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Zeige 16 von 5760 Ergebnissen
  • find me!
    17.4.2023
    find me! 
    Mozart musste sich mit dem Problem auseinandersetzen, ein gewöhnlicher Mensch und gleichzeitig ein äußerst sensibler Musiker zu sein. War es schwierig, sich selbst zu akzeptieren? Erschreckte er sich, als er sein außergewöhnliches Talent erkannte? War sein Humor hilfreich, um sich selbst zu akzeptieren? Auf der Suche nach Antworten auf diese Fragen sind viele Themen zu erkennen, die für jede Generation und zu jeder Zeit symbolisch und bedeutungsvoll sein können.
    News
  • Shift: ein textil/elektro-akustisches Projekt
    19.7.2023
    Shift: ein textil/elektro-akustisches Projekt 
    W. A. Mozarts Komposition Adagio f-moll (KV 594) für ein Orgelwerk in einer Uhr wird in dem Projekt Shift zu einem synästhetischen Erlebnis, stofflich sichtbar, hörbar und greifbar. Das Ergebnis wurde am 18. Juli in einem textil-akustischem Konzert präsentiert.
    News
  • Auszeichnung für „Mozart in Nairobi“ beim Dubai International Film Festival
    17.6.2024
    Auszeichnung für „Mozart in Nairobi“ beim Dubai International Film Festival 
    In einem Essay-Film erzählt „Mozart in Nairobi. Or something like that“, ein Projekt im Rahmen von Spot On MozART, die Geschichte von inhaftierten Müttern und deren zurückgelassenen Kinder in Nairobi/Kenia. Nun wurde der Film zum Dubai International Film Festival eingeladen und mit einer „Honorable Mention“ ausgezeichnet. Wir gratulieren herzlich!
    News
  • Spot On MozART: Was siehst du, wenn du hörst?
    Spot On MozART: Was siehst du, wenn du hörst? 
    Ein interuniversitäres, interdisziplinäres Projekt zur visuellen Erforschung des Hörens
    Seite
  • Bella Musica - Junge Botschafter*innen der Europäischen Mozartwege
    30.8.2021
    Bella Musica - Junge Botschafter*innen der Europäischen Mozartwege 
    News … Startseite News Bella Musica - Young Ambassadors of the European Mozart Ways Bella Musica - Young Ambassadors of the European Mozart Ways 30.08.2021 News © Fabian Schober Eine Erfolgsgeschichte geht weiter: „Junge Musikerinnen und Musiker begeben sich wieder auf die Spuren Mozarts und tragen so dazu bei, dieses einzigartige kulturelle Erbe zu erhalten. Dem Bella Musica – Ensemble Giovanile Europea der Universität Mozarteum Salzburg wünsche ich eine großartige Konzertreise zum heurigen Jubiläum und ganz viele unvergessliche Musik-Momente“, freut sich LH-Stv. Dr. Heinrich Schellhorn über die heurige Veranstaltung. Bella Musica - Orchesterprojekt des Pre-College Auch Auch Vizerektor Dr. Mario Kostal von der Universität Mozarteum gratuliert dem Erfolgsprojekt, mit dem „junge Menschen an die Musik von Mozart sowie an sein Leben, sein Wirken und seine Reisen herangeführt werden. Das Projekt zielt auf den Kern des Mission Statements unserer Universität: Das kulturelle Erbe Europas bildet unser Fundament und den Auftrag, in dem wir Internationalität, Weltoffenheit und Toleranz in ständigem Dialog leben. Allen Mitwirkenden wünsche ich eine erfolgreiche Jubiläumsreise auf den Spuren Mozarts.“  Das Orchester vereint junge Studierende aus Österreich, Italien und Deutschland, die gemeinsam Kammermusik und Orchesterwerke einstudieren und diese auf Konzerten im In- und Ausland präsentieren. Die jungen Botschafterinnen und Botschafter der Europäischen Mozart Wege verbreiten über die Kunst, über die Musik Mozarts, das Bewusstsein eines gemeinsamen europäischen kulturellen Erbes. Sie selber leben und erleben dies durch ihr Wirken. 2021 begibt sich das Orchester bereits zum zehnten Mal auf eine Konzertreise nach  Italien, um auf den Spuren von W.A. Mozart als Botschafter*innen zu fungieren. Noch bis 5. September bereist Bella Musica, pandemiebedingt als reduziertes  Ensemble, die italienischen Regionen CAMPANIA (Napoli, Portici – Napoli, Positano), TOSCANA (San Quirico d´Orcia – Siena), EMILIA-ROMAGNA (Piacenza) sowie TRENTINO-ALTO ADIGE (Rovereto). Die Europäischen Mozart Wege sind die einzige Kulturroute des Europarates, die einen Musiker in den Mittelpunkt ihrer Aktivitäten stellt. Es geht vorrangig um die Belebung der touristischen Routen, die Förderung von künstlerischen, kulturellen und wissenschaftlichen Kooperationen und vor allem auch um pädagogisch vermittelnde Projekte. Das Netzwerk wurde anlässlich des 250. Geburtstags von Wolfgang Amadé Mozart im Jahr 2006 auf Initiative von Land Salzburg gegründet. Seit 2014 werden herausragende Jugendchöre und -orchester, die auch Werke von Wolfgang Amadé Mozart im Repertoire haben, zu „Jungen Botschafter*innen der Europäischen Mozart Wege“ ernannt, das Bella Musica – Ensemble Giovanile Europea trägt diese Auszeichnung seit 2017. Slider überspringen © Fabian Schober © Fabian Schober © Fabian Schober © Fabian Schober © Fabian Schober © Fabian Schober © Fabian Schober © Fabian Schober Zum Beginn des Sliders springen Mediathek Slider überspringen Bella Musica 2021 Video Special 20.12.2021 Bella Musica 2021  Zum Beginn des Sliders springen
    News
  • Die Letzten Werke: Mozarts Requiem & Menuette aus 1791
    4.10.2021
    Die Letzten Werke: Mozarts Requiem & Menuette aus 1791 
    News … Startseite News Die Letzten Werke: Mozarts Requiem & Menuette aus 1791 Die Letzten Werke: Mozarts Requiem & Menuette aus 1791 04.10.2021 Medieninformation © Universität Mozarteum Das Mozartforum der Universität Mozarteum, kürzlich mit dem Salzburger Kulturplakatpreis 2021 für „1791“ ausgezeichnet, widmet sich 2021 der Neubetrachtung jener Werke, die W. A. Mozart in seinem letzten Lebensjahr 1791 komponierte. Im Oktober stehen zwei Uraufführungen am Programm. Mozartforum 1791: Eine Auseinandersetzung mit direktem Brückenschlag: Aus der Verantwortung der Universität Mozarteum für Wolfgang Amadé Mozart erwuchs die Gründung eines Forums, das sich der Vernetzung und Anregung von Aktivitäten rund um Mozart aller Institute und Departments der Universität verpflichtet hat. Das Motto 2021: 1791 –  Mozarts Todesjahr, das sich heuer zum 230. Mal jährt. Zur Aufführung hätten alle Werken kommen sollen, die W. A. Mozart in seinem letzten Lebensjahr komponierte. Nachdem ein Großteil der Veranstaltungen im Sommersemester 2021 covidbedingt nicht stattfinden konnte, startet das Mozartforum mit Beginn des Wintersemesters einen neuen Anlauf. Gleich zu Beginn stehen zwei Uraufführungen am Programm, die den Kreis zwischen gestern und heute schließen und als Brückenschlag ins das Jahr 2021 zu verstehen sind. Luft und Fleisch (Uraufführung) 8. & 9. Oktober 2021, 20.00 Uhr, Theater im Kunstquartier, Paris-Lodron-Straße 2a Findet sich in den Strukturen der mittlerweile 230 Jahre alten Tänze Mozarts etwas Zeitlose, das uns heute noch bewegt? Mirjam Klebel (Konzept und Choreographie), Alexander Bauer und Oscar Jockel (Komposition & Konzeption) kreieren mit Studierenden des Thomas Bernhard Instituts einen spartenübergreifenden szenischen Theaterabend mit Neuer Musik für Kammerorchester und Elektronik sowie Mozarts Menuetten aus 1791. „Luft und Fleisch“ ist ein Erlebnisraum, in dem archetypische Klangformen aufeinandertreffen und unerwartete Verbindungslinien zwischen Musik- und Tanzkultur von damals und heute erforscht werden. Dirigent: Ruben Hawer, Historischer Tanz: Margit Legler, Ausstattung: Thorben Schumüller Requiem in d-moll (KV 626), Ave Verum Corpus (KV 618) Sonntag, 10. Oktober 2021 um 18.00 Uhr, Pfarrkirche Mülln, Augustinergasse 4 Mit dem Requiem mit Ave Verum Corpus widmet sich das Chorkonzert in der barocken Pfarrkirche Mülln dem letzten Werk von W. A. Mozart, über dessen Niederschrift er am 5. Dezember 1791 verstarb. Dirigiert von Jörn Hinnerk Andresen und Studierenden seiner Klasse ist das Konzert eine Reflexion des Werkes, die das Requiem nicht nur als den unvollständig gebliebenen, sprichwörtlichen Schlussakkord Mozarts begreift, sondern mit Originalinstrumenten und einem Brückenschlag in das Jahr 2021 gänzlich neue Sichtweisen eröffnet. Mit: Mozarteum vocalEnsemble, Mozarteum Kammerchor und Kammerorchester, Gesangssolist*innen, musikalische Einstudierung und Gesamtleitung: Jörn Hinnerk Andresen Das Mozartforum bietet vielfältige Ausgangs- und Anknüpfungspunkte zur Reflexion. Durch die Beteiligung von Studierenden sind vor allem junge Musiker*innen auf der Bühne zu sehen – eine Besonderheit und Motivationsfaktor. Eine Manifestation dieser  Idee findet sich in der Gestaltung eines Plakats (Konzept: Gernot Sahler, Gestaltung: Gerhard Andraschko-Sorgo / Studio Linie 3), das begleitend zu einem bibliophilen Jahrbuch erschienen ist. Dieses Plakat zum Mozartforum 2021, das sich durch eine einzigartige Optik mit Spiegelfläche und in Magenta gespraytem „1791“ auszeichnet, gewann den diesjährigen Salzburger Kulturplakatpreis.   Das weitere Programm des Mozartforums 2021: 9. November 2021 um 19.00 Uhr, Solitär Klavierabend Mit Klaviervariationen, Werken für mechanische Orgel und Adagio für Glasharmonika   19. & 20. November 2021, Universität Mozarteum 2-Tages-Symposion zu 1791 In Zusammenarbeit mit dem Department für Musikwissenschaft und dem Institut für Musikalische Interpretations- und Rezeptionsgeschichte   19. November 2021 um 19.00 Uhr, Solitär Konzert: Neue Musik Eröffnungsveranstaltung im Rahmen der DIALOGE 2021 mit 5 Uraufführungen Unter Vorbehalt: 19. November 2021 um 21 Uhr, Foyer Kostümball Menuette und Kontretänze aus 1791 in historischer Choreographie und Kostümen
    News
  • Luft & Fleisch
    8.10.2021
    Luft & Fleisch 
    News … Startseite News Luft & Fleisch Luft & Fleisch 08.10.2021 Schauspielproduktion © Jannik Görger Ein szenischer Tanzabend mit neuer Musik für Kammerorchester und Elektronik und W. A. Mozarts Menuetten aus seinem letzten Lebensjahr 1791. Eine Veranstaltung des Thomas Bernhard Instituts in Kooperation mit dem Mozartforum und dem Department für Szenografie. Komposition & Konzeption Alexander Bauer & Oscar Jockel Dirigent Ruben Hawer Choreographie Mirjam Klebel Choreographie im Stil der Zeit Mozarts Margit Legler Ausstattung Thorben Schumüller Details Die Luft ist Träger für das Ephemere: Musik. Das Fleisch ist Träger für das Körperliche: Tanz. Beide sind vergänglich, beide sind der Zeit unterworfen. Findet sich in den Strukturen der mittlerweile 230 Jahre alten Tänze Mozarts etwas Zeitloses, was uns heute noch bewegt? In dieser transdisziplinären Kooperation begegnen sich zeitgenössische Formen von Musik und Choreographie. Es entsteht ein Erlebnisraum, in dem zeitlose Begegnungen stattfinden, archetypische Klangformen aufeinandertreffen und unerwartete Verbindungslinien zwischen Musik- und Tanzkultur von damals und heute erforscht werden. Galerie Slider überspringen © Jannik Görger © Jannik Görger © Jannik Görger © Jannik Görger © Jannik Görger © Jannik Görger © Jannik Görger © Jannik Görger Zum Beginn des Sliders springen Termine Premiere: 8. Oktober 2021 um 20 Uhr Weitere Vorstellung: 9. Oktober 2021 um 20 Uhr Theater im Kunstquartier Mitwirkende Orchester: Flöte: Dominika Hucka, Marina Iglesias-Gonzalo Klarinette: Baptiste Rollet, Marco Sala Fagott: Chloe Balducchi, Etienne Petit Horn: Susanna Gärtner, Valeria Sullmann Schlagwerk: Philipp Lamprecht Violine I: Hyuno Kim, Yuwen Zhu Violine II: Alkim Berk, Angelika Wirth Violoncello: Valerie Fritz Kontrabass: Arisa Yoshida Schauspiel: Philippa Fee Rupperti, Carolina Braun, Yeji Cho, Carl Herten, Linda Kummer, Imke Siebert, Maren Solty, Tristan Taubert, Darios Vaysi, Lukas Vogelsang, Rachid Zinaladin
    News
  • Grenzenlos musikalisch
    9.10.2021
    Grenzenlos musikalisch 
    News … Startseite News Grenzenlos musikalisch Thomas Reif: Grenzenlos musikalisch 09.10.2021 Interview Sandra Steindl © Andrej Grilc Mit 26 Jahren ist er Konzertmeister des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks, mit seinem Cuarteto SolTango zugleich auf einer „Misión Tango“. Jetzt tritt der gebürtige Rosenheimer Thomas Reif (30) eine Professur für Violine an der Universität Mozarteum an. MO: Mit 26 Jahren Konzertmeister des Symphonieorchesters des BR. Wie war das für dich? Thomas Reif: Konzertmeister wollte ich immer schon werden, insofern habe ich darauf hingearbeitet und es war es natürlich großartig, als es geklappt hat – aber auch intensiv. Wir waren damals gerade auf Tour mit Cuarteto SolTango und mussten ein Konzert um einen Tag verlegen, damit ich die Audition in München spielen konnte. Nach drei Tango-Konzertabenden hatte ich das Hearing – und am nächsten Tag spielten wir dann ein Tango-Konzert im Bayrischen Rundfunk. (lacht) Das war ein lustiger Zufall und natürlich super, aber auch stressig.   MO: Wo wir bereits mitten im Thema sind. Du bist in der Klassik zu Hause, überwindest musikalische Genregrenzen dennoch mühelos. Wie gelingt dir das? Thomas Reif: Spielerisch. (lacht) Tatsächlich hat das in meiner Kindheit begonnen. Ich habe nie nur Klassik gemacht, da ich immer schon Interesse an verschiedenster Musik hatte. Den argentinischen Tango der Goldenen Ära, also den, der vor Astor Piazzolla entstanden ist, kannte ich nicht, als das Cuarteto SolTango 2016 auf mich zukam. Doch Martin Klett (Piano), Karel Bredenhorst (Cello) und Andreas Rokseth (Bandoneon) sind großartige Musiker, deshalb musste ich es versuchen – und bis jetzt macht mir der Tango wahnsinnig Spaß, weil es tolle Musik ist. Aber auch Barockmusik interessiert mich sehr und ich lerne dieses Repertoire Stück für Stück kennen. Jedenfalls bin ich kein Geiger, der nur das eine oder das andere spielt. Ich bin Geiger, und ich mache Musik.   MO: Würdest du dir einen liberalen Zugang zu Musik generell wünschen? Thomas Reif: Naja, auch ich habe mein ganzes Studium traditionell das gemacht, was viele andere auch tun und anstreben. Dass mein Weg funktioniert hat, ist natürlich ein Glück. Besonders alternativ ist er aber nicht, auch wenn ich mit SolTango ein wenige ausreiße. Sich seine Freiheiten zu nehmen, möchte ich meinen Studierenden jedenfalls vermitteln. Man muss während des Studiums nicht jedes Jahr einen Wettbewerb machen, um dann entweder solistisch unterwegs zu sein oder ins Orchester zu gehen. Man kann sich auch anderen Dingen widmen. Es geht im Grunde darum, auch in der klassischen Musikkunst andere, neue Konzepte anzudenken, durchaus auch fächerübergreifend und interdisziplinär. Dieses „Aufbrechen“ beginnt aber schon dort, wo es auch ein Wettbewerb zulässt, etwas anderes als Bach zu spielen, oder wo die Zwischenprüfung etwas anderes erlaubt, oder wo der Professor eben nicht darauf besteht, nur Bach zu spielen. Tango ist dafür ein gutes Beispiel.   MO: Was hast du dir für deine eigene Professur vorgenommen? Thomas Reif: Natürlich will ich ein guter Lehrer sein – mit allem, was dazugehört. Die Studierenden kennenlernen und eine gute Beziehung zu ihnen aufbauen, sodass ich sie bestmöglich dabei unterstützen kann, ihre persönlichen Ziele zu erreichen, Schwächen zu erkennen und daran zu arbeiten. Wenn jemand in ein Orchester will, ist die ideale Vorbereitung auf Auditions das Ziel. Will jemand neues Repertoire erarbeiten und solistisch bleiben oder einfach freischaffend und kreativ sein, finde ich das auch spannend. Mein Weg ist sicher nicht der einzig richtige und mögliche. Wichtig ist es, bei sich selbst zu bleiben und die Dinge zu tun, die einem Freude machen.   MO: Du kamst mit 12 Jahren ans Pre-College der Universität Mozarteum, hast hier bei Bruno Steinschaden und Harald Herzl studiert, bevor du für deinen Bachelor nach Hamburg und für den Master dann nach Berlin gegangen bist. Wie ist es für dich, hierher zurückzukehren? Thomas Reif: Das Gebäude und auch den Raum von Harald Herzl zum ersten Mal zu betreten, um selbst hier zu unterrichten, war schon ein etwas Besonderes und ein intensives Déjà-vu – es riecht hier sogar noch wie damals. Das Mozarteum ist für mich jedenfalls nicht irgendeine Universität. Ich bin sieben Jahre hierhergependelt, habe ein Jahr hier gelebt, mein erstes Solokonzert mit Orchester hier gespielt, ich kenne die Portiere teilweise noch aus meinem Studium, wurde mit dem „Sir Ian Stoutzker Prize“ ausgezeichnet. Das war schon eine sehr prägende Zeit.   MO: Apropos Preis – wie hast du deine musikalische Karriere selbst empfunden? Gab es besondere Höhepunkte oder umgekehrt, hattest du auch Krisen? Thomas Reif: Ja und ja. Aufregend war es jedenfalls immer. Und es kamen nach und nach neue Dinge dazu, wie jetzt diese Professur. Im Zusammenhang mit Wettbewerben war der Königin-Elisabeth-Wettbewerb in Brüssel definitiv ein Highlight. Gemeinsam mit 11 anderen zog ich damals ins Finale ein, worauf wir uns acht Tage lang in einer „Chapelle“ ohne Kontakt zur Außenwelt, ohne Handy und ohne Computer vorbereiteten. Das war eine Erfahrung, die war einmalig. Auch für die Zeit danach war dieser Wettbewerb sehr wichtig, da ich mich dort international gut vernetzen konnte. Gleichzeitig habe ich damals aber auch den Bachelor abgeschlossen und den Master in Berlin begonnen – und das war dann eine Zeit der Sinn- und Spielkrisen, weil ich mich dort wie ein Waschlappen fühlte, der noch einmal so richtig durchgewrungen wird. Ich war nur noch am Üben und hatte gleichzeitig das Gefühl, nicht mehr spielen zu können. Um von hier nach dort zu kommen, muss man durch dieses Tal. Man muss alles aufbrechen und analysieren und es wird erst einmal schlechter, während sich das Gehör zugleich sensibilisiert. Das ist furchtbar anstrengend, aber enorm wichtig, weil es sich lohnt. Das habe ich im Master gelernt – und davon zehre ich heute noch.   MO: Was wünschst du dir für die Zukunft der klassischen Musik, auch für deine eigenen Konzerte? Thomas Reif: Es sollte in der Klassik erst einmal darum gehen, konservative Schubladen und Etiketten aufzubrechen. Wenn das Publikum zum Beispiel zwischen den Sätzen klatscht, dann freue ich mich – weil das die ehrlichste und schnellste Reaktion ist, die man mir entgegenbringen kann. Historisch gesehen wurde das auch immer so gemacht. Menschen, die im Konzert sitzen und „pst-en“, erklären die letzten 100 Jahre zur einen Wahrheit. In der Zeit davor war die Stimmung auf klassischen Konzerten aber ähnlich wie heute bei einem Jazz-Konzert. Jedenfalls sind das Regeln, die meine Freunde scheuen – sie fühlen sich den ganzen Abend lang unwohl, obwohl sie die Musik eigentlich schön finden. Darf man fotografieren? Darf man aufstehen und sich bewegen? Darf man klatschen, wenn man den Impuls verspürt? Ich würde behaupten, dass viele junge Menschen klassische Konzerte nur deshalb langweilig finden, weil sie der Rahmen abschreckt, in dem sie stattfinden. Ich denke, dass wir in diesen Dingen lockerer werden müssen. Den Inhalt der Musik muss man dafür nicht ändern, denn der ist gut.   Cuarteto SolTango Misión Tango CAvi, April 2021   Der Text ist ursprünglich in den Uni-Nachrichten vom 2. Oktober 2021 der Salzburger Nachrichten erschienen. More News Meisterkurs für Gesang von Silvana Bazzoni Bartoli 21.5.2026 Meisterkurs für Gesang von Silvana Bazzoni Bartoli  Cecilia Bartolis einzige Gesangslehrerin ist ihre Mutter, die Sopranistin Silvana Bazzoni Bartoli. Von 3. bis 8. August 2026 bietet die Internationale Sommerakademie Mozarteum erneut die besondere Gelegenheit, mit Silvana Bazzoni Bartoli persönlich zu arbeiten. News Ö1 Talentebörse: Kompositionspreis 2025 27.2.2026 Ö1 Talentebörse: Kompositionspreis 2025  Der Ö1 Talentebörse-Kompositionspreis in der Höhe von 10.000 Euro wird von Ö1 und der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) vergeben und 2026 zum elften Mal ausgeschrieben. Der Kompositionspreis stellt einen Kompositionsauftrag für ein kammermusikalisches Werk dar, in dem auch Elektronik integriert sein kann. Ausschreibung Studieren bei Christian Thielemann 6.2.2026 Studieren bei Christian Thielemann  Ab Oktober 2026 bietet die Universität Mozarteum Salzburg eine ganz besondere Perspektive im Studienbereich Orchesterdirigieren: Christian Thielemann übernimmt gemeinsam mit Martin Fuchsberger und Jobst Schneiderat die Leitung der Orchesterdirigierklasse. Die Anmeldung zur Zulassungsprüfung ist bis 28. Februar 2026 möglich. News Auszeichnung exzellenter Masterarbeiten 2023/24 13.1.2026 Auszeichnung exzellenter Masterarbeiten 2023/24  Die Preisträger*innen der exzellenten Masterarbeiten 2023/2024 sind Tim Anselm Gebel, Carlos Goikoetxea Cancho und Andreas Johannes Neubacher - wir gratulieren herzlich!  Auszeichnungen & Erfolge
    News
  • Thomas Reif
    Lehrende*r
    Thomas Reif 
    Univ.-Prof. für Violine
    Person
  • Oscar Jockel gewinnt den Wettbewerb um die Assistenzstelle bei den Berliner Philharmonikern
    29.10.2021
    Oscar Jockel gewinnt den Wettbewerb um die Assistenzstelle bei den Berliner Philharmonikern 
    Oscar Jockel, Masterstudent für Orchesterdirigieren an der Universität Mozarteum, hat beim Wettbewerb um die Assistenzstelle bei den Berliner Philharmonikern den ersten Preis gewonnen. Jockel wird von Herbst 2022 an ein Jahr lang als Dirigierassistent der Berliner Philharmoniker und von Chefdirigent Kyrill Petrenko tätig sein. Zusätzlich wird er zwei Jahre lang Akademist an der Karajan-Akademie und sich mit einem eigenen Porträtkonzert präsentieren.
    News
  • Internationaler Hauptpreis für Kunst & Kultur an gold extra
    22.11.2021
    Internationaler Hauptpreis für Kunst & Kultur an gold extra 
    News … Startseite News Internationaler Hauptpreis für Kunst & Kultur an gold extra Internationaler Hauptpreis für Kunst & Kultur an gold extra 22.11.2021 Auszeichnungen & Erfolge Das Künstler*innen-Kollektiv gold extra (Reinhold Bidner, Tobias Hammerle, Georg Hobmeier, Sonja Prlić, Karl Zechenter) erhält den diesjährigen Internationalen Hauptpreis für Kunst und Kultur des Kulturfonds der Stadt Salzburg. Die Gruppe arbeitet - ausgehend von Salzburg und international vielfach präsent und ausgezeichnet – an den Schnittstellen von Kunst, künstlerischer Forschung und der Verbindung von Kunst und gesellschaftspolitischen Themen. Der Schwerpunkt bei dieser innovativen Verschränkung von Kunst und Wissenschaft liegt auf Neuen Medien und neuen Formen im Bereich digitaler Spiele. Sonja Prlić (Senior Scientist und Co-Leiterin bei IE Wissenschaft und Kunst, Programmbereich Zeitgenössische Kunst und Kulturproduktion) und Karl Zechenter von gold extra lehren beide am Department für Bildende Künste & Gestaltung, gemeinsam mit Iwan Pasuchin (Lehrender für Neue Medien) leiten sie auch das Forschungsprojekt schnitt # stellen, in Zusammenarbeit mit dem MediaLab der Universität Mozarteum Salzburg. Details unter www.goldextra.com
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  • Die Mystical Reality der Rosamund Gilmore
    11.12.2021
    Die Mystical Reality der Rosamund Gilmore 
    News … Startseite News Die Mystical Reality der Rosamund Gilmore Die Mystical Reality der Rosamund Gilmore 11.12.2021 Interview Sandra Steindl Am 15. Dezember wird die Operette „Orpheus in der Unterwelt“ an der Universität Mozarteum aufgezeichnet. Ein Gespräch mit der renommierten Regisseurin Rosamund Gilmore über Jaques Offenbach, ihre erste Produktion am Haus und ihren ganz eigenen „Stil“. MO: 1858 schrieb Jaques Offenbach an seinen Librettisten Ludovic Halévy, die Idee, den Olymp unserer eigenen Erde gleichzumachen, habe ihn schon immer fasziniert. Sie auch? Rosamund Gilmore: Offenbach hat diese Idee jedenfalls sehr liebevoll und mit großer Menschenkenntnis umgesetzt! Da die Götter ohnehin eine Erfindung des Menschen sind, erscheint es natürlich naheliegend, dass sie sehr menschliche Züge haben. Der Kontrast zwischen Arroganz, Perfektion, Status und dessen, was sich gleichzeitig oft hinter den Kulissen in den Familien abspielt, bildet einen reizvollen Stoff. Und darum geht es in diesem Stück, in dem sich die Menschen und ihre Götter vermischen. Insofern fasziniert auch mich diese Idee, ja. (lacht) MO: „Orpheus in der Unterwelt“ ist Ihre erste Opernproduktion an der Universität Mozarteum. Wie haben Sie das Stück angelegt? Gilmore: Die Götter sind fast vom Anfang bis zum Schluss mitten im Geschehen, auch wenn sie in einer Szene gerade keine Rolle spielen – sie beobachten und kommentieren. Der Raum ist sehr offen angelegt, man sieht das Orchester und die Götter sitzen im Publikum. D.h. die Bühne haben wir als Bild genutzt – übrigens toll gemacht von Jiale Zhu – aber nur, um Situationen und Spielorte zu zeigen. Die Götterwelt ist dabei weiß und sauber und himmelsgleich. Der Hades hingegen zeigt sich bunt, verrückt, fantastisch. Sobald die Götter in die Unterwelt hinabsteigen, finden sie natürlich Gefallen daran, denn in Wirklichkeit langweilen sich im Himmel zu Tode. Und hierin liegt auch die Offenbach‘sche Persiflage. Generell wirkt alles sehr witzig und zweideutig, was vermutlich ein Zeichen der Zeit ist, in der Offenbach geschrieben hat. Sexualität kommt nicht wirklich explizit zum Ausdruck, doch bestimmte Wörter und Ausdrücke werden so speziell platziert, dass man genau weiß, wovon die Rede ist. MO: Wie würden Sie Ihre Arbeit oder Ihren Stil beschreiben? Gilmore: Generell gibt es eigentlich nur zwei Wege für Regisseur*innen: realistisch und vermeintlich naturalistisch zu inszenieren, was oft bedeutet, dass die Figuren einfach in ein „realistisches“ Umfeld gesetzt werden, das vom Publikum erkannt wird. Dann gibt es einen Regiestil, der sehr konzeptionell arbeitet und die Handlung gerne auf den Kopf stellt, um mit der Psychologie der Charaktere zu spielen. Er wird meist von Theaterregisseur*innen angewendet und nennt sich Regietheater. Ja und dann gibt es noch mich. (lacht) Natürlich habe auch ich einen Stil, aber ich bin kein Bob Wilson, der „Bob Wilson“ auf alles setzt, auch wenn er wunderschöne, tolle Sachen macht und das keinesfalls bedeutet, dass jedes Stück gleich ist –sein Stil jedoch ist immer derselbe. Im Gegensatz dazu projiziere ich meinen Stil nicht auf ein Stück. Ich nutze ihn vielmehr auf meinem Weg – selbstverständlich gekoppelt an jenes Weltbild, das ich eben habe. Jedenfalls liegt es mir sehr, eine vorgegebene Geschichte zu erzählen, die von den Menschen, die im Zuschauerraum sitzen, einerseits verstanden wird, sie aber gleichzeitig mit sich selbst konfrontiert und reflektieren lässt. So gesehen nehme ich ein bisschen was von allem und nenne das „Mystical Reality“. Es gibt immer einen Realismus in meinen Inszenierungen und auch die Menschen sind klar erkennbar, man erkennt ihre Emotion. Trotzdem steht dieser Realismus meist an der Kippe und mutet ein wenig schief an. Die Realität auf der Bühne muss dabei zur Psychologie der Figuren passen. So ungefähr. (lacht) Jedenfalls habe ich 14 Jahre lang als Tanztheaterautorin gearbeitet. Ich kenne Gilmore – und widme mich deshalb lieber anderen. Ich möchte Wagner kennenlernen oder Mozart und versuchen, deren Welten zu erkunden und bei ihnen zu bleiben, auch wenn sie durch mich gefiltert sind. Es bleiben ihre Werke. MO: Sie absolvierten eine Ausbildung in klassischem Ballett und gründeten 1979 gemeinsam mit dem Komponisten Franz Hummel die „Laokoon Dance Group“, die Sie mit Stücken wie „Egmont-Trilogie“, „H-Moll-Messe“ oder „Blaubart“ etablierten. Wann haben Sie begonnen, sich für die Oper zu interessieren? Gilmore: Grundsätzlich bin ich über bekannte zeitgenössische Komponist*innen zur Oper gekommen, die mich immer wieder gebeten haben, für sie zu inszenieren. So führte eins zum anderen und plötzlich waren es auch klassische Opern. Jedenfalls will ich – egal ob im Tanz oder in der Oper – immer Menschen in meinen Bildern, die ihren ganzen Körper nutzen. Wie geht es einem Menschen, der um eine verlorene Liebe trauert? Wie steht er, wie geht er, wie sitzt er? Wie ist sein Ausdruck … Ich denke, dass das essenziell ist. Weil das Publikum Authentizität sofort spürt und sie lesen kann. Auch in meiner von Pina Bausch inspirierten choreografischen Laufbahn ging es stets darum, wie weit man den Tanz runterschrauben kann, um die Emotion in der Tänzer*in zum Ausdruck bringen. Tanz war für mich nie dekorativ oder athletisch, obwohl er zugleich immer athletisch ist, weil Tänzer*innen unglaublich anstrengende Dinge machen müssen. Dasselbe Prinzip mit Opernsänger*innen weiterzuentwickeln, fand ich ungemein reizvoll. Und diese Herangehensweise hat den Sänger*innen oft auch sehr geholfen. MO: Sie gelten als eine der profiliertesten Regisseurinnen für das klassische Opernrepertoire, insbesondere auch für zeitgenössisches Musiktheater. Was unterscheidet die Arbeit an einer Universität von der an Repertoirehäusern? Oder anders: Was macht die Zusammenarbeit mit Studierenden reizvoll? Gilmore: Die Disziplin und Konzentration bei den Studierenden ist fantastisch, der Enthusiasmus hoch. Sie sind spielfreudig, sehr offen für meine Arbeit und kommen nicht mit Vorbildern, wie sie sein wollen. Offenbach trägt natürlich zur tollen Atmosphäre bei, die wir in diesem Semester hatten. Es handelt sich um eine Operette, ein freudiges Stück mit freudigen Stimmen. Jedenfalls bin ich begeistert von der Klasse – sie erreichen Profiniveau, keine Frage! Und dankbar, dass sie den Lernprozess, wie eine professionelle Opernproduktion von A-Z abläuft, trotz Corona durchmachen konnten. Ja und die Zusammenarbeit mit Kai Röhrig erlebe ich auch als großartig. Er arbeitet wirklich für die Studierenden. Man darf einfach nicht vergessen, dass die Sänger*innen in einem Repertoirehaus oft unter enormem Druck stehen, weil sie in einer Spielzeit manchmal bis zu sechs Rollen lernen müssen. Regieproben werden oft auf Sparflamme durchgeführt, was ich voll und ganz verstehe. Es ist toll, mit fantastischen Sänger*innen zu arbeiten, die ihre Rollen in und auswendig kennen, die sich spezialisiert haben – weil man in ihnen echte Partner*innen findet, und das genieße ich. Trotzdem genieße ich es, etwas mehr Spielraum zu haben. Und ich brauche es, gebraucht zu werden. Mit Studierenden gemeinsam ein Werk zu entdecken, ist etwas Wundervolles. (Ersterschienen in den Uni-Nachrichten / Salzburger Nachrichten am 11. Dezember 2021) Jaques Offenbach: Orpheus in der Unterwelt 19.12.2021 Jaques Offenbach: Orpheus in der Unterwelt  Opernproduktion More News Call: Eine unvergessliche Begegnung 30.9.2026 Call: Eine unvergessliche Begegnung  Die Begegnung mit einer herausragenden Persönlichkeit kann für das ganze Leben prägend werden: Ein Gespräch, das Dabeisein bei einer Probe oder Performance, ein Spaziergang, eine gemeinsam verbrachte Stunde – persönliche Begegnung kann vieles bedeuten. The International Society of Mozarteum University Salzburg lädt herzlich ein, sich mit einem Anliegen für eine solche Begegnung zu bewerben. Ausschreibung Goethe vs. Tschechow - Alek Niemiro 28.9.2026 Goethe vs. Tschechow - Alek Niemiro  Der Alumnus und Regisseur Alek Niemiro wurde mit mehreren Nachwuchspreisen, darunter dem Austrian Art Alumni Award 2025 ausgezeichnet. Seine ersten Stücke entstanden noch vor seinem Studium und seine Arbeit führten ihn von Hamburg über Warschau nach Berlin, Konstanz und Salzburg wo er im Frühjahr „Echtzeitalter“ nach dem Roman von Tonio Schachinger im Schauspielhaus Salzburg auf die Bühne brachte. Ein Gespräch über positives Denken, die blinden Flecken auf deutschsprachigen Bühnen, Anti-Helden sowie Kompromissfähigkeit und Verantwortung. Alumnae & Alumni Stories Lea Oltmanns mit Austrian Art Alumni Award 2026 ausgezeichnet 22.9.2026 Lea Oltmanns mit Austrian Art Alumni Award 2026 ausgezeichnet  Lea Oltmanns, Regie-Absolventin am Thomas Bernhard Institut der Universität Mozarteum, wurde im Rahmen eines Festakts an der Akademie der bildenden Künste Wien, gestern mit dem A⁴ – Austrian Art Alumni Award 2026 für ihr Theaterprojekt „Gossipgirls“ ausgezeichnet. Auszeichnungen & Erfolge Lorena Mantl im Finale des Ö1 Talentestipendiums 21.9.2026 Lorena Mantl im Finale des Ö1 Talentestipendiums  Die Innsbrucker Künstlerin Lorena Mantl ist unter der Top 5 des Ö1 Talentestipendiums für bildende Kunst und die einzige Finalistin aus Westösterreich. Am 7. Oktober 2026 wird in Wien entschieden, wer das mit 10.000 Euro dotierte Ö1 Talentestipendium erhält. Auszeichnungen & Erfolge Mehr News
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  • Jaques Offenbach: Orpheus in der Unterwelt
    19.12.2021
    Jaques Offenbach: Orpheus in der Unterwelt 
    News … Startseite News Jaques Offenbach: Orpheus in der Unterwelt Jaques Offenbach: Orpheus in der Unterwelt 19.12.2021 Opernproduktion © Christian Schneider Seitennavigation überspringen Übersicht Über die Produktion Gallery Termine & Besetzung Zum Beginn der Seitennavigation springen „Die Idee, einmal den Olymp unserer eigenen Erde gleichzumachen hat mich schon immer fasziniert. Aber nur einfach die Götter auf die Erde zu bringen und Walzer singen zu lassen, genügt nicht. Sie müssen aus ihrer Göttlichkeit herausgerissen werden.“ Mit dieser Bemerkung Jacques Offenbachs an seinen Librettisten Ludovic Halévy im März 1858 war jene Idee geboren, die den genialen Spötter zu einem der meist gespielten, zugleich heftigst umstrittenen Komponisten des Zweiten Kaiserreiches werden ließ. Musikalische Leitung Kai Röhrig Szenische Leitung >Rosamund Gilmore Bühne Jiale Zhu Kostüm Jisu Park Dramaturgie Ronny Dietrich Programmheft zu "Orpheus in der Unterwelt" Über die Produktion Den Auftakt der sogenannten „Offenbachiaden“, in denen er auf raffinierte Weise mythologische Themen und aktuelle Zeitkritik ineinander verwob, bildet sein „Orphée en enfers“. Nicht nur mischt er hier die Götterwelt gehörig auf, sondern stellt auch den so beliebten Mythos um Orpheus und Eurydike auf den Prüfstand. Offenbachs Orpheus ist nicht mehr der den Tod seiner Eurydike betrauernde göttliche Sänger, sondern ein eitler Konservatoriumsdirektor, der Eurydike mit seinem Geigenspiel unendlich nervt. Als sie von ihrem heimlichen Schwarm –  Pluto – entführt wird, folgt sie diesem freudig bewegt in die Unterwelt. Freudig bewegt ist auch Orpheus, als er ihren Abschiedsbrief findet. Allerdings – da gibt es noch die „Öffentliche Meinung“, die ihn darüber belehrt, dass er seine Gattin von den Göttern zurückverlangen müsse. Trotz aller Kritik an den herrschenden politischen Zuständen trägt in Offenbachs „Orphée“ schließlich die Gegenwart den Sieg über die Vergangenheit davon. Das Menuett, schon im Vorspiel zusammen mit einer hoffnungslos sich windenden Fuge ins Parodistische gewendet, wird als Vertreter des 18. Jahrhunderts vom Cancan des 19. Jahrhunderts hinweggefegt. In der Neuproduktion des Mozarteums gelangt die zweiaktige Originalfassung von 1858 zur Wiedergabe, die auch die originale Besetzung aufweist. Gallery Slider überspringen © Christian Schneider © Christian Schneider © Christian Schneider © Christian Schneider © Christian Schneider © Christian Schneider © Christian Schneider © Christian Schneider © Christian Schneider © Christian Schneider © Christian Schneider © Christian Schneider Zum Beginn des Sliders springen Termine & Besetzung Aufführungstermine 15. Dezember 2021, 19.00 Uhr 16. Dezember 2021, 19.00 Uhr 17. Dezember 2021, 19.00 Uhr 18. Dezember 2021, 16.00 Uhr Max Schlereth Saal Besetzung ORPHEUS, Musiklehrer: Niklas Meyer (15.12./17.12.), Dagur Thorgrimsson (16.12./18.12.) EURYDIKE, seine Frau: Regina Koncz (15.12./17.12.), Maria Agustina Calderon (16.12./18.12.) JUPITER, Herr des Olymp: Jakob Hoffmann (15.12./17.12.), Máté Herczeg (16.12./18.12.) JUNO, seine Frau: Dares Hutawattana VENUS, Göttin der Liebe:  Yekaterina Badeso (15.12./17.12.), Donata Meyer-Kranixfeld (16.12./18.12.) DIANA, Göttin der Jagd: Donata Meyer-Kranixfeld (15.12./17.12.), Yekaterina Badeso (16.12./18.12.) MINERVA, Göttin der Weisheit: Heekyung Park (15.12./17.12.), Emilie Christensen (16.12./18.12.) BACCHUS, Gott des Weines: Dominik Schumertl MARS, Gott des Krieges: Máté Herczeg (15.12./17.12.), Jakob Hoffmann (16.12./18.12.) MERKUR, Götterbote: Dagur Thorgrimsson (15.12./17.12.), Niklas Meyer (16.12./18.12.) CUPIDO, Liebesgott: Emilie Christensen (15.12./17.12.), Heekyung Park (16.12./18.12.) DIE ÖFFENTLICHE MEINUNG: Constantin Zimmermann PLUTO / ARISTÄUS: Johannes Hubmer HANS STYX, sein Diener: Jakob Mitterrutzner Weitere Produktionen Vid Ožbolt: Agamemnon 29.6.2026 Vid Ožbolt: Agamemnon  Opernproduktion Giacomo Puccini: Suor Angelica & Gianni Schicchi 20.5.2026 Giacomo Puccini: Suor Angelica & Gianni Schicchi  Opernproduktion Johann Strauss: Die Fledermaus 19.2.2026 Johann Strauss: Die Fledermaus  Opernproduktion Benjamin Britten: The Rape of Lucretia 2.2.2026 Benjamin Britten: The Rape of Lucretia  Opernproduktion
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  • Mozart-Perspektiven. Plädoyer
    Joachim Brügge
    Mozart-Perspektiven. Plädoyer 
    Rombach Wissenschaft / Nomos, Baden-Baden 2021 | klang-reden 25
    Publikation
  • KlangReden: Sowol Mozart als auch ...
    Joachim Brügge [Hg.]
    KlangReden: Sowol Mozart als auch ... 
    Rombach Verlag, Freiburg i. Br. 2017 | klang-reden 18
    Publikation
  • KlangReden: Zwischen Cultural Heritage und Konzertführer
    Joachim Brügge [Hg.]
    KlangReden: Zwischen Cultural Heritage und Konzertführer 
    Rombach Verlag, Freiburg i. Br. 2016 | klang-reden 15
    Publikation
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