Reise in die Neue Welt
Mi. 4.11.2026
Konzert
Eintritt frei!
Eine musikalische Reise zwischen Neapel, Europa und dem kolonialen Amerika. Mit Juan Manuel Araque-Rueda (Kolumbianischer Tiple-Spieler) & Ensemble Cameo
18:00–20:00 Uhr
Department Alte Musik
Konzertsaal Frohnburg
Hellbrunner Allee 53, 5020 Salzburg
Hellbrunner Allee 53, 5020 Salzburg
„Reise in die Neue Welt“ ist ein Projekt, das vom Ensemble Cameo gemeinsam mit dem kolumbianischen Tiple-Virtuosen Juan Manuel Araque-Rueda konzipiert und entwickelt wurde.
Der Abend präsentiert eine klangliche Reise zwischen der italienischen Musiktradition und ihrer Transformation im kolonialen Amerika vor. Ausgehend von Repertoire, das ursprünglich für mit dem Tiple verwandte Instrumente wie Mandoline, Colascione und Laute geschrieben wurde, beleuchtet das Konzert die Verbreitung von Repertoires, Stilen und musikalischen Identitäten zwischen Europa und Amerika.
Das Programm vereint Werke italienischer Komponisten, die teilweise mit dem neapolitanischen und europäischen Musikleben verbunden waren, darunter Domenico Colla, Evaristo Felice Dall’Abaco, Emanuele Barbella, Maurizio Cazzati und weitere. Ihr Schaffen spiegelt den instrumentalen und expressiven Reichtum des 17. und 18. Jahrhunderts wider. Die ausgewählten Werke wurden eigens transkribiert und für eine ungewöhnliche Besetzung mit Tiple, Blockflöte, Barockcello und Cembalo eingerichtet.
Als Erweiterung dieser musikalischen Erzählung umfasst das Programm zudem Repertoire des lateinamerikanischen Kolonialbarocks, darunter Werke, die vor allem in den Archiven der Kathedrale von Bogotá überliefert sind.
Dieses Repertoire steht im Zusammenhang mit einem laufenden Forschungsprojekt von Juan Manuel Araque-Rueda, das durch ein Forschungsstipendium des kolumbianischen Kulturministeriums gefördert wird. Ziel des Projekts ist es, neue interpretatorische Perspektiven auf das koloniale Musikerbe Lateinamerikas zu erschließen.
Programm
Emanuele Barbella (1718–1777)
Sonata a due mandolini e basso in G-Dur, bearbeitet für Tiple und Cembalo
* Allegro * Largo * Allegro
Evaristo Felice Dall’Abaco (1675–1742)
Sonate op. 3 Nr. 11 in G-Dur, bearbeitet für Blockflöte, Tiple und Basso continuo
* Grave * Allemanda: Allegro * Ciaccona: Vivace
Antonio Vivaldi (1678–1741)
Triosonate g-Moll, RV 85, bearbeitet für Blockflöte, Tiple und Basso continuo
* Andante molto * Larghetto * Allegro
Domenico Colla (ca. 1730–ca. 1775)
Sonata per colascione in G-Dur, bearbeitet für Tiple und Basso continuo
* Allegro * Larghetto * Prestissimo
Anonymus
Chiaccona à 3 aus dem Partiturbuch Ludwig (1662), bearbeitet für Blockflöte, Tiple und Basso continuo.
Auswahl von Werken der kolonialen Musik aus dem Archiv der Primatialkathedrale von Kolumbien (Santafé de Bogotá) die sich derzeit im Prozess musikwissenschaftlicher Erforschung und Transkription befinden.
Das Programm umfasst vor allem Villancicos von “criollos” Komponisten, darunter sowohl anonyme Werke als auch Kompositionen bedeutender Kapellmeister der Kathedrale, die für ihre musikalische Tätigkeit und ihr kompositorisches Schaffen bekannt waren. Zu ihnen zählen unter anderem Juan de Herrera y Chumacero, José Cascante sowie verschiedene anonyme Komponisten.
Der Abend präsentiert eine klangliche Reise zwischen der italienischen Musiktradition und ihrer Transformation im kolonialen Amerika vor. Ausgehend von Repertoire, das ursprünglich für mit dem Tiple verwandte Instrumente wie Mandoline, Colascione und Laute geschrieben wurde, beleuchtet das Konzert die Verbreitung von Repertoires, Stilen und musikalischen Identitäten zwischen Europa und Amerika.
Das Programm vereint Werke italienischer Komponisten, die teilweise mit dem neapolitanischen und europäischen Musikleben verbunden waren, darunter Domenico Colla, Evaristo Felice Dall’Abaco, Emanuele Barbella, Maurizio Cazzati und weitere. Ihr Schaffen spiegelt den instrumentalen und expressiven Reichtum des 17. und 18. Jahrhunderts wider. Die ausgewählten Werke wurden eigens transkribiert und für eine ungewöhnliche Besetzung mit Tiple, Blockflöte, Barockcello und Cembalo eingerichtet.
Als Erweiterung dieser musikalischen Erzählung umfasst das Programm zudem Repertoire des lateinamerikanischen Kolonialbarocks, darunter Werke, die vor allem in den Archiven der Kathedrale von Bogotá überliefert sind.
Dieses Repertoire steht im Zusammenhang mit einem laufenden Forschungsprojekt von Juan Manuel Araque-Rueda, das durch ein Forschungsstipendium des kolumbianischen Kulturministeriums gefördert wird. Ziel des Projekts ist es, neue interpretatorische Perspektiven auf das koloniale Musikerbe Lateinamerikas zu erschließen.
Programm
Emanuele Barbella (1718–1777)
Sonata a due mandolini e basso in G-Dur, bearbeitet für Tiple und Cembalo
* Allegro * Largo * Allegro
Evaristo Felice Dall’Abaco (1675–1742)
Sonate op. 3 Nr. 11 in G-Dur, bearbeitet für Blockflöte, Tiple und Basso continuo
* Grave * Allemanda: Allegro * Ciaccona: Vivace
Antonio Vivaldi (1678–1741)
Triosonate g-Moll, RV 85, bearbeitet für Blockflöte, Tiple und Basso continuo
* Andante molto * Larghetto * Allegro
Domenico Colla (ca. 1730–ca. 1775)
Sonata per colascione in G-Dur, bearbeitet für Tiple und Basso continuo
* Allegro * Larghetto * Prestissimo
Anonymus
Chiaccona à 3 aus dem Partiturbuch Ludwig (1662), bearbeitet für Blockflöte, Tiple und Basso continuo.
Auswahl von Werken der kolonialen Musik aus dem Archiv der Primatialkathedrale von Kolumbien (Santafé de Bogotá) die sich derzeit im Prozess musikwissenschaftlicher Erforschung und Transkription befinden.
Das Programm umfasst vor allem Villancicos von “criollos” Komponisten, darunter sowohl anonyme Werke als auch Kompositionen bedeutender Kapellmeister der Kathedrale, die für ihre musikalische Tätigkeit und ihr kompositorisches Schaffen bekannt waren. Zu ihnen zählen unter anderem Juan de Herrera y Chumacero, José Cascante sowie verschiedene anonyme Komponisten.