Iris Mangeng | © Elsa Okazaki
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Lehrende*r
Mitarbeiter*in

MMag.a

Iris Mangeng

BA PhD

Für Iris Mangeng, die sowohl künstlerische, sprach- und musikwissenschaftliche, als auch pädagogische Studienrichtungen abgeschlossen hat, ist Vermittlungsarbeit im Bereich klassischer Musik seit Jahren Beruf und Berufung. Als Senior Scientist, freiberufliche Sängerin sowie Vortragende und Autorin einschlägiger Fachbeiträge liegt ihr besonderes Interesse daran, wissenschaftliches und künstlerisches Wissen um Musik – nicht zuletzt aus normativitätskritischen und intersektionalen Perspektiven – in Hinblick auf eine sich stetig wandelnde Gesellschaft zu reflektieren und zu teilen.

Iris Mangeng studierte Musikerziehung und Instrumentalmusikerziehung an der Universität Mozarteum, Englisch an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck sowie Gesang an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz. Dort promovierte sie mit einer interdisziplinär angelegten Dissertation über Geschlechterrepräsentation in Alexander Zemlinskys Oper „Der Zwerg“ im Licht der Jahrhundertwende. 

Ihr vielseitiger beruflicher Wirkungsbereich umfasst Lehr- und Forschungstätigkeit an österreichischen Musikuniversitäten, die künstlerische Praxis als freiberufliche Sängerin sowie Arbeiten im Bereich Musiktheaterdramaturgie und Musikvermittlung.

Neben aktuellen Arbeitsschwerpunkten im Bereich Musik(kultur) um 1900, Musiktheater und Geschichte des Gesangs sowie Instrumentalmusik der Spätromantik, widmet sich ihr besonders aus der Entwicklung und Erschließung der Künste unter Berücksichtigung der Third Mission konturierender Forschungszugang auch verschiedensten Anliegen der musikwissenschaftlichen und kulturhistorischen Genderforschung (u.a. Geschlechterrepräsentation in der musikalischen Praxis, kritische Erweiterung des Fach- bzw. Repertoirekanons bzw. Rezeption von Komponistinnen und BIPoC-Komponist*innen).