Agamemnon
Troja ist vernichtet, nach zehn Jahren Krieg. Agamemnon, der siegreiche Heerführer der Griechen, kehrt heim zu seinem mykenischen Königssitz und wird dort von seiner Gattin Klytämnestra und deren Liebhaber Aegisthus hinterrücks erschlagen.
Di. 23.6.2026 19:00–21:00 Uhr
Do. 25.6.2026 19:00–21:00 Uhr
Fr. 26.6.2026 19:00–21:00 Uhr
Sa. 27.6.2026 17:00–19:00 Uhr
Department Oper & Musiktheater
Max Schlereth Saal
Mirabellplatz 1, 5020 Salzburg
Mirabellplatz 1, 5020 Salzburg
(demnächst verfügbar)
Euro 20,- / erm. Euro 10,-
Euro 20,- / erm. Euro 10,-
Von Vid Ožbolt (Uraufführung)
Oper in fünf Akten nach der Tragödie von Lucius Annaeus Seneca
für 12 Stimmen und Orchester
Libretto nach dem lateinischen Original
gekürzt und eingerichtet von Alexander von Pfeil
Ein Potentat der von Gräueltaten kontaminierten Familiengeschichte taucht gleich zu Beginn auf: Der Schatten des Thyestes entsteigt dem Hades und schwört seinen inzestuös gezeugten Sohn Aegisthus auf den Mord an Agamemnon, dem Sohn seines Bruders und eigenen Mörders Atreus, ein.
Seneca, der römische Politiker, Philosoph und Dichter, zudem Lehrer und Erzieher von Kaiser Nero, erschafft mit Agamemnon den Spiegel einer entfesselten, von Gewalt dominierten Welt.
„Senecas moderne, ja postmoderne Anziehungskraft ist nicht schwer zu erklären. Sein Fokus liegt auf Gier und Lust, Gewalt und Horror, Rhetorik, Moral und Macht, seine Beschäftigung mit der Psychologie von Schuld, Angst und Vernunft, mit der Problematik der Verwandtschaft, mit der Ethik und den Grenzen der Macht, mit politischen, sozialen und religiösen Institutionen und ihre Zerbrechlichkeit und Ohnmacht, seine Dramatisierung des Versagens der Vernunft, der Triumph und die Zyklizität des Bösen, die Ordnung des Schicksals und der Geschichte, sein theatralisiertes Universum – sprechen deutlich unsere Zeit an.“
Anthony J. Boyle
Der Komponist Vid Ožbolt ist Master-Studierender bei Sarah Nemtsov. Nach Srečanje (Begegnung), Oper in fünf Szenen für vier Stimmen und Kammerorchester, uraufgeführt 2023 in der Slowenischen Philharmonie, unterstützt durch das slowenische Kulturministerium und vom slowenischen Rundfunk aufgezeichnet, erarbeitet mit Agamemnon eine Auftragskomposition für die Universität Mozarteum Salzburg und die Opernklasse von Gernot Sahler und Alexander von Pfeil.
Musikalische Leitung: Gernot Sahler
Szenische Leitung: Alexander von Pfeil
Bühne und Kostüme: Laura Trilsam
ARCOENSEMBLE für zeitgenössische Musik
Oper in fünf Akten nach der Tragödie von Lucius Annaeus Seneca
für 12 Stimmen und Orchester
Libretto nach dem lateinischen Original
gekürzt und eingerichtet von Alexander von Pfeil
Ein Potentat der von Gräueltaten kontaminierten Familiengeschichte taucht gleich zu Beginn auf: Der Schatten des Thyestes entsteigt dem Hades und schwört seinen inzestuös gezeugten Sohn Aegisthus auf den Mord an Agamemnon, dem Sohn seines Bruders und eigenen Mörders Atreus, ein.
Seneca, der römische Politiker, Philosoph und Dichter, zudem Lehrer und Erzieher von Kaiser Nero, erschafft mit Agamemnon den Spiegel einer entfesselten, von Gewalt dominierten Welt.
„Senecas moderne, ja postmoderne Anziehungskraft ist nicht schwer zu erklären. Sein Fokus liegt auf Gier und Lust, Gewalt und Horror, Rhetorik, Moral und Macht, seine Beschäftigung mit der Psychologie von Schuld, Angst und Vernunft, mit der Problematik der Verwandtschaft, mit der Ethik und den Grenzen der Macht, mit politischen, sozialen und religiösen Institutionen und ihre Zerbrechlichkeit und Ohnmacht, seine Dramatisierung des Versagens der Vernunft, der Triumph und die Zyklizität des Bösen, die Ordnung des Schicksals und der Geschichte, sein theatralisiertes Universum – sprechen deutlich unsere Zeit an.“
Anthony J. Boyle
Der Komponist Vid Ožbolt ist Master-Studierender bei Sarah Nemtsov. Nach Srečanje (Begegnung), Oper in fünf Szenen für vier Stimmen und Kammerorchester, uraufgeführt 2023 in der Slowenischen Philharmonie, unterstützt durch das slowenische Kulturministerium und vom slowenischen Rundfunk aufgezeichnet, erarbeitet mit Agamemnon eine Auftragskomposition für die Universität Mozarteum Salzburg und die Opernklasse von Gernot Sahler und Alexander von Pfeil.
Musikalische Leitung: Gernot Sahler
Szenische Leitung: Alexander von Pfeil
Bühne und Kostüme: Laura Trilsam
ARCOENSEMBLE für zeitgenössische Musik