Lehrveranstaltung am Kooperationsschwerpunkt Wissenschaft & Kunst: Die Ringvorlesung verfolgt den Mythos des Pygmalion, seine Tradierungen und seine Schichten der (Un-)Sinngebung von der Antike und bis in die Gegenwart. Ausgehend von der Meistererzählung Ovids und verwandter bildhafter Verwandlungen wie die von Narziss oder der Propoetiden geht es um künstlich hergestellte Statuen, die lebende Körper imitieren.
"Pygmalion". Künstliche Körper und lebende Statuen in den Künsten
Termine
- 22. März bis 21. Juni 2023
- jeweils Mittwochs von 11.15–12.45 Uhr
- Unipark Nonntal, Erzabt Klotz-Str. 1, HS 3 Georg Eisler (E.003)
Konzeption & LV-Leitung
Manfred Kern, Romana Sammern
Die Ringvorlesung fragt nach dem Verhältnis des Körpers als materielles, unbelebtes Artefakt und als lebendiges Subjekt. Vertreter*innen der verschiedensten kulturwissenschaftlichen Disziplinen werde diese Spannung von Nachahmung und Beseelung, Imagination und Materialität, Körper und Körperfiktion, nicht zuletzt aber auch die Genderfrage zwischen Schöpfung und Schöpfenden beleuchten.
Studierende können in PlusOnline bzw. MozOnline die Ringvorlesung unter der LV-Nr. 901.356 belegen.