2.7.2022
News … Startseite News Claudio Monteverdi: L'Incoronazione di Poppea Claudio Monteverdi: L'incoronazione di Poppea 02.07.2022 Opernproduktion © Judith Buss Seitennavigation überspringen Übersicht Über die Produktion Termine & Besetzung Presse Gallery Zum Beginn der Seitennavigation springen In der Opera musicale von Claudio Monteverdi hat sich Kaiser Nero im Jahr 62 n. Chr. seiner einflussreichen Mutter Agrippina gerade durch Mord entledigt und ist auch seiner Ehefrau Octavia überdrüssig. Nur elf Tage nach der Scheidung heiratete er Poppea, die er leidenschaftlich liebt. In Monteverdis ambivalent-abgründiger Oper steht die Krönung Poppeas zur Kaiserin im Zentrum, an dessen Schluss eines der schönsten und berührendsten Duette der Operngeschichte steht.. Musiklische Leitung Gernot Sahler Szenische Leitung Alexander von Pfeil Bühne & Kostüme Wanda Stiegler & Selina Nowak Dramaturgie Malte Krasting Musik Kammerorchester der Universität Mozarteum Programmheft zu "L'incoronazione di Poppea" Über die Produktion Das „Fundament der Wahrheit“ galt Claudio Monteverdi viel, wenn er für die Opernbühne komponierte, mehr noch: Es war für ihn die einzige Kategorie, an die er sich als Musikdramatiker hielt. In den 35 Jahren zwischen seiner ersten Oper, L’Orfeo, und seiner letzten, L’incoronazione di Poppea, hat er des öfteren, auch schriftlich, zu dieser grundlegenden Problematik der Opernkomposition Stellung bezogen. Stets zielten seine Bemerkungen zu Opernentwürfen auf die Wahrhaftigkeit der Figuren und auf den sinnvollen Einsatz von Musik als glaubhaftem Ausdruck von Emotionen. Es scheint, als habe der erste bedeutende Opernkomponist der Musikgeschichte spät erst in seinem Leben die gewünschten Voraussetzungen für die Gestaltung wahrhaftiger Opernfiguren gefunden. In seiner letzten Oper wartete Monteverdi mit einer einschneidenden Neuerung auf. Die Handlung basiert auf einem historischen Sujet, d. h. wahrhaftiger und realitätsnäher konnten Dramenfiguren gar nicht sein als jene Gestalten um den römischen Kaiser Nero, die in der Geschichte tatsächlich existiert hatten. Der Oper L’incoronazione di Poppea kommt deshalb der Ruhm zu, die erste Oper mit einer realistischen Handlung zu sein. Termine & Besetzung Aufführungstermine 27. Juni 2022, 19.00 Uhr 28. Juni 2022, 19.00 Uhr 30. Juni 2022, 19.00 Uhr 1. Juli 2022, 19.00 Uhr Max Schlereth Saal Besetzung Fortuna / Pallade / Coro d‘amori: Yeaseul Park Virtù / Damigella: Charlotte Langner Amore / Valletto: Serafina Starke (27.6., 28.6., 30.6. & 1.7.) Leila Alexander (Studierauftrag) Poppea: Veronika Loy (27.6. & 30.6.), Margarita Polonskaia (28.6. & 1.7.) Nerone: Lyriel Benameur (27.6. & 30.6.), Daehwan Kim (28.6. & 1.7.) Ottavia: Tamara Obermayr (27.6. & 30.6.), Tamara Nüßl (28.6. & 1.7.) Ottone: Constantin Zimmermann (27.6. & 30.6.), Taesung Kim (28.6. & 1.7.) Seneca: Kuan-Ming Chen (27.6., 28.6., 30.6. & 1.7.) Dominik Schumertl (Studierauftrag) Drusilla: Hee-Kyung Park Nutrice: Ilya Dovnar (27.6. & 30.6.), Kirill Novokhatko (28.6. & 1.7.) Arnalta / Venere / Lucano / Soldat 1: Johannes Hubmer Liberto / Soldat 2: Chanyoung Kim Mercurio / Littore: Xiaofei Liu Famigliari: Ilya Dovnar, Franz Gfüllner, Livia Hübel, Franz Schilling Chorensemble: Goar Asatrian, Ilya Dovnar, Franz Gfüllner, Livia Hübel, Laura Obermair, Anja Rechberger, Franz Schilling Kammerorchester Violine 1: Florian Moser, Songao Wu Violine 2: Ana Sešek, Yiming Liu Bratsche: Daniel Medina Violoncello: Francesco Pinosa Cembalo / Orgel: Arianna Radaelli, Margit Jassó (Orgel), Juliane Sophie Ritzmann Viola da Gamba: Réka Nagy Violone: Nicholas Kleinman Laute / Barockgitarre: Hans Brüderl Theorbe: Jakob Wagner Barockposaune: Hannes Schrötter Blockflöte: Clara Starzetz, Ivett Lajkó, Isabella Engl, Julia Ziegler Zink: Matthijs Lunenburg, Noemi Müller Veronika Loy bewegt ihren farbintensiven Sopran scheinbar mühelos durch die Partie der Poppea ... Eine Poppea in dieser Qualität zu stemmen, ist beachtlich. — Florian Oberhummer, Salzburger Nachrichten (28. Juni 2022) Gallery Slider überspringen © Judith Buss © Judith Buss © Judith Buss © Judith Buss © Judith Buss © Judith Buss © Judith Buss © Judith Buss © Judith Buss © Judith Buss Zum Beginn des Sliders springen