Mapping Ideas: Jasmina Cibic
Jasmina Cibic setzt sich kritisch mit der Nationenbildung und den Mechanismen von Soft Power auseinander, denen Kultur als wesentliches Instrument der Selbstinszenierung von nationaler Identität und Mythologie dient, und übersetzt Formen politischer Einflussnahme in raumfüllende Installationen.
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Kenncode: 750816
In ihrer Arbeit zieht sie eine Parallele zwischen der Konstruktion nationaler Kultur und deren Nutzwert für politische Ziele und thematisiert die Zeitlosigkeit psychologischer und weicher Machtmechanismen, die autoritäre Strukturen bei ihrer eigenen Wiedereinführung und Neuerfindung einsetzen.
Jasmina Cibic vertrat Slowenien auf der 55. Biennale von Venedig mit ihrem Projekt "For OurEconomy and Culture". Zu ihren jüngsten Ausstellungen gehören Einzelausstellungen im: Museum der Moderne Salzburg, macLyon, MuseumSztuki Łódź, Museumof Contemporary Art Ljubljana, CCA Glasgow, Phi Foundation Montreal, BALTICCentre for Contemporary Art Gateshead, Kunstmuseen Krefeld, Aarhus 2017, Museum of ContemporaryArt Zagreb und Ludwig Museum Budapest sowie Gruppenausstellungen im MAXXI Rom, Steirischer Herbst 19, MOMA NY, MUMA Monash Museum, CCS BARD, Marta Herford und Guangdong Museum of Art China. Cibics Filme wurden in der Whitechapel Gallery, dem Pula Film Festival, dem London Film Festival, dem HKW Berlin, dem Louvre, dem Dokfest Kassel und dem Copenhagen International Documentary Festival gezeigt. Cibic wurde mit dem Jarman Award (2021), dem B3 Biennial ofthe Moving Image Award (2020) und den MAC International Ulster Bank und Charlottenborg Fonden Awards (2016) ausgezeichnet.
Cibic wird ihre Arbeit vorstellen und auf die Forschungsmethoden, die Aktivierung von Archiven und die Zusammenarbeit mit zahlreichen Institutionen und Personen eingehen, die sich über eine Reihe von Disziplinen erstrecken.