Ensemble Bella Musica bei Papst Leo XIV.
Mozarts Musik kehrt an einen Ort zurück, der eng mit seiner eigenen Geschichte verbunden ist: Musiker*innen des Bella Musica Ensembles des Pre-College der Universität Mozarteum spielen unter der künstlerischen Leitung von Stefan David Hummel dieser Tage in Rom und im Vatikan. Ein besonderer Höhepunkt der Reise: Bei einer Konzertaufzeichnung für Radio Vatikan in den Vatikanischen Gärten erklingt Mozarts Musik auf zwei Originalinstrumenten aus der Sammlung der Internationalen Stiftung Mozarteum – seiner berühmten Dalla Costa-Violine und seiner Kindergeige.
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Zum Einzug von Papst Leo XIV. auf dem Petersplatz wurde zudem der erste Satz aus Mozarts Eine kleine Nachtmusik KV 525 aufgeführt – gespielt auf Mozarts originaler Costa-Violine.
Die Italientournee des Bella Musica Ensembles folgt den Spuren einer der prägendsten Reisen in Mozarts Leben. Gemeinsam mit seinem Vater Leopold brach der damals 13-jährige Wolfgang Amadé Mozart im Dezember 1769 zu seiner ersten großen Italienreise auf. Verona, Bologna, Mailand und Rom wurden zu wichtigen Stationen seiner künstlerischen Entwicklung. In Rom begegnete Mozart einer Welt aus Musik, Kunst, Kirche und europäischer Kultur – und legte damit wichtige Grundlagen für seinen späteren Weg als Komponist.
256 Jahre später macht sich das Bella Musica Ensemble erneut auf diesen Weg. Für die jungen Musiker*innen des Pre-College der Universität Mozarteum ist die Reise weit mehr als eine Konzerttournee: Sie verbindet musikalische Ausbildung mit unmittelbarer Begegnung mit historischen Orten und kulturellen Institutionen. Mozarts Musik wird dort lebendig, wo sie einst auf den jungen Komponisten selbst wirkte.
Eine besondere Dimension erhält die Reise durch die beiden Originalinstrumente Mozarts, die die Internationale Stiftung Mozarteum für die Konzerte zur Verfügung stellt. Dass junge Musiker*innen des Bella Musica Ensembles auf Mozarts eigener Violine spielen können, macht Geschichte unmittelbar erfahrbar. Die Instrumente verbinden dabei drei Generationen musikalischen Lebens: Mozart selbst, die heutige Ausbildung junger Musiker*innen und das Publikum der Gegenwart.
Erst zehn Jahre alt ist die Solistin Shuxuan Jin, die im Vatikan auf Mozarts Kindergeige fulminant den ersten Satz seines Violinkonzerts KV 216 in G-Dur spielte. „Wie fühlt es sich an, auf einem so einzigartigen Instrument zu spielen?“, wollte Vatican News von der jungen Musikerin wissen. „Also, das fühlt sich an, als wäre ich Mozart. Ich genieße es sehr und habe jedes Mal eine ganz große Freude. Und jeder Ton fühlt sich einfach wunderbar an.“
Wenig überraschend gehört Mozart zu Shuxuans Lieblingskomponisten. Die in Shanghai geborene Geigerin übt zu Hause täglich bis zu vier Stunden. Auf ihrer Tournee wird sie von ihrer Mutter begleitet, die selbst ausgebildete Pianistin ist.
Auch im Kulturforum der Republik Österreich in Rom tritt das Bella Musica Ensemble auf. Damit wird die Reise zu einer Begegnung von musikalischer Ausbildung, österreichischer Kulturvermittlung und europäischem Kulturdialog.
Bella Musica Tournee 2026
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28.8.—10.9.2026Mozart:Forum
Bella Musica 2026 Das Kammerensemble Bella Musica vereint junge Musiktalente verschiedener Nationen. In einem jährlichen Orchestercamp werden Werke Mozarts und anderer Komponist*innen einstudiert, um sie im Anschluss in einer Konzertreise auf den Europäischen Mozart-Wegen zur Aufführung zu bringen.Konzert