Die doppelte Dramaturgie des Liederkreises op. 39
Mo. 16.3.2026
Konzert
Eintritt frei!
Robert Schumanns im Spiegel seines Lebens und Liebens. Ein experimentelles Konzert in bewegten Bildern mit Kurzvortrag
19:00–20:30 Uhr
Department Gesang
Department Komposition & Musiktheorie
Kleines Studio
Mirabellplatz 1, 5020 Salzburg
Mirabellplatz 1, 5020 Salzburg
Gesang: Sylvia Kreuzeder, Alice Dreyer, Miriam Bitschnau, Varvara Nikishina
Klavier: Gaiva Bandzinaite
Vortrag: David Paulig
Regie: Mathias Behrends
Programm: R. Schumann, Liederzyklus op. 39
Die Lieder des Liederkreises op. 39 werden aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Zunächst werden die Texte der Lieder von Eichendorff genau betrachtet, eingeordnet und reflektiert – wie würde dieser Text klingen, wenn er vertont wäre? Anschließend wird die Musik analysiert, unter Berücksichtigung von Satztechnik, Harmonik, Melodik, Form, Schlüsse und Phrasierung, und Theorie, Wissenschaft und Kunst, Poesie und Musik sowie Gesangslinie und Klavierpart miteinander verknüpft. Zudem werden die Hintergründe der Entstehung der Lieder in Bezug auf das Leben von Robert und Clara Schumann untersucht. So schreibt Robert Schumann am 22. Mai 1840 an Clara: „Der eichendorffsche Zyklus ist wohl mein aller Romantischstes und es steht viel von dir darin...“. Die schwierigen Umstände mit Clara und der Hochzeit der beiden führten dazu, dass es zwei unterschiedliche Reihenfolgen der Lieder innerhalb des Zyklus gibt.
Ziel ist es, den Zyklus in beiden von Schumann erdachten Reihenfolgen auf Basis dieser Erkenntnisse einzustudieren und aufzuführen. Beide Reihenfolgen besitzen ihre eigene Dramatik und Ästhetik. Geplant ist, den Liederkreis zuerst in der frühen von Robert Schumann erdachten Reihenfolge aufzuführen. Nach einer Pause, gegebenenfalls mit einer kleinen Diskussion mit dem Publikum, wird der Liederkreis ein zweites Mal erklingen, dann in der heute bekannten Reihenfolge der Lieder. Dieses Experiment hat in dieser Form bislang noch nie stattgefunden.
Klavier: Gaiva Bandzinaite
Vortrag: David Paulig
Regie: Mathias Behrends
Programm: R. Schumann, Liederzyklus op. 39
Die Lieder des Liederkreises op. 39 werden aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Zunächst werden die Texte der Lieder von Eichendorff genau betrachtet, eingeordnet und reflektiert – wie würde dieser Text klingen, wenn er vertont wäre? Anschließend wird die Musik analysiert, unter Berücksichtigung von Satztechnik, Harmonik, Melodik, Form, Schlüsse und Phrasierung, und Theorie, Wissenschaft und Kunst, Poesie und Musik sowie Gesangslinie und Klavierpart miteinander verknüpft. Zudem werden die Hintergründe der Entstehung der Lieder in Bezug auf das Leben von Robert und Clara Schumann untersucht. So schreibt Robert Schumann am 22. Mai 1840 an Clara: „Der eichendorffsche Zyklus ist wohl mein aller Romantischstes und es steht viel von dir darin...“. Die schwierigen Umstände mit Clara und der Hochzeit der beiden führten dazu, dass es zwei unterschiedliche Reihenfolgen der Lieder innerhalb des Zyklus gibt.
Ziel ist es, den Zyklus in beiden von Schumann erdachten Reihenfolgen auf Basis dieser Erkenntnisse einzustudieren und aufzuführen. Beide Reihenfolgen besitzen ihre eigene Dramatik und Ästhetik. Geplant ist, den Liederkreis zuerst in der frühen von Robert Schumann erdachten Reihenfolge aufzuführen. Nach einer Pause, gegebenenfalls mit einer kleinen Diskussion mit dem Publikum, wird der Liederkreis ein zweites Mal erklingen, dann in der heute bekannten Reihenfolge der Lieder. Dieses Experiment hat in dieser Form bislang noch nie stattgefunden.