Lange Nacht der Forschung

Fr. 24.4.2026
Infoveranstaltung
Forschung
Eintritt frei!

Auf in die spannendste Nacht des Jahres. Bei der Langen Nacht der Forschung am 24. April 2026 werden aktuelle Projekte, neueste Erkenntnisse und Technologien verständlich und anschaulich präsentiert – an der Universität Mozarteum Salzburg, live und bei freiem Eintritt.

Programm 

Im Rahmen der Langen Nacht der Forschung präsentieren wir aktuelle Forschungsthemen am Standort Mirabellplatz 1:

  • Lange Nacht der Forschung - Wem gehören die Straßen? Wie sieht die Mobilität von morgen aus? 
    Zusammenkommen - Mitmachen - in Bewegung bleiben: Im Social Street Lab, einer mobilen Mitmach-Installation, sowie einer Pop-up-Ausstellung stehen Fragen rund um Mobilität im Mittelpunkt. Verschiedene Stationen laden zum Spielen, zu künstlerischen Aktionen und neuen Perspektiven ein. Ziel ist es, kreative Ideen zu entwickeln, wie städtische Mobilität umweltfreundlicher, zukunftsfähiger und inklusiver gestaltet werden kann. 
    Für alle Altersgruppen

    Ansprechperson: Katharina Anzengruber, Department Musikpädagogik, Projekt Co-CreART. Co-Creating Change!"

  • PhD in the Arts - Posterpräsentation, Präsentation PhD Projekte, Mitmachstation 
    Wie entsteht Wissen durch Kunst? Wie wird aus einer künstlerischen Praxis Forschung? Wann wird ein künstlerischer Prozess zum Experiment? Und welche Art von Wissen entsteht dabei? An dieser Station geben PhD in the Arts-Studierende der Universität Mozarteum Salzburg Einblick in ihre aktuellen Forschungsprojekte. Installationen, Hörstationen und performative Elemente geben Einblick in Prozesse, in denen Kunst nicht nur Ausdruck, sondern auch Forschung ist. Die Station lädt dazu ein, künstlerische Forschung als vielschichtigen, sinnlichen und dialogischen Prozess zu erleben.
    Sprache der Station: Englisch
    Für alle Altersgruppen

    Ansprechperson: Artemi Gioti, Institut für Open Arts

  • Antonio Caldara
    Ein sehr begehrter internationaler Star im barocken Mitteleuropa: Antonio Caldara (1670-1736) zwischen Venedig, Wien und… Salzburg
    Jede*r kennt Vivaldi, J.S. Bach, Händel, aber… Antonio Caldara? Wer bitte schön kennt ihn noch? Und doch: Anfang des 18. Jahrhunderts war er einer der begehrtesten Komponisten seiner Zeit, ein echter Superstar, hochgeschätzt und sehr gut bezahlt von seinen Gönnern. Zwischen 1717 und 1727 komponiert er zahlreiche Opern für Salzburg, ein Repertoire, das nur darauf wartet, wiederentdeckt zu werden. 
    Nach einem kurzen Vortrag, der vor allem die Aufmerksamkeit auf die Besonderheit und die Bedeutung dieses Projekts für Salzburg lenken sollte, werden einige spannende Themen angeschnitten, wie die Kultur des Spektakels im Spätbarock, insbesondere in einer kleinen mitteleuropäischen Residenzstadt wie Salzburg, Sinn, Zweck und Faktur einer Oper zu dieser Zeit, die Interpreten und Interpretinnen, das Orchester, das Publikum, etc. Durch spannende Fragen, werden Parallelen und Divergenzen zu unserer Zeit angezeigt und hervorgehoben, insbesondere, was Casting (Rolle der Castraten, Genderfluidität in der Besetzung…) und Bezug zur Hörerschaft anbelangt.
    Für alle Altersgruppen, ideal ab 14 Jahren

    Ansprechperson: Carlo Bosi, Department Musikwissenschaft

  • Was ist schön? Gemeinsam sehen und gemeinsam urteilen.
    Was ist eigentlich schön - und wer entscheidet das? Jede*r für sich, gemeinsam oder die Lautesten? Im FWF-Projekt „Joint Aesthetic Judgments" erforschen wir, wie ästhetische Urteile in Schulklassen Gemeinschaft und Macht beeinflussen. Bei der Langen Nacht der Forschung testet ihr das in Spielen und Mini-Experimenten selbst. 

    Ansprechperson: Iris Laner, Department Bildende Künste & Gestaltung

  • Was kann die Stimme?
    Ob beim Plaudern oder auf der Opernbühne – die menschliche Stimme ist faszinierend vielseitig. Aber wie entsteht eigentlich der ganz persönliche Stimmklang? Das „Big Voice Data"-Forschungsteam geht gemeinsam mit Ihnen drei großen Fragen nach: Wie funktioniert die Stimme beim Sprechen und Singen? Wie lässt sie sich so präzise kontrollieren, dass daraus Kunst entsteht? Und wie bleibt sie dauerhaft gesund? Mitmachen und Ausprobieren ausdrücklich erwünscht"
    Für alle Altersgruppen

    Ansprechperson: Christian T. Herbst, Department Gesang