Co-CreART
Häuser mit Wänden aus Pilzen? Tischplatten aus Kaffeesatz? Rooftop-Gemeinschaftsgärten? Ride-Sharing und fliegende Robo-Taxis? Wie werden wir in Zukunft bauen und (zusammen)wohnen? Wie werden wir uns fortbewegen? Was bewegt uns im Zusammenhang mit diesen Themen? Und: Wie können Kunst und Wissenschaft hier zusammenwirken und sich gegenseitig inspirieren? Diese Fragen stehen im Projekt „Co-CreART. Co-Creating Change!“ im Mittelpunkt. Gemeinsam begeben wir uns auf die Suche nach Möglichkeiten, um eine wünschenswerte Zukunft für alle mitzugestalten!
Co-CreART
Transdisciplinary Lab for Transformation
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cocreart@moz.ac.at
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Was hat Kunst mit der Klimakrise zu tun? – Kunst lädt dazu ein, die Welt anders zu betrachten, macht komplexe Zusammenhänge auf neue Weise erfahrbar und regt dazu an, „out of the box“ zu denken und zu handeln.
Genau hier setzt „Co-CreART. Co-Creating Change! (Oktober 2023 bis September 2027) an. Den Ausgangspunkt bildet die Frage, wie Potenziale der Künste genutzt werden können, um Kinder und Jugendliche dazu zu ermutigen und dazu zu befähigen, den gesellschaftlichen Wandel im Sinne einer klimafitten Zukunft aktiv mitzugestalten. Denn die großen Herausforderungen unserer Zeit erfordern neben wissenschaftlichen und technischen Lösungen, auch Kreativität, Vorstellungskraft und neue Formen der Zusammenarbeit.
Im Zentrum des Projekts steht das CreART-Lab – ein mobiles, flexibles und erweiterbares Lernlabor, das im Zeitraum von Oktober 2023 bis März 2026 gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen für Kinder und Jugendliche entwickelt wurde. Es vereint partizipative Formate, Methoden und Materialien, etwa Experimente, interaktive Ausstellungen und Installationen, Spiele, Workshops und vieles mehr. Inhaltliche Schwerpunkte liegen auf den Themen Kreislaufwirtschaft, nachhaltiges Bauen und Wohnen sowie klimaschonende Mobilität, mit einem regionalen Fokus auf den Großraum Salzburg.
Ab April 2026 geht das CreART-Lab auf Tour: Es macht Halt an Schulen, in Museen und im öffentlichen Raum – unter anderem bei Veranstaltungen wie der Langen Nacht der Forschung, oder bei der Kinderstadt Mini-Salzburg 2026. Hier geht’s zu unserem Tourplan.
Tipp: Das CreART-Lab kann auch gebucht werden und kommt bei Verfügbarkeit mit einem inhaltlich abgestimmten Angebot an Schulen, außerschulische Bildungseinrichtungen sowie zu Veranstaltungen. Darüber hinaus werden ab Mai 2026 Konzepte, Materialien und Formate zum Ausleihen angeboten oder online und Open Access zur Verfügung gestellt.
Aktuelles
(Öffnet in neuem Tab)-
Co-CreART: Social Streets. Straßen und Plätze für alle!Die interaktive Pop-up-Ausstellung „Social Streets. Straßen und Plätze für alle!“ ist in der Zusammenarbeit von Künstler*innen, Wissenschaftler*innen, Vermittler*innen, Klient*innen der Lebenshilfe, Schüler*innen und Studierenden entstanden und widmet sich folgenden Fragen: Wie wollen wir uns morgen bewegen? Was bewegt uns heute? Und wem gehören unsere Straßen und Plätze?Ausstellung· Eintritt frei!
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Co-CreART: Social Streets - Happening Wie wollen wir morgen leben? Wie wollen wir uns (fort-)bewegen? Wem gehören Straßen und Plätze? Und: Wie können sie für alle da sein? Im Rahmen eines offenen, kreativen Happenings lädt die Schweizer Künstlerin Anna Reinhold („MOBILE. Das Freiluftparlament“ und „Café des Visions“) gemeinsam mit Studierenden der Interuniversitären Einrichtung Wissenschaft und Kunst (Leitung: Elke Zobl) dazu ein, co-kreativ Ideen, Wünsche und Zukunftsbilder für eine lebenswerte Stadt zu entwickeln.Performance· Eintritt frei! -
Co-CreART: Kick-off zum Tourstart des CreART-Lab In den vergangenen zweieinhalb Jahren ist im Projekt „Co-CreART – Co-Creating Change!” gemeinsam mit Kindern, Jugendlichen und vielen Partner*innen das CreART-Lab entwickelt worden. Dieses mobile Mitmach-Labor umfasst vielfältige kreative Angebote zur Auseinandersetzung mit Themen rund um nachhaltiges Bauen und Wohnen, zukunftsfähige Mobilität und Kreislaufwirtschaft.Special· Eintritt frei! -
Co-CreART: Stadt gestalten Mit ihren Projekten Café des Visions und MOBILE. das Freiluftparlament erforscht Anna Reinhold (Künstlerin und Forscherin, Zürich), wie mit künstlerischen Mitteln Spielräume zur Gestaltung von Stadtleben und Stadtraum freigespielt werden können. In Interventionen, die öffentliche Räume in Dialogräume verwandeln, wird kollektives Wissen gesammelt, soziale Innovation entwickelt und in Zusammenarbeit mit Stadtbewohnenden, Institutionen und Behörden erprobt.Ausstellung· Eintritt frei! -
Co-CreART: Wem gehören die Straßen? Wie sieht die Mobilität von morgen aus? Eine interaktive Ausstellung und Mitmachstationen im Rahmen der Langen Nacht der Forschung: Zusammenkommen – Mitmachen – in Bewegung bleiben: Im Social Street Lab, einer mobilen Mitmach-Installation, sowie einer Pop-up-Ausstellung stehen Fragen rund um Mobilität im Mittelpunkt. Verschiedene Stationen laden zum Spielen, zu künstlerischen Aktionen und neuen Perspektiven ein. Ziel ist es, kreative Ideen zu entwickeln, wie städtische Mobilität umweltfreundlicher, zukunftsfähiger und inklusiver gestaltet werden kann.Ausstellung· Eintritt frei!
Projektdetails
Co-CreART. Co-Creating Change! ist ein Projekt der Universität Mozarteum Salzburg in Kooperation mit der Paris Lodron Universität Salzburg und der Fachhochschule Salzburg, angesiedelt an der Interuniversitären Einrichtung Wissenschaft & Kunst.
Weitere Kooperationspartner*innen: Land Salzburg, Stadt Salzburg, Holzcluster Salzburg, Spürnasenecke, Verein Spektrum, Lebenshilfe Salzburg, Radiofabrik Salzburg, FS1 Salzburg, Bildungsdirektion Salzburg, BG Seekirchen, HTBLuVA Salzburg, MMS Maxglan 2, MORG Grödig, Innovation Salzburg, Pioniergarage, MOONCITY und viele mehr.
Das Projekt wird im Rahmen der Ausschreibung „Co-Creation-Spaces Klima & Energie 2022 “ durchgeführt und vom Klima- und Energiefonds gefördert. Die Projektabwicklung erfolgt über die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG).
Projektvolumen: 650.000 Euro
Fördersumme: 325.000 Euro
Laufzeit: 01.10.2023-30.09.2027
- Alexander Petutschnigg, Department Green Engineering and Circular Design (Fachhochschule Salzburg)
- Michael Ebner, Department Green Engineering and Circular Design (Fachhochschule Salzburg)
- Maximilian Pristovnik, Department Green Engineering and Circular Design (Fachhochschule Salzburg)
- Cati Krüger, Grafik
Ehemalige Teammitglieder:
David Struber
Evelyn Innerbichler
Partner*innen
Pressestimmen
- Salzburger Nachrichten, 19.10.2023:
Mit Kunst den Blick auf das große Ganze schulen