Der Schriftsteller, Literatur- und Kulturwissenschaftler sowie Universitätslektor Thomas Ballhausen leitet seit Oktober 2023 die Interuniversitäre Einrichtung Wissenschaft & Kunst. Ein Gespräch über die neue Aufgabe an der „Schnittstelle“.
Internationaler Mozartwettbewerb: Livestream der 2. Runde am 9. & 10. Februar 2026 jeweils 10:00-13:00 & 15:00-18:00 Uhr!
Der Schriftsteller, Literatur- und Kulturwissenschaftler sowie Universitätslektor Thomas Ballhausen leitet seit Oktober 2023 die Interuniversitäre Einrichtung Wissenschaft & Kunst. Ein Gespräch über die neue Aufgabe an der „Schnittstelle“.
Sir John Falstaff ist ein Naturereignis: seine Erscheinung imposant, sein Auftreten gebieterisch, seine Art besitzeinnehmend. Und am faszinierendsten: Das Ereignis kümmert sich nicht um Regeln, Gepflogenheiten oder Anstand, es existiert einfach zu seinem Selbstzweck, gewissermaßen für nichts als seinen Bauch.
Stadt im Aufbruch – jung, dynamisch, voller Widersprüche. Neun Studierende des Departments Szenografie begeben sich mit ihren Skizzenbüchern auf urbane Streifzüge. Von den Anfängen der Moderne bis zu zeitgenössischer Architektur. Experimentelle Zeichnung an ausgewählten Objekten. Zwischen Stalinismus, Brutalismus und Contemporary, neuer Mitte und Peripherie, indoor und outdoor.
Das Bad Ischler Lehár Theater wird im Rahmen der Kulturhauptstadt Salzkammergut 2024 in Kooperation mit der Universität Mozarteum und dem Lehár Festival zum Austragungsort eines Short Operetta Festivals, das die von den Nationalsozialisten verdammte Operette wiederbeleben möchte. Der Anspruch: kurz, aktuell, kritisch.
„Was für Eigenschaften muss eine Person besitzen, um in einer Oper sowohl dramaturgisch als auch gesanglich zu dominieren?“ und „Wie muss ein Mann reiferen Alters aussehen, der in engen Beziehungen gleichzeitig zu einer verrückten alten Dame, einem jungen Mädchen und einem Arzt steht?“
Rosamund Gilmore begab sich mit Ihrer Inszenierung auf eine Reise ins Unterbewusstsein und verband die tiefenpsychologischen Schichten des Märchens mit den filmisch visualisierten Arbeiten der Studierenden von Claudia Lehmann.
46 Kritiker*innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben für Theater heute eine Bestenliste der Saison 2022/23 erstellt – veröffentlicht im Jahrbuch, das sich dem Thema Knappheit widmet. Für Rieke Süßkows Peter-Handke-Inszenierung „Zwiegespräch“ am Wiener Akademietheater wurde Alumna Miriam Stängl als Bühnenbildnerin des Jahres ausgezeichnet.
Zahlreiche Masterclasses, ein zeitgenössisches BarockLab, Konzerte und eine Opernproduktion: Die Barocke Sommerakademie des Departments für Alte Musik der Universität Mozarteum findet 2023 bereits zum dritten Mal im Rahmen der renommierten Accademia Musicale Chigiana in Siena in Italien statt. Ein Highlight 2023 ist die Aufführung der Barockoper „Dido & Aeneas“ von H. Purcell mit zeitgenössischem Pro- und Epilog „Elissa“ von Henry Fourès und Rektorin Elisabeth Gutjahr. „Elissa“ wurde im Juni 2023 an der Universität Mozarteum erfolgreich uraufgeführt.
Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung Ao. Univ.-Prof. Dr. Martin Polaschek war am Dienstag, den 8. August 2023, zu Gast an der Universität Mozarteum und gratulierte Studierenden zu ihren vielfältigen Engagements bei den Salzburger Festspielen. In einer knappen Stunde Gespräch erzählten die Studierenden, wie es zu ihren Engagements kam und warum die Salzburger Festspiele eine wichtige Bühne für die Zukunft sein können.
Am 29. Juni lud das Department für Szenografie zum alljährlichen Rundgang, zur Werkschau und zum Sommerfest ein. Vielfältige Einblicke in das Studium, in die Ateliers und in die entstandenen und laufenden Projekte wurden ergänzt mit offenen Ateliers, Installationen, Ausstellungen, Filmen und Livemusik.
Über 330 Jahre nach der Uraufführung der einzig vollständigen Oper von Henry Purcell komponiert der französische Komponist Henry Fourès einen Rahmen für Dido und Aeneas und nennt ihn „Elissa“. Ein zweiter Name der Königin, der die Figur für sich, ohne direkte Bindung zu Aeneas existieren lässt.
Die jungen Offiziere Ferrando und Guilelmo* wollen ihren väterlichen Freund Don Alfonso nicht ungestraft davonkommen lassen – schließlich zieht er die Treue ihrer Verlobten in Zweifel! Aber statt des geforderten Duells gehen sie auf seinen Vorschlag einer Wette ein und werden damit zu Handlangern am Zerstörungswerk ihrer Liebesbeziehungen.
Nach einer fulminanten Premiere finden heute und morgen die letzten beiden Aufführungen von „Così fan tutte“ im Max Schlereth Saal statt. Eine Reflexion von Malte Krasting zur Entstehung des dritten und letzten Gemeinschaftswerks von W. A. Mozart und Lorenzo Da Ponte.
Der mit 10.000 Euro dotierte 3sat-Preis geht beim 60. Berliner Theatertreffen an die Bühnenbildernerin Mirjam Stängl für ihre Bühne in der Inszenierung „Zwiegespräch“ in der Regie von Rieke Süßkow am Burgtheater Wien.
MEAOISWIAMIA: Szenografie meets Leipziger Buchmesse. Der Loop „Filmkunst“, kuratiert von Thomas Ballhausen, stellte das Lyrische und Atmosphärische der Begegnung zwischen den Künsten ins Zentrum.
Urbane Streifzüge mit dem Skizzenbuch in Wien von 10 Studierenden des Departments Szenografie und des Departments Bildende Künste und Gestaltung
Die Universität Mozarteum trauert um einen außergewöhnlichen Pädagogen, Künstler und Kollegen, der für seine Disziplin und Offenheit bekannt war, viel für die Institution geleistet hat und der Universität auch Jahre nach seiner Emeritierung als neugieriger Geist verbunden blieb.
„Welcome to Bly“ – die Einladung klingt verlockend! Eine junge Gouvernante soll sich auf dem bilderbuchhaften Landsitz Bly der Erziehung und dem Wohlergehen der elternlosen Kinder Flora und Miles annehmen. Doch sind die kleinen Wesen tatsächlich so unbeschwert und unbedarft, wie sie ihr auf den ersten Blick erscheinen?