Der Senat informiert: UG-Novelle

02.04.2021
News

Die umstrittene UG-Novelle 2021 wurde am 24. März 2021 im Nationalrat beschlossen, allerdings hat der Bundesrat in seiner Sitzung am 30.März 2021 Einspruch erhoben. Damit kann die Novelle vorerst nicht in Kraft treten.

Nach dem Stellungnahmeverfahren (über 500 sind im Nationalrat eingelangt) wurden zwar einige Änderungen zurückgenommen, die problematische Grundtendenz der Schwächung der Autonomie und verfassungsrechtliche Bedenken bleiben allerdings bestehen. Insbesondere werden Initiativrecht und Richtlinienkompetenz der Rektorate bzgl. Curricula sowie die Position eine*s*r Berufungsbeauftragten des Rektorats eingeführt.

Die Funktionsperioden für Mitglieder des Senats und des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen werden auf vier aufeinanderfolgende Funktionsperioden beschränkt. Für die Studierenden wird eine Mindeststudienleistung von 16 ECTS-Punkten sowie eine zweijährige Sperrfrist eingeführt. Die Wissenschaftssprecherin der Grünen Eva Blimlinger vermerkte u.a. im Wissenschaftsausschuss, dass die UG-Novelle 2021 eine solide Grundlage für weitere tiefgreifende Änderungen biete. Der Senat wird daher die bildungspolitische Diskussion vehement weiterführen und dauerhaft platzieren. 

Alle Infos zum österreichweiten Protest gegen die UG-Novelle sind unter https://bildung-brennt.at zu finden. Zur UG-Novelle siehe auch das Interview mit dem Vorsitzenden-Team des Senats Hildegard Fraueneder und Christoph Lepschy „Bedrohte Autonomie?“ in den Uni-Nachrichten vom März 2021.

More News

  • © Matthias Creutziger
    15.3.2026
    „Man muss mit der Musik atmen“ 

    Mit einem Antrittskonzert am 10. Oktober im Salzburger Dom gibt Christian Thielemann den Auftakt zu seiner Lehrtätigkeit als Univ.-Prof. für Orchesterdirigieren an der Universität Mozarteum Salzburg. Ein Gespräch über das Weitergeben von Erfahrung, Gelassenheit – und darüber, warum junge Musiker:innen sich Zeit lassen sollten.

    Interview
  • © Thor Brødreskift
    14.3.2026
    Der Raum dazwischen 

    Radio, Relationalität und künstlerische Forschung: Seit Oktober 2025 ist Karen Werner Univ.-Prof.in für Artistic Research am Institut für Open Arts der Universität Mozarteum Salzburg. In ihrer Arbeit mit Radio als relationalem Medium erforscht sie Präsenz, Kommunikation und Ko-Kreation und reflektiert Radio als ästhetischen und politischen Raum.

    Interview
  • © Bürger, AAI Salzburg
    11.3.2026
    Spende an den AAI Hilfsfonds 

    Im Rahmen einer gemeinsamen Advent-Andacht des Mozarteum uniChors unter der Leitung von Jörn Andresen und der Unipfarre/KHG in der Kollegienkirche haben Studierende der Universität Mozarteum ein starkes Zeichen der Solidarität gesetzt: 1.453 Euro wurden zugunsten des AAI Hilfsfonds für Drittstaatenstudierende in Notlagen gesammelt. Der Betrag wurde am 10. März 2026 offiziell an das Afro-Asiatische Institut (AAI) Salzburg übergeben.

    News