Lea Oltmanns mit Austrian Art Alumni Award 2026 ausgezeichnet
Lea Oltmanns, Absolventin am Thomas Bernhard Institut der Universität Mozarteum, wurde im Rahmen eines Festakts an der Akademie der bildenden Künste Wien, gestern mit dem A⁴ – Austrian Art Alumni Award 2026 für ihr Theaterprojekt „Gossipgirls“ ausgezeichnet.
Große Auszeichnung für die Mozarteum-Absolventin Lea Oltmanns: Sie wurde mit dem A⁴ – Austrian Art Alumni Award 2026 ausgezeichnet. Der Preis wurde am 21. September 2026 im Rahmen eines Festakts an der Akademie der bildenden Künste Wien an sechs herausragende Absolvent*innen der öffentlichen österreichischen Kunstuniversitäten verliehen.
Oltmanns erhält die Auszeichnung für ihr Theaterprojekt „Gossipgirls“. Im Zentrum stehen Klatsch und informelle Kommunikationsnetzwerke als historische und gegenwärtige Räume von Solidarität, Vertrauen und Wissensaustausch unter FLINTA-Personen*. Mit dem Projekt untersucht Oltmanns damit eine Kommunikationsform, die häufig abgewertet wird, und fragt nach deren sozialer und politischer Bedeutung.
Unterstützung für den Start in die künstlerische Praxis
Der A⁴ – Austrian Art Alumni Award wurde 2025 erstmals vergeben und wird vom Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung (BMFWF) gemeinsam mit den sechs öffentlichen österreichischen Kunstuniversitäten getragen. Ziel des Programms ist es, herausragende Absolvent*innen beim Übergang vom Studium in die eigenständige künstlerische Praxis zu unterstützen.
Die sechs Preisträger erhalten jeweils eine Förderung von 24.000 Euro über zwölf Monate. Damit können sie die im Rahmen der Bewerbung eingereichten künstlerischen Projekte realisieren und ihre künstlerische Arbeit weiterentwickeln. Insgesamt gingen 2026 88 gültige Einreichungen ein. Die Jury würdigte insbesondere die künstlerische Qualität und Eigenständigkeit der Positionen sowie die gesellschaftliche Relevanz der eingereichten Vorhaben.
Neben Lea Oltmanns wurden Rosa Andraschek, Jooyoung Chang, Anna Carina Roth, Magdalena Moser und Samira Fux ausgezeichnet. Die Projekte der sechs Preisträger beschäftigen sich unter anderem mit Erinnerungskultur, Geschlechtergerechtigkeit, ländlichen Lebenswelten, Ressourcenverteilung und zeitgenössischer Musik.
Mit dem A⁴-Award erhalten die ausgezeichneten Künstler*innen nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern auch Freiraum für die Weiterentwicklung ihrer künstlerischen Vorhaben. Für Lea Oltmanns bedeutet die Auszeichnung, „Gossipgirls“ als eigenständiges künstlerisches Projekt weiterzuverfolgen und ihre Auseinandersetzung mit Kommunikation, Gemeinschaft und informellen Wissensräumen zu vertiefen.
Die Universität Mozarteum Salzburg gratuliert Lea Oltmanns herzlich zu dieser Auszeichnung und wünscht ihr für die Umsetzung von „Gossipgirls“ und ihren weiteren künstlerischen Weg viel Erfolg.
Herzliche Gratulation!