Melanie Forsthuber: Manches bleibt ungewiss

Mi. 6.5.2026
Ausstellung
Eintritt frei!
In der Ausstellung zeigt die Künstlerin analoge fotografische Arbeiten, anhand welcher Fragen über ästhetische Sehgewohnheiten, zeitliche Aspekte und Realitäten verhandelt werden. Im intuitiven Arbeiten in der Dunkelkammer führen kompositorische und technische Versuche zu Bildvarianten, die das Sujet oder die Sujets selbst neu in Verbindung setzen.
Ausstellungsbeginn: 28.4.
Midissage: 6.5.2026 um 18:00 Uhr
Ausstellungsdauer: bis 15.5.

Analoge Prints, die durch das selbstständige Arbeiten in der Dunkelkammer entstanden sind, stehen im Zentrum der Ausstellung. Ein wesentlicher Aspekt im Arbeitsprozess ergibt sich im Spannungsfeld zwischen intuitiven Handlungen (wie etwa die Auswahl des Negativs, des Papierformates oder des Bildausschnittes), sowie konkreten Entscheidungen (wie die Wahl der erprobten Techniken). Aus diesem Vorgehen entstehen Bilder, welche Überlegungen zu ästhetischen Sehgewohnheiten, Ganzheiten, Realitäten sowie zeitlichen Aspekten anregen. Mit den erprobten Techniken sind genauer die Doppelung und die Verdreifachung von Motiven gemeint. Nach den Bildproduktionen erkennt die Künstlerin ihre bewussten und unbewussten Wiederholungen konkreter Bildelemente und Sujets, welche in der Bildrezeption einen relevanten Punkt ausmachen.

Hinsichtlich der Bildmotive bedient sich Melanie Forsthuber ihrer Sammlung an analogen Negativen, die in den letzten fünf Jahren entstanden sind.

Melanie Forsthuber studiert im Master Lehramt für Kunst und Gestaltung sowie Philosophie und Psychologie.