von digitalisierten Werken der Bibliothek und von Hochschulschriften wird eingerichtet. Damit wird eine auch für Open Access bedeutende Infrastruktur zur Verfügung gestellt.

2018
Seit Juni 2018 ist das digitale Repositorium der Universitätsbibliothek online. Das Repositorium dient als Publikationsserver für Veröffentlichungen von Angehörigen des Mozarteums sowie als Speicher für digitale und digitalisierte Werke. Der gesamte Inhalt des Repositoriums ist frei zugänglich. Den Anfang machten Grafiken des Instituts für Spielforschung sowie historische Bestände der Bibliothek. Das Repositorium wird laufend erweitert.

Im September fand im Hauptgebäude des Mozarteums am Mirabellplatz ein EU-Gipfel im Rahmen der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft statt. Die Bibliothek wurde zum Pressezentrum mit 150 Medienarbeitsplätzen umfunktioniert, dazu musste die Glaswand zum Foyer ausgebaut werden. Der gesamte Lesesaal sowie der Infobereich wurden ausgeräumt, die Medien in 2000 Umzugskartons zwischengelagert und im Anschluss wieder eingeräumt.

Im Oktober wurde das Haus der Musik in Innsbruck eröffnet. Das Haus beherbergt neben Departments der Universität Mozarteum und dem Tiroler Landeskonservatorium auch verschiedene Konzertveranstalter, das Tiroler Sinfonieorchester sowie verschiedene Vereine aus der Volkskultur. Auch die Bibliothek ist eine Gemeinschaftsbibliothek, in der die Bestände des Departments für Musikerziehung Innsbruck mit denen der Bibliothek des Landeskonservatoriums sowie des Institutes für Musikwissenschaft der Universität Innsbruck zusammengelegt wurden.

2019
Seit dem Wintersemester 2019/20 ist der Lesesaal der Bibliothek zusätzlich zu den regulären Öffnungszeiten dreimal pro Woche abends sowie Samstag vormittags geöffnet. Der Lesesaal wird in dieser Zeit von sechs studentischen Mitarbeiter*innen betreut. Die Leihstelle bleibt zu diesen erweiterten Öffnungszeiten geschlossen. Der Service wurde von den Studierenden der Universität von Anfang an sehr gut angenommen.

2020
Seit dem Sommersemester 2020 werden Abschlussarbeiten zum Zweck der Plagiatsprüfung im Repositorium der Universität Mozarteum hochgeladen. Dies ersetzt die bisher notwendige Abgabe der Arbeit in digitaler Form auf CD-Rom. Der Service sowie das dazugehörige Beratungsangebot für Studierende wird von zwei Mitarbeiter*innen der Bibliothek betreut.
Zu Beginn des Sommersemesters erreichte die Corona-Pandemie (Covid-19) ihren ersten Höhepunkt in ganz Europa. Vom "Lockdown" ab Mitte März war auch das Mozarteum betroffen – die Lehre wurde auf Distance Learning umgestellt. Die Bibliothek arbeitete zu dieser Zeit (sowie auch in den darauf folgenden "Lockdowns") in einer Mischung aus reduziertem Betrieb und Home Office.

Bis auf wenige Wochen der Schließung im März und April konnte der Service für die Bibliotheksnutzer*innen – mit Einschränkungen – die ganze Zeit hindurch aufrecht erhalten werden. In der Zeit der Schließung sowie auch danach waren Mitarbeiter*innen der Bibliothek in der "Task Force digitale Lehre" aktiv und unterstützten Studierende und Lehrende beim der Verwendung der digitalen Ressourcen (E-Books, elektronische Zeitschriften, Datenbanken) der Bibliothek.

Im Sommer erweiterte sich das Aufgabengebiet der Bibliothek um einen weiteren Bereich: Mit einem von der Bibliothek verwalteten Publikationsfonds werden Open-Access-Publikationen von Hausangehörigen unterstützt.

Im September wurde die digitale Literaturverwaltung der Bibliothek vom System Aleph auf das zeitgemäßere Alma umgestellt. Auf die Mitarbeiter*innen der Bibliothek kamen zahlreiche Zusatzaufgaben im Hintergrund zu – unter anderem musste die Migration aller Bestände (Datensätze) in das neue Literaturverwaltungssystem bewerkstelligt sowie der Umgang mit dem neuen Programm erlernt werden. Diese Herausforderungen konnten aufgrund des großen Einsatzes des Teams zum Teil im Home Office gut bewältigt werden.
Für die Bibliotheksnutzer*innen änderte sich vor allem die Suchoberfläche des Bibliothekskatalogs, der unter dem Namen MozSearch mehr Benutzerfreundlichkeit sowie eine größere Anzahl an durchsuchbaren digitalen Beständen bietet.

Die Sammlungspolitik der Bibliothek der Universität Mozarteum orientiert sich an dem an der Universität gelehrten Fächerspektrum Musik, Theater und Bildende Kunst.

Die Aufgaben der Universitätsbibliothek umfassen:

  • Beschaffung, Inventarführung, regelwerkskonforme Erschließung und benützerfreundliche Bereitstellung aller für Forschung, Lehre & Studium erforderlichen Informationsträger unter Beachtung weitgehender Kontinuität und Vollständigkeit
  • Bereitstellung von Beständen zur Entlehnung für die Universitätsangehörigen und für die interessierte Öffentlichkeit
  • Lizenzierung & Organisation des Zugriffs auf elektronische Ressourcen
  • Weltweite Beschaffung & Vermittlung von wissenschaftlichen und künstlerischen Informationen unter Berücksichtigung der urheberrechtlichen Bestimmungen
  • Konservierung, Pflege & Erschließung des Bibliotheksbestands
  • Teilnahme und Mitarbeit an Gemeinschaftsunternehmen des österreichischen und internationalen Bibliotheks- & Informationswesens, insbesondere am österreichischen Bibliothekenverbund
  • Benützerschulung unter dem Aspekt der Informationskompetenz
  • Dokumentation der künstlerischen und wissenschaftlichen Leistungen der Universität
  • Bibliotheksführungen
  • Recherchekurse für alle Nutzer*innen
  • Recherchekurse als Teil von Lehrveranstaltungen
  • Beratung bei der wissenschaftlichen Recherche im Einzelsetting
  • Kurse zum Arbeiten mit dem Literaturverwaltungsprogramm Citavi

Außerdem ist die Bibliothek bei verschiedenen Veranstaltungen präsent (z.B. Lange Nacht der Forschung) und organisiert einmal pro Semester die Lange Nacht der aufgeschobenen Abschlussarbeiten, wo Studierende durch physische und geistige Nahrung beim Schreiben Unterstützung finden.