1. Preis für Xunyue Zhang

13.02.2026
Internationaler Mozartwettbewerb
© Michael Klimt

20 Violinist*innen aus 17 Ländern versammelte der  Internationale  Mozartwettbewerb in der Sparte Violine vom 6. bis 12. Februar an der Universität Mozarteum in Salzburg. Den 1. Preis gewinnt Xunyue Zhang, der 2. Preis geht an Yuki Serino und mit dem 3. Preis wird Maxim Tzekov ausgezeichnet.

Internationaler Mozartwettbewerb

Künstlerische Leitung:
Hannfried Lucke

Jury Violine:
Benjamin Schmid (Vorsitz)
Axel Hiller, Sophia Jaffé, Hagai Shaham, Hanna Weinmeister

Die Preisträger*innen:

  • 1. Preis: Xunyue Zhang, China – gestiftet von der Internationalen Salzburg Association (10.000 Euro)

  • 2. Preis: Yuki Serino, Italien – gestiftet von Ehrensenatorin Sylvia Madsack (7.000 Euro)

  • 3. Preis: Maxim Tzekov, Österreich/Bulgarien– gestiftet vom Raiffeisenverband Salzburg (5.000 Euro)

  • Publikumspreis: Yuki Serino, Italien – gestiftet von The Volpini de Maestri – O´Neill Foundation (1.000 Euro)

Bjørg Pas, Norwegen erhielt den Sonderpreis der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik (IGNM) von 1.000 Euro für die beste Interpretation eines zeitgenössischen Werkes von Sarah Nemtsov: cloud study skying for violin solo 

Bärenreiter Urtext-Preis: die drei Notengutscheine à 300 Euro gestiftet vom Bärenreiter-Verlag gingen an Yuki Serino, Maxim Tzekov und Xunyue Zhang.

Wir gratulieren allen Preisträger*innen sehr herzlich und danken unserem Hauptsponsor, der Stadt Salzburg sowie allen Sponsor*innen und Preisstifter*innen!


Zu den Preisträger*innen

Der 1. Preis der Sparte Violine in der Höhe von 10.000 Euro, gestiftet von der Internationalen Salzburg Association, die den Wettbewerb seit vielen Jahren unterstützt, ging an Xunyue Zhang. Sie überzeugte die Jury im Finalkonzert am 12. Februar mit dem Konzert für Violine und Orchester Nr. 4 D-Dur, KV 218.

Xunyue Zhang begann im Alter von sechs Jahren mit dem Violinspiel. Sie gewann den 2. Preis sowie den Mozart-Preis beim Henri-Marteau-Wettbewerb 2023 und den 3. Preis sowie drei Sonderpreise beim Lipizer-Wettbewerb 2022. Sie war Semifinalistin bei den Wettbewerben Joseph Joachim 2024 und Tibor Varga 2025. Sie trat als Solistin mit Orchestern in Deutschland, Italien und China auf und gab Recitals in Berlin und Shanghai. Zudem nahm sie an Meisterkursen in Kronberg und Villecroze teil. Sie studiert an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Stephan Picard und spielt eine Violine von Andrea Guarneri (1663), die ihr von der Deutschen Stiftung Musikleben zur Verfügung gestellt wird.

Der 2. Preis in der Höhe von 7.000 Euro, gestiftet von Ehrensenatorin Sylvia Madsack, ging an Yuki Serino. Sie trat mit dem Konzert für Violine und Orchester Nr. 5 A-Dur, KV 219 im Finale an. Yuki Serino, 2006 in Rom geboren, begann im Alter von zwei Jahren Violine zu spielen. Sie studierte bei P. Amoyal, G. Egger und G. Carmignola, nachdem sie das Pre-College-Programm am Mozarteum in Salzburg besucht hat. Als Gewinnerin des „Città di Cremona“- Wettbewerbs 2024 eröffnete Yuki das Stradivari Festival mit der legendären „Cremonese“ von 1715. Sie trat als Solistin in bedeutenden Konzertsälen in Europa, Japan und den USA auf, und arbeitete mit bekannten Musikern wie G. Carmignola, W. Coleman, L. Ferschtman, G. Gnocchi, I. Karizna, A. Lucchesini, D. Matheuz, und U. B. Michelangeli zusammen. Yuki interessiert sich zudem für Alte Musik.

Mit dem 3. Preis in der Höhe von 5.000 Euro, gestiftet vom Raiffeisenverband Salzburg wurde Maxim Tzekov ausgezeichnet. Als Solist und Kammermusiker war Maxim Tzekov Gast internationaler Konzerthäuser wie des Musikvereins Wien, der Philharmonie Luxembourg und der Elbphilharmonie Hamburg & spielte u.a. mit Lukas Sternath, Jaemin Han & Julia Hagen. Er ist Gewinner des internationalen Wettbewerbs „Kloster Schöntal“ 2019, sowie des Stephanie Hohl Wettbewerbs 2021 & des Alberto Lysy Wettbewerbs 2020 (Gstaad). Als Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben spielt er eine Violine von G. B. Guadagnini „ex-Kingman“, Parma 1769. Seit 2023 ist er Teil der Violinklasse von Ulf Wallin an der HfM „Hanns Eisler“ Berlin. Zuvor studierte er bei Lieke te Winkel in Wien. 2023-2025 war er Akademist der Seiji Ozawa Academy Switzerland.

Bjørg Pas erhielt den Sonderpreis der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik (IGNM) in der Höhe von 1.000 Euro für die beste Interpretation des zeitgenössischen Werkes. Die norwegische Geigerin studiert derzeit an der Royal Academy of Music in London. Als ehemalige Teilnehmerin des Young-Talents-Programms der Barratt Due hat sie mit führenden Orchestern wie dem Oslo Philharmonic und dem Norwegischen Rundfunkorchester musiziert. Sie ist eine aktive Solo- und Kammermusikerin und Gewinnerin des Michal-Spisak-Internationalen Musikwettbewerbs 2025. Sie spielt eine Vuillaume-Violine der Beare’s International Violin Society, die ihr von einem großzügigen Sponsor zur Verfügung gestellt wird. Darüber hinaus trat sie bei Festivals und an renommierten Spielorten in Skandinavien und Großbritannien auf.


Die jungen Künstler*innen wurden im Finalkonzert vom Akademieorchester der Universität Mozarteum unter der Leitung von Ion Marin begleitet.

Die Sparte Klavier startet mit 25 Pianist*innen aus 15 Ländern am 13. Februar. Die Finalkonzerte und die Preisverleihung finden am 19. Februar 2026 um 19:00 Uhr an der Universität Mozarteum statt.