Musikgeschichte mitschreiben - Vivi Vassileva

13.05.2026
Alumnae & Alumni Stories
© Adriana Yankulova

Vivi Vassileva steht für eine neuen Generation von Percussionist*innen und bringt das Schlagwerk als Instrument des 21. Jahrhunderts zur Geltung. Sie nimmt das Publikum mit an die Grenzen der Percussion-Welt, die sie mit unglaublicher Leidenschaft, brillanter Technik, Virtuosität und athletischer Performance erkundet und verschiebt. Ein Gespräch über die Arbeit als Musikerin, die Percussion-Welt und sportliche Aspekte der Musik.

Vivi Vassileva, Percussionistin
Ebensee

Liebe Frau Vassileva, wenn ich mir Ihren Konzertkalender so ansehe, vermute ich ein Leben aus dem Koffer.  Finnland, Zürich, Ankara, Prinzregententheater mit Frank Dupree in München, Konzerthaus in Wien mit Thomas Gansch, Auftritte in deutschen Städten, Olsberg in der Schweiz, Warna in Bulgarien und im Herbst in Oslo … Wie fühlt es sich für Sie an und wo sehen Sie Ihren Lebensmittelpunkt?

Meinen Lebensmittelpunkt habe ich in Ebensee, aber natürlich bin ich sehr viel unterwegs – in den letzten Monaten war ich ungefähr drei Tage zuhause. Zuvor in London mit der Premiere des „Recycling Concertos“, das mir sehr am Herzen liegt, und dann war schon die Bulgarien-Tour. In diesem Monat ist es ein bisschen entspannter (lacht).

Dafür unterrichten Sie im Sommersemester im Rahmen des Projekts „FAiR – Female Artist in Residence“ an der Universität Mozarteum, oder?

Ja, mir macht das Unterrichten total Spaß. Es ist extrem bereichernd, mit den jungen Studierenden zu arbeiten und zu merken, wie unterschiedlich Personen an die Dinge herangehen, mit verschiedenen Stärken. Und das Schönste ist natürlich, die Entwicklung im Prozess zu sehen. Wie aus schülerhaften Noten diese Musik und diese unglaubliche Kraft entsteht. Das ist sowohl für Studierende als auch für Lehrende sehr erfüllend.

Sie spielen in unterschiedlichen Besetzungen?

Genau, hauptsächlich als Solistin mit Orchester, aber auch in zwei spannenden Duos. Eines mit meinem Verlobten Lucas Campara Diniz an der Gitarre und eines mit dem fantastischen Pianisten Frank Dupree – wir spielen im Mai in München im Prinzregententheater. Zudem habe ich auch ein eigenes Percussion-Ensemble: „Extasi“ mit Klavier und fünf Schlagzeuger*innen. Meine Projekte sind vielfältig. Im Moment planen wir ein Konzertprogramm und eine CD-Produktion für die kommenden Spielzeiten mit dem grandiosen Bläserensemble Federspiel.

Spielen Sie in auch in anderen Genres, also Jazz oder Pop?

Ich schnuppere gerne im Jazz und in improvisatorischer Musik. Das wird auch viel verlangt im zeitgenössischen Repertoire. Schlagzeug ist in allen Genres vertreten.

Sie spielen aber nicht nach strikten Noten, oder?

Zu 85 Prozent schon. Für eine gut ausgebildete Schlagzeugerin ist es jedoch ebenso wichtig, mit den unterschiedlichsten Grooves und musikalischen Stilistiken vertraut zu sein – etwa mit Samba- oder Salsa-Grooves, mit Balkanrhythmen und deren spezifischer Phrasierung. Im Grunde ist es wie das Erlernen verschiedener Sprachen: Idealerweise spricht man sie ohne Akzent. Das ist deshalb so wichtig, weil die zeitgenössische Musik sehr oft aus der Folklore inspiriert ist – von venezolanischen Tänzen ebenso wie von Balkanvolksliedern. Es kann auch sein, dass ein Schlagzeugkonzert auf einer chinesischen Melodie balanciert ist. Das bedeutet, dass man musikalisch sehr breit aufgestellt sein und zugleich echtes Interesse für andere Kulturen mitbringen muss, um deren Musik kennenzulernen.

Sie spielen Marimba und Vibraphon, Glöckchen, Trommeln und auf allerlei Küchenutensilien und Wertstoffen/Recyclingmaterialien wie Flaschen, Dosen …Wie viele Instrumente haben Sie und wie organisieren Sie die Instrumente für ein Konzert?

Die Logistik ist auf jeden Fall ein riesengroßer Teil meiner Arbeit. Wenn wir von einem Konzert kommen, laden wir den Sprinter aus und sofort für das nächste Konzert wieder ein. Jedes Konzert braucht andere Instrumente. Beim „Recycling Concerto“ habe ich viele Plastikflaschen, Blumentöpfe und Glasflaschen. Aber wenn ich dann Friedrich Cerha spiele, brauche ich die Thai Gongs, das Xylophon, die Wood Blocks. Wenn ich „Frozen in Time“ von Avner Dorman spiele, brauche ich Kuhglocken, Tom-Toms, Crotales. Es ist wirklich für jedes Schlagzeugkonzert anders – fast wie ein Umzug. Ich plane, spiele und baue wieder ab. Ein Konzerttag dauert für Schlagzeuger*innen durchaus länger als für andere Musiker*innen. Meist sind wir die Ersten und die Letzten.

Das klingt aufwändig!

Ja, aber dafür haben wir die die größte „Playstation“ (lacht).

Unter Schlagwerk versteht man relativ junge „Instrumente“, richtig? Im 18. Jh. hieß es bei Mozart noch „türckische Musick“ (statt Schlagwerk). Wie legen Sie Ihr Repertoire an?

Dank W. A. Mozart werden Becken im Orchester eingesetzt – den Beginn markierte „Die Entführung aus dem Serail“. Das war damals sehr exotisch. Es heißt, dass bei der Uraufführung manchem im Publikum bange wurde, weil man die Becken aus der Geschichte von der Besetzung durch die Osmanen kannte. Heute ist das glücklicherweise anders. Schlagzeug ist eigentlich sogar das älteste Instrument. Jäger und Sammler und Indigene Völker haben sicher schon auf Handtrommeln, mit Tierfellen bespannt, gespielt oder auf einem Baumstamm und so die ersten Trommeln eingesetzt, um damit Rituale zu zelebrieren. In der klassischen Musik, konkret in der Orchestermusik, sind wir das jüngste Instrument. Vor allem die Kombination aus den verschiedenen Percussion-Instrumenten, die alle aus anderen Ecken der Welt kommen, gibt es tatsächlich erst seit den 1980er- und 90er-Jahren. Die ersten Schlagzeugkonzerte wurden im 20. Jahrhundert geschrieben. 85 Prozent meines Repertoires ist aus dem 21. Jahrhundert – Werke, nicht älter als 20 Jahre. Und ich führe jährlich neue Werke auf, die für mich geschrieben werden. Das bedeutet, wir schreiben auch ein wenig Musikgeschichte mit, was sich natürlich sehr besonders anfühlt.

Wie kann man sich den Klang mit Recycling-Material vorstellen?

Das „Recycling Concerto“ war schon eine besondere Herausforderung. Gemeinsam mit dem Komponisten Gregor A. Mayrhofer wollten wir die Müllproblematik aufgreifen und zeigen, dass wenn man auf Müll Musik machen kann, wir Menschen noch Größeres schaffen. Die Herausforderung war, die Instrumente so aufzubauen, dass darauf auch virtuose Passagen gespielt werden können, denn die Sprünge sind unglaublich. Eine Quinte auf zwei Glasflaschen zu spielen, bedeutet viel größere Sprünge, als wenn ich an einem Glockenspiel arbeite, wo alles ganz nahe ist. So war es auch mit den Plastikflaschen-Marimbaphon, das wir eigens entwickelt haben, wo die Bassflaschen, mein tiefster Ton ist und das Cello C – eine zehn Liter Flasche – da muss ich, um eine Oktave zu spielen, wirklich beide Arme ganz ausstrecken. Kein anderes Instrument erfordert diese Akrobatik für diese Töne.

Wie lange arbeiten Sie an einem solchen Programm?

Hier sprechen wir von Monaten. Vom „Recycling Concerto“ haben wir auch eine Einspielung mit dem SWR-Symphonieorchester gemacht – und es gibt seit März eine Schallplatte aus Meeresplastik beim Label „decurio“, die weltweit erste Veröffentlichung einer Sinfonieorchester-Aufnahme für Schallplatten aus recyceltem Müll. Entsprechend des zentralen Gedankens des „Recycling Concerto“ erhebt auch die Produktion der Platten Nachhaltigkeit zum zentralen Prinzip: Sie werden nicht nur aus recyceltem Meeresplastik hergestellt, sondern auch ausschließlich „on demand“ produziert. Anders als bei industriell hergestellten Schallplatten werden sie zudem nicht gepresst, sondern direkt in das Material geschnitten. Produziert auf Maschinen der Wiener Manufaktur „Phonocut“ entsteht jede Platte als Unikat – analog, nachhaltig und audiophil. Ein Recyclingkonzert auf selbstgebasteltem Instrumentarium aus Müll, Musik, die wiederverwertet wird und das Medium, auf dem Musik abgespielt wird, ist aus recyceltem Material. So entstand ein „rundes Projekt“.

Wie würden Sie ihr Alleinstellungsmerkmal beschreiben?

Es sind mehrere Dinge, die mich prägen. Beginnend in meiner Kindheit. Ich komme aus einer klassisch-konservativen Geigen-Klavier-Familie mit Mozart, Tschaikowsky und Brahms – ohne Schlagwerk. In meiner Familie wurden meine Schlagwerk-Ambitionen zunächst belächelt. Meine Mutter war Korrepetitorin an der Oper, mein Bruder spielt auch an der Oper, das heißt ich wurde durch eine lyrische Herangehensweise geprägt, in der die Phrase gezogen werden muss und das ist nichts, was man jemandem in der ersten Schlagzeugstunde beibringen würde. Aber durch den familiären Hintergrund war das für mich immer Priorität, ich suche das in meinen Interpretationen und verlange das auch von meinen Studierenden: Phrasen erzählen und berühren. Natürlich auch laut, rhythmisch und energetisch – alles, was man vom Schlagzeug erwartet; aber eben auch leise und harmonisch. Wir können auch Kantilenen singen. Ich komme aus dieser Mitte und habe erst viel später bei Martin Grubinger das unmittelbare Schlagzeughandwerk kennengelernt. Ein anderer Aspekt meiner Prägung ist nicht nur die Orchestermusik – ich habe immer die Sinfoniekonzerte und Opernvorstellung vom Orchester meines Vaters besucht, den Hofer Symphonikern, aber auch die Sommererlebnisse in Bulgarien mit meinen Eltern waren wichtige musikalische Erfahrungen für mich. Wir waren regelmäßig an einem besonderen Strand und da gab es Menschen, die auf Handtrommeln spielten, aber auch auf selbstgebastelten Setups aus Müll musizierten. Das hat mich total fasziniert und das ist etwas, das man im klassischen Schlagzeug so nicht lernt. Es ist etwas Ursprüngliches, das ich in die Klassik einfließen lassen kann. Diese ritualistische Musik, die berührt, bewegt und zusammenbringt. Diese unglaubliche Magie, die diese Musik hat, die wir alle spüren, die niemand so richtig in Worten erklären kann. Das fasziniert mich schon sehr.

Ihre Performance wirkt sehr athletisch. Von außen betrachtet leben Sie im Spannungsfeld zwischen Kunst und Hochleistungssport – wo sehen Sie sich? Und wie sportlich muss man als Percussionist*in sein?

Bei den Olympischen Spielen brenne ich am meisten für die Disziplin des Eiskunstlaufs. Sie verbindet Sport, Kunst und Eleganz wie keine andere Sportart. Und das berührt mich jedes Mal emotional und begeistert mich athletisch. Ein wenig sehe ich darin das Schlagzeug: eine wunderschöne Kunstform, wir können so viele Geschichten erzählen, so viele Charaktere, so viele Klänge. Ein Schlagzeugkonzert ist eine unfassbare Klangreise durch Emotionen, Ekstasen, Gefühle, aber eben auch athletisch. Vor allem als Schlagzeugsolist*in ist eine unglaubliche Fitness erforderlich, und es schadet nicht, sowohl Kraft als auch Ausdauer zu trainieren.

Und wie verhält sich die Balance zwischen Musik und Performance?

Das ist bei Schlagzeug genauso wichtig wie Üben, Technik, Klang, Rhythmus und Dynamik. Schlagzeug muss wirklich live erlebt werden. Zu sehen, wie dieser Klang entsteht, wie man eine Taiko spielt, eine Trommel mit zwei Metern Durchmesser, die aus einem einzigen Baum stammt, der 150 Jahre wachsen musste – das ist eine atemberaubende Erfahrung.

Was würden Sie Ihrem jüngeren, noch studierenden Ich mit auf den Weg geben?

Im Studium wird auf einmal alles so ernst und Druck baut sich auf, aber man darf als Musiker*in nie diese anfängliche Leidenschaft, die Liebe und Neugier verlieren. Egal, wie groß der Druck auch wird. In dem Moment, in dem Musik Routine wird und nur mehr die Perfektion im Fokus steht, verliert die Musik die Magie und ihren Sinn. Jemandem zu zeigen, wie perfekt wir spielen können, ist nicht der Grund, warum wir Musik machen. Auch wenn man schwere Sachen übt und oft über Wochen wiederholt – das kennen wir alle – muss man sich von diesem „verbissen sein“ lösen. Am Ende spielen wir für das Publikum und wir wollen ja die Liebe und Freude an der Musik transportieren. Niemand geht ins Konzert, um verbissene Perfektion zu erleben und das finde ich ganz, ganz wichtig, ebenso wie eine gewisse Gelassenheit, gepaart mit einer unfassbaren Disziplin. Auch ich war oft unsicher, trotz großer Disziplin, aber mittlerweile gibt es viele Mental Coaches, die gut führen und dieses Diktatorische der alten Professoren-Schule haben wir zum Glück abgelegt. Heute ist es viel mehr ein Diskurs auf Augenhöhe, ein respektvolles Miteinander, so macht Musik die Welt zu einem viel besseren Ort. Und das müssen wir auch in der Klassik akzeptieren, wo es sehr oft um hohe, unglaubliche Perfektion geht. Letztlich geht es auch hier um die Liebe und um die Leidenschaft. Um Beethoven zu zitieren: Jeder verzeiht einen falschen Ton, aber ein Ton ohne Leidenschaft wird nicht verziehen.

Gibt es noch etwas, das Sie uns mitgeben wollen?

Ja, die „Zam Gala“ im Wiener Konzerthaus mit Thomas Gansch, Federspiel, Alpen & Glühen u.v.m. – ein besonderes Outreach-Projekt, bei dem wir unabhängig voneinander in verschiedenen regionalen Orten in Österreich mit den dortigen Blaskapellen, teilweise Hobbymusiker*innen, gearbeitet haben. Die Idee dahinter war es, die Musik zu ihrem Ursprung zurückzubringen. Musik hatte immer etwas Verbindendes, sie schafft es, auch große Gruppen von Menschen unterschiedlichster Herkunft zu verbinden. Es war uns wichtig, mit Jung und Alt, mit Profi- und Hobbymusiker*innen aus allen gesellschaftlichen Bereichen zu arbeiten. Und das mündet nun in einen ganz besonderen Abend im Wiener Konzerthaus am 29. Mai 2026.

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Vivi Vassileva wuchs als jüngstes Kind in einer bulgarischen Musikerfamilie auf – beide Eltern waren Musiker*innen bei den Hofer Symphonikern. Ihr Bruder Vasko Vasilev ist Geiger und Konzertmeister am Londoner Royal Opera House. Die Geige war auch Vivis erstes Instrument, bevor sie zum Schlagwerk wechselte. Sie wurde von der Robert-Bosch-Stiftung („Talent in Bayern“) und vom Deutschen Musikrat gefördert und erhielt verschiedene Stipendien. Ihre Ausbildung begann sie im Alter von zehn Jahren bei Claudio Estay, ihr Studium absolvierte sie zunächst an der Hochschule für Musik und Theater München bei Peter Sadlo bis zu dessen Tod 2016 und danach bei Raymond Curfs. Bereits im Beruf stehend absolvierte sie zudem ein Studium bei Martin Grubinger an der Universität Mozarteum Salzburg. Sie ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe.

Konzerthöhepunkte der Saison 2025/26 sind Konzerte mit Lahti Sinfonia, Junge Deutsche Philharmonie, Zürcher Kammerorchester, Klangforum Wien, Zagreb Philharmonic, Britten Sinfonia und l’Orchestra della Svizzera Italiana. Außerdem steht sie abermals an der Spitze der „Percussive Planet“-Reihe des Wiener Konzerthauses, die sie in der Saison 2023/24 übernommen hat. Ihre Kammermusik-Projekte führen sie unter anderem in das Prinzregententheater München und in das Wiener Konzerthaus. Vivi Vassileva wird auch zu angesehen Festivals, wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, zurückkehren. Seit 2019 ist sie bei „Outhere Music France“ für deren Label „Alpha Classics“ unter Vertrag.

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