KRIEG

Mi. 20.5.2026—Mi. 27.5.2026
Schauspiel
KRIEG
Mi. 20.5.2026—Mi. 27.5.2026
Unerschrocken begegnet der 4. Schauspieljahrgang (2023–2027) dem wilden, schönen und 300-seitigen Frühwerk von Rainald Goetz: KRIEG von 1986. Vierzig Jahre später filtern sie aus der Trilogie das, was sie heute angeht.
Sie lassen vieles weg, überlegen, was sie noch ernst nehmen, was sie singen und wo sie dem kruden Humor folgen wollen. Dabei beanspruchen sie Zukunft, feiern den Text, seine Coolness, seine Wärme, ohne den Anspruch auf Verweigerung zu vergessen. Sie fügen ihr Eigenes hinzu, damit man eben nicht nur von früher erzählt. Vor allem im Theater.

Mit: Linda Bokshi, Danylo Dmytrenko, Ruti Habart, Twana Hussein, Lennart Lube, Anhelina Marinich, Julian Plattner, Tanja Radovanović, Emma Rebmann, Finn Sengelhoff, Nia Sokolović

Regie: Marcel Heuperman
Ausstattung: Simon Huber
Musik: Carolina Bigge
Choreografie: Mirjam Klebel
Dramaturgie: Götz Leineweber
Regieassistenz: Max Kögler
Ausstattungshospitanz: Lucia Szabó

Rainald Goetz ist einer der wichtigsten deutschsprachigen Schriftsteller. Geboren in München 1954, promoviert dort in Medizin und Geschichte, lebt mit Familie in Berlin. Berühmt wird er 1983, als er sich bei der Lesung seines Textes „Subito“ beim Bachmannwettbewerb in Klagenfurt die Stirn mit einer Rasierklinge aufschneidet, live im Fernsehen tropft das Blut über seine Nase laufend auf das Manuskript. Nominiert für den Mülheimer Dramatikerpreis 2024 und 2021, gewonnen 1988 (mit KRIEG), 1993 und 2000. Wilhelm-Raabe-Literaturpreis 2000. Georg-Büchner-Preis 2015. Marieluise-Fleißer-Preis 2013. Schiller-Gedächtnis-Preis 2013. Deutscher Buchpreis 2012 (Longlist). Berliner Literaturpreis 2012. 1999 den Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis und 1991 Heinrich-Böll-Preis.