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Iris Laner, Univ.Prof. Dr.

Professorin für Bildende Kunst und Bildnerische Erziehung

  • Mirabellplatz 1
  • 5020 Salzburg

Iris Laner ist seit 2019 Professorin für Bildende Kunst und Bildnerische Erziehung an der Universität Mozarteum Salzburg.  Seit 2017 forscht sie im Rahmen ihres vom österreichischen FWF im Rahmen des Hertha-Firnberg-Programms geförderten Forschungsprojekts „Aesthetic Practice and the Critical Faculty. Examining the Educational Conditions of Aesthetic Experience“ über Kritikfähigkeit im Rahmen des ästhetischen Erfahrens. Neben Möglichkeiten der nicht-sprachlichen Verlautbarung von Kritik im Rahmen körperlicher und bildnerischer Stellungnahmen interessiert sie sich in ihrer aktuellen Arbeit vor allem für die Dimensionen ästhetischer Urteilsbildung und für gemeinschaftliche Praktiken der Auseinandersetzung mit Artefakten aus Kunst und Kultur. Nach ihrer Promotion, die den zeitlichen Dimensionen des Bildes in den Schriften von Edmund Husserl, Maurice Merleau-Ponty und Jacques Derrida nachspürt und an der Universität Basel im Fach Philosophie 2012 abgeschlossen wurde, forschte und lehrte sie an der Universität St. Gallen, der KU Leuven und der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Ihre Dissertation verfasste sie als Kollegiatin im Graduiertenkolleg „Bild und Zeit“ des NFS Bildkritik eikones. Durch ihr Studium der Philosophie sowie der Bildenden Kunst einerseits und der Lehramtsausbildung in den Fächern Bildnerische Erziehung und Philosophie und Psychologie andererseits hegt sie sowohl an philosophischen wie auch an praktisch-angewandten Aspekten der Ästhetik ein großes Interesse. Der 2018 im Junius Verlag erschienene Band „Ästhetische Bildung zur Einführung“ zeugt von ihrem Bestreben, entsprechend dieses zweigliedrigen Interesses den Dialog zwischen philosophischer Ästhetik und Kunstpädagogik zu forcieren. Ihre kunstpädagogische Forschung umfasst Theoriebildung und Begriffsarbeit ebenso wie qualitative Studien und didaktische Reflexion. Der 2021 im Kontext der Kunstpädagogischen Positionen publizierte Aufsatz „Sehen in Gemeinschaft: Über Wissen uns Erkenntnisse im Zuge gemeinschaftlichen ästhetischen Erfahrens“ dokumentiert ihr gegenwärtiges Interesse an der Rolle der Gemeinschaft im ästhetischen und kunstpädagogischen Diskurs. Iris Laner ist Mitherausgeberin der Buchreihen „Erfahrungsorientierte Bildungsforschung“ (Beltz Juventa) und „Einwürfe: Transdisziplinäre Texte zu Kunst und Pädagogik“ (LIT Verlag). Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in der kunstpädagogischen Theoriebildung, der ästhetischen, bildungstheoretischen und bildwissenschaftlichen Forschung und der fachdidaktischen Reflexion.