Die Welt als Bühne, der Mensch als Zuschauer
Macht, Freiheit und Theater in Mozarts Wien. Vortrag mit Diskussion mit Prof. Lorenz Lütteken im Rahmen des Mozart:Forum 2026
17:00–18:30 Uhr
Kleines Studio
Mirabellplatz 1, 5020 Salzburg
Mirabellplatz 1, 5020 Salzburg
Die Vorrstellung, die Welt sei eine Bühne, vor der sich der Mensch lediglich als Zuschauer befindet, wurde von Lorenzo Da Ponte in seinen theaterästhetischen Überlegungen geltend gemacht, bereits geprägt von seiner Zusammenarbeit mit Mozart. In Mozarts Bühnenwerken, auf deren Texte er aktiv Einfluss nehmen konnte und wollte (also ab dem Idomeneo), geht es um zentrale Themen des Aufklärungsjahrhunderts, das Verhältnis des Menschen zur Welt, deren Organisation und die Bestimmung von Freiheit - verbunden mit der Frage, welche Rolle eigentlich der Musik dabei zukommt. In den Wiener Jahren ist Mozart mit, wie immer deutlicher wird, einer erstaunlichen Systematik an diese Grundfragen des Aufklärungsjahrhunderts herangegangen, im komponierten Werk.