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  • Hochkarätiger Akademiesommer
    8.7.2022
    Hochkarätiger Akademiesommer 
    News … Startseite News Hochkarätiger Akademiesommer Hochkarätiger Akademiesommer 08.07.2022 Medieninformation © Universität Mozarteum 1922: Gründung der IGNM August 1922. Salzburg wird zum ersten Mal internationaler Treffpunkt zahlreicher zeitgenössischer Komponist*innen – Rudolf Réti und Egon Wellesz veranstalten „Internationale Kammermusik-Aufführungen“ am Mozarteum. Béla Bartók, Paul Hindemith, Arthur Honegger, Darius Milhauds, Ethel Smyth, Anton von Webern und viele mehr treffen sich im Café Bazar, um das erste internationale Friedensprojekt in der Musik nach dem Ersten Weltkrieg zu etablieren: Am 11. August 1922 wird die Internationale Gesellschaft für Neue Musik gegründet – als Interessensvertretung von Komponist*innen und Interpret*innen zeitgenössischer Musik. „Zum Zeitpunkt der Gründung hatte die Gesellschaft einen diplomatischen Zweck: Menschen zusammenzubringen und gemeinsam Musik zu erleben, die vier oder fünf Jahre zuvor noch verboten war. Die IGNM war ein Projekt des (neuen) Hörens. Nach dem Zweiten Weltkrieg zeigte die Gesellschaft dann eine weitere Facette: Hochmoderne Musik junger Komponist*innen aktiv zu fördern, alte Muster aufzubrechen und Neues zu erarbeiten“, so der Musikwissenschaftler und Projektleiter einer IGNM-Ausstellung anlässlich des Jubiläums Matthew Werley.   2022: ARCO – Art, Research and Creation Opus Genau 100 Jahre später hebt die Universität Mozarteum in Kooperation mit Gmem Marseille ein neues Projekt aus der Taufe, das sich der intensiven Förderung zeitgenössischer Musik widmet: Erstmals ist die Internationale Sommerakademie 2022 Gastgeberin für ARCO – Art, Research and Creation Opus, eine französisch-österreichische Akademie für zeitgenössische Komposition. „ARCO ist die Weiterentwicklung aus einer vom französischen Komponisten Yann Robin gegründeten Akademie für zeitgenössische Musik und der vormalig deutsch-französischen Sommerakademie OPUS XXI, die beide der Idee folgten, hocharrivierte französische Ensembles internationalen jungen Komponistinnen und Komponisten zur Seite zu stellen, zu einer gemeinsamen und professionellen Finalisierung ihrer Werke bis hin zur öffentlichen Aufführung. Durch die staatliche Förderung, die Ensembles in Frankreich für Vermittlungsarbeit, die Vergabe von Kompositionsaufträgen und für Konzerte erhalten, kann ein außerordentlich hohes Level an Professionalität finanziert werden, das in anderen Kontexten nicht leistbar wäre“, erläutert Rektorin Elisabeth Gutjahr. Die Staatspräsidenten von Frankreich und Österreich haben die Schirmherrschaft über das Projekt übernommen.   Hochkarätige Tutor*innen & Ensembles Seit 2019 erhalten ausgewählte Teilnehmer*innen im Rahmen von ARCO in direkter Arbeit mit renommierten Coaches wie Henry Fourès, Eva Reiter, Yann Robin oder Johannes Maria Staud sowie den Ensembles Les Métaboles, Ensemble Multilatérale und dem Tana Quartet ein intensives Coaching und unmittelbares Feedback auf ihre Werke. ARCO fand – pandemiebedingt – bisher zweimal in Marseille in einer ehemaligen Tabakfabrik statt, in Zukunft in jährlichem Wechsel auch an der Universität Mozarteum in Salzburg. Das Kernteam von ARCO konzentriert sich vorranging auf die Komposition, heuer sind erstmals auch Vokalist*innen der Universität Mozarteum sowie ein Dirigierstudierender mit dabei. „Es ist wirklich ein Festival, sehr international und mit hochkarätigen Auftragskompositionen. Insofern kreiert es ein ganz eigenes Format, das man so kein zweites Mal findet“, freut sich Elisabeth Gutjahr.   Spannende Publikumsprogramme Die beiden Akademien bieten nicht nur den teilnehmenden Musiker*innen eine einzigartige Atmosphäre, sondern halten auch für das Publikum einen spannenden Sommer bereit. Den Auftakt machen die beiden Eröffnungskonzerte: ARCO am 9. Juli im Max Schlereth Saal und Sommerakademie am 11. Juli im Solitär. Das Programm von ARCO führt daraufhin unter anderem zu einer Produktion im Marionettentheater sowie zu einem besonderen Konzerterlebnis im Museum der Moderne. Am Mirabellplatz 1 finden kleine Mittagskonzerte, und zwei große Abschlusskonzerte statt. „Besucherinnen und Besucher erleben diesen Sommer einen Bogen über ein Programm, das mit ARCO ganz zeitgenössisch beginnt, im Rahmen der Sommerakademie in die Klassik und Romantik mündet und mit den Wettbewerben sowie den Veranstaltungen im Rahmen der Festspiele abschließt – unter anderem mit einem Konzert zum 100-jährigen Jubiläum der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik sowie einer special performance zum Gründungstag im Café Bazar. Zusätzlich zu den Festspielen kann man im Sommer ‚in Echtzeit‘ den Nachwuchs sehen und live dabei sein, wenn etwas Neues entsteht“, beschreibt Elisabeth Gutjahr die Besonderheiten des diesjährigen „Akademiesommers“ an der Universität Mozarteum.   Auch die Details aus dem Programm der Sommerakademie stehen bereits fest: Alexander Gilman wird mit seinen LGT Young Soloists ein fulminantes Eröffnungskonzert gestalten, ausgewählte Studierende zeigen im Rahmen der Kooperation mit der Gemeinde und dem Kulturverein Flachau im Konzertsaal von Schloss Höch ihr Können und die Intensivkurse ‚Young Excellence‘ garantieren ein großartiges Programm für das Abschlusskonzert am 5. August“, gibt Hannfried Lucke, Vizerektor der Universität Mozarteum und künstlerischer Leiter der Sommerakademie erste Ausblicke. Neben bereits bekannten Namen werden heuer auch neue Gäste begrüßt: u.a. der ehemalige Sommerakademie-Preisträger und Konzertpianist Herbert Schuch, die Violinistin Latica Honda-Rosenberg, der Grazer Pianist Markus Schirmer, Alexander Gilman, Violin-Professor am renommierten Royal College of Music in London, der Cellist Valentin Radutiu, der international gefeierte Bassbariton und KS Andreas Schmidt und die Münchner Geigerin Barbara Doll. Erstmals werden alle Meisterklassen und Zusatzkurse wie auch Konzerte am Mirabellplatz 1 konzentriert und die räumliche Trennung von Gesangs- und Instrumentalklassen der vergangenen Jahre aufgehoben; eine spannende Chance für Neues und für noch intensiveren, interdisziplinären Austausch zwischen Studierenden und Lehrenden.   Barocke Sommerakademie in Siena Wer diesen Sommer das gesamte Programm der Internationalen Sommerakademie miterleben möchte, dem steht im September noch ein besonderer Höhepunkt bevor – SOAK goes Siena! Gemeinsam mit der italienischen Accademia Musicale Chigiana rief die Universität Mozarteum 2021 die Barocke Sommerakademie ins Leben: Meisterkurse zur Vertiefung des Studiums der Barockmusik in Siena. Aus dem Department für Alte Musik werden acht Lehrende für Konzerte, Meisterklassen und eine konzertant aufgeführte Oper in die musikalisch ruhmreiche italienische Stadt reisen und gemeinsam mit den Teilnehmenden ein sehenswertes Programm als „Abschluss-Festival“ der Sommerakademie in der Toskana gestalten.
    News
  • Ordre des Arts et des Lettres für Rektorin Elisabeth Gutjahr
    13.10.2022
    Ordre des Arts et des Lettres für Rektorin Elisabeth Gutjahr 
    Am 11. Oktober 2022 wurde Rektorin Prof.in Elisabeth Gutjahr vom Botschafter der Republik Frankreich, Gilles Pécout, in den Offiziersstand des Orden „Ordre des Arts et des Lettres“ für ihr Engagement in den Bereichen Kultur und Wissenschaft berufen.
    News
  • Johannes Maria Staud erhält den Österreichischen Kunstpreis 2022
    1.11.2022
    Johannes Maria Staud erhält den Österreichischen Kunstpreis 2022 
    Das Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport (BMKÖS) gab vor Kurzem die Gewinner*innen des mit jeweils 15.000 Euro dotierten Österreichischen Kunstpreises 2022 bekannt - Johannes Maria Staud erhält den Kunstpreis in der Sparte Musik!
    News
  • Die Letzten Werke: Mozarts Requiem & Menuette aus 1791
    4.10.2021
    Die Letzten Werke: Mozarts Requiem & Menuette aus 1791 
    News … Startseite News Die Letzten Werke: Mozarts Requiem & Menuette aus 1791 Die Letzten Werke: Mozarts Requiem & Menuette aus 1791 04.10.2021 Medieninformation © Universität Mozarteum Das Mozartforum der Universität Mozarteum, kürzlich mit dem Salzburger Kulturplakatpreis 2021 für „1791“ ausgezeichnet, widmet sich 2021 der Neubetrachtung jener Werke, die W. A. Mozart in seinem letzten Lebensjahr 1791 komponierte. Im Oktober stehen zwei Uraufführungen am Programm. Mozartforum 1791: Eine Auseinandersetzung mit direktem Brückenschlag: Aus der Verantwortung der Universität Mozarteum für Wolfgang Amadé Mozart erwuchs die Gründung eines Forums, das sich der Vernetzung und Anregung von Aktivitäten rund um Mozart aller Institute und Departments der Universität verpflichtet hat. Das Motto 2021: 1791 –  Mozarts Todesjahr, das sich heuer zum 230. Mal jährt. Zur Aufführung hätten alle Werken kommen sollen, die W. A. Mozart in seinem letzten Lebensjahr komponierte. Nachdem ein Großteil der Veranstaltungen im Sommersemester 2021 covidbedingt nicht stattfinden konnte, startet das Mozartforum mit Beginn des Wintersemesters einen neuen Anlauf. Gleich zu Beginn stehen zwei Uraufführungen am Programm, die den Kreis zwischen gestern und heute schließen und als Brückenschlag ins das Jahr 2021 zu verstehen sind. Luft und Fleisch (Uraufführung) 8. & 9. Oktober 2021, 20.00 Uhr, Theater im Kunstquartier, Paris-Lodron-Straße 2a Findet sich in den Strukturen der mittlerweile 230 Jahre alten Tänze Mozarts etwas Zeitlose, das uns heute noch bewegt? Mirjam Klebel (Konzept und Choreographie), Alexander Bauer und Oscar Jockel (Komposition & Konzeption) kreieren mit Studierenden des Thomas Bernhard Instituts einen spartenübergreifenden szenischen Theaterabend mit Neuer Musik für Kammerorchester und Elektronik sowie Mozarts Menuetten aus 1791. „Luft und Fleisch“ ist ein Erlebnisraum, in dem archetypische Klangformen aufeinandertreffen und unerwartete Verbindungslinien zwischen Musik- und Tanzkultur von damals und heute erforscht werden. Dirigent: Ruben Hawer, Historischer Tanz: Margit Legler, Ausstattung: Thorben Schumüller Requiem in d-moll (KV 626), Ave Verum Corpus (KV 618) Sonntag, 10. Oktober 2021 um 18.00 Uhr, Pfarrkirche Mülln, Augustinergasse 4 Mit dem Requiem mit Ave Verum Corpus widmet sich das Chorkonzert in der barocken Pfarrkirche Mülln dem letzten Werk von W. A. Mozart, über dessen Niederschrift er am 5. Dezember 1791 verstarb. Dirigiert von Jörn Hinnerk Andresen und Studierenden seiner Klasse ist das Konzert eine Reflexion des Werkes, die das Requiem nicht nur als den unvollständig gebliebenen, sprichwörtlichen Schlussakkord Mozarts begreift, sondern mit Originalinstrumenten und einem Brückenschlag in das Jahr 2021 gänzlich neue Sichtweisen eröffnet. Mit: Mozarteum vocalEnsemble, Mozarteum Kammerchor und Kammerorchester, Gesangssolist*innen, musikalische Einstudierung und Gesamtleitung: Jörn Hinnerk Andresen Das Mozartforum bietet vielfältige Ausgangs- und Anknüpfungspunkte zur Reflexion. Durch die Beteiligung von Studierenden sind vor allem junge Musiker*innen auf der Bühne zu sehen – eine Besonderheit und Motivationsfaktor. Eine Manifestation dieser  Idee findet sich in der Gestaltung eines Plakats (Konzept: Gernot Sahler, Gestaltung: Gerhard Andraschko-Sorgo / Studio Linie 3), das begleitend zu einem bibliophilen Jahrbuch erschienen ist. Dieses Plakat zum Mozartforum 2021, das sich durch eine einzigartige Optik mit Spiegelfläche und in Magenta gespraytem „1791“ auszeichnet, gewann den diesjährigen Salzburger Kulturplakatpreis.   Das weitere Programm des Mozartforums 2021: 9. November 2021 um 19.00 Uhr, Solitär Klavierabend Mit Klaviervariationen, Werken für mechanische Orgel und Adagio für Glasharmonika   19. & 20. November 2021, Universität Mozarteum 2-Tages-Symposion zu 1791 In Zusammenarbeit mit dem Department für Musikwissenschaft und dem Institut für Musikalische Interpretations- und Rezeptionsgeschichte   19. November 2021 um 19.00 Uhr, Solitär Konzert: Neue Musik Eröffnungsveranstaltung im Rahmen der DIALOGE 2021 mit 5 Uraufführungen Unter Vorbehalt: 19. November 2021 um 21 Uhr, Foyer Kostümball Menuette und Kontretänze aus 1791 in historischer Choreographie und Kostümen
    News
  • Grenzenlos musikalisch
    9.10.2021
    Grenzenlos musikalisch 
    News … Startseite News Grenzenlos musikalisch Thomas Reif: Grenzenlos musikalisch 09.10.2021 Interview Sandra Steindl © Andrej Grilc Mit 26 Jahren ist er Konzertmeister des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks, mit seinem Cuarteto SolTango zugleich auf einer „Misión Tango“. Jetzt tritt der gebürtige Rosenheimer Thomas Reif (30) eine Professur für Violine an der Universität Mozarteum an. MO: Mit 26 Jahren Konzertmeister des Symphonieorchesters des BR. Wie war das für dich? Thomas Reif: Konzertmeister wollte ich immer schon werden, insofern habe ich darauf hingearbeitet und es war es natürlich großartig, als es geklappt hat – aber auch intensiv. Wir waren damals gerade auf Tour mit Cuarteto SolTango und mussten ein Konzert um einen Tag verlegen, damit ich die Audition in München spielen konnte. Nach drei Tango-Konzertabenden hatte ich das Hearing – und am nächsten Tag spielten wir dann ein Tango-Konzert im Bayrischen Rundfunk. (lacht) Das war ein lustiger Zufall und natürlich super, aber auch stressig.   MO: Wo wir bereits mitten im Thema sind. Du bist in der Klassik zu Hause, überwindest musikalische Genregrenzen dennoch mühelos. Wie gelingt dir das? Thomas Reif: Spielerisch. (lacht) Tatsächlich hat das in meiner Kindheit begonnen. Ich habe nie nur Klassik gemacht, da ich immer schon Interesse an verschiedenster Musik hatte. Den argentinischen Tango der Goldenen Ära, also den, der vor Astor Piazzolla entstanden ist, kannte ich nicht, als das Cuarteto SolTango 2016 auf mich zukam. Doch Martin Klett (Piano), Karel Bredenhorst (Cello) und Andreas Rokseth (Bandoneon) sind großartige Musiker, deshalb musste ich es versuchen – und bis jetzt macht mir der Tango wahnsinnig Spaß, weil es tolle Musik ist. Aber auch Barockmusik interessiert mich sehr und ich lerne dieses Repertoire Stück für Stück kennen. Jedenfalls bin ich kein Geiger, der nur das eine oder das andere spielt. Ich bin Geiger, und ich mache Musik.   MO: Würdest du dir einen liberalen Zugang zu Musik generell wünschen? Thomas Reif: Naja, auch ich habe mein ganzes Studium traditionell das gemacht, was viele andere auch tun und anstreben. Dass mein Weg funktioniert hat, ist natürlich ein Glück. Besonders alternativ ist er aber nicht, auch wenn ich mit SolTango ein wenige ausreiße. Sich seine Freiheiten zu nehmen, möchte ich meinen Studierenden jedenfalls vermitteln. Man muss während des Studiums nicht jedes Jahr einen Wettbewerb machen, um dann entweder solistisch unterwegs zu sein oder ins Orchester zu gehen. Man kann sich auch anderen Dingen widmen. Es geht im Grunde darum, auch in der klassischen Musikkunst andere, neue Konzepte anzudenken, durchaus auch fächerübergreifend und interdisziplinär. Dieses „Aufbrechen“ beginnt aber schon dort, wo es auch ein Wettbewerb zulässt, etwas anderes als Bach zu spielen, oder wo die Zwischenprüfung etwas anderes erlaubt, oder wo der Professor eben nicht darauf besteht, nur Bach zu spielen. Tango ist dafür ein gutes Beispiel.   MO: Was hast du dir für deine eigene Professur vorgenommen? Thomas Reif: Natürlich will ich ein guter Lehrer sein – mit allem, was dazugehört. Die Studierenden kennenlernen und eine gute Beziehung zu ihnen aufbauen, sodass ich sie bestmöglich dabei unterstützen kann, ihre persönlichen Ziele zu erreichen, Schwächen zu erkennen und daran zu arbeiten. Wenn jemand in ein Orchester will, ist die ideale Vorbereitung auf Auditions das Ziel. Will jemand neues Repertoire erarbeiten und solistisch bleiben oder einfach freischaffend und kreativ sein, finde ich das auch spannend. Mein Weg ist sicher nicht der einzig richtige und mögliche. Wichtig ist es, bei sich selbst zu bleiben und die Dinge zu tun, die einem Freude machen.   MO: Du kamst mit 12 Jahren ans Pre-College der Universität Mozarteum, hast hier bei Bruno Steinschaden und Harald Herzl studiert, bevor du für deinen Bachelor nach Hamburg und für den Master dann nach Berlin gegangen bist. Wie ist es für dich, hierher zurückzukehren? Thomas Reif: Das Gebäude und auch den Raum von Harald Herzl zum ersten Mal zu betreten, um selbst hier zu unterrichten, war schon ein etwas Besonderes und ein intensives Déjà-vu – es riecht hier sogar noch wie damals. Das Mozarteum ist für mich jedenfalls nicht irgendeine Universität. Ich bin sieben Jahre hierhergependelt, habe ein Jahr hier gelebt, mein erstes Solokonzert mit Orchester hier gespielt, ich kenne die Portiere teilweise noch aus meinem Studium, wurde mit dem „Sir Ian Stoutzker Prize“ ausgezeichnet. Das war schon eine sehr prägende Zeit.   MO: Apropos Preis – wie hast du deine musikalische Karriere selbst empfunden? Gab es besondere Höhepunkte oder umgekehrt, hattest du auch Krisen? Thomas Reif: Ja und ja. Aufregend war es jedenfalls immer. Und es kamen nach und nach neue Dinge dazu, wie jetzt diese Professur. Im Zusammenhang mit Wettbewerben war der Königin-Elisabeth-Wettbewerb in Brüssel definitiv ein Highlight. Gemeinsam mit 11 anderen zog ich damals ins Finale ein, worauf wir uns acht Tage lang in einer „Chapelle“ ohne Kontakt zur Außenwelt, ohne Handy und ohne Computer vorbereiteten. Das war eine Erfahrung, die war einmalig. Auch für die Zeit danach war dieser Wettbewerb sehr wichtig, da ich mich dort international gut vernetzen konnte. Gleichzeitig habe ich damals aber auch den Bachelor abgeschlossen und den Master in Berlin begonnen – und das war dann eine Zeit der Sinn- und Spielkrisen, weil ich mich dort wie ein Waschlappen fühlte, der noch einmal so richtig durchgewrungen wird. Ich war nur noch am Üben und hatte gleichzeitig das Gefühl, nicht mehr spielen zu können. Um von hier nach dort zu kommen, muss man durch dieses Tal. Man muss alles aufbrechen und analysieren und es wird erst einmal schlechter, während sich das Gehör zugleich sensibilisiert. Das ist furchtbar anstrengend, aber enorm wichtig, weil es sich lohnt. Das habe ich im Master gelernt – und davon zehre ich heute noch.   MO: Was wünschst du dir für die Zukunft der klassischen Musik, auch für deine eigenen Konzerte? Thomas Reif: Es sollte in der Klassik erst einmal darum gehen, konservative Schubladen und Etiketten aufzubrechen. Wenn das Publikum zum Beispiel zwischen den Sätzen klatscht, dann freue ich mich – weil das die ehrlichste und schnellste Reaktion ist, die man mir entgegenbringen kann. Historisch gesehen wurde das auch immer so gemacht. Menschen, die im Konzert sitzen und „pst-en“, erklären die letzten 100 Jahre zur einen Wahrheit. In der Zeit davor war die Stimmung auf klassischen Konzerten aber ähnlich wie heute bei einem Jazz-Konzert. Jedenfalls sind das Regeln, die meine Freunde scheuen – sie fühlen sich den ganzen Abend lang unwohl, obwohl sie die Musik eigentlich schön finden. Darf man fotografieren? Darf man aufstehen und sich bewegen? Darf man klatschen, wenn man den Impuls verspürt? Ich würde behaupten, dass viele junge Menschen klassische Konzerte nur deshalb langweilig finden, weil sie der Rahmen abschreckt, in dem sie stattfinden. Ich denke, dass wir in diesen Dingen lockerer werden müssen. Den Inhalt der Musik muss man dafür nicht ändern, denn der ist gut.   Cuarteto SolTango Misión Tango CAvi, April 2021   Der Text ist ursprünglich in den Uni-Nachrichten vom 2. Oktober 2021 der Salzburger Nachrichten erschienen. More News Meisterkurs für Gesang von Silvana Bazzoni Bartoli 21.5.2026 Meisterkurs für Gesang von Silvana Bazzoni Bartoli  Cecilia Bartolis einzige Gesangslehrerin ist ihre Mutter, die Sopranistin Silvana Bazzoni Bartoli. Von 3. bis 8. August 2026 bietet die Internationale Sommerakademie Mozarteum erneut die besondere Gelegenheit, mit Silvana Bazzoni Bartoli persönlich zu arbeiten. News Ö1 Talentebörse: Kompositionspreis 2025 27.2.2026 Ö1 Talentebörse: Kompositionspreis 2025  Der Ö1 Talentebörse-Kompositionspreis in der Höhe von 10.000 Euro wird von Ö1 und der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) vergeben und 2026 zum elften Mal ausgeschrieben. Der Kompositionspreis stellt einen Kompositionsauftrag für ein kammermusikalisches Werk dar, in dem auch Elektronik integriert sein kann. Ausschreibung Studieren bei Christian Thielemann 6.2.2026 Studieren bei Christian Thielemann  Ab Oktober 2026 bietet die Universität Mozarteum Salzburg eine ganz besondere Perspektive im Studienbereich Orchesterdirigieren: Christian Thielemann übernimmt gemeinsam mit Martin Fuchsberger und Jobst Schneiderat die Leitung der Orchesterdirigierklasse. Die Anmeldung zur Zulassungsprüfung ist bis 28. Februar 2026 möglich. News Auszeichnung exzellenter Masterarbeiten 2023/24 13.1.2026 Auszeichnung exzellenter Masterarbeiten 2023/24  Die Preisträger*innen der exzellenten Masterarbeiten 2023/2024 sind Tim Anselm Gebel, Carlos Goikoetxea Cancho und Andreas Johannes Neubacher - wir gratulieren herzlich!  Auszeichnungen & Erfolge
    News
  • Internationaler Hauptpreis für Kunst & Kultur an gold extra
    22.11.2021
    Internationaler Hauptpreis für Kunst & Kultur an gold extra 
    News … Startseite News Internationaler Hauptpreis für Kunst & Kultur an gold extra Internationaler Hauptpreis für Kunst & Kultur an gold extra 22.11.2021 Auszeichnungen & Erfolge Das Künstler*innen-Kollektiv gold extra (Reinhold Bidner, Tobias Hammerle, Georg Hobmeier, Sonja Prlić, Karl Zechenter) erhält den diesjährigen Internationalen Hauptpreis für Kunst und Kultur des Kulturfonds der Stadt Salzburg. Die Gruppe arbeitet - ausgehend von Salzburg und international vielfach präsent und ausgezeichnet – an den Schnittstellen von Kunst, künstlerischer Forschung und der Verbindung von Kunst und gesellschaftspolitischen Themen. Der Schwerpunkt bei dieser innovativen Verschränkung von Kunst und Wissenschaft liegt auf Neuen Medien und neuen Formen im Bereich digitaler Spiele. Sonja Prlić (Senior Scientist und Co-Leiterin bei IE Wissenschaft und Kunst, Programmbereich Zeitgenössische Kunst und Kulturproduktion) und Karl Zechenter von gold extra lehren beide am Department für Bildende Künste & Gestaltung, gemeinsam mit Iwan Pasuchin (Lehrender für Neue Medien) leiten sie auch das Forschungsprojekt schnitt # stellen, in Zusammenarbeit mit dem MediaLab der Universität Mozarteum Salzburg. Details unter www.goldextra.com
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  • Die Mystical Reality der Rosamund Gilmore
    11.12.2021
    Die Mystical Reality der Rosamund Gilmore 
    News … Startseite News Die Mystical Reality der Rosamund Gilmore Die Mystical Reality der Rosamund Gilmore 11.12.2021 Interview Sandra Steindl Am 15. Dezember wird die Operette „Orpheus in der Unterwelt“ an der Universität Mozarteum aufgezeichnet. Ein Gespräch mit der renommierten Regisseurin Rosamund Gilmore über Jaques Offenbach, ihre erste Produktion am Haus und ihren ganz eigenen „Stil“. MO: 1858 schrieb Jaques Offenbach an seinen Librettisten Ludovic Halévy, die Idee, den Olymp unserer eigenen Erde gleichzumachen, habe ihn schon immer fasziniert. Sie auch? Rosamund Gilmore: Offenbach hat diese Idee jedenfalls sehr liebevoll und mit großer Menschenkenntnis umgesetzt! Da die Götter ohnehin eine Erfindung des Menschen sind, erscheint es natürlich naheliegend, dass sie sehr menschliche Züge haben. Der Kontrast zwischen Arroganz, Perfektion, Status und dessen, was sich gleichzeitig oft hinter den Kulissen in den Familien abspielt, bildet einen reizvollen Stoff. Und darum geht es in diesem Stück, in dem sich die Menschen und ihre Götter vermischen. Insofern fasziniert auch mich diese Idee, ja. (lacht) MO: „Orpheus in der Unterwelt“ ist Ihre erste Opernproduktion an der Universität Mozarteum. Wie haben Sie das Stück angelegt? Gilmore: Die Götter sind fast vom Anfang bis zum Schluss mitten im Geschehen, auch wenn sie in einer Szene gerade keine Rolle spielen – sie beobachten und kommentieren. Der Raum ist sehr offen angelegt, man sieht das Orchester und die Götter sitzen im Publikum. D.h. die Bühne haben wir als Bild genutzt – übrigens toll gemacht von Jiale Zhu – aber nur, um Situationen und Spielorte zu zeigen. Die Götterwelt ist dabei weiß und sauber und himmelsgleich. Der Hades hingegen zeigt sich bunt, verrückt, fantastisch. Sobald die Götter in die Unterwelt hinabsteigen, finden sie natürlich Gefallen daran, denn in Wirklichkeit langweilen sich im Himmel zu Tode. Und hierin liegt auch die Offenbach‘sche Persiflage. Generell wirkt alles sehr witzig und zweideutig, was vermutlich ein Zeichen der Zeit ist, in der Offenbach geschrieben hat. Sexualität kommt nicht wirklich explizit zum Ausdruck, doch bestimmte Wörter und Ausdrücke werden so speziell platziert, dass man genau weiß, wovon die Rede ist. MO: Wie würden Sie Ihre Arbeit oder Ihren Stil beschreiben? Gilmore: Generell gibt es eigentlich nur zwei Wege für Regisseur*innen: realistisch und vermeintlich naturalistisch zu inszenieren, was oft bedeutet, dass die Figuren einfach in ein „realistisches“ Umfeld gesetzt werden, das vom Publikum erkannt wird. Dann gibt es einen Regiestil, der sehr konzeptionell arbeitet und die Handlung gerne auf den Kopf stellt, um mit der Psychologie der Charaktere zu spielen. Er wird meist von Theaterregisseur*innen angewendet und nennt sich Regietheater. Ja und dann gibt es noch mich. (lacht) Natürlich habe auch ich einen Stil, aber ich bin kein Bob Wilson, der „Bob Wilson“ auf alles setzt, auch wenn er wunderschöne, tolle Sachen macht und das keinesfalls bedeutet, dass jedes Stück gleich ist –sein Stil jedoch ist immer derselbe. Im Gegensatz dazu projiziere ich meinen Stil nicht auf ein Stück. Ich nutze ihn vielmehr auf meinem Weg – selbstverständlich gekoppelt an jenes Weltbild, das ich eben habe. Jedenfalls liegt es mir sehr, eine vorgegebene Geschichte zu erzählen, die von den Menschen, die im Zuschauerraum sitzen, einerseits verstanden wird, sie aber gleichzeitig mit sich selbst konfrontiert und reflektieren lässt. So gesehen nehme ich ein bisschen was von allem und nenne das „Mystical Reality“. Es gibt immer einen Realismus in meinen Inszenierungen und auch die Menschen sind klar erkennbar, man erkennt ihre Emotion. Trotzdem steht dieser Realismus meist an der Kippe und mutet ein wenig schief an. Die Realität auf der Bühne muss dabei zur Psychologie der Figuren passen. So ungefähr. (lacht) Jedenfalls habe ich 14 Jahre lang als Tanztheaterautorin gearbeitet. Ich kenne Gilmore – und widme mich deshalb lieber anderen. Ich möchte Wagner kennenlernen oder Mozart und versuchen, deren Welten zu erkunden und bei ihnen zu bleiben, auch wenn sie durch mich gefiltert sind. Es bleiben ihre Werke. MO: Sie absolvierten eine Ausbildung in klassischem Ballett und gründeten 1979 gemeinsam mit dem Komponisten Franz Hummel die „Laokoon Dance Group“, die Sie mit Stücken wie „Egmont-Trilogie“, „H-Moll-Messe“ oder „Blaubart“ etablierten. Wann haben Sie begonnen, sich für die Oper zu interessieren? Gilmore: Grundsätzlich bin ich über bekannte zeitgenössische Komponist*innen zur Oper gekommen, die mich immer wieder gebeten haben, für sie zu inszenieren. So führte eins zum anderen und plötzlich waren es auch klassische Opern. Jedenfalls will ich – egal ob im Tanz oder in der Oper – immer Menschen in meinen Bildern, die ihren ganzen Körper nutzen. Wie geht es einem Menschen, der um eine verlorene Liebe trauert? Wie steht er, wie geht er, wie sitzt er? Wie ist sein Ausdruck … Ich denke, dass das essenziell ist. Weil das Publikum Authentizität sofort spürt und sie lesen kann. Auch in meiner von Pina Bausch inspirierten choreografischen Laufbahn ging es stets darum, wie weit man den Tanz runterschrauben kann, um die Emotion in der Tänzer*in zum Ausdruck bringen. Tanz war für mich nie dekorativ oder athletisch, obwohl er zugleich immer athletisch ist, weil Tänzer*innen unglaublich anstrengende Dinge machen müssen. Dasselbe Prinzip mit Opernsänger*innen weiterzuentwickeln, fand ich ungemein reizvoll. Und diese Herangehensweise hat den Sänger*innen oft auch sehr geholfen. MO: Sie gelten als eine der profiliertesten Regisseurinnen für das klassische Opernrepertoire, insbesondere auch für zeitgenössisches Musiktheater. Was unterscheidet die Arbeit an einer Universität von der an Repertoirehäusern? Oder anders: Was macht die Zusammenarbeit mit Studierenden reizvoll? Gilmore: Die Disziplin und Konzentration bei den Studierenden ist fantastisch, der Enthusiasmus hoch. Sie sind spielfreudig, sehr offen für meine Arbeit und kommen nicht mit Vorbildern, wie sie sein wollen. Offenbach trägt natürlich zur tollen Atmosphäre bei, die wir in diesem Semester hatten. Es handelt sich um eine Operette, ein freudiges Stück mit freudigen Stimmen. Jedenfalls bin ich begeistert von der Klasse – sie erreichen Profiniveau, keine Frage! Und dankbar, dass sie den Lernprozess, wie eine professionelle Opernproduktion von A-Z abläuft, trotz Corona durchmachen konnten. Ja und die Zusammenarbeit mit Kai Röhrig erlebe ich auch als großartig. Er arbeitet wirklich für die Studierenden. Man darf einfach nicht vergessen, dass die Sänger*innen in einem Repertoirehaus oft unter enormem Druck stehen, weil sie in einer Spielzeit manchmal bis zu sechs Rollen lernen müssen. Regieproben werden oft auf Sparflamme durchgeführt, was ich voll und ganz verstehe. Es ist toll, mit fantastischen Sänger*innen zu arbeiten, die ihre Rollen in und auswendig kennen, die sich spezialisiert haben – weil man in ihnen echte Partner*innen findet, und das genieße ich. Trotzdem genieße ich es, etwas mehr Spielraum zu haben. Und ich brauche es, gebraucht zu werden. Mit Studierenden gemeinsam ein Werk zu entdecken, ist etwas Wundervolles. (Ersterschienen in den Uni-Nachrichten / Salzburger Nachrichten am 11. Dezember 2021) Jaques Offenbach: Orpheus in der Unterwelt 19.12.2021 Jaques Offenbach: Orpheus in der Unterwelt  Opernproduktion More News Stellungnahme zum Entwurf einer „School of Education“ des Bundesministeriums für Bildung 27.5.2026 Stellungnahme zum Entwurf einer „School of Education“ des Bundesministeriums für Bildung  Das Rektorat, der Senat und die SOMA – School of Music and Arts Education der Universität Mozarteum Salzburg begrüßen grundsätzlich Bestrebungen zur Weiterentwicklung der Lehrer*innenbildung in Österreich. Der vorliegende Entwurf zur Einrichtung einer „School of Education“ wirft jedoch aus Sicht einer Kunstuniversität inhaltliche, strukturelle und bildungspolitische Fragen auf, insbesondere im Hinblick auf die Professionalisierung von Lehrkräften in den künstlerischen Fächern Medieninformation Demonstrationen gegen Budgetkürzungen 22.5.2026 Demonstrationen gegen Budgetkürzungen  Die angekündigten Budgetkürzungen für die österreichischen Universitäten stoßen derzeit österreichweit auf massive Kritik. Die Österreichische Universitätenkonferenz (uniko) warnt vor schwerwiegenden Folgen für Lehre, Forschung und den universitären Betrieb mit gravierenden gesamtgesellschaftlichen Auswirkungen. Auch Kunstuniversitäten sehen die Qualität und Vielfalt ihrer Arbeit nachhaltig gefährdet. News Meisterkurs für Gesang von Silvana Bazzoni Bartoli 21.5.2026 Meisterkurs für Gesang von Silvana Bazzoni Bartoli  Cecilia Bartolis einzige Gesangslehrerin ist ihre Mutter, die Sopranistin Silvana Bazzoni Bartoli. Von 3. bis 8. August 2026 bietet die Internationale Sommerakademie Mozarteum erneut die besondere Gelegenheit, mit Silvana Bazzoni Bartoli persönlich zu arbeiten. News In memoriam Michael-Werner Hornig 20.5.2026 In memoriam Michael-Werner Hornig  Die Universität Mozarteum nimmt Abschied von Michael-Werner Hornig, langjährigem O.Univ.-Prof. für Schauspiel und ehemaligem Leiter des Departments Gesang. In memoriam Mehr News
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    19.12.2021
    Jaques Offenbach: Orpheus in der Unterwelt 
    News … Startseite News Jaques Offenbach: Orpheus in der Unterwelt Jaques Offenbach: Orpheus in der Unterwelt 19.12.2021 Opernproduktion © Christian Schneider Seitennavigation überspringen Übersicht Über die Produktion Gallery Termine & Besetzung Zum Beginn der Seitennavigation springen „Die Idee, einmal den Olymp unserer eigenen Erde gleichzumachen hat mich schon immer fasziniert. Aber nur einfach die Götter auf die Erde zu bringen und Walzer singen zu lassen, genügt nicht. Sie müssen aus ihrer Göttlichkeit herausgerissen werden.“ Mit dieser Bemerkung Jacques Offenbachs an seinen Librettisten Ludovic Halévy im März 1858 war jene Idee geboren, die den genialen Spötter zu einem der meist gespielten, zugleich heftigst umstrittenen Komponisten des Zweiten Kaiserreiches werden ließ. Musikalische Leitung Kai Röhrig Szenische Leitung >Rosamund Gilmore Bühne Jiale Zhu Kostüm Jisu Park Dramaturgie Ronny Dietrich Programmheft zu "Orpheus in der Unterwelt" Über die Produktion Den Auftakt der sogenannten „Offenbachiaden“, in denen er auf raffinierte Weise mythologische Themen und aktuelle Zeitkritik ineinander verwob, bildet sein „Orphée en enfers“. Nicht nur mischt er hier die Götterwelt gehörig auf, sondern stellt auch den so beliebten Mythos um Orpheus und Eurydike auf den Prüfstand. Offenbachs Orpheus ist nicht mehr der den Tod seiner Eurydike betrauernde göttliche Sänger, sondern ein eitler Konservatoriumsdirektor, der Eurydike mit seinem Geigenspiel unendlich nervt. Als sie von ihrem heimlichen Schwarm –  Pluto – entführt wird, folgt sie diesem freudig bewegt in die Unterwelt. Freudig bewegt ist auch Orpheus, als er ihren Abschiedsbrief findet. Allerdings – da gibt es noch die „Öffentliche Meinung“, die ihn darüber belehrt, dass er seine Gattin von den Göttern zurückverlangen müsse. Trotz aller Kritik an den herrschenden politischen Zuständen trägt in Offenbachs „Orphée“ schließlich die Gegenwart den Sieg über die Vergangenheit davon. Das Menuett, schon im Vorspiel zusammen mit einer hoffnungslos sich windenden Fuge ins Parodistische gewendet, wird als Vertreter des 18. Jahrhunderts vom Cancan des 19. Jahrhunderts hinweggefegt. In der Neuproduktion des Mozarteums gelangt die zweiaktige Originalfassung von 1858 zur Wiedergabe, die auch die originale Besetzung aufweist. Gallery Slider überspringen © Christian Schneider © Christian Schneider © Christian Schneider © Christian Schneider © Christian Schneider © Christian Schneider © Christian Schneider © Christian Schneider © Christian Schneider © Christian Schneider © Christian Schneider © Christian Schneider Zum Beginn des Sliders springen Termine & Besetzung Aufführungstermine 15. Dezember 2021, 19.00 Uhr 16. Dezember 2021, 19.00 Uhr 17. Dezember 2021, 19.00 Uhr 18. Dezember 2021, 16.00 Uhr Max Schlereth Saal Besetzung ORPHEUS, Musiklehrer: Niklas Meyer (15.12./17.12.), Dagur Thorgrimsson (16.12./18.12.) EURYDIKE, seine Frau: Regina Koncz (15.12./17.12.), Maria Agustina Calderon (16.12./18.12.) JUPITER, Herr des Olymp: Jakob Hoffmann (15.12./17.12.), Máté Herczeg (16.12./18.12.) JUNO, seine Frau: Dares Hutawattana VENUS, Göttin der Liebe:  Yekaterina Badeso (15.12./17.12.), Donata Meyer-Kranixfeld (16.12./18.12.) DIANA, Göttin der Jagd: Donata Meyer-Kranixfeld (15.12./17.12.), Yekaterina Badeso (16.12./18.12.) MINERVA, Göttin der Weisheit: Heekyung Park (15.12./17.12.), Emilie Christensen (16.12./18.12.) BACCHUS, Gott des Weines: Dominik Schumertl MARS, Gott des Krieges: Máté Herczeg (15.12./17.12.), Jakob Hoffmann (16.12./18.12.) MERKUR, Götterbote: Dagur Thorgrimsson (15.12./17.12.), Niklas Meyer (16.12./18.12.) CUPIDO, Liebesgott: Emilie Christensen (15.12./17.12.), Heekyung Park (16.12./18.12.) DIE ÖFFENTLICHE MEINUNG: Constantin Zimmermann PLUTO / ARISTÄUS: Johannes Hubmer HANS STYX, sein Diener: Jakob Mitterrutzner Weitere Produktionen Giacomo Puccini: Suor Angelica & Gianni Schicchi 20.5.2026 Giacomo Puccini: Suor Angelica & Gianni Schicchi  Opernproduktion Johann Strauss: Die Fledermaus 19.2.2026 Johann Strauss: Die Fledermaus  Opernproduktion Benjamin Britten: The Rape of Lucretia 2.2.2026 Benjamin Britten: The Rape of Lucretia  Opernproduktion Der Kaiser von Atlantis & L’Hirondelle inattendue 15.12.2025 Der Kaiser von Atlantis & L’Hirondelle inattendue  Durch die Hölle ins Paradies – Zwei Stimmen des Widerstands. Zwei Werke – zwei Perspektiven auf das Unvorstellbare. Auch 80 Jahre nach Kriegsende werfen sie die großen Fragen nach dem Wert des Lebens, der Kraft der Kunst und dem Widerstand des Geistes auf. Ein Abend voller Intensität, musikalischer Schönheit und tiefer Menschlichkeit. Opernproduktion
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  • Charles Gounod: Faust
    28.1.2022
    Charles Gounod: Faust 
    News … Startseite News Charles Gounod: Faust Charles Gounod: Faust 28.01.2022 Opernproduktion © Judith Buss Seitennavigation überspringen Übersicht Über die Produktion Stream Termine & Besetzung Presse Gallery Zum Beginn der Seitennavigation springen Vereinsamt, überdrüssig der Suche nach Erkenntnis, zerfressen von Lebensekel – und von Selbstmordgedanken geplagt – ruft Doktor Faust nach dem Satan. Méphistophélès taucht auf und beschließt mit Faust einen Pakt: Der Hunger von Faust nach Jugend und rauschhaften Liebesbegegnungen soll gestillt werden – im Jenseits aber müsse er der satanischen Macht zu Diensten sein. Die Skrupel von Faust werden durch die Erscheinung einer unschuldigen Schönheit beseitigt ... Musikalische Leitung Gernot Sahler Szenische Leitung Alexander von Pfeil Bühne Sophie Thammer Kostüme Felicitas Stecher Chorleitung Niuniu-Miao Liu Dramaturgie Malte Krasting Schauspielcoaching Natalie Forester Programmheft zu "Faust" Über die Produktion Es ist ganz unmöglich ... Eher skeptisch äußerte sich Goethe gegenüber Eckermann hinsichtlich einer Adaption seiner Faustdichtung zu einer Oper: „Es ist ganz unmöglich. Das Abstoßende, Widerwärtige, Furchtbare, was sie stellenweise enthalten müßte, ist der Zeit zuwider. Die Musik müßte im Charakter des „Don Juan“ sein. Mozart hätte den „Faust“ komponieren müssen. Meyerbeer wäre vielleicht dazu fähig. Goethe mutmaßte auch, daß sein düsteres, auf „mannigfaltigem, jedoch bänglichem Schauplatz“ spielendes Werk in der französischen Sprache sich „schon um vieles klarer und absichtlicher“ ausnehmen werde. Allerdings nicht dem etablierten Meister der französischen grand opéra - Giacomo Meyerbeer – sondern dem 40jährigen, noch eher unbekannten (Kirchen-) Komponisten Charles Gounod war es gegeben, Goethes opus magnum maßgeblich dem Musiktheater zu erschließen. Die Vorlage zu der 1859 am Théatre-Lyrique in Paris uraufgeführten Oper bildete Michel Carrés Boulevard-Schauspiel „Faust et Marguerite“, einer radikalen Komprimierung auf die Gretchen-Tragödie, dem zentralen Motiv des jungen Goethe: Diese frühe Faust-Fassung des Sturm und Drang-Dichters entstand unter dem unmittelbaren Eindruck der Hinrichtung der Frankfurter Kindsmörderin Susanna Margaretha Brandt (im Januar 1772). Termine & Besetzung Aufführungstermine 2022 28. Jänner 2022, 19.00 Uhr 29. Jänner 2022, 16.30 Uhr 31. Jänner 2022, 19.00 Uhr (Livestream) 01. Februar 2022, 19.00 Uhr Max Schlereth Saal Besetzung vom 28. & 31. Jänner 2022 Faust: Daehwan Kim Méphistophélès: Max Tavella Valentin: Taesung Kim Wagner: Xiaofei Liu Marguerite: Margarita Polonskaya Siébel: Lyriel Benameur Marthe: Tamara Nüßl  Chor: Vsevolod Chernyshev, Gordana Dekic, Judith Gallmetzer, Livia Hübel, Thorhildur Kristinsdottir, Olaia Lamata, Charlotte Langner, Elias Mädler, Imola Máté, Lucas Pellbäck, Gabriel Günther Rupp, Iván Sánchez-Águila, Jovana Timotijevic, Mengqian Xu Besetzung vom 29. Jänner & 1. Februar 2022 Faust: Chanyoung Kim Méphistophélès: Alexander Voronov Valentin: Xiaofei Liu Wagner: Taesung Kim Marguerite: Veronika Loy Siébel: Tamara Nüßl Marthe: Olaia Lamata Chor: Vsevolod Chernyshev, Gordana Dekic, Judith Gallmetzer, Livia Hübel, Thorhildur Kristinsdottir, Olaia Lamata, Charlotte Langner, Elias Mädler, Imola Máté, Lucas Pellbäck, Gabriel Günther Rupp, Iván Sánchez-Águila, Jovana Timotijevic, Mengqian Xu Gernot Sahler formt das Orchester zu klangrhetorischem Spiel und enormer Wucht, auch der Chor besitzt unmittelbare Präsenz ... eine geglückte Opernproduktion, wie man sie in Salzburg nicht allzu oft erlebt. — Florian Oberhummer, Salzburger Nachrichten (30. Jänner 2022) Gallery Slider überspringen © Judith Buss © Judith Buss © Judith Buss © Judith Buss © Judith Buss © Judith Buss © Judith Buss © Judith Buss © Judith Buss © Judith Buss Zum Beginn des Sliders springen Weitere Produktionen Giacomo Puccini: Suor Angelica & Gianni Schicchi 20.5.2026 Giacomo Puccini: Suor Angelica & Gianni Schicchi  Opernproduktion Johann Strauss: Die Fledermaus 19.2.2026 Johann Strauss: Die Fledermaus  Opernproduktion Benjamin Britten: The Rape of Lucretia 2.2.2026 Benjamin Britten: The Rape of Lucretia  Opernproduktion Der Kaiser von Atlantis & L’Hirondelle inattendue 15.12.2025 Der Kaiser von Atlantis & L’Hirondelle inattendue  Durch die Hölle ins Paradies – Zwei Stimmen des Widerstands. Zwei Werke – zwei Perspektiven auf das Unvorstellbare. Auch 80 Jahre nach Kriegsende werfen sie die großen Fragen nach dem Wert des Lebens, der Kraft der Kunst und dem Widerstand des Geistes auf. Ein Abend voller Intensität, musikalischer Schönheit und tiefer Menschlichkeit. Opernproduktion
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  • SN: Bazar der Neuen Musik: 100 Jahre IGNM
    4.3.2022
    SN: Bazar der Neuen Musik: 100 Jahre IGNM 
    Im Jubiläumsjahr „100 Jahre Internationale Gesellschaft für Neue Musik (IGNM)“ reflektiert ein vielfältiges Programm ihre Rolle als großes Friedensprojekt nach dem 1. Weltkrieg, auf die Rolle Salzburgs als internationale Stadt der Zwischenkriegszeit und den zeitlosen Anspruch der Neuen Musik, das Zuhören (wieder) neu zu lernen.
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  • 100 Jahre IGNM - Ausstellung
    1.12.2022
    100 Jahre IGNM - Ausstellung 
    Mediathek … Startseite Über uns Mediathek 100 Jahre IGNM - Ausstellung 100 Jahre Internationale Gesellschaft für Neue Musik (1922–2022) Ausstellung 1.12.2022 © King's College Cambridge Archive, EJ Dent Papers Musik 4.3.2022 Bazar der Neuen Musik: 100 Jahre IGNM Im Jubiläumsjahr „100 Jahre Internationale Gesellschaft für Neue Musik (IGNM)“ reflektiert ein vielfältiges Programm ihre Rolle als großes Friedensprojekt nach dem 1. Weltkrieg, auf die Rolle Salzburgs als internationale Stadt der Zwischenkriegszeit und den zeitlosen Anspruch der Neuen Musik, das Zuhören (wieder) neu zu lernen. Mehr
    Livestream
  • Die Lust am Tun: 30 Jahre Volksmusikstudium
    4.3.2022
    Die Lust am Tun: 30 Jahre Volksmusikstudium 
    30 Jahre volksmusikalische Studien und Studienangebote an der Universität Mozarteum: Gemeinsam mit der Hochschule Luzern – Musik begeben sich Lehrende und Studierende der Universität Mozarteum auf Spurensuche zwischen Jodler und Jodel, Tradition und neuen Strömungen.
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  • Anton Gmachl
    Lehrende*r
    Anton Gmachl 
    Senior Lecturer für Volksmusik
    Person
  • Tan Dun: Tea - A Mirror of Soul
    19.12.2020
    Tan Dun: Tea - A Mirror of Soul 
    News … Startseite News Tan Dun: Tea - A Mirror of Soul Tan Dun: Tea - A Mirror of Soul 19.12.2020 Opernproduktion © Christian Schneider Seitennavigation überspringen Übersicht Über die Produktion Termine & Besetzung Weitere Produktionen Zum Beginn der Seitennavigation springen Auf der Reise ... In seiner Oper „TEA: A Mirror of Soul" nimmt uns Komponist (und Librettist) Tan Dun mit auf eine Reise in ein sagenhaftes China, in ein sagenhaftes Japan - aber nicht im bequemen Reisewagen der Exotik, wie etwa bei "Turandot", "Madama Butterfly" oder gar "Land des Lächelns"; viel mehr gelingt es Tan Dun, Idiome der verschiedenen musikalischen und dramaturgischen Stile der Peking-Oper mit farbiger "westlicher" Musik zu einem eigenen, authentischen Stil zu verschmelzen.  Musikalische Leitung Kai Röhrig Regie Wolf Widder Ausstattung Michael Hofer-Lenz Lichtdesign Stefan Bollinger Musik Sinfonieorchester der Universität Mozarteum Programmheft zu "Tea: A Mirror Of Soul" Über die Produktion So, wie "Tao" – das alles durchdringende Prinzip der chinesischen Philosophie – mit "Weg", "Reise" übersetzt werden kann, befinden sich die Protagonisten "auf der Reise" – ganz wörtlich, auf der Suche nach einem Buch und damit zu sich selbst, zur Erleuchtung, zum Sterbenkönnen. Tan Dun hält meisterhaft die Balance zwischen meditativer Introspektion und der großen, dramatischen Eruption; das Ergebnis ist ein äußerst spannendes Stück Musiktheater. © Christian Schneider Im Gespräch mit ... Kai Röhrig zu "Tea" Weiterlesen Termine & Besetzung Aufführungstermine (ohne Publikum) 19. Dezember 2020, 16.00 Uhr 21. Dezember 2020, 19.00 Uhr 22. Dezember 2020, 19.00 Uhr 6. Jänner 2021, 19.00 Uhr Max Schlereth Saal   Besetzung LAN: Dares Hutawattana, Regina Koncz PUPPET MONK: Maria Agustina Calderon RITUALIST / LU: Cindy Seung Hyun Kim, Margarita Polonskaya, Lan Gan SHADOW: Tolga Siner PRINCE / PUPPET MONKEY KING: Dagur Thorgrimsson, Huang Shan SEIKYO: Mate Herczeg, Jakob Hoffmann EMPEROR: Di Guan, Qi Wang Weitere Produktionen Giacomo Puccini: Suor Angelica & Gianni Schicchi 20.5.2026 Giacomo Puccini: Suor Angelica & Gianni Schicchi  Opernproduktion Johann Strauss: Die Fledermaus 19.2.2026 Johann Strauss: Die Fledermaus  Opernproduktion Benjamin Britten: The Rape of Lucretia 2.2.2026 Benjamin Britten: The Rape of Lucretia  Opernproduktion Der Kaiser von Atlantis & L’Hirondelle inattendue 15.12.2025 Der Kaiser von Atlantis & L’Hirondelle inattendue  Durch die Hölle ins Paradies – Zwei Stimmen des Widerstands. Zwei Werke – zwei Perspektiven auf das Unvorstellbare. Auch 80 Jahre nach Kriegsende werfen sie die großen Fragen nach dem Wert des Lebens, der Kraft der Kunst und dem Widerstand des Geistes auf. Ein Abend voller Intensität, musikalischer Schönheit und tiefer Menschlichkeit. Opernproduktion Mehr News
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  • Auftakt zum Mozartforum 2021
    27.1.2021
    Auftakt zum Mozartforum 2021 
    7 Uraufführungen und alle Werke, die Mozart in seinem Todesjahr 1791 komponierte. Dieses ambitionierte Programm hat sich das neu gegründete Mozartforum der Universität Mozarteum für 2021 vorgenommen. Den Auftakt macht eine Inszenierung der Oper „La clemenza di Tito“, die am 1. Februar ohne Publikum, dafür im Livestream Premiere feiert.
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  • Franz Schubert: Winterreise
    28.1.2021
    Franz Schubert: Winterreise 
    News … Startseite News Franz Schubert: Winterreise Franz Schubert: Winterreise 28.01.2021 Opernproduktion © Judith Buss Seitennavigation überspringen Übersicht Livestream Termine & Besetzung Weitere Produktionen Zum Beginn der Seitennavigation springen Franz Schubert Winterreise op. 89 Samuel Beckett: Texte um Nichts … was spreche ich viel von Formwesen, es drängt mich mehr, Ihnen zu sagen, dass ich keinen Liederdichter außer Goethe so sehr liebe wie Sie … Nur Sie, Wilhelm Müller, bleiben mir also rein genießbar übrig, mit Ihrer ewigen Frische und jugendlichen Ursprünglichkeit … - Heinrich Heine Regie Alexander von Pfeil Kostüme Lisa Behensky Dramaturgie Malte Krasting Bariton Benjamin Sattlecker Klavier Antoni Pikuta Livestream Franz Schubert / Winterreise Szenischer Liederabend Termine & Team Aufführungstermine (ohne Publikum) 28. Jänner 2021, 19.30 Uhr 12. Februar 2021, 20.00 Uhr Max Schlereth Saal   Produktionsleitung, Einstudierung & Coaching Schauspielcoaching: Natalie Forester Szen. Assistenz/Inspizienz: Andrija Repec Technische Leitung: Andreas Greiml, Thomas Hofmüller, Alexander Lährm Werkstättenleitung Thomas Hofmüller Lichtgestaltung Alexander Lährm Tongestaltung Jan Fredrich Bühnen-, Ton-, Beleuchtungstechnik und Werkstätten: Michael Becke, Sebastian Brandstätter, Robert Daxböck, Eric Droin, Stephanie Eiser, Markus Ertl, Jan Fredrich, Alexander Gollwitzer, Markus Graf, Andreas Greiml, Peter Hawlik, Anna Hofmüller, Felix Kosek, Alexander Lährm, Anna Ramsauer, David Reiffinger, Thorben Schumüller, Felix Stanzer, Frederic Tornow Weitere Produktionen Giacomo Puccini: Suor Angelica & Gianni Schicchi 20.5.2026 Giacomo Puccini: Suor Angelica & Gianni Schicchi  Opernproduktion Johann Strauss: Die Fledermaus 19.2.2026 Johann Strauss: Die Fledermaus  Opernproduktion Benjamin Britten: The Rape of Lucretia 2.2.2026 Benjamin Britten: The Rape of Lucretia  Opernproduktion Der Kaiser von Atlantis & L’Hirondelle inattendue 15.12.2025 Der Kaiser von Atlantis & L’Hirondelle inattendue  Durch die Hölle ins Paradies – Zwei Stimmen des Widerstands. Zwei Werke – zwei Perspektiven auf das Unvorstellbare. Auch 80 Jahre nach Kriegsende werfen sie die großen Fragen nach dem Wert des Lebens, der Kraft der Kunst und dem Widerstand des Geistes auf. Ein Abend voller Intensität, musikalischer Schönheit und tiefer Menschlichkeit. Opernproduktion Mehr News
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