Preisträger*innen des Concorso Hindemith/Mainardi 2026
Das Department für Streich- & Zupfinstrumente der Universität Mozarteum Salzburg feiert seine herausragenden Talente: Im Rahmen des traditionsreichen internen Wettbewerbs wurden die Preise des Concorso Hindemith (Viola) und Concorso Mainardi (Violoncello) vergeben.
Bild: Ruby Shirres, 1. Preis beim Concorso Hindemith 2026
Seit 2010 bereichern diese Wettbewerbe, die stets hochkarätig mit Meisterklassen und Konzerten kombiniert werden, das universitäre Leben. Im jährlichen Wechsel mit dem Concorso Ruggiero Ricci für Violine bietet das Format den Studierenden eine renommierte Bühne, um ihr Können vor einer internationalen Fachjury unter Beweis zu stellen.
Seit 2020 ist die Sparte Viola nach Paul Hindemith benannt – eine Würdigung seiner wegweisenden Rolle als Bratschist und seiner seit nunmehr 60 Jahren bestehenden Ehrenmitgliedschaft an der Universität Mozarteum.
Wir gratulieren den diesjährigen Preisträger*innen sehr herzlich zu ihren beeindruckenden Leistungen!
Preisträger*innen Concorso Hindemith (Viola)
- 1. Preis: Ruby Shirres (Klasse German Tcakulov)
- 2. Preis: Junwei Zhang (Klasse William Coleman)
- 3. Preis: Henriette Brunner (Klasse German Tcakulov)
Preisträger*innen Concorso Mainardi (Violoncello)
- 1. Preis (ex aequo): Shicong Li & Jeremias Luther (beide Klasse Clemens Hagen)
- 2. Preis: Noah Oshiro (Klasse Giovanni Gnocchi)
- 3. Preis: Leonard Razboršek (Klasse Giovanni Gnocchi)
Sonderpreise für zeitgenössische Interpretation
Neben den Hauptpreisen wurden herausragende Interpretationen anspruchsvoller Schlüsseltreffen des 20. Jahrhunderts mit Sonderpreisen gewürdigt:
- Sonderpreis für die Interpretation der Sonate von Dmitri Schostakowitsch: Lucas Muramoto (Klasse Enrico Bronzi)
- Sonderpreis für die Interpretation der Sonate von Alfred Schnittke: Jaehyun Kim (Klasse Enrico Bronzi)
Künstlerische Impulse durch die Fachjury
Ein wesentlicher Bestandteil des Wettbewerbskonzepts ist der direkte Austausch mit der internationalen Musikwelt. Die diesjährigen Juror*innen – Raphaela Gromes, Konstanze von Gutzeit, Françoise Gnéri und Louise Lansdown – gestalteten nicht nur die Meisterklassen, sondern gaben auch ein Jurykonzert am 21. Mai im Solitär und präsentierten Meisterwerke und selten gespielte Raritäten des Viola- und Cellorepertoires.