Spielzeit 2026/2027
Joseph Breslau
Der Bariton Joseph Breslau erhielt seinen Bachelorabschluss im Fach Gesang am Cleveland Institute of Music sowie den Masterabschluss am Bard College, New York.
Auf der Bühne verkörperte Joseph Breslau u.a. Papageno in W. A. Mozarts Die Zauberflöte, Äneas in H. Purcells Dido and Aeneas, Duncan in E. Blochs Macbeth, Sid in B. Brittens Albert Herring, Jupiter in J. Offenbachs Orphée aux enfers sowie Schaunard in G. Puccinis La bohème. Als Solist trat er mit dem Barockensemble der Case Western Reserve University und dem Barockensemble des Bard Conservatory auf und interpretierte Werke von H. Purcell, A. Gabrieli, L. de Sayve und J. S. Bach. Darüber hinaus sang er als Solist mit dem Sullivan County Community Chorus und Orchester in Aufführungen von Robert Cohens Alzheimer’s Stories sowie W. A. Mozarts Requiem.
Joseph Breslau wirkte an zahlreichen Uraufführungen mit und präsentierte Werke von Komponist*innen des Cleveland Institute of Music und des Bard College, darunter Arseny Gusevs 5 Sunset Songs, Yoav Sadehs Loneliness: A monodrama for soloist and ensemble, Wyland Stephensons July 28th, 1533 sowie Noah Hertzmans Lied Birches. Neben seiner Bühnentätigkeit gilt seine Leidenschaft auch dem Konzertfach. Kürzlich wurde er mit seinem selbst konzipierten, erzählerisch aufgebauten Recitalprogramm als Gewinner des Pittsburgh Concert Society Major Artist Competition ausgezeichnet, bereits 2022 gewann er den Pittsburgh Concert Society Young Artist Competition sowie den NATS Ohio Senior Undergraduate Division Wettbewerb.
Seit dem Wintersemester 2025 studiert Joseph Breslau an der Universität Mozarteum im Postgraduierten-Lehrgang der Opernklasse von Gernot Sahler und Alexander von Pfeil.
Jiawei Chen
Der 2001 geborene chinesische Bass Jiawei Chen absolvierte sein Gesangsstudium in Peking und setzte seine Ausbildung anschließend an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim fort, wo er das Masterstudium Gesang (Konzert/Lied) bei Caroline Melzer sowie in der Liedklasse von David Santos absolvierte. Parallel dazu studierte er Gesangspädagogik. Seit dem Wintersemester 2026/27 studiert er Master Oper und Musiktheater an der Universität Mozarteum Salzburg in der Opernklasse von Gernot Sahler und Alexander von Pfeil sowie in der Gesangsklasse von Andreas Macco.
Wichtige künstlerische Impulse erhielt er unter anderem von Michail Lanskoi, Viktor Rud und Rudolf Piernay sowie von Hedayet Djeddikar und Axel Bauni. Im Jahr 2026 wurde er für mehrere renommierte Meisterkurse und Akademien ausgewählt, darunter die Vocal Academy des Gstaad Menuhin Festivals mit Thomas Hampson, den Eppaner Liedsommer mit Brigitte Fassbaender, den Meisterkurs der Bayreuther Festspiele mit Michael Nagy sowie die SommerMusikAkademie Schloss Hundisburg mit Patrick Rohbeck und Daniel Heide. Aus diesen intensiven künstlerischen Begegnungen gewann er wertvolle Impulse und neue Perspektiven für seine weitere musikalische Entwicklung.
Während seines Studiums war Jiawei Chen in verschiedenen Bühnenproduktionen zu erleben. Zu seinen jüngsten Bühnenpartien zählen der Lakai in Strauss’ Ariadne auf Naxos, Bartolo im Musiktheaterprojekt L’ombra di Figaro mit Musik aus Mozarts Le nozze di Figaro und Rossinis Il barbiere di Siviglia, der Alte Baron Reinthal in Lortzings Die Opernprobe sowie die Darstellung der Komponistin Emilie Mayer im Musiktheaterprojekt Vom Schweigen befreit. Im Jahr 2025 war er zudem als Mitglied des Projektchores in der Produktion Amor Vincitore im Rahmen der SWR Schwetzinger Festspiele zu erleben.
Neben seinem Opernrepertoire widmet er sich mit besonderer Leidenschaft dem deutschen Kunstlied. Sein Liedrepertoire umfasst Werke verschiedener Epochen und Stilrichtungen, von der klassischen Liedliteratur bis hin zu Kompositionen des 20. Jahrhunderts. Bereits während seines Studiums in China sammelte er Erfahrungen als Konzertsänger und wurde für seine musikalischen Leistungen mehrfach ausgezeichnet.
Dorka Denke
Die 2001 in Ungarn geborene Sopranistin begann ihre Gesangsausbildung im Pre-College am Béla Bartók Konservatorium in Budapest bei Magdolna Szabó. Von 2022 bis 2026 absolvierte sie ihren Bachelor in Konzertfach Gesang an der Universität Mozarteum Salzburg in der Klasse von Christoph Strehl. Bereits während ihres Bachelorstudiums trat sie als Gast in Produktionen der Opernklasse von Gernot Sahler und Alexander von Pfeil auf. Dabei war sie auf der Bühne unter anderem als Female Chorus in Brittens The Rape of Lucretia sowie als Klytaemnestra in Vid Ožbolts Agamemnon zu erleben.
Wichtige künstlerische Impulse erhielt sie in Meisterkursen bei renommierten Künstlerpersönlichkeiten wie Hedwig Fassbender (Exzellenz Labor ’26), Jonas Kaufmann, Krassimira Stoyanova, Malin Hartelius und Klára Kolonits.
Im März 2026 war sie Semifinalistin des Opera Art Forum Krassimira Stoyanova Singing Competition und ist Preisträgerin mehrerer ungarischer nationaler Gesangswettbewerbe. Im Studienjahr 2025/26 war sie Stipendiatin der Universität Mozarteum Salzburg.
Bühnenerfahrung sammelte sie als Mitglied des Opernchores in Mozarts Le nozze di Figaro und Don Giovanni. Als Solistin wirkte sie zudem bei verschiedenen konzertanten Chorprojekten in Budapest mit.
Seit dem Studienjahr 2026/27 studiert Dorka Denke an der Universität Mozarteum Salzburg Master Oper und Musiktheater in der Klasse von Gernot Sahler und Alexander von Pfeil sowie in der Gesangsklasse von Christoph Strehl.
Jihoon Do
Der südkoreanische Tenor Jihoon Do, geboren 1997, studierte Gesang an der Seoul National University bei Attila Jun und setzte seine Ausbildung an der Folkwang Universität der Künste in Essen mit einem Master of Music bei Andreas Kohn fort. Seit 2025 absolviert er das Konzertexamen an der Musikhochschule Lübeck bei Manuela Uhl; zudem studiert er seit dem Wintersemester 2026/27 im Postgraduate-Programm Oper und Musiktheater an der Universität Mozarteum Salzburg in der Klasse von Gernot Sahler und Alexander von Pfeil.
Zu seinen jüngsten Opernengagements zählen die Partie des Max in Webers Der Freischütz in der Spielzeit 2025/26 im Rahmen einer deutschlandweiten Tournee mit Musik ToGo e.V., sowie Ferrando in Mozarts Così fan tutte, ebenfalls im Rahmen einer Deutschlandtournee mit Musik ToGo e.V. Zuvor war er als Orpheus in Offenbachs Orpheus in der Unterwelt an der Folkwang Universität der Künste zu erleben. Weitere frühere Opernpartien umfassen Luigi in Puccinis Il Tabarro an der Seoul National University sowie Don Basilio und Don Curzio in Mozarts Le nozze di Figaro in der Sowol Art Hall.
Jihoon Do wurde bei zahlreichen internationalen Opernwettbewerben ausgezeichnet, u. a. Halbfinalist beim Virgiljus Noreika International Competition 2026, Erster Preis beim Piero Boni International Opera Competition 2025 sowie Dritter Preis und zwei Sonderpreise beim Gabriela Benackova International Competition. Beim Corsica Lirica International Opera Competition wurde er mit drei Sonderpreisen ausgezeichnet. Beim Ada Sari Competition erhielt er den Jewellery Prize sowie die Auszeichnung als „Best Tenor of the Competition“. Zu seinen früheren Auszeichnungen zählen der Dritte Preis beim Gran Premi Musical Lauredia Competition, der Dritte Preis beim Seoul Jeunes Competition sowie der Erste Preis beim Music Association of Korea Competition.
Neben seiner Tätigkeit als Opernsänger ist Jihoon Do auch auf Konzertbühnen aktiv. Zu seinen jüngsten Konzertengagements zählen die Operngala 2026 an der Štátna opera Banská Bystrica in der Slowakei, ein Konzert mit der Hansephilharmonie in der Laeiszhalle Hamburg, ein Solorecital an der Universität Kiel, ein Konzert beim Peter Dvorsky Festival in der Tschechischen Republik sowie Recitals in Mola di Bari, Italien und Andorra. Darüber hinaus trat er in Spanien auf und nahm an Meisterkursen bei Krisztina Laki und Jacquelyn Wagner teil.
Ilyà Dovnar
Der belarussische Tenor Ilyà Dovnar wurde 1999 in Minsk geboren. Seit 2019 lebt und studiert er in Österreich, wo er zunächst sein Gesangsstudium an der Universität Mozarteum Salzburg bei Juliane Banse begann. Derzeit befindet er sich im Masterstudium Oper und Musiktheater in der Klasse von Alexander von Pfeil und Gernot Sahler sowie in der Gesangsklasse von Juliane Banse. Ein zentrales Element seiner Ausbildung bildet die Schauspieltechnik nach Michael Tschechow, deren Verbindung von Imagination und Körperlichkeit er gezielt in seine szenische Arbeit integriert. Erste praktische Bühnenerfahrungen sammelte Dovnar während des Studiums im Rahmen von Hochschulproduktionen sowie durch die Mitwirkung in zeitgenössischen Musiktheaterprojekten. Bereits früh entwickelte sich eine künstlerische Nähe zur Musik des Barock und der Klassik – sowohl im Opern- als auch im Konzertbereich. Darüber hinaus ist er in der Ensemblepraxis Alte Musik und in der Interpretation zeitgenössischer Werke erfahren.
Wesentliche Impulse erhielt er in Meisterkursen bei renommierten Künstlerpersönlichkeiten wie Brigitte Fassbaender, Andreas Scholl, Konrad Jarnot, Andrew Watts, Lisandro Abadie und Christoph Poppen. Seine bisherige Konzerttätigkeit führte ihn u. a. auf die Bühnen des Festspielhauses Baden-Baden und der Kölner Philharmonie. In der Saison 2024/25 gab er sein Debüt am Theater an der Wien – zunächst in der Kammeroper mit der Pasticcio-Produktion Combattimenti (Musik von Claudio Monteverdi, Regie: Olivier Fredj, musikalische Leitung: David Bergmüller), dann auf der Historischen Bühne als Tanzmeister in Johann Strauß’ Operette Das Spitzentuch der Königin (Regie: Christian Thausing, musikalische Leitung: Martynas Stakionis). Darüber hinaus wirkte er in der partizipativen Produktion Bravissimo! mit, die für junges Publikum konzipiert ist. In der Saison 2025/26 setzt er seine Zusammenarbeit mit dem Theater an der Wien fort.
Im Konzertbereich arbeitete er mit Klangkörpern wie dem Kölner Kammerorchester, dem Wiener Kammerorchester und dem Austria Festival Symphony Orchestra. Internationale Engagements führten ihn zum Marvão International Music Festival in Portugal sowie zum Festival della Musica Antica in Urbino, Italien. Zu seinem Repertoire gehören u. a. Nutrice in C. Monteverdis L’incoronazione di Poppea, Monsieur Vogelsang in W. A. Mozarts Der Schauspieldirektor, Don Basilio und Don Curzio in Le nozze di Figaro, Don Ottavio in Don Giovanni, Toni in H. W. Henzes Elegie für junge Liebende sowie Gaston in G. Verdis La Traviata.
Mit seiner feinfühligen Musikalität, seinem runden Tenor und seiner körperlich-präsenten Spielweise überzeugt Ilyà Dovnar durch stilistische Vielseitigkeit und szenische Ausdruckskraft. Als junger Künstler gestaltet er seinen Weg zwischen historischem Repertoire und zeitgenössischem Musiktheater mit wachsender künstlerischer Reife und Neugier.
Anastasia Fedorenko
Die in der Ukraine geborene Sopranistin Anastasia Fedorenko absolvierte 2022 ihren Bachelor an der Nationalen Tchaikowski-Musikakademie in Kiew in der Gesangsklasse von Svitlana Dobronravova. 2022 studierte sie am Conservatorio Benedetto Marcello in Venedig bei Federica Bragaglia. 2025 absolvierte sie ihren Master Oper und Musiktheater an der Universität Mozarteum Salzburg und setzt dort derzeit ihr PGL-Studium in der Opernklasse von Kai Röhrig und Florentine Klepper sowie in der Gesangsklasse von Christoph Strehl fort.
Ihre bisherige Konzerttätigkeit umfasst Auftritte in der Ukraine, Italien, Schweden, Tschechien, Deutschland und Österreich. Bei der Uraufführung von Helena Tulves Oratorium Visiones im Jahr 2022 in der Basilica di San Marco in Venedig im Rahmen der Biennale di Venezia sang sie die Sopranpartie. 2023 verkörperte sie Belinda (Dido and Aeneas von Purcell sowie die Uraufführung von Henry Fourès’ Elissa) am Teatro dei Rinnovati in Siena im Rahmen der Accademia Chigiana. 2024 wurde sie Mitglied des Richard-Strauss-Tage-Festivals in Garmisch-Partenkirchen und übernahm die Rolle der Najade in Ariadne auf Naxos. 2025 sang sie die Rolle der Giuditta in Alessandro Scarlattis La Giuditta sowie den Angelus Novus in der Uraufführung von Yann Robins Medusa am Teatro dei Rinnovati in Siena im Rahmen des Festivals La Chigiana. Im Juli 2026 sang sie ebendort Henzes Kantate Being Beauteous für Sopran, vier Violoncelli und Harfe. Im August war sie als Sopran-Solistin in Mahlers Symphonie Nr. 4 mit der Moravská filharmonie Olomouc (Mährische Philharmonie Olmütz) zu erleben. Ihr geistliches Repertoire umfasst Sopran-Solopartien in Haydns Stabat Mater, Monteverdis Vespro della Beata Vergine und Bresgens Loferer Passion sowie verschiedene Messen.
2025 erhielt sie die Lilli-Lehmann-Medaille der Internationalen Stiftung Mozarteum.
Ihr Opernrepertoire umfasst folgende Partien: Gilda, Gräfin Ceprano und Page (Rigoletto, Verdi), Nannetta (Falstaff, Verdi), Annina (La Traviata, Verdi), Nella (Gianni Schicchi, Puccini), Adele (Die Fledermaus, J. Strauss), Najade (Ariadne auf Naxos, R. Strauss), Flora (The Turn of the Screw, Britten), Sandmännchen und Taumännchen (Hänsel und Gretel, Humperdinck), Dichterliebe (Jost), La Colombe (L’Hirondelle inattendue, Laks), Giuditta (La Giuditta, Scarlatti), Angelus Novus (Medusa, Robin), Belinda (Dido and Aeneas, Purcell), Belinda (Elissa, Fourès).
Erika Henriques
Die Mezzosopranistin Erika Henriques absolvierte ihr Gesangsstudium an der Universität von Rio de Janeiro (UFRJ), Brasilien. Im Jahr 2024 war sie Mitglied der Opernakademie des Theaters São Pedro. Im selben Jahr trat sie als Solistin in der Titelrolle von J. G. Rippers Candinho bei der Uraufführung am Stadttheater von Rio de Janeiro auf. Als Chorsängerin war sie Mitglied des TMRJ-Chors, des SacraVox-Ensembles, des Coral Brasil und des Kinderchors der UFRJ, wo sie 2008 als Kindersolistin in La Bohème am TMRJ hervorstach. 2025 war Erika Henriques Finalistin beim Juan Carlos Gebelin Wettbewerb in Uruguay und beim Natércia Lopes Wettbewerb in Brasilien. Sie erhielt Stipendien für die Greek Opera Academy, wo sie die Rolle der Rosina in G. Rossinis Il barbiere di Siviglia sang. Außerdem erhielt sie Stipendien von der Berlin Opera Academy (Deutschland, 2023) und vom Festival Internacional Lírica SASO Prolírica (Kolumbien, 2024). Im Jahr 2022 gewann sie den „Young Talent Award“ beim Zola Amaro Wettbewerb (Brasilien).
Neben ihrer Gesangskarriere erhielt sie Preise bei Klavierwettbewerben und wirkte in Musical, Zirkus, Fernsehen und Film mit – nicht nur als Sängerin und Schauspielerin, sondern auch als Tänzerin und Akrobatin. Als Balletttänzerin studierte Erika Henriques an der Escola Estadual de Dança Maria Olenewa in Brasilien und an der American Academy of Ballet in New York. Außerdem war sie als lizenzierte Rhythmische Gymnastin aktiv und wurde 2012 und 2013 Vize-Landesmeisterin. Derzeit absolviert Erika Henriques das Masterstudium Oper und Musiktheater an der Universität Mozarteum Salzburg in der Klasse von Gernot Sahler und Alexander von Pfeil sowie in der Gesangsklasse von Mario Diaz.
Ryota Higuchi
Der japanische Bariton Ryota Higuchi absolvierte seinen Master Gesang am Osaka College of Music. Bereits während seines Studiums wurde er bei zahlreichen nationalen und internationalen Wettbewerben ausgezeichnet: Erster Preis beim 78th All Japan Student Music Competition in der Kategorie Gesang, Yokohama Citizen’s Award, Shigeko Sasaki Award, NHK Chairman’s Award, Erster Preis in der Kategorie Young Singer beim 7th International Singing Competition Vittorio Terranova. Darüber hinaus nahm er am Finale des 43rd Belvedere Competition in der Schweiz teil und war Finalist der AsLiCo Asia Competition for Young Opera Singers 2026.
Auf der Opernbühne verkörperte Ryota Higuchi unter anderem die Rolle des Conte Almaviva in Mozarts Le nozze di Figaro, die Titelpartie in Don Giovanni, Guglielmo in Così fan tutte, Papageno in Die Zauberflöte sowie Silvio in Leoncavallos Pagliacci. Neben seiner Operntätigkeit trat er in Japan als Bariton-Solist in Beethovens 9. Sinfonie beim 12. Kansai Music Universities Orchestra Festival auf. Im Jahr 2022 war er Stipendiat der Aoyama Foundation.
Seit dem Wintersemester 2026/27 studiert Ryota Higuchi an der Universität Mozarteum Salzburg Master Oper und Musiktheater in der Klasse von Gernot Sahler und Alexander von Pfeil sowie in der Gesangsklasse von Andreas Macco.
Mathilde Hylander
Mathilde Hylander ist eine schwedisch-dänische Sopranistin, aufgewachsen in einer Kleinstadt im Süden Schwedens. Ihre internationale Bühnenerfahrung begann im Sommer 2024 mit ihrem Rollendebüt als Pamina in Mozarts Die Zauberflöte am Lyric Opera Studio Weimar in Deutschland. Im Jahr 2025 debütierte sie als Barbarina in Le nozze di Figaro an der Königlichen Oper in Stockholm und verkörperte im Herbst desselben Jahres die Partie der Despina in Così fan tutte im schwedischen Uppsala. Im Mai 2026 schloss sie ihr Bachelorstudium im Fach Operngesang an der Kunsthochschule Stockholm ab, wo sie während des Studiums Partien wie Norina (Don Pasquale), Susanna (Le nozze di Figaro) und Lisette (La rondine) erarbeitete. Im Sommer desselben Jahres wirkte sie bei einer CD-Einspielung mit dem Gävle Symphonieorchester der neu komponierten schwedischen Oper Herr Arnes Penningar von Peter Nordahl mit, die 2024 an der Folkoperan in Stockholm uraufgeführt wurde.
Auch auf dem Konzertpodium ist Mathilde Hylander eine gefragte Solistin; ihr Repertoire umfasst Werke wie Pergolesis und Haydns Stabat Mater, Orffs Carmina Burana, Lars-Erik Larssons Förklädd Gud sowie Mozarts Requiem.
Im Sommer 2025 nahm sie am renommierten Birgit Nilsson Meisterkurs in Båstad (Schweden) teil und wurde im selben Jahr mit dem Kulturstipendium der Stadt Lund ausgezeichnet. Darüber hinaus ist sie Stipendiatin des regionalen Förderpreises der Königlich Schwedischen Musikakademie, der Familie-Gustaf-Tobison-Stiftung sowie des Fördervereins der Opernhochschule Stockholm.
Seit dem Wintersemester 2026/27 studiert Mathilde Hylander Master Oper und Musiktheater an der Universität Mozarteum Salzburg in der Klasse von Gernot Sahler und Alexander von Pfeil sowie in der Gesangsklasse von Andreas Macco.
Sujin Kim
Die südkoreanische Sopranistin Sujin Kim wurde in Seoul geboren. Ihr Gesangsstudium, das sie als Jahrgangsbeste mit besonderer Auszeichnung abschloss, absolvierte sie an der Chugye University for the Arts in Seoul bei Young-Hwan Kim.
Wichtige Bühnenerfahrungen sammelte sie bereits während ihrer Ausbildung in verschiedenen Opernproduktionen. So wirkte sie unter anderem in Produktionen von Mozarts Die Zauberflöte sowie in Così fan tutte als Fiordiligi mit. Neben ihrer Präsenz auf der Opernbühne ist Sujin Kim zudem Preisträgerin zahlreicher nationaler Wettbewerbe in Korea, die ihre künstlerische Qualifikation unterstreichen. Nach ihrem Studienabschluss vertiefte sie ihre professionelle sängerische Praxis als Mitglied eines städtischen Chors in Korea, wodurch sie ihre Erfahrung im Bereich der Ensemblearbeit und des Kernrepertoires umfassend erweiterte.
Seit dem Studienjahr 2025/26 setzt Sujin Kim ihre künstlerische Ausbildung an der Universität Mozarteum Salzburg fort. Dort studiert sie Master Oper und Musiktheater in der Klasse von Gernot Sahler und Alexander von Pfeil sowie in der Gesangsklasse von Ildikó Raimondi.
Im Jänner 2026 gab sie ihr erfolgreiches Salzburger Debüt in der Rolle der Lucia in Brittens The Rape of Lucretia in einer Produktion der Universität Mozarteum. Darüber hinaus war sie als Cassandra in der Uraufführung von Vid Ožbolts Oper Agamemnon zu erleben. Mit dieser anspruchsvollen Partie führt sie ihre kontinuierliche Arbeit auf der Opernbühne fort und stellt ihre Vielseitigkeit im Bereich des Musiktheaters unter Beweis.
Sveva Pia Laterza
Die italienische Mezzosopranistin Sveva Pia Laterza, geboren 2002, betrat im Alter von siebzehn Jahren die Welt der Oper. Nachdem sie zunächst Privatunterricht bei Maestro William Matteuzzi genommen hatte, absolvierte sie das dreijährige Studium am Staatlichen Konservatorium Giuseppe Verdi in Ravenna (2021-2024) und nahm an verschiedenen Meisterkursen für Barockgesang bei Gloria Banditelli teil. Drei Jahre lang sang sie im Coro da Camera 1685, sowohl als Chorsängerin als auch als Solistin für das Ravenna Festival und die Fondazione Guido d‘Arezzo. Darüber hinaus sang sie als Chorsängerin in Verdis Requiem (2022, Ravenna, Rimini, Bologna) und in Le vie dell‘Amicizia (2023, Ravenna, Teatro Romano Sud in Jerash, Jordanien; Teatro Grande in Pompeji) unter der Leitung von Maestro Riccardo Muti und dem Orchestra Cherubini sowie in Mozarts Oper Così fan tutte am Royal Opera House in Muscat, Oman. Sie führte zudem Kompositionen wie Pergolesis Stabat Mater, Werke von Gabrieli und Monteverdi sowie zeitgenössische Musik mit dem Orchester Cremona Antiqua und Maestro Antonio Greco auf. In Mozarts Oper Le nozze di Figaro (Juli 2023) verkörperte sie Cherubino, Vespone in Pergolesis La serva padrona sowie Miles in Brittens The Turn of the Screw (2024, Sommerakademie der Accademia Chigiana in Siena). Derzeit absolviert sie das Masterstudium Oper und Musiktheater an der Universität Mozarteum Salzburg in der Klasse von Florentine Klepper und Kai Röhrig sowie in der Gesangsklasse von Christoph Strehl. Dort gab sie im Januar 2025 ihr Debüt in Dichterliebe von Christian Jost, einer Inszenierung unter der Regie von Florentine Klepper und der musikalischen Leitung von Kai Röhrig. Im April 2025 trat sie konzertant mit dem Orchester der Region Friaul-Julisch Venetien im Opernhaus von Algier auf, im Mai 2025 sang sie in Rabat, der Hauptstadt Marokkos. Im Juni 2025 debütierte sie sowohl in der Rolle der Nutrice in der Oper La Giuditta von Scarlatti als auch in der Uraufführung der Rolle der Fillide in der zeitgenössischen Oper Medusa von Yann Robin. Im Juli 2025 schließlich debütierte sie in der Rolle der Rosina in Rossinis Il barbiere di Siviglia an der Oper Maxlrain in Deutschland. Im Dezember 2025 debütierte sie in der Rolle des Trommlers in der Oper Der Kaiser von Atlantis (Ullmann) und in der Rolle der Tortue in der Oper L’Hirondelle inattendue (Laks) an der Universität Mozarteum in Salzburg. 2026 debütierte Sveva Pia Laterza in der Rolle des Prinzen Orlofsky in Die Fledermaus von J. Strauss im Bergson Kunstkraftwerk in München, Schwester Zelatrice und Schwester Infermiera in der Oper Suor Angelica von Puccini, Ciesca in Puccinis Gianni Schicchi (Produktionen der Universität Mozarteum) sowie in der Rolle des Pagen der Herodias in der Oper Salome von R. Strauss in Wien und Garmisch-Partenkirchen (konzertant).
Sofia Levina
Die in Russland geborene Sopranistin Sofia Levina schloss 2025 ihr Studium an der Russischen Gnessin-Musikakademie bei Svetlana Kuznetsova ab. Darüber hinaus erhielt sie Unterricht bei Konstantin Biryukov, um ihr Repertoire zu erweitern.
Während ihres Studiums sang sie im Opernstudio der Musikakademie Rollen wie Sopran in G. B. Pergolesis Stabat Mater, Tatjana in P. I. Tschaikowskis Eugen Onegin, Iolanta in der gleichnamigen Oper von P. I. Tschaikowski, Königin der Nacht in W. A. Mozarts Die Zauberflöte und Violetta Valéry in G. Verdis La Traviata.
Seit dem Studienjahr 2025/26 studiert Sofia Levina an der Universität Mozarteum Master Oper und Musiktheater in der Klasse von Gernot Sahler und Alexander von Pfeil sowie Gesang bei Christoph Strehl.
Xuanbo Li
Der 2003 geborene chinesische Bassbariton Xuanbo Li absolviert seit dem Wintersemester 2025 den Master Oper und Musiktheater an der Universität Mozarteum Salzburg in der Opernklasse von Gernot Sahler und Alexander von Pfeil sowie in der Gesangsklasse von Christoph Strehl.
Er begann seine Gesangsausbildung an der Huazhong University of Science and Technology in Wuhan bei Jiaming Zhang, einem Absolventen des Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris.
Auf der Opernbühne war Xuanbo Li unter anderem als Collatinus in Brittens The Rape of Lucretia zu erleben. 2026 übernahm er in Salzburg die Titelpartie in der Welturaufführung der Oper Agamemnon von Vid Ožbolt im Max Schlereth Saal der Universität Mozarteum.
Neben seiner Tätigkeit als Opernsänger widmet sich Xuanbo Li dem Liedgesang. Sein Repertoire umfasst deutsche, österreichische, italienische, französische und chinesische Vokalmusik. Er wurde unter anderem mit dem Preis für die beste Darbietung beim Internationalen Donau-Gesangswettbewerb in Wien, dem dritten Preis beim Opus Paris International Singing Competition, einem Sonderpreis der Jury beim Prokofjew International Music Competition sowie dem Goldpreis beim Hong Kong Bauhinia International Vocal Competition ausgezeichnet.
Elias Mädler
Der aus Rosenheim stammende Bassbariton Elias Mädler begann seine musikalische Laufbahn im Alter von fünf Jahren im Tölzer Knabenchor in München, wo er als Knabensolist in Oper und Oratorium international Erfolge feierte. Von 2013 bis 2017 war er Schüler von Gerhard Schmidt-Gaden, dem Gründer des Chores. 2019 begann er mit der Ausbildung seiner Stimme im Konzertfach bei Bernd Valentin an der Universität Mozarteum Salzburg und schloss sein Bachelorstudium Gesang 2026 in dessen Klasse ab. Entscheidende Impulse erhielt er zudem in den Meisterkursen von Fenna Kügel-Seifried und Reinhard Seifried. In seiner bisherigen Studienzeit war er u.a. in Opernproduktionen der Universität Mozarteum als Lautsprecher in Ullmanns Der Kaiser von Atlantis sowie als Dottore Spinelloccio in Puccinis Gianni Schicchi zu erleben. Außerdem ist er seit 2023 als Mitglied des Ensembles BachWerkVokal auf Konzertbühnen im deutschsprachigen Raum zu erleben.
Neben dem Gesang begeistert er sich für Speisen, Berge und Bäume und einiges mehr. Seit Herbst 2026 studiert Elias Mädler Master Oper und Musiktheater in der Opernklasse von Florentine Klepper und Kai Röhrig sowie in der Gesangklasse von KS Ildikó Raimondi.
Volodymyr Morozov
Der ukrainische Bass Volodymyr Morozov erhielt seine erste musikalische Ausbildung an der Musikhochschule in Kiew bei Micola Krencev (2012-2016). In den Jahren von 2016 bis 2022 nahm er sowohl Privatunterricht bei Taras Shtonda an der Nationaloper der Ukraine als auch bei Grygory Garcusha an der NMAU Tschaikowski Musikakademie in Kiew. Danach wechselte er für ein Jahr an das CRR de Paris zu Yves Sotin, bevor er sein Gesangsstudium von 2019 bis 2022 bei Anatoly Kotcherga an der Tschaikowski Musikakademie in Kiew fortsetzte. Im Wintersemester 2023 studierte er am Konservatorium von Venedig bei Stefano Gibellato sowie am Konservatorium von Mailand bei Michele Porcelli. Darüber hinaus war er Mitglied des Opernstudios der Tschaikowski Musikakademie in Kiew, wo er u.a. in folgenden Rollen zu sehen war: Publio in Mozarts La Clemenza di Tito, Cesare Angelotti in Puccinis Tosca, Graf von Monterone in Verdis Rigoletto sowie Saretzki in Tschaikowskis Eugen Onegin. In der Spielzeit 2022/23 war er Mitglied der Accademia del Maggio Musicale Fiorentino. Hier sang Volodymyr Morozov u.a. die Rollen des Zuniga in Bizets Carmen, Großinquisitor in Verdis Don Carlo und Doktor Grenvil in Verdis La Traviata unter der Leitung von Zubin Mehta (Regie: Matthias Hartmann). Im Juli 2023 übernahm er die Rolle des Sparafucile in Verdis Rigoletto beim Chigiana Festival in Siena unter der Leitung von Maestro Daniele Gatti.
Er ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe: 1. Preis bei der Opera Talents Competition in der Ukraine im Jahr 2022, Best Bass Award beim XV. Giulio Neri Wettbewerb in Torrita di Siena im April 2023, 1. Preis beim Premio Lirico Cittá di Monterosso al Mare im Juni 2023, Finalist beim V. Internationalen Gesangswettebewerb in Bologna im August 2023 u.a.
Seit dem Studienjahr 2023/24 studiert Volodymyr Morozov Master Oper und Musiktheater in der Klasse von Gernot Sahler und Alexander von Pfeil sowie Gesang in der Klasse von Mario Diaz.
Lucas Pellbäck
Der in London im Jahr 2001 geborene schwedische Tenor Lucas Pellbäck entdeckte seine Leidenschaft zur Musik bereits in jungem Alter. Mit seinem Umzug nach Schweden begann er im Dom-Knabenchor zu singen und Klavierunterricht zu nehmen. Im Jahr 2016 startete er seinen Gesangsunterricht bei Lars Johansson Brissman, später bei Paul Farrington an der Musikschule Lilla Akademien in Stockholm. Seit 2020 studiert Lucas Pellbäck an der Universität Mozarteum Salzburg bei Bernd Valentin, seit dem Studienjahr 2025/26 absolviert er das Masterstudium Oper und Musiktheater in der Klasse von Florentine Klepper und Kai Röhrig. An der Universität Mozarteum sang er bereits 2022 in C. Gounods Faust, 2023 den Sailor in H. Purcells Dido and Aeneas, 2024 die Rolle des Fenton in G. Verdis Falstaff, 2025 in C. Josts Dichterliebe sowie in der Doppelproduktion Medusa / Giuditta von Y. Robin und A. Scarlatti, die auch im Rahmen des Chigiana Festivals in Siena aufgeführt wurde. 2026 war er in den Rollen des Rinuccio in Puccinis Gianni Schicchi, Eisenstein in Johann Strauss‘ Die Fledermaus und Narraboth in Richard Strauss‘ Salome zu erleben. Darüber hinaus sang er den Lehrbuben in R. Wagners Die Meistersinger von Nürnberg am Landestheater Linz, Scaramuccio in R. Strauss´ Ariadne auf Naxos bei den Strauss Tagen (konzertant), und den Kalil in C. Josts Die Arabische Nacht als österreichische Erstaufführung an der Kunstuniversität Graz. Zu weiteren Auftritten zählen Konzerte in der Thielska Galleriet, dem Grünewaldsalen Konzerthaus, dem Djursholm Schloss und die Eröffnung des neu gebauten Konzertsaals für Königin Silvia von Schweden. Lucas Pellbäck gab Soloabende im Rahmen des Kalmarsunds Musikfestival, des Klassik I Sentrum Festivals, wo er mit dem Pianisten Christian Ihle auftrat sowie im Djursholms Schloss. Er erhielt Stipendien von Borgerskapets Musikstipendium, Bifrostorderns Musikstipendium, Borgargåvan, Ax:son Johnson Stipendium und von der Königlichen Musikalischen Akademie. Als Solist trat er unter anderem bei C. Monteverdis Marienvespern, H. Schütz´ Musikalischen Exequien, dem Mozart-Requiem und beim Festival O/Modernt auf. Lucas Pellbäck ist European Ambassador für die Swedish Masterclass Academy of Music.
Yonah Raupers
Yonah Raupers wurde 1996 in einer Lübecker Musikerfamilie geboren. Seine ersten musikalischen Erfahrungen im Geigenunterricht und Kinderchor führten ihn weiter über Saxofon- und Klavierunterricht zur Lübecker Knabenkantorei und zum Nordelbischen Knabenchor, wo er Gesangsunterricht bei Christoph Liebold erhielt. In seiner Schulzeit wirkte Yonah Raupers gemeinsam mit dem NDR-Chor bei verschiedenen Gesangsprojekten mit und begann mit ersten solistischen Auftritten. Weitere Bühnenerfahrungen sammelte er im Opernchor des Theater Lübeck. Yonah Raupers studierte klassischen Gesang an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden bei Frau Prof. Margret Trappe-Wiel. Dort sang er die Partie des Oronte in G. F. Händels Alcina. Im Anschluss sang er in Dresden mehrere Rollen in der freien Opernproduktion Böser Clown nach F. Busonis Arlecchino.
An der Universität Mozarteum Salzburg war er Teilnehmer der Sommerakademie 2022 im Meisterkurs von Mario Diaz, bei dem er seitdem Unterricht erhält. Neben solistischen Auftritten (wie z.B. Paulus von F. M. Bartholdy, Stabat Mater von J. Haydn, Weihnachtsoratorium und Kantaten von J. S. Bach, Weihnachtsoratorium von C. Saint-Saëns, Kantate Misericordium von B. Britten) sang er Konzerte mit dem Sächsischen Vocalensemble, dem Dresdner Kammerchor, dem Vocalis Ensemble Dresden und dem Philharmonischen Chor München.
Seit dem Studienjahr 2024/25 studiert Yonah Raupers Master Oper und Musiktheater an der Universität Mozarteum Salzburg in der Klasse von Kai Röhrig und Florentine Klepper.
Maxim Rims
Der in Moskau geborene Bariton Maxim Rims schloss im Jahr 2020 seine erste künstlerische Ausbildung am Schnittke Moscow State Institute of Music mit der Qualifikation „Vokalkünstler“ ab. Für seine weitere Ausbildung wechselte er an die Friedrich Gulda School of Music nach Wien und schloss 2025 im Fach „Klassischer Gesang“ in der Klasse von Nadiya Khaverko mit ausgezeichnetem Erfolg ab. In den Jahren 2020 und 2021 verkörperte er die Rolle des Papageno in Mozarts Die Zauberflöte im AMADEI Moscow Music Theatre. Im August 2024 errang er den ersten Platz beim Vienna International Music Competition. 2025 debütierte er in Wien in der Rolle des Dr. Falke in Johann Strauss‘ Die Fledermaus in der Oper in der Krypta in Wien. Neben klassischer Musik sammelte er Erfahrung in Musicals, darunter Mowgli und Pirates of the Caribbean mit dem Musical Ensemble des Moscow Operetta Theatre.
Seit dem Wintersemester 2025/26 studiert Maxim Rims Master Oper und Musiktheater an der Universität Mozarteum Salzburg in der Klasse von Kai Röhrig und Florentine Klepper sowie in der Gesangsklasse von Ildikó Raimondi.
Sophie Schneider
Schon seit ihrem Kindesalter war Musik – insbesondere der Gesang – eine große Leidenschaft von Sophie Schneider. Diese frühe Begeisterung legte den Grundstein für ihren künstlerischen Werdegang. Geboren wurde die Sopranistin in Bad Ischl, Oberösterreich. Ihre Ausbildung erhält sie aktuell an der Universität Mozarteum Salzburg, wo sie im Bachelorstudium von den renommierten Professorinnen Ildikó Raimondi und Barbara Bonney geprägt wurde. Derzeit absolviert sie das Masterstudium Oper und Musiktheater in der Klasse von Kai Röhrig und Florentine Klepper sowie in der Gesangsklasse von Ildikó Raimondi.
2023 bis 2025 war sie Mitglied des Ensembles vom Lehár Festival Bad Ischl, wo sie 2024 als Isolde in Lehárs Der Sterngucker und 2025 als Venus in Offenbachs Orpheus in der Unterwelt zu erleben war. Zudem verkörperte sie 2025 in einer Produktion der Universität Mozarteum Salzburg die Taube in der Oper L’Hirondelle inattendue von Laks und den Bubikopf in Ullmanns Der Kaiser von Atlantis, 2026 die Lauretta in Puccinis Gianni Schicchi, sowie Suor Genovieffa in Suor Angelica. Zuletzt sang sie die Barbarina in Mozarts Le Nozze di Figaro auf der Opernbühne Maxlrain. Im Januar 2027 ist sie an der Universität Mozarteum in der Neuinterpretation von Mozarts Cosi fan tutte im Rahmen der Mozartwoche als Fiordiligi zu sehen.
Zahra Sebnat
Die deutsch-marokkanische Sopranistin Zahra Sebnat absolvierte ihr Bachelorstudium an der HMTM Hannover bei Sabine Ritterbusch sowie in der Liedklasse von Jan Philip Schulze. Weiterführende künstlerische Impulse erhielt sie in Meisterkursen mit Kent Nagano, Krassimira Stoyanova, Silvana Bazzoni & Cecilia Bartoli, Janet Perry, Anne Le Bozec, Claudia Visca und Claudia Barainsky. Darüber hinaus war sie 2023 Preisträgerin der Internationalen Sommerakademie Mozarteum und stand im April 2025 als Halbfinalistin auf der Bühne des Concours international de musique de chambre in Lyon.
Konzertant trat sie u.a. in Mozarts Requiem, Händels The Choice of Hercules sowie H. Purcells Fairy Queen und Berlioz‘ Les nuits d’Été auf. Als Mitglied des „re:start“-Formates des Internationalen Musikfestivals „Heidelberger Frühling“ erarbeitete sie Konzertformate für das Publikum außerhalb des konventionellen Konzertsaals. Sie war außerdem Teil der ersten Ausgabe des Giuditta Pasta Festivals in Grächen, Schweiz.
Bereits während ihres Bachelorstudiums war sie in Hochschulproduktionen wie Pierrot lunaire – Mondsüchtig sowie als Sandrina/Marchesina Violante Onesti (La finta Giardiniera von Mozart) und als Füchslein Schlaukopf (Das schlaue Füchslein von Janáček) zu erleben. In den Spielzeiten 2024/25 und 2025/26 stand sie zuletzt am Theater für Niedersachsen in einer Neuinszenierung von Mozarts Die Zauberflöte als Papagena auf der Bühne.
Seit der Spielzeit 2025/26 studiert sie im Master Oper & Musiktheater an der Universität Mozarteum Salzburg in der Klasse von Kai Röhrig und Florentine Klepper sowie in der Gesangsklasse von Christoph Strehl. Im Rahmen ihres ersten Jahres war sie als Hirondelle (L’Hirondelle inattendue von Laks), Ida (Die Fledermaus von Strauss) sowie als Prima sorella cercatrice und Lauretta (Suor Angelica & Gianni Schicchi von Puccini) zu erleben.
Julia Annina Stocker
Die in Zürich geborene Sopranistin Julia Annina Stocker kam durch ihre Eltern, beide Sänger, früh mit Musik in Kontakt. Sie spielte zunächst verschiedene Instrumente, unter anderem Klavier und Horn, sang in Chören und beschäftigte sich darüber hinaus mit Komposition. Sie studierte Horn bei Mischa Greull an der Zürcher Hochschule der Künste. An der Hochschule für Künste Bremen absolvierte sie ihren Bachelor in Gesang bei Maria Kowollik und Alexandra von der Weth. Darüber hinaus erhielt sie Kammermusik-Unterricht bei Krisztina Laki. Während des Studiums hat Julia Annina Stocker an verschiedenen szenischen Projekten mitgewirkt: Sie sang u.a. Fidalma in Cimarosas Il matrimonio segreto und Helene in Hindemiths Hin und zurück, trat mit verschiedenen Programmen mit Opernarien und Ensembles an den Domshof Open Space Konzerten und den Hofkonzerten der HfK Bremen auf. In dieser Zeit war sie auch solistisch in Gottesdiensten tätig und nahm 2023 am JSB Ensemble der Internationalen Bachakademie Stuttgart mit Hans-Christoph Rademann teil. Ein Austauschsemester an der Nagoya University of Arts in Japan eröffnete ihr den Zugang zum japanischen Kunstlied. Dort übernahm sie die Rolle der Gräfin in einer japanischen Fassung von Mozarts Le nozze di Figaro (2. Akt), sang im Chor in einer Produktion der japanischen Fassung von Humperdincks Hänsel und Gretel und gab solistische Konzerte mit Lied- und Operettenprogrammen. Im Anschluss an ihren Bachelorabschluss studierte sie ein Jahr bei Benno und Ulrich Schachtner mit dem Schwerpunkt Alte Musik.
Ab Oktober 2025 studiert Julia Annina Stocker an der Universität Mozarteum Master Oper und Musiktheater in der Opernklasse von Kai Röhrig und Florentine Klepper sowie in der Gesangsklasse von Ildikó Raimondi.
Claire Winkelhöfer
Die Sopranistin Claire Winkelhöfer wurde 2003 geboren und erhielt im Alter von acht Jahren ihren ersten Gesangsunterricht. 2018 wechselte sie auf das Landesgymnasium für Musik Wernigerode, in welchem sie zuletzt Mitglied des Rundfunk-Jugendchores war. Es folgten
zahlreiche Auftritte, bei welchen sie auch als Solistin zu erleben war. Ab 2012 bis zu ihrem Schulabschluss im Jahr 2021 nahm sie jährlich am Wettbewerb „Jugend Musiziert“ in den Kategorien Gesang, Klavier und Violine teil und ist hierbei mehrfache Preisträgerin auf Regional-, Landes- und Bundesebene. Bei der Lotte-Lehmann-Woche in Perleberg wurde sie mehrfach mit einem Förderpreis ausgezeichnet. Seit 2021 studiert sie an der Universität Mozarteum Salzburg, zunächst bei Barbara Bonney und seit 2022 bei Andreas Macco. 2024 sang sie die Partie der Barbarina in Mozarts Le Nozze di Figaro an der Universität Mozarteum unter der musikalischen Leitung von Gernot Sahler (Regie: Alexander von Pfeil). Noch im selben Jahr gab sie ihr Debüt beim Lehár-Festival Bad Ischl als Mizzi in Franz Lehárs Der Sterngucker. Zuletzt war sie im Januar 2025 in C. Josts Dichterliebe nach dem Original von Robert Schumann in einer Produktion der Universität Mozarteum als Hospitantin in der Opernklasse von Florentine Klepper und Kai Röhrig zu hören.
Seit dem Wintersemester 2025/26 studiert sie Master Oper und Musiktheater an der Universität Mozarteum Salzburg in der Klasse von Florentine Klepper und Kai Röhrig sowie in der Gesangsklasse von Andreas Macco.
Alumni
- Amelie Sophie Gorzellik (2026)
- Anna-Maria Husca (2025)
- Nikolett Mráz (2025)
- Donata Meyer-Kranixfeld (2024)
- Jungeun Oh (2024)
- Yekaterina Badeso (2023)
- Hee-Kyung Park (2023)
- Maria Agustina Calderon (2022)
- Regina Koncz (2022)
- Veronika Loy (2022)
- Bryndis Gudjonsdottir (2021)
- Cindy Seung Hyun Kim (2021)
- Dares Hutawattana (2021)
- Sejin Park (2021)
- Lan Gan (2021)
- Chelsea Kolic (2020)
- Mariya Taniguchi (2019)
- Anne Reich (2019)
- Wendy Krikken (2019)
- Himani Grundström (2019)
- Ayse Senogul (2019)
- Anna Büchel (2018)
- Anna Samokhina (2018)
- Karina Benalcazar (2018)
- Julia Maria Eckes (2025)
- Agnes Hyunjin Kim (2025)
- Génesis Beatriz López Da Silva (2024)
- Tamara Nüßl (2022)
- Vera Maria Bittner (2021)
- Zofia Mozer (2020)
- Maria Hegele (2019)
- Reba Evans (2018)
- Ines Rocha Constantino (2018)
- Konstantin Igl (2026)
- Daehwan Kim (2023)
- Chanyoung Kim (2023)
- Niklas Mayer (2023)
- Johannes Hubmer (2023)
- Dagur Thorgrimmsson (2022)
- Sascha Zarrabi (2020)
- Hany Abdelzaher (2018)
- Tolga Siner (2021)
- Jannik Junzhe Zeng (2025)
- Máté Herczeg (2022)
- Jakob Hoffmann (2022)
- Qi Wang (2021)
- Benjamin Sattlecker (2021)
- Felix Mischitz (2020)
- Daniel Weiler (2019)
- Darian Anderson Worell (2018)
- Chi-An Chen (2018)
- Dominik Schumertl (2026)
- Di Guan (2021)