In einer eindringlichen Schilderung wird das Bild eines zerstörten Hauses lebendig: Mitten in der Nacht fallen Bomben, „Tannenbäume“, die die Umgebung in Flammen setzen und eine lebensbedrohliche Situation für die Familie heraufbeschwören. Der Großvater, damals vier Jahre alt, rennt gemeinsam mit seinem Bruder über Glasscherben in den Keller – verstört, die Trommelfelle vom Druck der Explosion verletzt.
Die Aufführung, eher als Museumsinstallation angelegt als an eine klassische Theateraufführung, lud das Publikum ein, sich frei zu bewegen und die Szenen aus nächster Nähe zu betrachten. Durch die immersive Anordnung tauchte es in die Erlebnisse der Protagonisten ein und erlebte dabei die bedrückende Atmosphäre hautnah – eine intensive Reflexion über Verlust, Überlebenswillen und die prägende Kraft vergangener Erlebnisse auf die Nachgeborenen.