Jennifer Klein: Error
Di. 7.10.2025
Ausstellung
Eintritt frei!
Die Rauminstallation "ERROR" besteht aus drei eigenen Arbeiten, die sich zusammenfügen und unterschiedliche Aspekte zum Themenfeld "Digitale Technik" aufgreifen.
18:00–19:30 Uhr
Department Bildende Künste und Gestaltung
Galerie im KunstWerk
Alpenstraße 75, 5020 Salzburg
Alpenstraße 75, 5020 Salzburg
Vernissage: 7.10 um 18:00 Uhr
Öffnungszeiten: Mo-Fr von 9.00–16.00 Uhr
Ausstellungsdauer: bis 17.10.
"G-Phone";
Smart Phone; 150cm x 80cm x 20 cm, Karton und Leinwand
Teppich; ca. 150cm x 80cm, Kunststoff
Auf der rechten Seite wird ein überdimensionales "Smart Phone" an die Wand gelehnt, das "Gehäuse" besteht aus schwarz lackiertem Karton und der "Display" wurde mit einer bemalten und befilzten Leinwand realisiert. Unter diesem Objekt befindet sich ein etwa gleich großer Teppich aus Kunstrasen, welcher mit Kunstrasen und den Ziffern 0 und 1 geziert wird. Thematisch greift das Gemälde allein durch die symbolische Interpretation den zeitgenössischen "Glauben" auf und zeigt, wie die Künstlerin diesen im Anbetracht der Technik hinterfragt.
"Co-Präsenz";
Bildschirm; 300cm x 400cm x 50cm, Karton
Setup; 250cm x 90cm x 90cm, Kunststoff, Karton, Aluminium
In der Mitte nimmt ein ebenso überdimensionaler "Bildschirm" den Raum ein und lässt die digitale mit der analogen Welt verschmelzen, sodass eine klare Trennung kaum möglich ist. Der "Bildschirm" teilt das Kunstobjekt, auf der einen Seite befindet sich ein Setup, welches an eine Talkshow erinnert. Dieses besteht aus Kunststoff, sowie einen silber überzogenen Kartontisch mit einem originalgetreuen Aluabgusses eines Smartphones. Nimmt der/die Besucher: in hier Platz sieht sie durch den Bildschirm den übrigen Teil der Arbeit. Elemente hängen hinter dem Bildschirm von der Decke herab, darunter eine abstrahierte Person (aus Karton), die das Gefühl der Verzweiflung verkörpert, ein Laptop (aus Karton), überzogen mit Error-Meldungen und der Kunstrasen, welcher die idyllische Landschaft illustriert. Dieser erinnert an den altbekannten Windows XP-Hintergrund und lässt zumindest Windows-user: innen nostalgisch stimmen. Die Künstlerin verknüpft damit den Gedanken daran, wie schnell sich die Technik ändert und wir bekommen den Medienwandel und später die Auswirkungen mit, in Echtzeit. Diese Hängung inszeniert also eine Art begehbares Bühnenbild, dessen Position wiederum den Blick auf das Setup und die Betrachteten erlaubt. Anders als in den sozialen Medien sieht man dabei den Betrachtern direkt in das Gesicht. Die sitzenden Personen haben die Möglichkeit auch anders mit der Arbeit zu verschmelzen und die Immersion zu nutzen. auf dem Aluguss-Handy befindet sich ein QR-Code, der den Zugriff auf verschiedene Dateien erlaubt; darunter Texte, unter anderem auch von der Künstlerin persönlich, zur digitalen Welt, aber auch Erlebnisse und emotionalen Momenten, aber auch eine Sounddatei, die das technische Chaos unterstreicht und während der Begehung und Besichtigung mit oder ohne Kopfhörern angehört werden sollte. Der Titel
"Co-Präsenz": Grenzen lösen sich auf; reale Körper agieren in virtuellen Räumen, virtuelle Objekte erscheinen greifbar in der physischen Welt (AR/MR/XR). Dieses hochaktuelle Thema spiegelt sich unter anderem in dieser Arbeit wieder, wie auch der Titel verrät.
"Archive Abyss";
200cm x 400cm x 300cm, Print auf Karton, Schnüre
Auf der linken Seite des Raumes werden Fotos, die auf Karton gefestigt wurden im Raum platziert. Diese wurden vorwiegend in der Stadt Salzburg aufgenommen und zeigen Inhalte, die banal erscheinen, Beobachtungen, die von der Künstlerin festgehalten wurden. Durch die dauerhafte Verfügbarkeit von Wissen, Taschenrechnern usw. verändert sich unser Verhalten, so auch mit der Handykamera. Den wertvollen Film hätten wir mit diesen Bildern wohl verschwändet. Diese Bilder befanden sich im Ordner 5020 im Fotoarchiv des Smartphones der Künstlerin und mit dem Titel spielt sie auf die Datenflut an, die diesen "digitalen Raum", der für uns kaum vorstellbar ist, zu müllt. Es beginnt mit Bildern doch greift viel weiter. Mit dieser Ausstellung möchte die Künstlerin einen Austausch über diese hochaktuellen Themen durch ihre Anstöße ermöglichen und auch die Besucher: innen daran teil haben lassen, diese können ebenso unter dem QR-Code, eigene Gedanken, Erkenntnisse und Erlebnisse teilen.
Öffnungszeiten: Mo-Fr von 9.00–16.00 Uhr
Ausstellungsdauer: bis 17.10.
"G-Phone";
Smart Phone; 150cm x 80cm x 20 cm, Karton und Leinwand
Teppich; ca. 150cm x 80cm, Kunststoff
Auf der rechten Seite wird ein überdimensionales "Smart Phone" an die Wand gelehnt, das "Gehäuse" besteht aus schwarz lackiertem Karton und der "Display" wurde mit einer bemalten und befilzten Leinwand realisiert. Unter diesem Objekt befindet sich ein etwa gleich großer Teppich aus Kunstrasen, welcher mit Kunstrasen und den Ziffern 0 und 1 geziert wird. Thematisch greift das Gemälde allein durch die symbolische Interpretation den zeitgenössischen "Glauben" auf und zeigt, wie die Künstlerin diesen im Anbetracht der Technik hinterfragt.
"Co-Präsenz";
Bildschirm; 300cm x 400cm x 50cm, Karton
Setup; 250cm x 90cm x 90cm, Kunststoff, Karton, Aluminium
In der Mitte nimmt ein ebenso überdimensionaler "Bildschirm" den Raum ein und lässt die digitale mit der analogen Welt verschmelzen, sodass eine klare Trennung kaum möglich ist. Der "Bildschirm" teilt das Kunstobjekt, auf der einen Seite befindet sich ein Setup, welches an eine Talkshow erinnert. Dieses besteht aus Kunststoff, sowie einen silber überzogenen Kartontisch mit einem originalgetreuen Aluabgusses eines Smartphones. Nimmt der/die Besucher: in hier Platz sieht sie durch den Bildschirm den übrigen Teil der Arbeit. Elemente hängen hinter dem Bildschirm von der Decke herab, darunter eine abstrahierte Person (aus Karton), die das Gefühl der Verzweiflung verkörpert, ein Laptop (aus Karton), überzogen mit Error-Meldungen und der Kunstrasen, welcher die idyllische Landschaft illustriert. Dieser erinnert an den altbekannten Windows XP-Hintergrund und lässt zumindest Windows-user: innen nostalgisch stimmen. Die Künstlerin verknüpft damit den Gedanken daran, wie schnell sich die Technik ändert und wir bekommen den Medienwandel und später die Auswirkungen mit, in Echtzeit. Diese Hängung inszeniert also eine Art begehbares Bühnenbild, dessen Position wiederum den Blick auf das Setup und die Betrachteten erlaubt. Anders als in den sozialen Medien sieht man dabei den Betrachtern direkt in das Gesicht. Die sitzenden Personen haben die Möglichkeit auch anders mit der Arbeit zu verschmelzen und die Immersion zu nutzen. auf dem Aluguss-Handy befindet sich ein QR-Code, der den Zugriff auf verschiedene Dateien erlaubt; darunter Texte, unter anderem auch von der Künstlerin persönlich, zur digitalen Welt, aber auch Erlebnisse und emotionalen Momenten, aber auch eine Sounddatei, die das technische Chaos unterstreicht und während der Begehung und Besichtigung mit oder ohne Kopfhörern angehört werden sollte. Der Titel
"Co-Präsenz": Grenzen lösen sich auf; reale Körper agieren in virtuellen Räumen, virtuelle Objekte erscheinen greifbar in der physischen Welt (AR/MR/XR). Dieses hochaktuelle Thema spiegelt sich unter anderem in dieser Arbeit wieder, wie auch der Titel verrät.
"Archive Abyss";
200cm x 400cm x 300cm, Print auf Karton, Schnüre
Auf der linken Seite des Raumes werden Fotos, die auf Karton gefestigt wurden im Raum platziert. Diese wurden vorwiegend in der Stadt Salzburg aufgenommen und zeigen Inhalte, die banal erscheinen, Beobachtungen, die von der Künstlerin festgehalten wurden. Durch die dauerhafte Verfügbarkeit von Wissen, Taschenrechnern usw. verändert sich unser Verhalten, so auch mit der Handykamera. Den wertvollen Film hätten wir mit diesen Bildern wohl verschwändet. Diese Bilder befanden sich im Ordner 5020 im Fotoarchiv des Smartphones der Künstlerin und mit dem Titel spielt sie auf die Datenflut an, die diesen "digitalen Raum", der für uns kaum vorstellbar ist, zu müllt. Es beginnt mit Bildern doch greift viel weiter. Mit dieser Ausstellung möchte die Künstlerin einen Austausch über diese hochaktuellen Themen durch ihre Anstöße ermöglichen und auch die Besucher: innen daran teil haben lassen, diese können ebenso unter dem QR-Code, eigene Gedanken, Erkenntnisse und Erlebnisse teilen.