Nie wieder Frieden – Drei Bilder über das Mitmachen
1000 Soldaten müsste die Bundeswehr im Kriegsfall pro Tag „ersetzen“ – und da sich für diese Aufgabe nicht genug Freiwillige finden lassen, muss jetzt der Zwang her. Denn eines scheint gesetzt: Wenn er für notwendig erachtet wird, findet er statt, der Krieg. Da bleibt nur die Frage: The easy or the hard way?
Mi. 29.4.2026 20:00–22:00 Uhr
Do. 30.4.2026 20:00–22:00 Uhr
Thomas Bernhard Institut
Theater im KunstQuartier
Paris-Lodron-Straße 2, 5020 Salzburg
Paris-Lodron-Straße 2, 5020 Salzburg
++ Eingeladen zum Körber Studio Junge Regie Hamburg ++
„Nie wieder Frieden“ ist ein Triptychon über das gegenwärtige gesellschaftliche Ringen um Kriegstüchtigkeit und die Frage, wie die Kunst sich dazu verhält. Das antike Griechenland dient als Experimentierfeld und Schablone für eine Welt, in der sich die hehren Friedensversprechen der 90er blamiert haben. Denn Odysseus gibt den neuen Anspruch vor: „Im Krieg spricht das Volk mit einer Stimme oder gar nicht.“
Regie: Victor Osterloh
Erster Teil: Das Symposion
Mit: Amadeus König, Lennart Lube, Lola Giwerzew, Frida Stroomer
Bühnen- & Kostümbild: Caroline Ulmar
Zweiter Teil: Aulis nach Euripides
Mit: Danylo Dmytrenko, Aaron Herold, Finn Sengelhoff, Twana Hussein
Bühnen- & Kostümbild: Charlotte Streicher
Dritter Teil: Der Chorteil nach Aischylos „Orestie“
Mit: Mariia Soroka, Maite Dárdano, Luise Arnold, Linda Bokshi, Tanja Radovanović
Bühnen- & Kostümbild: Sophia Esterer
Stab:
Technische Leitung: Andreas Greiml, Robert Daxböck
Licht: Michael Becke
Ton/Video: Frederic Tornow
Mentoring Regie & Dramaturgie: Christina Zintl, Elmar Goerden
Mentoring Bühne: Henrik Ahr, Carola Reuther
Mentoring Kostüm: Mignon Ritter
Mentoring Licht: Hans-Peter Boden, Hubert Schwaiger
Dank an Carolina Bigge, Frank Max Müller, Francesco D‘Amelio, Ulfried Kirschhofer, Claudia Sendlinger, Irina Blaul, Thomas Schirren
Content Note: Stroboskop Licht (II Teil)
Victor Osterloh, 1995 in Berlin geboren. Studierte zunächst in Berlin Politik, Soziologie und Literatur, arbeitete dabei bei Radio und Fernsehen. Anschließend assistierte er u. a. an der Schaubühne Berlin. 2022 begann er sein Regiestudium an der Universität Mozarteum Salzburg. Er spielt, schreibt und inszeniert – gerne auch im Kollektiv. Für die Kulturhauptstadt Europas „Salzkammergut 2024“ inszenierte er die Kurzoperette „The Bat Bomb“. Seine Arbeiten drehen sich oft um das Wechselspiel von Herrschaft und Geschichte – so in seinen Regiearbeiten „Mein Kampf“, „Richard III Society“ und „Frauenglück – Die Geburt der Gynäkologie“ (im D.U.F. Kollektiv).
„Nie wieder Frieden“ ist ein Triptychon über das gegenwärtige gesellschaftliche Ringen um Kriegstüchtigkeit und die Frage, wie die Kunst sich dazu verhält. Das antike Griechenland dient als Experimentierfeld und Schablone für eine Welt, in der sich die hehren Friedensversprechen der 90er blamiert haben. Denn Odysseus gibt den neuen Anspruch vor: „Im Krieg spricht das Volk mit einer Stimme oder gar nicht.“
Regie: Victor Osterloh
Erster Teil: Das Symposion
Mit: Amadeus König, Lennart Lube, Lola Giwerzew, Frida Stroomer
Bühnen- & Kostümbild: Caroline Ulmar
Zweiter Teil: Aulis nach Euripides
Mit: Danylo Dmytrenko, Aaron Herold, Finn Sengelhoff, Twana Hussein
Bühnen- & Kostümbild: Charlotte Streicher
Dritter Teil: Der Chorteil nach Aischylos „Orestie“
Mit: Mariia Soroka, Maite Dárdano, Luise Arnold, Linda Bokshi, Tanja Radovanović
Bühnen- & Kostümbild: Sophia Esterer
Stab:
Technische Leitung: Andreas Greiml, Robert Daxböck
Licht: Michael Becke
Ton/Video: Frederic Tornow
Mentoring Regie & Dramaturgie: Christina Zintl, Elmar Goerden
Mentoring Bühne: Henrik Ahr, Carola Reuther
Mentoring Kostüm: Mignon Ritter
Mentoring Licht: Hans-Peter Boden, Hubert Schwaiger
Dank an Carolina Bigge, Frank Max Müller, Francesco D‘Amelio, Ulfried Kirschhofer, Claudia Sendlinger, Irina Blaul, Thomas Schirren
Content Note: Stroboskop Licht (II Teil)
Victor Osterloh, 1995 in Berlin geboren. Studierte zunächst in Berlin Politik, Soziologie und Literatur, arbeitete dabei bei Radio und Fernsehen. Anschließend assistierte er u. a. an der Schaubühne Berlin. 2022 begann er sein Regiestudium an der Universität Mozarteum Salzburg. Er spielt, schreibt und inszeniert – gerne auch im Kollektiv. Für die Kulturhauptstadt Europas „Salzkammergut 2024“ inszenierte er die Kurzoperette „The Bat Bomb“. Seine Arbeiten drehen sich oft um das Wechselspiel von Herrschaft und Geschichte – so in seinen Regiearbeiten „Mein Kampf“, „Richard III Society“ und „Frauenglück – Die Geburt der Gynäkologie“ (im D.U.F. Kollektiv).