Rachel Katstaller studiert seit 2020 Bildnerische Erziehung an der [Bildnerischen] Innsbruck und ist für die Ö1 Grafik des Jahres 2025 nominiert - jetzt mitvoten!
+++ Studieninformationstage 2026 für viele unserer Studien: alle Termine gibt es im Veranstaltungskalender! +++
Die [Bildnerische] Erziehung am Standort Innsbruck hat es sich zur Aufgabe gemacht, Wissen, Fähigkeiten und Techniken zu vermitteln, damit wir uns in dieser visuellen und digitalen Welt orientieren, sie begreifen und künstlerisch mitgestalten. Diese erlernten Kompetenzen können an die Schüler*innen weitergegeben werden, um sie kompetent auf eine Welt vorzubereiten, die von gesellschaftlicher und medialer Vielfalt geprägt ist.
Studien- & Prüfungsmanagement
+43 676 88122 492
studienabteilung@moz.ac.at
Umfang
8 Semester / 240 ECTS-AP
Unterrichtssprache
Deutsch
Anmeldezeitraum & Mappenabgabe
01.02.–28.05.2026
Zulassungsprüfungen
Bitte beachten Sie die Informationen unter "Anmeldung zur Zulassungsprüfung", "Künstlerische Zulassungsprüfung" und "Bewerbungsmappe"!
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jeweils Mittwochs um 16:00 Uhr online per Zoom und nach vorheriger Anmeldung
per E-Mail: beate.engl@moz.ac.at oder elisabeth.schmirl@moz.ac.at
Zoom-Link:
https://moz-ac-at.zoom.us/j/67268434836?pwd=bu3zIzu5odH7W9GevveObXExWBqV1h.1
Meeting-ID: 672 6843 4836
Kenncode: 928623
Es ist die Praxis der Künste, welche in der Lage ist, gesellschaftliche Transformationsprozesse, wie die im Zeitalter der Digitalität, sichtbar und kritisch reflektierbar zu machen, weil sie häufig schneller, als andere gesellschaftliche Bereiche Veränderungen aufgreifen, diese ästhetisch verarbeiten und dadurch zugänglich machen.
Um diese differenzierte, sinnlich-reflexive Wahrnehmung in der Ausbildung zu schärfen und zu implementieren, geht die [Bildnerische] Erziehung weit über das Erlernen von Techniken, materiellen Fertigkeiten und digitalen Anwendungen hinaus. Der Fokus auf den künstlerisch-experimentellen Prozess bewirkt ein vertieftes Verständnis der Bildenden Künste aus der individuellen Praxis heraus. Begleitet wird dies durch kritische Analyse, Hinterfragung und Verortung des eigenen Werks im Dialog mit den Bezugssystemen historischer und aktueller Diskurse sowie gesellschaftlich relevanter Themen. Als konstruktive Schnittstelle zwischen künstlerischem und pädagogischem Handeln werden Kunstproduktion und Ausstellungspraxis erweitert durch Strategien der Interaktion, der Partizipation und der Vermittlung.
In der [Bildnerische] Erziehung – im Sinne der pädagogischen Auseinandersetzung mit den bildenden Künsten und der visuellen Kultur – haben wir es mit vielfältigen Formen des Wissens zu tun. Solche Formen in ihrer Vielfältigkeit aus künstlerischer und pädagogischer Sicht zu bedenken, fordert eine Offenheit und ein immerwährendes Hinterfragen tradierter Positionen. Gerade im Zeitalter der Digitalität und kultureller Diversität entstehen ganz neue pädagogische und künstlerische Herausforderungen. Für uns stellt sich dabei die Frage danach, wie denn die nächste Kunstpädagogik aussehen könnte?
Die Antwort kann nur eine Suchbewegung sein, die sich künstlerisch sowie theoretisch den sozialen, kulturellen, politischen, technischen und auch geografischen Veränderungen annimmt und versucht, Bildung grundsätzlich neu zu denken.
Das Lehramtsstudium Sekundarstufe (Allgemeinbildung) besteht aus einem Bachelorstudium (6 Semester) und einem anschließenden Masterstudium (4 Semester). Mit dem Bachelor of Education erhalten Absolvent*innen die fachliche Qualifikation, in der Sekundarstufe (z. B. AHS, Mittelschule, BHS) zu unterrichten.
Für den unbefristeten Schuldienst ist im Anschluss das Masterstudium verpflichtend. Es vertieft die fachdidaktischen Inhalte und bereitet gezielt auf den Berufsalltag vor. Das Masterstudium kann direkt im Anschluss an das Bachelorstudium an der Universität Mozarteum studiert werden.
Für das Studium sind zwei Unterrichtsfächer oder ein Unterrichtsfach und eine Spezialisierung zu wählen.
Sie können entweder zwei Unterrichtsfächer oder ein Unterrichtsfach und eine Spezialisierung wählen.
Folgende Unterrichtsfächer werden angeboten:
*Unterrichtsfach wird an der Universität Mozarteum angeboten, künstlerische Zulassungsprüfung notwendig
**sportliche Eignungsprüfung notwendig
Über die Unterrichtsfächer, die nicht an der Universität Mozarteum, Standort Innsbruck, angeboten werden, können Sie sich auf der Lehramtsseite der Universität Innsbruck (UIBK) informieren.
Falls Sie bereits zu Studienbeginn oder später ein drittes Unterrichtsfach dazuwählen möchten, ist dies im Rahmen eines Erweiterungsstudiums möglich.
Der fachspezifische Teil des Studiums gliedert sich in drei große Bereiche, die durch das gemeinsame Interesse am künstlerisch-forschenden Umgang mit der Produktion, Rezeption und Vermittlung von Kunst, Bildern und Medien miteinander verzahnt sind: Fachdidaktik, Fachwissenschaft und Kunstpraxis.
Die Fachdidaktik umfasst Vorlesungen, Übungen, Proseminare und Seminare. Diese thematisieren das Verständnis für das Fach Kunst und Gestaltung, seine historische Entwicklung, die institutionellen Rahmenbedingungen und Richtlinien. Sie geben Reflexionsimpulse für die Tätigkeit als KG-Lehrer*in und Anregungen für die Entwicklung unterschiedlicher Zugänge und Methoden zur Vermittlung der Inhalte.
Die Fachwissenschaft bietet mit ihren Vorlesungen, Übungen, Proseminaren und Seminaren fundierte Einblicke in die zentralen Inhalte der KG: Kunst- und Architekturgeschichte, Kunst- und Bildtheorie, Medien- und Alltagsgeschichte, Umweltgestaltung und Kulturwissenschaft.
Die Kunstpraxis konzentriert sich auf die praktisch-künstlerische Auseinandersetzung. In vier Klassen: Malerei, Zeichnung und Grafik, Bildhauerei und Fotografie/Neue Medien können Studierende ein breites Spektrum an Ausdrucksmöglichkeiten und Haltungen zur Kunstproduktion kennenlernen. Durch die Durchlässigkeit der Klassen ist es möglich, nicht nur einzelne Zugänge zu perfektionieren, sondern von einer multimodalen Weise der Auseinandersetzung zu profitieren.
Das Lehramtsstudium ist in einem Entwicklungsverbund (Verbund LehrerInnenbildung West) organisiert. Dadurch wird ermöglicht, frei aus dem vollen Studienangebot zu wählen. So können auch Unterrichtsfächer kombiniert werden, die an unterschiedlichen Einrichtungen angeboten werden.
Während des Studiums gehören neben den Inhalten der beiden gewählten Unterrichtsfächer auch bildungswissenschaftliche Grundlagen, pädagogisch-praktische Studien und freie Wahlfächer zum Lehrplan. Die bildungswissenschaftlichen Grundlagen werden nicht am Mozarteum, sondern an unseren Partnereinrichtungen angeboten. Darüber hinaus ist es möglich, auf eigenen Wunsch als Mitbeleger*in Lehrveranstaltungen an den anderen Einrichtungen zu besuchen und diese dann als Freie Wahlfächer für das eigene Studium anrechnen zu lassen. So kann aus einem großen Angebot gewählt werden.
Folgende Partnereinrichtungen bieten das Lehramtsstudium in Kooperation an:
Die Bildnerische Erziehung am Mozarteum Innsbruck hat es sich zur Aufgabe gemacht, Wissen, Fähigkeiten und Techniken zu vermitteln, damit wir uns in dieser visuellen und digitalen Welt orientieren, sie begreifen und künstlerisch mitgestalten. Pädagogik ist an unserem Institut keine Nebensache, sondern der primäre Fokus unserer Forschung und Lehre.
Studieren in Innsbruck bedeutet:
Das Bachelorstudium Lehramt Kunst und Gestaltung dient der fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen, pädagogisch-wissenschaftlichen, bildungswissenschaftlichen und schulpraktischen Grundausbildung als Berufsvorbildung für das Lehramt an Mittleren und Höheren Schulen.
Neben dem Lehrberuf stehen den Absolvent*innen auch außerschulische Berufsfelder offen: im Bereich der bildenden Kunst, der Kunstvermittlung, der konzeptuellen Arbeit in Kunst und Kulturinstitutionen, der freien Kinder- und Jugendarbeit, den Kunst- und Kulturwissenschaften, der wissenschaftlichen wie auch künstlerisch-wissenschaftlichen Forschung oder im Rahmen der Erwachsenenbildung.
Nicht nur im Bildungssektor, im universitären Bereich oder im Feld der sozialen Arbeit, sondern auch in der Wirtschaft ist die Spezialisierung auf ästhetische und kulturelle Bildung vielversprechend, da sie viele Schnittstellen zu anderen Bereichen erschließt. Künstlerische Zugänge oder kreative Problemlöseverfahren spielen durchaus auch im Entwickeln neuer kommerzieller Produkte und Anwendungen eine Rolle.
Je nachdem, mit welchem Fach Kunst und Gestaltung kombiniert wird, kann bereits während des Studiums bewusst eine stärkere Akzentuierung der künstlerisch-praktischen, wissenschaftlich-forschenden oder der vermittelnden Interessen vorgenommen werden.
Wenn Sie bereits im Bachelorstudium Lehramt in zwei Unterrichtsfächern eingeschrieben sind oder das Studium sogar bereits abgeschlossen haben, aber gerne ein drittes Unterrichtsfach bzw. eine (weitere) Spezialisierung belegen möchten, können Sie dies im Rahmen eines Erweiterungsstudium tun.
Sollte für das gewählte dritte Unterrichtsfach eine künstlerische Zulassungsprüfung oder sportliche Eignungsprüfung vorgesehen sein, ist eine reguläre Anmeldung zu dieser Prüfung notwendig.
Die genauen Inhalte der Erweiterungsstudien sind im Curriculum des Lehramtsstudiums Sekundarstufe (Allgemeinbildung) gelistet. Im dritten Unterrichtsfach sind insgesamt 73 ECTS-Anrechnungspunkte zu absolvieren. Diese setzen sich aus einigen fachlichen Modulen (61 ECTS-AP), einer Fachpraktikumsphase (8 ECTS-AP) und einer Bachelorarbeit (4 ECTS-AP) zusammen.
Um sich für das Bachelorstudium einschreiben zu können, sind verschiedene Nachweise und Prüfungen notwendig:
Die Wahl des künstlerischen Profilfachs ist bei der Anmeldung zur Zulassungsprüfung bekanntzugeben.
Das Allgemeine Aufnahmeverfahren und die Zulassungsprüfung für Kunst und Gestaltung sind unabhängig voneinander zu absolvieren. Die Anmeldung erfolgt über separate Plattformen.
Bei der Einschreibung zum Studium (Juli bis September) sind alle Nachweise gesammelt vorzulegen.
Das Unterrichtsfach Kunst und Gestaltung ist mit einem zweiten Unterrichtsfach zu kombinieren.
Das Allgemeine Aufnahmeverfahren für alle Lehramtsstudien besteht aus mehreren Schritten:
Bitte informieren Sie sich auf der Website des Clusters über die genauen Daten und Abläufe. Die Organisation sowie die Inhalte liegen nicht im Zuständigkeitsbereich der einzelnen Universitäten.
Wichtig: Die Einschreibung zum Studium ist nur möglich, wenn das Allgemeine Aufnahmeverfahren positiv abgeschlossen wurde!
Notwendige Dokumente zur Online-Anmeldung
Form der Dokumente
Gut zu wissen:
Das Reifeprüfungszeugnis (Matura, Abitur) und der B2-Deutschnachweis (bei anderer Erstsprache) werden nicht im Zuge der Online-Anmeldung kontrolliert. Beide Nachweise sind erst nach Erhalt eines Studienplatzes bei der persönlichen Einschreibung vorzulegen.
Falls Sie unsicher sind, ob Ihre Nachweise den Anforderungen entsprechen und akzeptiert werden, wenden Sie sich bitte an lehramt@uibk.ac.at.
Die künstlerische Zulassungsprüfung besteht aus einer praktischen Prüfung und einem Prüfungsgespräch.
Liste der Prüfungstermine 2026
Praktische Prüfung am 29.06.2026 ab 8:30 Uhr, ganztägige Arbeitsmöglichkeit:
Prüfungsgespräch:
Über das Ergebnis der Zulassungsprüfung informiert das Studien- und Prüfungsmanagement per E-Mail innerhalb von vier Wochen nach der Zulassungsprüfung. Sollten Bewerber*innen an der Zulassungsprüfung künstlerische Eignung nicht teilnehmen können, müssen sie sich rechtzeitig wieder abmelden.
Ausgewählte Werke Ihrer bisherigen künstlerischen Tätigkeit machen Ihre Interessen, Fähigkeiten und Potentiale sichtbar. Vielfalt in thematischer und technischer Hinsicht ist erwünscht.
Zu beachten ist:
Die Bewerbungsmappe ist bis zum Bewerbungsschluss (28.05.2026) abzugeben!
Vorbereitende Gespräche (Mappenberatung u.a.) können individuell vereinbart und per Videokonferenz abgewickelt werden. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wir beraten Sie gerne!
Es wird darauf hingewiesen, dass die Universität Mozarteum Salzburg bei Vorliegen einer Behinderung bzw. einer chronischen Erkrankung verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten bei der Zulassungsprüfung und während des Studiums anbietet.
Falls dies für Sie zutrifft und Sie eine Beratung in Anspruch nehmen möchten, dann wenden Sie sich bitte an Claudia Haitzmann: claudia.haitzmann@moz.ac.at oder +43 676 88122 337.
Seit 2020 ist ein Risograph namens Rosa das Herzstück des studentischen Eigenverlages „Bilder_Nische“. Unter diesem Label werden jährlich Gemeinschaftspublikationen von den Studierenden der [Bildnerischen] Innsbruck konzipiert, gestaltet, gedruckt, gebunden und endgefertigt.
Dazu zählen unter anderem die Kunstpublikationen „Free as an Artist“ (2021) und „Glow in the Dark“ (2022), sowie vielfältige und individuell gestaltete Kunsteditionen und Unikate.
Hier finden Sie weitere Informationen zum Studienbeginn: