Benjamin Britten: The Rape of Lucretia
„Go back, Tarquinius!“ – ruft der erzählende Chronist der Oper dem etruskischen Königssohn zu. Unaufhaltsam nimmt die Tragödie jedoch ihren Lauf: Tarquinius fällt über Lucretia, die Gattin seines Kampfgenossen Collatinus her und vergewaltigt sie, trotz erbittertem Widerstand. Am nächsten Morgen wählt Lucretia den öffentlichen Freitod. Benjamin Brittens düster-atmosphärische, 1946 in Glyndebourne uraufgeführte Kammeroper ist ein Nachhall der traumatischen Erfahrungen von Faschismus und Weltkrieg.
Musikalische Leitung:
Gernot Sahler
Szenische Leitung:
Alexander von Pfeil
Bühne / Kostüme:
Lena Matterne / Theresa Staindl
Dramaturgie:
Jurij Kowol
Pressestimmen
OpernNews vom 28.1.2026 (Roland H. Dippel
Humanes Pamphlet und emotionale Reportage
Drehpunkt Kultur vom 27.1.2026 (Heidemarie Klabacher)
Unfassbare Gewalt - zeitlos
Salzburger Nachrichten vom 27.1.2026 (Florian Oberhummer)
"The Rape of Lucretia" an der Universität Mozarteum: Wie sich das Bild des Unholds wandelt
Produktion & Besetzung
- Musikalische Leitung: Gernot Sahler
- Szenische Leitung: Alexander von Pfeil
- Bühne: Lena Matterne
- Kostüme: Theresa Staindl
- Dramaturgie: Jurij Kowol
- Kammerorchester Universität Mozarteum
In Kooperation mit dem Department für Gesang und dem Department für Szenografie.
Max Schlereth Saal