X Human Minutes
Wie lang ist eine Minute? Ein flüchtiger Augenblick oder eher eine Ewigkeit? Tatsächlich wird die Zeit von jeder:m von uns anders wahrgenommen. Für die einen zieht sich eine Minute an der Bushaltestelle endlos in die Länge, für die anderen rast sie wie ein Weltrekordversuch vorbei.
Dokumentationsprojekt des Masterstudiums Applied Theatre
13., 14. & 17.6.2025
16:00 Uhr
Franz-Josef-Straße 2
Applied Theatre Projekt „X human minutes“ eingeladen zu Wildwechsel-Festival
Das Projekt „X human minutes“ des MA Applied Theatre – kritische Theaterpraxis und Community ist zum Festival Wildwechsel in Gera/Thüringen eingeladen.
Die, im Sommersemester 2025 im Rahmen des dokumentarischen Rechercheprojekts des Studiengangs begonnene, performative Forschung im öffentlichen Raum kann so erfreulicher Weise fortgesetzt und erweitert werden.
Das Festival „Wildwechsel“ für Theater für junges Publikum suchte dieses Jahr in Kooperation mit der Theaterfabrik Gera explizit nach Formaten, die sich mit den Themen Resilienz und Handlungsfähigkeit auseinander setzen.
Wir freuen uns sehr, dass das wachsende, performative Archiv aus wichtigen Minuten junger Menschen so in einem neuen Kontext und neuer Form weiter gefüllt werden kann.
Wie lang ist eine Minute? Ein flüchtiger Augenblick oder eher eine Ewigkeit? Tatsächlich wird die Zeit von jeder:m von uns anders wahrgenommen. Für die einen zieht sich eine Minute an der Bushaltestelle endlos in die Länge, für die anderen rast sie wie ein Weltrekordversuch vorbei.
Mal angenommen, die Menschheit würde, wie auch immer, von der Erde verschwinden. Höchstwahrscheinlich aber wird eines Tages menschenähnliches Leben auf diesen Planeten zurückkehren. Was werden sie von uns finden? “X Human Minutes” beschäftigt sich mit dieser Frage anhand von Momentaufnahme menschlicher Existenz - gewöhnliche Momente, lustige Situationen, bewegende Begegnungen.
„X Human Minutes“ ist ein Archiv, eine Zeitkapsel, in der jede Sekunde zählt. Hauptsächlich junge Leute füllen sie mit verschiedenen Minuten aus ihrem eigenen Leben, aus dem von Angehörigen, Zufallsbekanntschaften, Haustieren, Bushaltestellen, Mikroben, etc.. Die Kapsel of Memory wird dann gemeinsam mit dem Publikum geschlossen, oder hat noch wer was hinzuzufügen?
Das Projekt ist die vierte Kooperation zwischen der Sommerszene und dem Masterstudiengang Applied Theatre - Kritische Theaterpraxis & Community des Thomas Bernhard Instituts an der Universität Mozarteum.
Von und mit:Uliana Kotomina, Peter Tinta, Julia Zelenkevich, Mustafa Durgut und Team
Produktionsteam: Xindi Cao, Ulrike Hatzer, Mirjam Klebel, Sophie León Pellegrin, Salome Roithinger, Pao Chang Tsai
Video-Support: Nicole Baïer
Produktions-Support: Judith Franke
Mit herzlichem Dank an das Literaturhaus, die PMU – Paracelsus Medizinische Universität und "Spektrum" Kinder- und Jugendzentrum Lehen