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  • Mit Tan Dun abwarten und Tee proben …
    5.12.2020
    Mit Tan Dun abwarten und Tee proben … 
    News … Startseite News Mit Tan Dun abwarten und Tee proben … Mit Tan Dun abwarten und Tee proben 05.12.2020 News © Christian Schneider Für seine Musik zu Ang Lees Wuxia-Drama „Tiger and Dragon“ wurde der chinesische Komponist und Dirigent Tan Dun 2000 mit einem Oscar ausgezeichnet. Seine Oper „Tea: A Mirror of Soul“ hätte am 2. Dezember an der Universität Mozarteum Salzburg Premiere gefeiert. Ob sie am 19. Dezember vor Publikum oder nur im Livestream vor der Kamera auf die Bühne gebracht werden kann, ist noch ungewiss. Alles beginnt mit einem tiefen A, mit dem dunklen, stehenden Klang der Kontrabässe, die mit ihren Frequenzen an mystische Naturlaute erinnern. Dann hochfrequente Waterphones, ein Schatten, eine tibetanische Klangschale und plötzlich, wie aus ferner Vergangenheit, eine Stimme, eine Melodie. Aus einem Minimum an Material formen sich nach und nach Sprache, Bewegung, Oper – aus wenig entsteht alles. Tan Dun arbeitet hier wie ein Klangmagier, dessen Zauber Kai Röhrig, Professor für Musikdramatische Gestaltung an der Universität Mozarteum Salzburg, an Richard Wagners „Ring des Nibelungen“, insbesondere an „Das Rheingold“ erinnert. „Es beginnt auf dem Grund des Rheins und aus diesem komponierten Urklang entsteht alles Weitere.“ Der Anfang zieht einen nicht nur in Tan Duns Klangwelt, sondern sofort auch in die Geschichte hinein: In einer Teezeremonie im alten Kyoto trinkt ein Mönch aus einer leeren Teetasse und erinnert sich an sein Ich vor zehn Jahren. In einer Art Reenactment wirkt die Zeremonie, das bewusste Erleben des Rituals, wie ein Trigger, der ihn mit seinen schmerzlichen Erinnerungen konfrontiert. Die Teezeremonie hat in der asiatischen Kultur einen hohen Stellenwert. Gleichzeitig verbindet sich mit ihr etwas Soziales, Sinnliches und Philosophisches. Sie bildet den Höhepunkt einer Begegnung und zelebriert das respektvolle Miteinander, mit Wertschätzung und Achtsamkeit zu tun. „Vor allem unsere asiatischen Studierenden blühen in der Produktion auf, weil sie uns etwas über die Traditionen ihrer Heimat erzählen können“, so Kai Röhrig. „Die Oper ist außerdem extrem melodisch und kantabel, sie erinnert damit an Werke von Puccini, beispielsweise seine ‚Turandot‘ oder ‚Madama Butterfly‘, die beide auch in Asien spielen. Opernstimmen, die italienische Gesangsmusik lieben, fühlen sich bei Tan Dun aufgehoben. Mehr als das, hat Tan Duns Musik eine für die zeitgenössische Oper ungewöhnliche stilistische Offenheit und Zugänglichkeit. Er ist ein Brückenbauer der Kulturen. Er will Menschen erreichen und hat damit großen Erfolg. Der Untertitel ‚A Mirror of Soul‘ gilt somit auch für die Musik – man spürt, wie Studierende daraus schöpfen und sich dabei selbst entdecken können. Dass das Ensemble unglaublich Feuer gefangen hat für diese Oper, freut mich natürlich sehr.“ Da der Lehrinhalt des Masterstudiums „Oper und Musiktheater“ das Erarbeiten einer Opernproduktion auf der Bühne mit Orchester und die Opernaufführung vor Publikum Teil der Masterprüfung sind, hat die Universität in den letzten Monaten einen immensen Sicherheitsaufwand betrieben, um diese Studienleistungen zu ermöglichen. „Das Rektorat und das Sicherheitsmanagement der Universität haben uns von Anfang an total unterstützt – es wurden alle Hebel in Bewegung gesetzt, damit wir unsere Fächer trotz Covid-19 unterrichten können. Das macht einem auch noch einmal die Komplexität des Opernmachens bewusst. Es geht darum, an der Stimme, an der Sprache und am Ausdruck zu arbeiten und gleichzeitig all diese Aspekte im Miteinander zusammenzubringen. Eine Opernproduktion kann nicht online realisiert werden. Das geht einfach nur analog und in Präsenz. Neben dem fehlenden Publikum leidet die Opern- und Theaterbranche derzeit also auch unter den Einschränkungen bei der alltäglichen Arbeit“, resümiert Kai Röhrig. Nach dem Vorbild der Salzburger Festspiele wurde das komplette Team und Ensemble bis zum zweiten Lockdown wöchentlich getestet, Kontaktpersonen mussten die Proben für 10 Tage unterbrechen. Bisher gab es im Ensemble keinen positiven Fall. „Wir haben die Hoffnung, dass wir ab dem 7. Dezember wieder proben und die Premieren der zwei Besetzungen am 19. und 20. Dezember stattfinden lassen können. Wenn es ohne Publikum sein muss, werden die Vorstellungen zumindest aufgezeichnet und am 22. Dezember sowie am 6. Jänner um 19 Uhr als Onlinepremieren auf der Website der Universität gezeigt. Wir hätten dann lediglich eine dreiwöchige Unterbrechung gehabt, das Ensemble würde die Proben ausgeruht und fokussiert wieder aufnehmen und auf die Opernbühne zurückkehren können. Vor allem für die Mitwirkenden, alle angehenden Sängerinnen und Sänger und das Sinfonieorchester der Universität Mozarteum Salzburg würde ich mir wünschen, dass ‚Tea‘ tatsächlich aufgeführt werden kann und viele Zuschauer*innen erreicht. Die Studierenden haben in dieses Projekt sehr viel Zeit, Herzblut und vor allem Disziplin investiert – auch hinsichtlich der Minimierung ihrer Sozialkontakte während der Probenzeit“, so Kai Röhrig. Bis dahin heißt es mit Tan Dun gesprochen wohl noch abwarten und Tee proben. Zur Produktion Tan Dun: Tea - A Mirror of Soul 19.12.2020 Tan Dun: Tea - A Mirror of Soul  Opernproduktion
    News
  • Tan Dun: Tea - A Mirror of Soul
    19.12.2020
    Tan Dun: Tea - A Mirror of Soul 
    News … Startseite News Tan Dun: Tea - A Mirror of Soul Tan Dun: Tea - A Mirror of Soul 19.12.2020 Opernproduktion © Christian Schneider Seitennavigation überspringen Übersicht Über die Produktion Termine & Besetzung Weitere Produktionen Zum Beginn der Seitennavigation springen Auf der Reise ... In seiner Oper „TEA: A Mirror of Soul" nimmt uns Komponist (und Librettist) Tan Dun mit auf eine Reise in ein sagenhaftes China, in ein sagenhaftes Japan - aber nicht im bequemen Reisewagen der Exotik, wie etwa bei "Turandot", "Madama Butterfly" oder gar "Land des Lächelns"; viel mehr gelingt es Tan Dun, Idiome der verschiedenen musikalischen und dramaturgischen Stile der Peking-Oper mit farbiger "westlicher" Musik zu einem eigenen, authentischen Stil zu verschmelzen.  Musikalische Leitung Kai Röhrig Regie Wolf Widder Ausstattung Michael Hofer-Lenz Lichtdesign Stefan Bollinger Musik Sinfonieorchester der Universität Mozarteum Programmheft zu "Tea: A Mirror Of Soul" Über die Produktion So, wie "Tao" – das alles durchdringende Prinzip der chinesischen Philosophie – mit "Weg", "Reise" übersetzt werden kann, befinden sich die Protagonisten "auf der Reise" – ganz wörtlich, auf der Suche nach einem Buch und damit zu sich selbst, zur Erleuchtung, zum Sterbenkönnen. Tan Dun hält meisterhaft die Balance zwischen meditativer Introspektion und der großen, dramatischen Eruption; das Ergebnis ist ein äußerst spannendes Stück Musiktheater. © Christian Schneider Im Gespräch mit ... Kai Röhrig zu "Tea" Weiterlesen Termine & Besetzung Aufführungstermine (ohne Publikum) 19. Dezember 2020, 16.00 Uhr 21. Dezember 2020, 19.00 Uhr 22. Dezember 2020, 19.00 Uhr 6. Jänner 2021, 19.00 Uhr Max Schlereth Saal   Besetzung LAN: Dares Hutawattana, Regina Koncz PUPPET MONK: Maria Agustina Calderon RITUALIST / LU: Cindy Seung Hyun Kim, Margarita Polonskaya, Lan Gan SHADOW: Tolga Siner PRINCE / PUPPET MONKEY KING: Dagur Thorgrimsson, Huang Shan SEIKYO: Mate Herczeg, Jakob Hoffmann EMPEROR: Di Guan, Qi Wang Weitere Produktionen Vid Ožbolt: Agamemnon 29.6.2026 Vid Ožbolt: Agamemnon  Opernproduktion Giacomo Puccini: Suor Angelica & Gianni Schicchi 20.5.2026 Giacomo Puccini: Suor Angelica & Gianni Schicchi  Opernproduktion Johann Strauss: Die Fledermaus 19.2.2026 Johann Strauss: Die Fledermaus  Opernproduktion Benjamin Britten: The Rape of Lucretia 2.2.2026 Benjamin Britten: The Rape of Lucretia  Opernproduktion Mehr News
    News
  • Benjamin Britten: Owen Windgrave
    20.1.2020
    Benjamin Britten: Owen Windgrave 
    News … Startseite News Benjamin Britten: Owen Wingrave Benjamin Britten: Owen Wingrave 20.01.2020 Opernproduktion © Judith Buss Seitennavigation überspringen Übersicht Über die Produktion Stream Termine & Besetzung Weitere Produktionen Zum Beginn der Seitennavigation springen Ein Familiensitz, auf dem ein Fluch zu lasten scheint: ein Vater erschlug im Affekt seinen Sohn... Zwar versuchte die Familie den Mord zu vertuschen, den Schuldiggewordenen fand man jedoch – ebenfalls tot – in eben jenem Zimmer des Anwesens, wo die Greueltat stattgefunden hatte. Und dieses vermaledeite Zimmer wird auch Owen, dem Letzten der Wingraves, einem vielversprechenden Offiziersanwärter, zum Verhängnis. Von Skrupeln geplagt versucht dieser, gegen den militaristischen Geist seiner Familie zu opponieren und die Offizierskarriere aufzugeben - und stirbt eines mysteriösen Todes in besagtem Zimmer... Musiklische LeitungGernot Sahler Szenische LeitungAlexander von Pfeil Bühne & KostümeYvonne Schäfer & Michael Hofer-Lenz DramaturgieMalte Krasting MusikKammerorchester der Universität Mozarteum Programmheft zu "Owen Wingrave" Über die Produktion Libretto von Myfanwy Piper nach der gleichnamigen Kurzgeschichte von Henry James Nach der Kammeroper „The Turn of the Screw“ von 1954 greifen Benjamin Britten und seine Librettistin Myfanwy Piper ein zweites Mal die gespenstische Welt des großen viktorianischen Erzählers Henry James auf. Das Werk wird zunächst als „Fernsehoper“ konzipiert, doch nach der Erstausstrahlung am 16. Mai 1971 im 2. Programm der BBC vertrat Britten die Meinung, diese Oper könne in einem Theater eine wesentlich intensivere Wirkung erzielen. Die folgende Bühnenerstaufführung im Mai 1973 konnte er dann allerdings gesundheitsbedingt nicht mehr miterleben. Termine & Besetzung Aufführungstermine 20. Jänner 2020, 19.00 Uhr 21. Jänner 2020, 19.00 Uhr 22. Jänner 2020, 19.00 Uhr 23. Jänner 2020, 19.00 Uhr Max Schlereth Saal   Besetzung OWEN WINGRAVE: Taesung Kim, Benjamin Sattlecker SPENCER COYLE: Xiaofei Liu, Qi Wang LECHMERE: Johannes Hubmer MISS WINGRAVE: Julia Heiler MRS. COYLE: Veronika Loy, Sophie Negoita MRS. JULIAN: Chelsea Kolic, Bryndis Gudjonsdottir KATE: Vera Maria Bitter GERNERAL WINGRAVE: Yu Hsuan Cheng NARRATOR: Richard Glöckner Weitere Produktionen Vid Ožbolt: Agamemnon 29.6.2026 Vid Ožbolt: Agamemnon  Opernproduktion Giacomo Puccini: Suor Angelica & Gianni Schicchi 20.5.2026 Giacomo Puccini: Suor Angelica & Gianni Schicchi  Opernproduktion Johann Strauss: Die Fledermaus 19.2.2026 Johann Strauss: Die Fledermaus  Opernproduktion Benjamin Britten: The Rape of Lucretia 2.2.2026 Benjamin Britten: The Rape of Lucretia  Opernproduktion Mehr News
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  • Franz Schubert: Winterreise
    28.1.2021
    Franz Schubert: Winterreise 
    News … Startseite News Franz Schubert: Winterreise Franz Schubert: Winterreise 28.01.2021 Opernproduktion © Judith Buss Seitennavigation überspringen Übersicht Livestream Termine & Besetzung Weitere Produktionen Zum Beginn der Seitennavigation springen Franz Schubert Winterreise op. 89 Samuel Beckett: Texte um Nichts … was spreche ich viel von Formwesen, es drängt mich mehr, Ihnen zu sagen, dass ich keinen Liederdichter außer Goethe so sehr liebe wie Sie … Nur Sie, Wilhelm Müller, bleiben mir also rein genießbar übrig, mit Ihrer ewigen Frische und jugendlichen Ursprünglichkeit … - Heinrich Heine Regie Alexander von Pfeil Kostüme Lisa Behensky Dramaturgie Malte Krasting Bariton Benjamin Sattlecker Klavier Antoni Pikuta Livestream Franz Schubert / Winterreise Szenischer Liederabend Termine & Team Aufführungstermine (ohne Publikum) 28. Jänner 2021, 19.30 Uhr 12. Februar 2021, 20.00 Uhr Max Schlereth Saal   Produktionsleitung, Einstudierung & Coaching Schauspielcoaching: Natalie Forester Szen. Assistenz/Inspizienz: Andrija Repec Technische Leitung: Andreas Greiml, Thomas Hofmüller, Alexander Lährm Werkstättenleitung Thomas Hofmüller Lichtgestaltung Alexander Lährm Tongestaltung Jan Fredrich Bühnen-, Ton-, Beleuchtungstechnik und Werkstätten: Michael Becke, Sebastian Brandstätter, Robert Daxböck, Eric Droin, Stephanie Eiser, Markus Ertl, Jan Fredrich, Alexander Gollwitzer, Markus Graf, Andreas Greiml, Peter Hawlik, Anna Hofmüller, Felix Kosek, Alexander Lährm, Anna Ramsauer, David Reiffinger, Thorben Schumüller, Felix Stanzer, Frederic Tornow Weitere Produktionen Vid Ožbolt: Agamemnon 29.6.2026 Vid Ožbolt: Agamemnon  Opernproduktion Giacomo Puccini: Suor Angelica & Gianni Schicchi 20.5.2026 Giacomo Puccini: Suor Angelica & Gianni Schicchi  Opernproduktion Johann Strauss: Die Fledermaus 19.2.2026 Johann Strauss: Die Fledermaus  Opernproduktion Benjamin Britten: The Rape of Lucretia 2.2.2026 Benjamin Britten: The Rape of Lucretia  Opernproduktion Mehr News
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  • W.A. Mozart: La clemenza di Tito
    29.1.2021
    W.A. Mozart: La clemenza di Tito 
    News … Startseite News W.A. Mozart: La clemenza di Tito Wolfgang Amadeus Mozart: La clemenza di Tito 29.01.2021 Opernproduktion © Judith Buss Seitennavigation überspringen Übersicht Über die Produktion Stream Termine & Besetzung Galerie Weitere Produktionen Zum Beginn der Seitennavigation springen Tito, der sich unter Kaiser Nero hochdiente, in Britannien und Judäa als Feldherr eine Blutspur hinterließ und auch sonst vor strategischem Mord nicht zurückschreckte, ist auf dem römischen Kaiserthron angekommen. Seine Geliebte, die jüdische Prinzessin Berenice, darf er aber nicht heiraten – das verbieten Herkommen, Gesetz und nicht zuletzt der Dünkel der Römer gegenüber einer fremdländischen Frau. Titos Ambition, nun eine politisch relevante Römerin zu heiraten, gerät zu einem unlösbaren Problem: Hass, Lüge, Verrat schlagen ihm entgegen. Nur knapp entgeht er einem Anschlag, das Kapitol steht in Flammen, ein Attentäter ist gefasst und muss verurteilt werden. Doch Tito ist des Tötens müde … Musiklische Leitung Gernot Sahler Regie Alexander von Pfeil Bühne  Thorben Schumüller Kostüm Lisa Behensky Dramaturgie Malte Krasting Musik Chor- & Kammerorchester der Universität Mozarteum Programmheft zu "La Clemenza Di Tito" Über die Produktion Sommer 1791: Die Pariser Bastille ist gestürmt, das Königspaar gefangengenommen; in Wien erwägt man, militärisch gegen die Französische Revolution vorzugehen, um der kaiserlichen Schwester Marie Antoinette beizuspringen. Die Gewissheiten des Ancien Régime sind ins Wanken geraten, als Wolfgang Amadé Mozart den Auftrag erhält, anlässlich der Krönung Kaiser Leopolds II. zum böhmischen König die Musik zu „La clemenza di Tito“ zu komponieren, einem vielfach vertonten Libretto des an Jean Racine geschulten Pietro Metastasio. Gleichzeitig zur „Zauberflöte“ arbeitet Mozart in fieberhafter Eile an der Komposition der opera seria, die im Reigen der Krönungsfeierlichkeiten am 6. September in Prag uraufgeführt wird. Mozart berichtet: „alle Stücke sind applaudiert worden“, allerdings kolportiert man auch das Urteil der Kaiserin: „Una porcheria tedesca“ – eine deutsche Schweinerei. Mozart hat in seiner kaiserlichen Huldigungsoper offenbar auch Wahrheiten freigelegt, die einer absoluten Herrschaft nicht nur den schmeichelnden Spiegel vorhalten. Die Musik spricht von tiefer Sehnsucht und Hoffnung, das Unmögliche zu schaffen: öffentliche Macht und privates Glück in Einklang zu bringen. Termine & Besetzung Aufführungstermine (ohne Publikum) 29. Jänner 2021, 19.00 Uhr 30. Jänner 2021, 17.00 Uhr 1. Februar 2021, 19.00 Uhr Max Schlereth Saal   Besetzung TITO VESPASIANO: Daehwan Kim (29.1., 30.1. u. 1.2.), Brendan-Keefe Au (Studierauftrag) VITELLIA: Lyriel Benameur (30.1.), Martina Russomanno (29.1. u. 1.2.) SERVILIA: Bryndis Gudjonsdottir (30.1.), Veronika Loy (29.1. u. 1.2.) SESTO: Vera Maria Bitter (29.1. u. 1.2.), Zsofia Mozer (30.1.) ANNIO: Ines Costantino (29.1. u. 1.2.), Tamara Nüßl (30.1.) PUBLIO: Taesung Kim (29.1. u. 1.2.), Xiaofei Liu (30.1.) Lentulo: Johannes Hubmer Chor: Rodrigo Alegre, Adelheid Baumgartner, Alicia Grünwald, Michaela Honauer, Johannes Hubmer, Clara Mumelter, Dominik Schumertl, Serafina Starke, Nils Tavella, Jovana Timotijevic Kinderstatisterie: Aurelia Johanna Wimmer-Kang, Konstantin Maria Wimmer-Kang Galerie Slider überspringen © Judith Buss © Judith Buss © Judith Buss © Judith Buss © Judith Buss © Judith Buss © Judith Buss © Judith Buss © Judith Buss © Judith Buss Zum Beginn des Sliders springen Weitere Produktionen Vid Ožbolt: Agamemnon 29.6.2026 Vid Ožbolt: Agamemnon  Opernproduktion Giacomo Puccini: Suor Angelica & Gianni Schicchi 20.5.2026 Giacomo Puccini: Suor Angelica & Gianni Schicchi  Opernproduktion Johann Strauss: Die Fledermaus 19.2.2026 Johann Strauss: Die Fledermaus  Opernproduktion Benjamin Britten: The Rape of Lucretia 2.2.2026 Benjamin Britten: The Rape of Lucretia  Opernproduktion Mehr News
    News
  • Die Zauberflöte
    23.6.2021
    Die Zauberflöte 
    News … Startseite News Die Zauberflöte Wolfgang Amadé Mozart: Die Zauberflöte 23.06.2021 Opernproduktion © Christian Schneider Seitennavigation überspringen Übersicht Über die Produktion Interview Stream Termine & Besetzung Galerie Weitere Produktionen Zum Beginn der Seitennavigation springen Was ist real, was ist Fiktion? In der "Zauberflöte" werden Blicke hinter die Kulissen geworfen: "Die Backstage-Atmosphäre ermöglicht es, live dabei zu sein, wenn der Zauber entsteht, führt aber gleichzeitig auch den beschwerlichen Weg dorthin vor Augen" - die beiden Regisseurinnen Alexandra Szemerédy und Magdolna Parditka heben ihre Inszenierung der "Zauberflöte" auf eine Metaebene und lassen zwei Erzählungen miteinander verschmelzen. Musiklische Leitung Kai Röhrig Inszenierung Magdolna Parditka und Alexandra Szemerédy Bühnenbild Michael Hofer-Lenz Kostüme Magdolna Parditka und Jiale Zhu Dramaturgie Christian Arseni Musik Orchester der Universität Mozarteum Programmheft zu "Die Zauberflöte" Über die Produktion Junge Menschen stehen vor großen Herausforderungen: Zwischen machtvollen Elternfiguren, die auf sie Einfluss nehmen, müssen sie ihren eigenen Weg finden. Mozarts „Die Zauberflöte“, eine der weltweit bekanntesten und am häufigsten aufgeführten Opern, widmet sich Fragen, mit denen auch viele Studierende am Beginn ihrer künstlerischen Laufbahn konfrontiert sind: Wer bin ich? Wo will ich hin? Wer will ich sein? Die Inszenierung der Universität Mozarteum Salzburg mit Studierenden des Departments für Oper und Musiktheater eröffnet einen Blick hinter die Kulissen, indem sie das Publikum auf eine Probe entführt. Eine Regisseurin und ein Dirigent arbeiten hier mit jungen Sängerinnen und Sängern an der „Zauberflöte“. Doch sind Schmerz und Glück, Ängste und Hoffnungen von Mozarts Gestalten nicht auch jene ihrer Darsteller? Der Prüfungsweg, den die Hauptfiguren der „Zauberflöte“ beschreiten, wird zur Bewährungsprobe im realen Leben. Durch die Zauberflöte zu sich selbst Alexandra Szemerédy & Magdolna Parditka sprechen über ihre Inszenierung (Interview: Christian Arseni) „Wo bin ich?“ Die Antwort auf die ersten gesprochenen Worte, die Schikaneder Tamino in der „Zauberflöte“ in den Mund legt, lautet in eurer Inszenierung nicht: im Reich der Königin der Nacht, sondern: auf einer „Zauberflöten“-Probe. Wie kam es zur Entscheidung, diese neue Rahmenhandlung zu erfinden und auf die originalen Dialoge weitestgehend zu verzichten? Alexandra Szemerédy: Wo bin ich? Wer bin ich? Wo will ich hin? Wer will ich sein? – Das sind Fragen des Sich-selbst-bewusst-Werdens, ein Erwachen des eigenen Selbst. Es geht darum, die eigene Position im Koordinatensystem zu bestimmen, um eine Art Selbstvermessung. Um eine „innere Reise“ beginnen zu können, ist diese Selbstbefragung unabdingbar: Sie markiert den Weg, der vom Zustand der Fremdbestimmung zur Selbstbestimmung führt. In unserer Interpretation ist es nicht nur Tamino, der gezwungen wird, sich diese Fragen zu stellen – dasselbe gilt für Pamina und im weiteren Sinne für alle. Magdolna Parditka: Ja, wir proben die „Zauberflöte“, und gleichzeitig werden wir alle, als Teilnehmende, auf die Probe gestellt. Unser Ausgangspunkt war es, neben dem Werk selbst insbesondere die Arbeit am Werk in den Fokus der Inszenierung zu rücken, die von uns selbst erlebte Musiktheater-Realität auf die Bühne zu bringen. Wir zeigen genau das, was normalerweise hinter den Kulissen verborgen bleibt, stülpen sozusagen die Nähte nach außen und lassen die Zuschauer so einen Einblick in den Entstehungsprozess einer Produktion gewinnen. Die Backstage-Atmosphäre ermöglicht es, live dabei zu sein, wenn der „Zauber“ entsteht, führt aber gleichzeitig auch den beschwerlichen Weg dorthin vor Augen. AS: Für unsere Parallelerzählung haben wir neue Texte erstellt, die auf verschiedenen Ebenen mit Schikaneders Original korrespondieren. Die Situationen, die wir erschaffen haben, befinden sich in ständiger Wechselwirkung mit dem „Zauberflöten“-Stoff: Dialoge, die wirken, als wären sie aus dem Augenblick heraus entstanden, stehen bewussten Zitaten aus dem Original gegenüber. Diese zwei Erzähl-Ebenen bedingen einander und vermischen sich, die Grenzen zwischen Spiel und Realität verschwinden nach und nach. Die jungen Hauptfiguren der „Zauberflöte“ durchlaufen einen Prozess, aus denen sie als reifere, mündigere Menschen hervorgehen. Machen die fiktiven Interpreten und Interpretinnen, die in eurer Inszenierung diese Rollen verkörpern, vergleichbare Erfahrungen? MP: Ja, auch hier geht es um eine Wechselwirkung: Wir erleben die Mitwirkenden bei der Arbeit an einer „Zauberflöten“-Aufführung und beobachten währenddessen, wie das Werk selbst Einfluss auf sie nimmt und sie verändert. Die Frage ist dabei: Forme ich die Rolle oder werde ich von der Rolle geformt? AS: Unser Ziel ist es, eine Art Verschmelzung herbeizuführen. Die fiktiven Interpreten werden immer mehr in die „Zauberflöten“-Geschichte hineingesogen, und gleichzeitig werden die „Zauberflöten“-Figuren mit Situationen konfrontiert, die aus der Realität der Darsteller heraus motiviert sind. Diese Grenzüberschreitungen führen schließlich in eine neue Realität, in der sich die Handlung der Oper und die Parallelwelt der Interpreten geheimnisvoll vermischen. Die beiden machtvollen Elternfiguren der „Zauberflöte“, die Königin der Nacht und Sarastro, erscheinen zumindest aus der Perspektive des jeweils anderen als Gegensätze. Wie wichtig sind diese Polaritäten, die Nacht-Licht-Symbolik für euch? Welche Rolle spielt die ältere Generation, vor allem die hinzuerfundene Figur der Regisseurin? MP: Die Gegensätze der Perspektiven erscheinen in unserer Inszenierung in Form der gegen- oder miteinander wirkenden Kräfte von Musik und Szene. Die Darsteller werden in gewisser Hinsicht zu Spielzeugen dieser beiden Mächte. Und tatsächlich ist Musiktheater jene Kunstform, die genau aus dem Zusammenwirken dieser Polaritäten heraus existiert. Paminas und Taminos Aufgabe ist es, das Gelernte für sich zu nützen, sich dann aber von den „machtvollen Elternfiguren“ zu befreien und ihren eigenen Weg zu finden – wobei nicht gesagt ist, dass sie diesen für immer gemeinsam gehen werden. AS: Die fiktive Regisseurin, Frau Stern, ist eine andere Erscheinungsform der Königin der Nacht, ähnlich wie der Dirigent, Herr Sonnig, eine Projektion von Sarastro ist. Durch diese beiden Figuren wird die stückimmanente Dualität von zwei Prinzipien noch stärker greifbar. Die Figur der Regisseurin reflektiert zugleich unsere eigene Auseinandersetzung mit dem Werk: Sie ist das Auge von außen, sie wirkt als Katalysator der Selbst- und der Werkbefragung. Der Männerbund der „Eingeweihten“ zeigt frauenfeindliche Tendenzen, und dass Pamina an den Schlussprüfungen teilnimmt, ja dabei sogar zur Führerin Taminos wird, war von Sarastro sicher nicht so vorgesehen. Welchen Stellenwert nimmt die Figur der Pamina für euch ein? AS: Pamina ist psychologisch gesehen die spannendste Figur: Sie steht im Kreuzfeuer gegensätzlicher Erwartungen, der Druck wird irgendwann unerträglich für sie und mündet in selbstverletzendem Verhalten. Die Darstellerin der Pamina gerät in ein dunkles Zwischenreich zwischen Realität und Fiktion, aus dem sie herausfinden muss: eine extreme „Prüfung“, die ihr vielleicht mehr innere Stärke abverlangt als allen anderen. MP: Es war uns sehr wichtig, alle Interpreten und ihre Rollen als von Ambivalenz geprägt zu zeigen – zu verdeutlichen, dass sich alle zwischen den abstrakten Polen von „Nacht“ und „Sonne“ bewegen, und ihre Charaktereigenschaften nicht klischeehaft in eine einzelne Richtung zu biegen. Gerade bei der „Zauberflöte“ ist es notwendig, auch traditionelle Geschlechter-Rollenbilder zu überdenken, damit nicht „Mann“ und „Weib“ in den Vordergrund gerückt werden, sondern das Menschsein. Termine & Besetzung Aufführungstermine 23. Juni 2021, 19.00 Uhr 24. Juni 2021, 19.00 Uhr 25. Juni 2021, 19.00 Uhr 26. Juni 2021, 16.00 Uhr Max Schlereth Saal Besetzung Pamina: Karolina Bengtsson (23.06./25.06.), Sophie Negoita (24.06./26.06.) Königin der Nacht: Regina Koncz (23.06./25.06.), Seung-Hyun Kim (24.06./26.06.) Erste Dame: Donata Meyer-Kranixfeld Zweite Dame: Emelie Christensen Dritte Dame: Neelam Brader Papagena: Maria Augustina Calderón Erster Knabe: Sophie Schneider Zweiter Knabe: Thorhildur Steinnen Kristinsdottir Dritter Knabe: Alicia Feodora Grünwald Tamino: Dagur Þorgrímsson (23.06./25.06.), Niklas Mayer (24.06./26.06.) Monostatos: Konstantin Igl Papageno: Jakob Hoffmann (23.06./25.06.), Máté Herczeg (24.06./26.06.) Sarastro: Qi Wang Sprecher: Kuan-Ming Chen 1. Geharnischter: Rodrigo Alegre Vargas 2. Geharnischter: Kuan-Ming Chen Frau Stern, Regisseurin: Ulrike Arp Herr Sonnig, Dirigent: Kai Röhrig Präsident: Andreas Macco Iris: Ulrike Arp Stimme: Volker Wahl Galerie Slider überspringen © Christian Schneider Linkst du? © Christian Schneider © Christian Schneider © Christian Schneider © Christian Schneider © Christian Schneider © Christian Schneider Zum Beginn des Sliders springen Weitere Produktionen Vid Ožbolt: Agamemnon 29.6.2026 Vid Ožbolt: Agamemnon  Opernproduktion Giacomo Puccini: Suor Angelica & Gianni Schicchi 20.5.2026 Giacomo Puccini: Suor Angelica & Gianni Schicchi  Opernproduktion Johann Strauss: Die Fledermaus 19.2.2026 Johann Strauss: Die Fledermaus  Opernproduktion Benjamin Britten: The Rape of Lucretia 2.2.2026 Benjamin Britten: The Rape of Lucretia  Opernproduktion Mehr News
    News
  • Wolfgang Amadé Mozart:: Così fan tutte
    21.5.2023
    Wolfgang Amadé Mozart:: Così fan tutte 
    Die jungen Offiziere Ferrando und Guilelmo* wollen ihren väterlichen Freund Don Alfonso nicht ungestraft davonkommen lassen – schließlich zieht er die Treue ihrer Verlobten in Zweifel! Aber statt des geforderten Duells gehen sie auf seinen Vorschlag einer Wette ein und werden damit zu Handlangern am Zerstörungswerk ihrer Liebesbeziehungen.
    News
  • Elissa / Dido & Aeneas
    30.6.2023
    Elissa / Dido & Aeneas 
    Über 330 Jahre nach der Uraufführung der einzig vollständigen Oper von Henry Purcell komponiert der französische Komponist Henry Fourès einen Rahmen für Dido und Aeneas und nennt ihn „Elissa“. Ein zweiter Name der Königin, der die Figur für sich, ohne direkte Bindung zu Aeneas existieren lässt.
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  • Hänsel und Gretel
    15.12.2023
    Hänsel und Gretel 
    Rosamund Gilmore begab sich mit Ihrer Inszenierung auf eine Reise ins Unterbewusstsein und verband  die tiefenpsychologischen Schichten des Märchens mit den filmisch visualisierten Arbeiten der Studierenden von Claudia Lehmann. 
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  • Elegie für junge Liebende
    31.1.2024
    Elegie für junge Liebende 
    „Was für Eigenschaften muss eine Person besitzen, um in einer Oper sowohl dramaturgisch als auch gesanglich zu dominieren?“ und „Wie muss ein Mann reiferen Alters aussehen, der in engen Beziehungen gleichzeitig zu einer verrückten alten Dame, einem jungen Mädchen und einem Arzt steht?“
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  • Giuseppe Verdi: Falstaff
    20.5.2024
    Giuseppe Verdi: Falstaff 
    Sir John Falstaff ist ein Naturereignis: seine Erscheinung imposant, sein Auftreten gebieterisch, seine Art besitzeinnehmend. Und am faszinierendsten: Das Ereignis kümmert sich nicht um Regeln, Gepflogenheiten oder Anstand, es existiert einfach zu seinem Selbstzweck, gewissermaßen für nichts als seinen Bauch.
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  • Internationaler Mozartwettbewerb in der Sparte Streichquartett
    5.12.2022
    Internationaler Mozartwettbewerb in der Sparte Streichquartett 
    7 Streichquartette mit Musiker*innen aus insgesamt 14 Nationen, darunter 14 Personen aus Südkorea als stärkste vertretene Nation, treten von 3. bis 9. Februar 2023 um den Internationalen Mozartwettbewerb 2023 in der Sparte Streichquartett an. Programmhighlight ist ein Werk eines*r lebenden Komponist*in.
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  • Internationaler Mozartwettbewerb 2023 in der Sparte Gesang
    5.12.2022
    Internationaler Mozartwettbewerb 2023 in der Sparte Gesang 
    39 Sänger*innen aus 15 Ländern traten von 10. bis 16. Februar 2023 um den Internationalen Mozartwettbewerb der Universität Mozarteum in der Sparte Gesang an. Ein Programmhighlight ward dem 100-jährigen Jubiläum der IGNM gewidmet, das 2022 gefeiert wurde. Das Finale fand am 16. Februar 2023 im Solitär statt.
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  • Benjamin Britten: Albert Herring
    7.12.2022
    Benjamin Britten: Albert Herring 
    Nach A Midsummer Night’s Dream und Owen Wingrave widmet sich das Department Oper & Musiktheater der Universität Mozarteum neuerlich dem abgründigen musiktheatralen Œuvre Benjamin Brittens. In diesem Wintersemester kommen gleich zwei seiner Meisterwerke zu Aufführung: Auf Albert Herring im Dezember 2022 folgt im Jänner 2023 The Turn of the Screw.
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  • Ensemble-Förderpreis´23 an NAMES
    12.12.2022
    Ensemble-Förderpreis´23 an NAMES 
    News … Startseite News Ensemble-Förderpreis an NAMES Ensemble-Förderpreis an NAMES 12.12.2022 Auszeichnungen & Erfolge © Fabian Schober Die Ernst von Siemens Musikstiftung verleiht die beiden Ensemble-Förderpreise ’23 an das Vokal-Ensemble Ekmeles aus New York und das Salzburger New Art and Music Ensemble NAMES. Die Auszeichnung wird 2023 zum dritten Mal an herausragende, junge Klangkörper vergeben und ist mit je 75.000 Euro dotiert. (Presseaussendung der Ernst Von Siemens Musikstiftung) Mit dem Ensemble-Förderpreis unterstützt die Ernst von Siemens Musikstiftung jährlich zwei herausragende, junge Ensembles. Der Preis dient ihrer künstlerischen und strukturellen Weiterentwicklung. Aus einer Vielzahl an exzellenten Bewerbungen aus 16 Ländern setzten sich in diesem Jahr das amerikanische Ensemble Ekmeles und NAMES aus Österreich durch. Die Entscheidung traf das Kuratorium der Ernst von Siemens Musikstiftung, dem u.a. die Intendantin Ilona Schmiel, die Geigerin Carolin Widmann sowie die Komponist*innen Isabel Mundry und Enno Poppe angehören. Der Preis wurde 2020 ins Leben gerufen und wird 2023 zum dritten Mal vergeben. Das amerikanische Ensemble Ekmeles ist eines der wenigen Vokalensembles weltweit, die sich auf zeitgenössische Musik konzentrieren. Die New Yorker Sänger*innen überzeugen durch einen grandiosen Klang, überragende Präzision und Intonation, mit der sie auch schwierigste mikrotonale Werke meistern. Gleichzeitig findet Ekmeles eine gute Balance zwischen neuen Werken und dem Repertoire der vergangenen Jahrzehnte. Das New Art and Music Ensemble NAMES aus Salzburg verfolgt einen Ansatz mit vielen verschiedenen Impulsen. Mit elf Musikern aus sieben europäischen Ländern herrscht eine große kulturelle Vielfalt. Das Ensemble schlägt Brücken hin zu anderen Kunstformen wie Performance, Tanz, Bildende Kunst und Literatur. Als demokratisch organisiertes Kollektiv hat NAMES einen ganz eigenen Stil und eine eigene Ästhetik geprägt. Für NAMES ist die Auszeichnung mit dem Ensemble-Förderpreis „eine Riesenchance uns weiterhin mit den Dingen auseinanderzusetzen, die uns begeistern und uns einen nachhaltigen Platz für unsere Kreativität zu schaffen“ freut sich Anna Lindenbaum, Violinistin des Ensembles. „Es ist schön zu sehen, wie jede*r einzelne und wir als Ensemble uns über die letzten 8 Jahre entwickelt haben. Der Ensemble-Förderpreis bestärkt uns in unserem Tun, vielfältige Kunstsparten in einem Ensemble zu vereinen und uns mit transdisziplinären Konzepten auseinanderzusetzen. Wir freuen uns sehr über die Möglichkeit damit weiterzumachen und immer wieder neue Herausforderungen anzunehmen!“, betont auch Marco Sala, Klarinettist des Ensembles. NAMES wird am 28. Februar 2023 zur Auftaktveranstaltung des 50-jährigen Jubiläums der Ernst von Siemens Musikstiftung in der Bayerischen Akademie der Schönen Künste in München zu hören sein. Wir gratulieren herzlich! Weitere Details (Öffnet in neuem Tab) Vielleicht auch interessant ... Lea Oltmanns mit Austrian Art Alumni Award 2026 ausgezeichnet 22.9.2026 Lea Oltmanns mit Austrian Art Alumni Award 2026 ausgezeichnet  Lea Oltmanns, Regie-Absolventin am Thomas Bernhard Institut der Universität Mozarteum, wurde im Rahmen eines Festakts an der Akademie der bildenden Künste Wien, gestern mit dem A⁴ – Austrian Art Alumni Award 2026 für ihr Theaterprojekt „Gossipgirls“ ausgezeichnet. Auszeichnungen & Erfolge Lorena Mantl im Finale des Ö1 Talentestipendiums 21.9.2026 Lorena Mantl im Finale des Ö1 Talentestipendiums  Die Innsbrucker Künstlerin Lorena Mantl ist unter der Top 5 des Ö1 Talentestipendiums für bildende Kunst und die einzige Finalistin aus Westösterreich. Am 7. Oktober 2026 wird in Wien entschieden, wer das mit 10.000 Euro dotierte Ö1 Talentestipendium erhält. Auszeichnungen & Erfolge Auszeichungen & Erfolge 1.9.2026 Auszeichungen & Erfolge  Auszeichnungen & Erfolge Auszeichnung Exzellenter Masterarbeiten 2024/25 1.7.2026 Auszeichnung Exzellenter Masterarbeiten 2024/25  Die Preisträger*innen der exzellenten Masterarbeiten 2024/2025 sind Leonie Caterina Trips, Linda Elisabeth Nicolussi und Leo Feichtinger - wir gratulieren herzlich!  Auszeichnungen & Erfolge
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  • Veronika Loy gewinnt The Sir Ian Stoutzker Prize 2022
    15.12.2022
    Veronika Loy gewinnt The Sir Ian Stoutzker Prize 2022 
    Der 2019 an der Universität Mozarteum ins Leben gerufene "The Sir Ian Stoutzker Prize" hat sechs Gewinner*innen hervorgebracht! Im Sinne von Interdisziplinarität und Inklusion war das Auswahlverfahren erstmals offen für alle Studierenden der Universität Mozarteum. Herausragende Gewinnerin des Abends ist die Sopranistin Veronika Loy.
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