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Forschungsprojekte




Klangweihnachtsbäume und andere Geschenke
„Stille Nacht“ im künstlerisch-wissenschaftlichen Spannungsfeld

Programm: Sparkling Science (bmwfw)
Lead-Partner: Universität Mozarteum, Department X Musikpädagogik Salzburg in Kooperation mit dem Arbeitsschwerpunkt Salzburger Musikgeschichte am Department IX Musikwissenschaft
Projektleitung: ao. Univ.-Prof.in Dr.in Michaela Schwarzbauer
Projektpartner: BORG Gastein (Mag.a Elisabeth Wieland, MA), BORG Oberndorf (Mag.a Dr.in Karin Hochradl)
Mitarbeiterinnen: Katharina Steinhauser, BA BA MA; Juliane Friedl BA
Laufzeit: 1. September 2017 bis 31. August 2019
Ein Autograph aus der Hand Joseph Mohrs, entstanden um das Jahr 1820 stellt das älteste erhaltene Autograph eines Liedes dar, das von Oberndorf ausgehend in kurzer Zeit Verbreitung in der ‚alten‘ und ‚neuen‘ Welt fand. Mit „Stille Nacht“ ist ein Lied entstanden, das – in mannigfache Sprachen übersetzt – zu einem integralen Bestandteil der weihnachtlichen Friedensbotschaft geworden ist. Inwieweit vermag ein 100 Jahre altes Lied Jugendliche heute anzusprechen, zum Impuls kreativen Gestaltens zu werden? Schülerinnen und Schüler des BORG Oberndorf und des BORG-Gastein werden eingeladen, sich in fantasievoller Weise mit durch das Lied erschlossenen Themenfeldern auseinanderzusetzen und die Produkte ihres Tuns gemeinsam zu reflektieren und evaluieren.
Das Projekt startet im September 2017.

www.sparklingscience.at

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Universitäten und Museen

Programm: Wissenstransferzentrum West
Lead-Partner: Universität Innsbruck
Projektpartner:
JKU, LFU, MOZ, MUI, PLUS, UFG, CAST, MCI
Arbeitspaket 3:
Leitung: Dr. Michael Malkiewicz
Mitarbeiter:
MMag. Thomas Philipp , Mag. Kathrin Anzinger, Margarita Kirchner BA
Projektvolumen: € 620.151,09.-
Anteil Universität Mozarteum: € 41.460,26.-
Laufzeit:
1. August 2014 bis 31. Juli 2015
Ziel: In diesem Arbeitspaket sollen Strategien entwickelt werden, wie Universitäten und Museen besser voneinander wissen und profitieren können. Beispielgebend ist das HRSM-Projekt „Instrumentensammlungen in Salzburg und Innsbruck“. Ziel ist die Ausarbeitung eines Konzeptes, wie das Potential zwischen Universitäten und Museen besser genutzt werden könnte, die Steigerung eines Wissenstransfers sowie die Implementierung einer Ansprechperson für Museen an den Universitäten.

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European Network of Visual Literacy

Programm: Comenius  Programm für Lebenslanges Lernen der Europäischen Union
Lead-Partner: Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg
Projektpartner:
MOZ, AHK, ELTE, JLU, LKCA, PH Wien, UNA, EUF, Uni Passau, ZCU
Mitarbeiter:
Franz Billmayer
Projektvolumen: € 419.199.-
Anteil Universität Mozarteum: € 35.444.-
Laufzeit:
1. Jänner 2014 bis 31. März 2016
Ziel: ENViL erstellt den Prototypen eines „Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für den Bereich Kunst/Bild/Design“ (Common European Framework of Reference on Visual Literacy – CEFR_VL). Dieser Referenzrahmen beschreibt Kompetenzen, die europäische Bürger im Bereich der Bildenden Kunst und der angewandten Künste (Architektur und Design) sowie der visuellen Alltagskultur haben müssen, wenn sie als mündige Bürger an Kultur und Gesellschaft teilhaben.
Der Referenzrahmen ist integrativ, er nimmt verschiedene europäische Konzepte auf, sofern sie im Rahmen europäischer Wertevorstellungen als sinnvoll erachtet werden. Der Rahmen beschreibt Kompetenzbereiche auf der Basis eines Kompetenzstrukturmodells und wird Niveaus angeben.
Zwischenschritte und Ergebnisse werden auf Kongressen (v.a. InSEA) vorgestellt und mit der Fach-Community diskutiert.
An der Universität Mozarteum werden u.a. alltägliche Situationen auf visuelle Kompetenzen untersucht, die zu deren Bewältigung jeweils notwendig sind. Daraus werden allgemeine Kompetenzformulierungen abgeleitet. Zudem ist Franz Billmayer Mitglied des Koordinationsgremiums.

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Instrumentensammlungen in Salzburg und Innsbruck

Programm: Hochschulraum-Strukturmittel
Projektleitung: Dr. Michael Malkiewicz (Referat für Forschungsförderung), Universität Mozarteum Salzburg (MOZ)
Kooperationsparter: Salzburg Museum, Ferdinandeum (Innsbruck), Paris Lodron Universität Salzburg (PLUS), Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg (PMU)
Projektvolumen: € 1.183.405,00.-
Projektförderung: € 394.074,00.-
Laufzeit: 1. Oktober 2013 bis 31. Dezember 2018
Ziel: Künstlerisch-wissenschaftlicher Austausch in Forschung und Lehre zwischen den beiden bedeutenden Instrumentensammlung des Salzburg Museum und des Ferdinandeum Innsbruck mit den Studierenden und Lehrenden des MOZ, der PLUS und der PMU. Instrumente von überregionaler Bedeutung werden von Fachleuten / Restauratoren aufbereitet und auf Grundlage von CTs der Division für Neoradiologie (PMU) nachgebaut. Studierende werden zu universitären Forschungsarbeiten angeregt. Errichtung einer Konzertreihe unter Verwendung von Originalinstrumenten in den Museen.
Durchführung gemeinsamer Lehrveranstaltungen, Exkursionen und Forschungstage zwischen MOZ und PLUS. Ton/VIDEO-Aufnahmen mit den Instrumenten im Ton- und Videostudio/Medialab. Das "Institut für Alte Musik" soll durch den Instrumentennachbau in Forschung und Lehre nachhaltig gestärkt werden.

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Werkstatt-Akademie für Neue Musik

Programm: Hochschulraum-Strukturmittel
Projektleitung:
Univ.Prof. Mag. Christian Ofenbauer
Projektmanagement: Dr. Michael Malkiewicz
Kooperationsparter: oenm
Projektvolumen: € 733.900,00.-
Projektförderung: € 244.388,00.-
Laufzeit: 1. Oktober 2013 bis 31. Dezember 2018
Ziel: Die Werkstatt-Akademie wendet sich innerhalb des Mozarteums an die Studierenden für Komposition, Dirigieren und Interpretation (Instrument, Gesang). Durch intensive Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Ensemble für Neue Musik (oenm) werden Kompetenzen und Erfahrungen in die Lehre eingebracht, die in dieser Konzentration am Mozarteum derzeit (noch) nicht zur Verfügung stehen. Wir erwarten uns eine Stärkung der Kompetenzen im Bereich der Neuen Musik für die am Hause studierenden KomponistInnen, DirigentInnen und InterpretInnen.

Individuum ↔ Collectivum

Programm: Sparkling-Science
Projektleitung: ao.Prof. Dr. Michael Schwarzbauer (Abteilung X)
Kooperationsparter: BORG-Nonntal, BORG-Straßwalchen, Volksschule Edt Mödlham, Musikum Grödig, Gymnasium St. Ursula Salzburg  
Projektvolumen: € 136.395,81.-
Projektförderung: € 105.381,13.-
Laufzeit: 1. Oktober 2012 bis 30. September 2014
Ziel: Schülerinnen und Schüler der 7A-Klasse des BORG-Nonntal erarbeiten eine musiktheatrale Aufführung der improvisatorisch-experimentell angelegten Partitur Individuum↔Collectivum (1979) des Komponisten Vinko Globokar. Wie lassen sich experimentell-improvisatorisch ausgerichtete künstlerische Interaktionen als ästhetische und soziale Phänomene beschreiben? Welche Methoden erweisen sich hierzu als besonders geeignet und welche Rückschlüsse ergeben sich, um in der Folge ästhetische Kompetenzen im Musikunterricht gezielt zu fördern?

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