© Hanna Karstens
Mitarbeiter*in
Lehrende*r

Dr.in

Annkatrin Babbe

BA MA MEd

Universitätsassistentin / Postdoktorandin (ab Oktober 2026)Interdisziplinäres Institut für Politische Musik und MachtDepartment Musikwissenschaft

Annkatrin Babbe ist ab Oktober 2026 Universitätsassistentin (Postdoc) am Institut für politische Musik und Macht. Nach dem Studium der Musik, Germanistik und Angewandten Musikwissenschaft an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg wurde sie 2022 ebenda promoviert. Bis 2023 war sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Sophie Drinker Institut Bremen, von 2023 bis 2026 folgte eine Anstellung bei der Alban Berg Stiftung Wien. Ihre Forschung zur Musikgeschichte seit dem 18. Jahrhundert richtet den Blick auf die gesellschaftlichen, institutionellen und kulturellen Bedingungen, unter denen Musik entsteht, aufgeführt und überliefert wird. Kulturwissenschaftliche und musiksoziologische Zugänge schärfen dabei den Blick für Macht- und Ungleichheitsverhältnisse im Musikleben ebenso wie in der Musikgeschichtsschreibung.

Annkatrin Babbe hat an der Carl von Ossietzky Universität die Fächer Germanistik und Musik (M.Ed.) sowie Angewandte Musikwissenschaft (M.A.) studiert. 2022 wurde sie hier mit einer Arbeit zur Geigenausbildung in Wien und der Konstruktion musikhistorischer Traditionen promoviert, die unter dem Titel Wiener Schule – Geigenausbildung bei Josef Hellmesberger (Hollitzer, 2024) erschienen ist.

Von 2014 bis 2023 war sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Sophie Drinker Institut in Bremen. Dort wirkte sie unter anderem am Online-Lexikon Europäische Instrumentalistinnen des 18. und 19. Jahrhunderts sowie dem von der Gerda Henkel Stiftung geförderten Forschungsprojekt Konservatorien. Institutionelle Musikausbildung im deutschsprachigen Raum des 19. Jahrhunderts mit. Bis Oktober 2026 war sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin (Postdoc) im FWF-Projekt Composing | Publishing | Performing Opera: The Making of Alban Berg’s „Wozzeck“ and „Lulu tätig.

Ihre Forschung zur Musikgeschichte des 18. bis 20. Jahrhunderts verbindet musikhistorische Fragestellungen mit Ansätzen der musikwissenschaftlichen Gender Studies sowie mit kulturwissenschaftlichen und musiksoziologischen Perspektiven. Einen besonderen Schwerpunkt bilden Arbeiten zu Clara Schumann; weitere Beiträge befassen sich mit Damenorchestern, Dirigentinnen und Instrumentalistinnen des 18. und 19. Jahrhunderts sowie mit der Wiener Musikkultur des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Zu ihren jüngeren Forschungsinteressen zählen außerdem Musik in sozialen Medien und die kritische Reflexion musikhistoriographischer Kategorien. In ihrem Habilitationsprojekt nimmt sie eine systematische Untersuchung des Themenkomplexes ‚Oper und Antifaschismus‘ vor und fragt nach den Wechselwirkungen zwischen Ästhetik, gesellschaftlichen sowie künstlerischen Prozessen und Diskursen.

Monografien

  • Wiener Schule – Geigenausbildung bei Josef Hellmesberger, Wien: Hollitzer 2024 (= Musikkontext 19), OpenAccess: https://www.jstor.org/stable/jj.14996053.

  • Clara Schumann und ihre Schülerinnen am Hoch’schen Konservatorium in Frankfurt am Main, Oldenburg: BIS-Verlag 2015 (= Schriftenreihe des Sophie Drinker Instituts 10).

  • Ein Orchester, wie es bisher in Europa noch nicht gesehen und gehört worden war“. Das „Erste Europäische Damenorchester“ von Josephine Amann-Weinlich, Oldenburg: BIS-Verlag 2011 (= Schriftenreihe des Sophie Drinker Instituts 8).


Sammelbände

  • 20 Jahre Unabhängiges Forschungskolloquium für musikwissenschaftliche Frauen- und Genderforschung, Hildesheim: Olms 2023 (= Jahrbuch Musik und Gender 14). (mit Maren Bagge, Marion Gerards u. Angelika Silberbauer)

  • Konservatoriumsausbildung von 1795 bis 1945, Hildesheim: Olms 2021 (= Schriftenreihe des Sophie Drinker Instituts 17). (mit Volker Timmermann)

  • Musikerinnen und ihre Netzwerke im 19. Jahrhundert, Oldenburg: BIS-Verlag 2016 (= Schriftenreihe des Sophie Drinker Instituts 12). (mit Volker Timmermann)


Aufsätze

  • „‘Wiener Schule’? Reflections on the Concept of Musical ‘Schools’“, in: Zur musikalischen Ausbildung im 19. Jahrhundert, hrsg. von Claudio Bacciagaluppi, Schliengen: Edition Argus 2026, i. V.

  • „Alma Mahler-Werfel als Komponistin und das Wiener Komponist:innen-Soziotop ihrer Zeit“, in: her:voice. Komponistinnenfestival 2025, Bd. 2: Dokumentation, hrsg. von Merle Fahrholz u. Melanie Unseld, Wien: Hollitzer 2026, S. 43–53.

  • „Clara Schumann as a Teacher“, in: Clara and Robert Schumann in Context, hrsg. von Joe Davis u. Roe-Min Kok, Cambridge: Cambridge University Press 2025, 276–282 .

  • „Josef Hellmesberger’s Female Students from Moravia and Their Presence in European Musical Life“, in: Women in Nineteenth-Century Czech Musical Culture: ‚Apostles of a Brighter Future‘, hrsg. von Anja Bunzel u. Christopher Bowen, London u. New York: Routledge 2024, S. 102–117.

  • „Die ‚Emporbringung der Musik‘ – Institutionalisierte Musikausbildung im Salzburg des 19. Jahrhunderts: Vom Dom-Musikverein und Mozarteum zum Mozarteum “, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 162/163 (2022/2023), S. 287-330.

  • „Clara Schumann am Hoch’schen Konservatorium. Überlegungen zur ‚Schumann-Schule‘“, in: Clara Schumann. Alltag und Künstlertum, hrsg. von Thomas Synofzik u. Michael Heinemann, Würzburg 2023 (= Schumann-Studien 14), S. 17–48.

  • „Clara Schumann am Hoch’schen Konservatorium: ‚Direktorin‘ im Hintergrund“, in: 20 Jahre Unabhängiges Forschungskolloquium für musikwissenschaftliche Frauen- und Genderforschung, hrsg. von ders., Maren Bagge, Marion Gerards u. Angelika Silberbauer (= Jahrbuch Musik und Gender 14), Hildesheim: Olms 2023, S. 39–52.

  • „Lehre im Zeichen der Frauenbewegung“, in: Die Tonkunst 3 (2022), S. 317–326. (mit Freia Hoffmann, Christiane Barlag, Doris Eickhoff u. Carola Bethge)

  • „Das Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien (1817)“, in: Handbuch Konservatorien. Institutionelle Musikausbildung im deutschsprachigen Raum des 19. Jahrhunderts, hrsg. von Freia Hoffmann, 3 Bde., Bd. 1, Lilienthal: Laaber 2021, S. 101–164.

  • „Das Dr. Hoch’sche Conservatorium zu Frankfurt am Main (1878)“, in: Handbuch Konservatorien. Institutionelle Musikausbildung im deutschsprachigen Raum des 19. Jahrhunderts, hrsg. von Freia Hoffmann, 3 Bde., Bd. 3, Lilienthal: Laaber 2021, S. 7–48.

  • „‚Und obenan wird stehen unsere Wiener Violinschule und ihr unvergleichlicher Lehrmeister‘ – Überlegungen zur ‚Schulenbildung‘ bei Josef Hellmesberger d. Ä.“, in: Konservatoriumsausbildung von 1795 bis 1945, hrsg. von ders. u. Volker Timmermann (= Schriftenreihe des Sophie Drinker Instituts 17), Hildesheim: Olms 2021, S. 209–226.

  • „Geigenausbildung als ‚Familiensache‘. Josef Hellmesberger d. Ä. als Geigenlehrer am Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien“, in: Paare in Kunst und Wissenschaft, hrsg. von Christine Fornoff-Petrowski u. Melanie Unseld (= Musik – Kultur – Gender 18), Köln [u. a.]: Böhlau 2021, S. 275–289.

  • „(Handlungs-)Räume für Geigerinnen am Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien während der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts“, in: Klingende Innenräume. GenderPerspektiven auf eine ästhetische und soziale Praxis im Privaten, hrsg. von Sabine Meine u. Henrike Rost (= Musik – Kultur – Geschichte 12), Würzburg: Königshausen & Neumann 2020, S. 185–195.

  • „Dirigentinnen im 21. Jahrhundert. Eine stetige Zunahme“, in: Musik und Gesellschaft. Marktplätze – Kampfzonen – Elysium, hrsg. von Frieder Reininghaus, Judith Kemp u. Alexandra Ziane, 2 Bde., Bd. 2: Vom Vormärz bis zur Gegenwart. 1840–2020, Würzburg: Königshausen & Neumann 2020, S. 538–542.

  • „Entstellte Gesichter, aufgeblasene Backen und ‚Ophicleidengeplärr‘. Über die schwierigen Anfänge der Frauen an Blechblasinstrumenten“, in: Vom Serpent zur Tuba. Entwicklung und Einsatz der tiefen Polsterzungeninstrumente mit Grifflöchern und Ventilen, hrsg. von Christian Philipsen, Monika Lustig u. Ute Omonsky (= Michaelsteiner Konferenzberichte 83), Augsburg u. Michaelstein: Wißner Verlag 2019, S. 299–315. (mit Freia Hoffmann) 

  • „Von der Straße in den Konzertsaal. Damenkapellen und Damenorchester im 19. Jahrhundert“, in: Musik und Straße, hrsg. von Michael Ahlers, Martin Lücke u. Matthias Rauch (= Jahrbuch für Musikwirtschafts- und Musikkulturforschung 2), Wiesbaden: Springer VS 2019, 127–146.

  • „Knotenpunkt in der Wiener Musikkultur des 19. Jahrhunderts. Josef Hellmesberger d. Ä. (1828–1893)“, in: Biographie des Monats Oktober 2018, hrsg. von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, https://www.oeaw.ac.at/inz/forschungsbereiche/kulturelles-erbe/forschung/oesterreichisches-biographisches-lexikon/biographien-des-monats/oktober-2018/

  • „Projektvorstellung: Geschichte deutschsprachiger Konservatorien im 19. Jahrhundert“, in: Soziale Aspekte des Musiklernens, hrsg. von Bernd Clausen u. Susanne Drexler, Münster u. New York: Waxmann 2018 (= Musikpädagogische Forschung 39), S. 291–304. (mit Freia Hoffmann) 

  • „Von Frauenorchestern und anderen ‚Fake News‘?“, in: Musik und Homosexualität – Homosexualität und Musik, hrsg. von Kadja Grönke u. Michael Zywietz, Hildesheim 2017 (= Jahrbuch Musik und Gender 10), S. 137–140.

  • „Von Ort zu Ort. Reisende Damenkapellen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts“, in: Populares und Popularität in der Musik. XLII. Wissenschaftliche Arbeitstagung Michaelstein, 6. bis 8. Mai 2016, hrsg. von Christian Philipsen u. Ute Omonsky (= Michaelsteiner Konferenzberichte 85), Augsburg u. Michaelstein: Wißner 2017, S. 303–317.

  • „Salon und Öffentlichkeit. Grenzen und Durchlässigkeiten für Instrumentalistinnen auf dem Weg der Professionalisierung“, in: La „condition féminine“. Feminismus und Frauenbewegung im 19. und 20. Jahrhundert/Féminismes et mouvements de femmes aux XIX siècles, hrsg. von Françoise Berger u. Anne Kwaschik, Stuttgart: Franz Steiner Verlag 2016, S. 253–266. (mit Freia Hoffmann und Volker Timmermann)

  • „Netzwerke von und um Clara Schumann am Hoch’schen Konservatorium“, in: Musikerinnen und ihre Netzwerke im 19. Jahrhundert, hrsg. von ders. u. Volker Timmermann (= Schriftenreihe des Sophie Drinker Instituts 12), Oldenburg: BIS Verlag 2016, S. 163–178.

  • „Den Titel ‚Dirigentin‘ – also: Frau am Pult – zu überwinden“, in: Österreichische Musikzeitschrift 3 (2015), S. 6–15.

  •  „Aus dem Liedschaffen von Helen Buchholtz. Das Motiv der Nacht in den Liedern Und um die Holzbank duftete der Flieder und O bleib bei mir“, in: Komponistinnen in Luxemburg. Helen Buchholtz (1877–1953) und Lou Koster (1899–1973), hrsg. von Danielle Roster u. Melanie Unseld, Wien [u. a.]: Böhlau 2014, S. 165–194. (mit Maren Bagge)

  •  „‚Dann bin ich ja überflüssig, richtig?‘ Vorstellungen von Lehrpersonen zur Lernerautonomie im Musikunterricht“, in: Musiklehrer(-bildung) im Fokus musikpädagogischer Forschung, hrsg. von Andreas Lehmann-Wermser u. Martina Krause-Benz, Münster u. New York: Waxmann 2013, S. 45–59. (mit Maren Bagge)


Lexikonartikel


Rezensionen

  • Clara Schumann: Briefwechsel mit Maria und Richard Fellinger, Anna Franz geb. Wittgenstein, Max Kalbeck und anderen Korrespondenten in Österreich, hg. von Klaus Martin Kopitz, Anselm Eber u. Thomas Synofzik, Köln: Dohr, 2020 (Serie II: Briefwechsel mit Freunden und Künstlerkollegen, Bd. 4); Clara Schumann / Robert Schumann: Briefwechsel mit Bernhard Scholz und anderen Korrespondenten in Frankfurt am Main, hg. von Annegret Rosenmüller u. Anselm Eber, Köln: Dohr, 2020 (Serie II: Briefwechsel mit Freunden und Künstlerkollegen, Bd. 16), in: 20 Jahre Unabhängiges Forschungskolloquium für musikwissenschaftliche Frauen- und Genderforschung, hrsg. von Annkatrin Babbe, Maren Bagge, Marion Gerards u. Angelika Silberbauer (= Jahrbuch Musik und Gender 15), Hildesheim: Olms 2023, i. V.

  • Sammelrezension zum Clara Schumann-Jahr 2019: Ulrike Kienzle: Clara Schumann. Eine moderne Frau im Frankfurt des 19. Jahrhunderts, Frankfurt/M.: Societäts-Verlag, 2019 [Ausstellungskatalog. Institut für Stadtgeschichte, Frankfurt/M., 16.04.2019–26.01.2020]; Ingrid Bodsch / Matthias Wendt / Kazuko Ozawa (Hg.): Die Schülerin – Die Meisterin. Ilona Eibenschütz und Clara Schumann. Zeitzeugnisse einer Frauenkarriere um 1900, Bonn: Stadtmuseum Bonn, 2019; Ingrid Bodsch (Hg.): On tour. Clara Schumann als Konzertvirtuosin auf den Bühnen Europas, Bonn: Stadtmuseum Bonn, 2019; Kulturstiftung Leipzig (Hg.): Clara Schumann – ein Künstlerinnenleben, Leipzig: Passage-Verlag, 2019 (Leipziger Blätter. Sonderedition); Gerd Nauhaus / Nancy B. Reich (Hg.): Clara Schumann. Jugendtagebücher 1827–1840, Hildesheim / Zürich / New York, NY: Georg Olms Verlag, 2019; Beatrix Borchard: Clara Schumann. Musik als Lebensform. Neue Quellen – andere Schreibweisen, mit einem Werkverzeichnis von Joachim Draheim, Hildesheim / Zürich / New York, NY: Georg Olms Verlag, 2019, in: Manga – Gender – Musik, hg. von Melanie Unseld u. Akiko Yamada (= Jahrbuch Musik und Gender 14), Hildesheim: Olms 2023, i. V.

  • Reto Kuppel, Violintechnik in Deutschland. Die Entwicklung des modernen Violinspiels in den Violinschulen seit Spohr, 2 Bde., Augsburg 2021 (= Forum Musikpädagogik 153/Augsburger Schriften), in: Die Tonkunst 3 (2022), S. 377–379.

  • Cornelia Szabó-Knotik u. Anita Mayer-Hirzberger (Hrsg.), »Be/Spiegelungen«. Die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien als kulturvermittelnde bzw. -schaffende Institution im Kontext der Sozial- und Kulturgeschichte (= Anklaenge. Wiener Jahrbuch für Musikwissenschaft 2017), Wien: Hollitzer 2018, in: Die Tonkunst 3 (2019), S. 371–373.

  • Ulrike Roos von Rosen, Singen. Diana Damrau, Anja Harteros, Jonas Kaufmann und viele andere geben Auskunft, Würzburg: Verlag Königshausen & Neumann, 2018, in: Die Tonkunst 1 (2019), S. 122–123.


Tagungsberichte / Weitere Beiträge:

  • Interview (mit Sylvia Schreiber, WDR 3), „Die Netzwerkerin: Alma Mahler-Werfel“ (Reihe: Komponistinnen im Fokus), 22.07.2025, https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr3/komponistinnen/audio-die-netzwerkerin-alma-mahler-werfel-100.html

  • Interview (mit Eva Morlang, detektor.fm), „Nicht mehr im Schatten männlicher Kollegen“, Clara Schumann und andere Musikerinnen, 27.06.2019, http://detektor.fm/musik/saitenwechsel-komponistinnen.

  • „Politiken der Reproduktion – Politics of Reproduction“, Kulturzentrum Pavillon, Hannover, 27. bis 29. März 2017 [Tagungsbericht], in: Das Geschlecht musikalischer Dinge, hrsg. von Rebecca Grotjahn, Sarah Schauberger, Johanna Imm u. Nina Jaeschke (= Jahrbuch Musik und Gender 11), Hildesheim: Olms 2019, S. 182–184.

  • „Das UFO [Unabhängiges Forschungskolloquium für musikwissenschaftliche Geschlechterstudien]. Eine Vorstellung“, in: Das Geschlecht musikalischer Dinge, hrsg. von Rebecca Grotjahn, Sarah Schauberger, Johanna Imm u. Nina Jaeschke (= Jahrbuch Musik und Gender 11), Hildesheim: Olms 2019, S. 181–182.

  • „Beispielhafte Einblicke in das [DTKV-]Manuskripte-Archiv“, in: nmz 11 (2015).

  • Interview (mit Dorothe Riemer, WDR 3, TonArt), „Das erste europäische Damenorchester“, http://www.dorotheeriemer.de/mp3/WDR_Damenorchester.mp3.

  • Programmhefte und Programmheftbeiträge u. a. für die Bremer Philharmoniker, das pianoforte Festival Stuttgart, den Verein der Musikfreunde Oldenburg, die Bodelschwingh-Kantorei Lübeck und die Lübecker Philharmoniker.

2026

  • Buchvorstellung „Wiener Schule – Geigenausbildung bei Josef Hellmesberger“, Österreichische Gesellschaft für Musik, 22.10.2026
  • Wer entscheidet, wer singt? Alban Berg und die Besetzung von Wozzeck, wozzeck100: Composing | Publishing | Performing Opera, 1918–1939, mdw Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Alban Berg Stiftung Wien, Staatsoper Wien, 09.–11.04.2026

2025

  • Vernetzte Praktiken – Akteur*innen, Institutionen und Interessen bei der Uraufführung von Wozzeck (1925) (mit Martin Eybl, Nastasia Heckendorff und Constanze Köhn), Musik in einer geteilten Welt, Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung, Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar, 06.– 09.10.2025
  • Pionierin am Taktstock. Josephine Amann-Weinlich (1848–1887) als Dirigentin des Ersten Europäischen Damenorchesters, 10*19 | 10 Gestalterinnen des musikalischen 19. Jahrhunderts, Live Talk, UdK Berlin, 14.07.2025.
  • Responding to Antisemitism: Alban Berg and Universal Edition Vienna in the Early Years of National Socialism, Music, Sound and Antisemitism, CUNY, New York, 03.–04.06.2025.
  • Alma Mahler-Werfel als Komponistin und das Komponist*innen-Biotop Wien zu ihrer Zeit, her:voice Komponistinnenfestival, Aalto Musiktheater, Essen, 20.–23.03.2025.

2024

  • „Dynastie Hellmesberger“. Geigenausbildung im Wien des 19. Jahrhunderts, Workshop „Das Familiale in musikwissenschaftlichen Forschungskontexten“, mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, 03.05.2024
  • Composing / Publishing / Performing Opera: The Making of Alban Berg’s Wozzeck and Lulu. Projektvorstellung: Arbeitsstand und aktuelle Fragestellungen (mit Nastasia Heckendorff), Institut für Musikwissenschaft und Interpretationsforschung (IMI) / mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien 14.03.2024

2023

  • Composing / Publishing / Performing Opera: The Making of Alban Berg’s Wozzeck and Lulu. Projektvorstellung (mit Nastasia Heckendorff), Workshop „Musical Practice / Kulturelles Handeln / Musicking“, mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, 04./05.12.2023
  • ‘Early Music’ on Social Media. Research Questions and Perspectives, Gewaltig viele Noten!, Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung, Universität des Saarlandes, 04.–07.10.2023
  • Clara Schumann & Luise Adolpha Le Beau: Überlegungen zu einer Unterrichtsbeziehung, Tagung „Netzwerk- und Beziehungsanalyse: Potenziale und Grenzen für die musikwissenschaftliche Frauen- und Genderforschung“, Eberhard Karls Universität Tübingen, 02.–04.10.2023
  • Inszenierungen ‚Alter Musik‘ auf Social Media, XLV. Wissenschaftliche Arbeitstagung „Zur Entwicklung des Konzertwesens seit dem 18. Jahrhundert“, Michaelstein, 05.–07.05.2023
  • Josef Hellmesberger und die Wiener Violinschule, Internationales Symposium „Anton Bruckner: Aufführungspraktiken gestern, heute, morgen“, Freiburger Forschungs- und Lehrzentrum Musik, 26.–28.02.2023

2022

  • #baroquemusic. ‚Alte Musik‘ auf Social Media, Vortragsabend Sophie Drinker Institut, 02.12.2022
  • Die ‚Schule‘ als musikhistoriographische Kategorie. Theoretische Überlegungen am Beispiel der ‚Wiener Violinschule‘, Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung, Humboldt-Universität zu Berlin, 28.09.–01.10.2022

2020

  • Joseph Helmesbergers’ Female Students and their Participation in Czech Musical Life, Workshop “Women in Nineteenth-Century Czech Culture”, Czech Academy of Sciences Prag, 23./24.10.2020 (digital)
  • What is “Wiener Schule?” Reflections on the Concept of Musical “Schools“, Internationale Tagung „Zur musikalischen Ausbildung im 19. Jahrhundert“, Hochschule der Künste Bern, 03./04.12.2020 (digital)

2019

  • „Best traditions of an important era“ – Überlegungen zur „Clara Schumann-Schule“, Tagung „Ein Fest für Clara Wieck Schumann“, mdw –Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, 12./13.11.2019
  • Komponistinnen im Portrait. Zum 200. Geburtstag von Clara Schumann, Konzertmoderation, Bodelschwingh-Kirche Lübeck, 17.10.2019
  • Musical Competitions as Opportunities for Professionalization? Female Violinists at the Conservatory of the ‘Gesellschaft der Musikfreunde’ in Vienna, International and interdisciplinary Conference “Competitions in Nineteenth-Century Music Culture”, Universität zu Köln, 28./29.06.2019
  • Deconstructing the ‘Schumann Tradition’? Clara Schumann as Teacher in Frankfurt, International Bicentenary Conference “Clara Schumann (née Wieck) and her World”, University of Oxford, 13.–16.06.2019
  • „[S]he had tradition at her fingers’ ends“ – Die Clara Schumann-Schule, Internationale Konferenz „Die Herrlichste von allen“ – Clara Schumann zum 200sten Geburtstag, Robert-Schumann- Haus Zwickau / Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden / Universität Leipzig, 09.–12.05.2019 
  • „Kein Musiker in Wien, der ihm nicht ein Stück seines Künstlerthums verdankt“: Die Schule Hellmesberger und die Wiener Musikkultur, Internationale Tagung „Konservatoriumsausbildung von 1795 bis 1945“/”Musical Education at Conservatories from 1795 to 1945”, Sophie Drinker Institut Bremen, 15.–17.02.2019
  • Violinplaying between conservatory and the Vienna Philharmonic: The Hellmesberger-School in Vienna, Internationale Arbeitstatgung “European Music Training Institutions in the Long 19th Century (1789–1914): Pedagogical Politics and Cultural Exchange”, Hochschule der Künste Bern, 23.–25.01.2019

2018

  • Tradition aus erster Hand: Werke Robert Schumanns im Unterricht bei Clara Schumann, Kolloquium „Clara Schumanns Instruktive Ausgabe“, Kunstuniversität Graz, 13./14.12.2018
  • Kaleidoskop: Louise Farrenc, Fanny Hensel, Robert Schumann und Frédéric Chopin, Konzertvortrag, Eröffnungskonzert des 9. fortepiano Festival Stuttgart, 06.10.2018
  • Geigenausbildung als „Familiensache“: Josef Hellmesberger als Geigenlehrer am Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, Interdisziplinäres Symposium „Paare in Kunst und Wissenschaft“, mdw –Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, 04.–06.10.2018
  • Geigerinnen in Wien – Handlungsräume im und um das Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, Summerschool/Workshop „Musik in Innenräumen. (Gender)Perspektiven auf eine ästhetische und soziale Praxis im Privaten“, Hochschule für Musik und Tanz Köln, 13.–15.06.2018

2017

  • (mit Prof. Dr. Freia Hoffmann), Geschichte der Konservatorien im deutschsprachigen Raum des 19. Jahrhunderts, Jahrestagung des Arbeitskreises Musikpädagogischer Forschung „Soziale Aspekte des Musiklernens“, Bad Wildbad, 06.–08.10.2017 
  • Joseph Haydn – Die Schöpfung, Konzerteinführung, Friedrich von Bodelschwingh Gemeinde Lübeck, 11.06.2017
  • Studentinnen und Studenten am Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien. Dynamik institutioneller Geschlechterordnungen (Poster), Tagung „Politiken der Reproduktion“, Hannover, 27.–29.03.2017

2016 

  • Clara Schumann – Pionierin der klassischen Musik (Skript), Moderation Schülerkonzert im Rahmen des 7. fortepiano Festival Stuttgart, 14.11.2016
  • Von Ort zu Ort: Reisende Damenkapellen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, XLII. Wissenschaftliche Arbeitstagung „Populares und Popularität in der Musik“, Michaelstein, 06.–08.05.2016 

2015

  • „Schumann tradition“ in Frankfurt am Main. Clara Schumann am Hoch’schen Konservatorium, Tagung „Musikalische Bildung im 19. Jahrhundert. Frankfurt am Main als Fallbeispiel“, Hochschule für Musik und Kunst Frankfurt a. M. / Institut für Stadtgeschichte Frankfurt a. M., 16./17.10.2015
  • Wirkungsräume von Instrumentalistinnen im deutschen und französischen Salon, Internationale Tagung “The European Salon: Nineteenth-Century Salonmusik”, Maynooth University, Irland, 02.–04.10.2015

2014

  • Die Instrumentalausbildung an den Konservatorien in Wien und Prag, Forschungskolloquium „Unabhängiges Forschungskolloquium für musikwissenschaftliche Frauen- und Genderforschung“, mdw Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, 16./17.11.2014
  • (mit Prof. Dr. Freia Hoffmann), „Entstellte Gesichter, aufgeblasene Backen und ‚Ophikleidengeplärr“. Über die schwierigen Anfänge der Frauen an Blechblasinstrumenten, XLI. Musikwissenschaftliche Arbeitstagung „Vom Serpent zur Tuba. Entwicklung und Einsatz der tiefen Polsterzungen-Instrumente mit Grifflöchern und Ventilen“, Michaelstein, 07.–09.11.2014
  • (mit Prof. Dr. Freia Hoffmann u. Volker Timmermann), Salon und Öffentlichkeit. Grenzen und Durchlässigkeiten für ausübende Musikerinnen auf dem Weg der Professionalisierung, 12. Tagung des Deutsch-Französischen Historikerkomitees „La ‚condition féminine’. Feminismus und Frauenbewegung im 19. und 20. Jahrhundert“, Grenoble, 23.–25.10.2014

2013

  • (mit Jannis Wichmann u. Katja Franz) Instrumentalistinnen im 18. und 19. Jahrhundert, 3. Gender-Forschungstag des Zentrums für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, 29.11.2013
  • Clara Schumann und ihre Schülerinnen am Hoch’schen Konservatorium, Gastvortrag im Seminar von PD Dr. Kadja Grönke, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, 17.01.2013

2012

  • Frauenorchester im 19. Jahrhundert, Gastvortrag im Seminar von Volker Timmermann, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, 10.12.2012
  • Clara Schumann und ihre Schülerinnen, 2. Gender-Forschungstag des Zentrums für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, 30.11.2012 
  • (mit Maren Bagge) „Dann bin ich ja überflüssig, richtig?“ Vorstellungen von Lehrpersonen über Lernerautonomie im Musikunterricht, Jahrestagung des Arbeitskreises Musikpädagogische Forschung 2012, Universität Paderborn, 12.–14.10.2012
  • (mit Maren Bagge) Die schreckliche schöne Nacht in Liedern von Helen Buchholtz, Kongress „Komponistinnen in Luxemburg: Helen Buchholtz (1877–1953) und Lou Koster (1889–1973)“, Cid-Femmes Luxemburg, 04.–05.05.2012

2010

  • „Ein Orchester, wie es bisher in Europa noch nicht gesehen und gehört worden war“ – Das „Erste Europäische Damenorchester“ von Josephine Amann-Weinlich, 3. Studientag für Musikwissenschaft, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, 30.10.2010