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Konzert
Neujahrskonzert 2020
Scherzi musicali
06.01.2020|11:00
Großes Festspielhaus | Hofstallgasse 1 | 5020 Salzburg
Eine Veranstaltung von: Bläserphilharmonie Mozarteum Salzburg
Bläserphilharmonie Mozarteum Salzburg
Dirigent: Hansjörg Angerer
Solist: Benjamin Schmid, Violine

Werke von Johann Strauss, Richard Strauss und Friedrich Gulda
Einen Doppel-Strauss herrlichster und vergnüglichster Musik wird die Bläserphilharmonie Mozarteum Salzburg unter der Leitung ihres Chefdirigenten Hansjörg Angerer im Neujahrskonzert 2020 überreichen. Zum österreichischen Walzerkönig Johann Strauss gesellt sich diesmal sein bayrischer Namensvetter Richard Strauss.

Johanns Walzer und Polkas bekommen passende Nachbarn mit Walzermelodien aus Richards „Rosenkavalier“, aber auch mit seinem „Till Eulenspiegel“. Diesen hat Hansjörg Angerer nicht zuletzt in das Programm genommen, damit ein anderes gewitztes Musikstück einen passenden Kompagnon zur Seite hat: das Konzert für Violoncello und Blasorchester von Friedrich Gulda, das der Salzburger Stargeiger Benjamin Schmid in einer Fassung für Violine interpretieren wird.

Musik hatte für Friedrich Gulda keine Grenzen. In Guldas „Cellokonzert“ führen jazzige Harmonien und Rhythmen sowie rockige Klänge eine stimmungsvolle Koexistenz mit knackiger Blasmusik, mit klassischen Musikformen vom Menuett bis zur Stretta und mit idyllischen ländlichen Weisen.

Diesbezüglich hat Gulda einen Seelenverwandten in „Till Eulenspiegel“, dem von Richard Strauss’ „nach alter Schelmenweise“ komponierten, 1895 uraufgeführten Scherzo, das von der Bläserphilharmonie in einer Fassung für Bläsersymphonik gespielt werden wird. „Till Eulenspiegel“, den Richard Strauss mit einem – bald berühmt gewordenen – Hornmotiv zu seinen Streichen aufbrechen lässt, wird sich mit seinen mitreißenden Melodien und Rhythmen bestens zur schwungvollen und tänzerischen Musik von Johann Strauss gesellen. Auch in der „Fledermaus“ werden so manche Streiche gespielt, nichts passt also besser zur Einleitung von Gulda und Till als die Ouvertüre zur berühmtesten aller Operetten.

Die Sehnsucht nach dem Alpenland muss beim österreichischen Walzerkönig während eines Gastspiels auf dem Landsitz der Zaren in Pawlowsk groß gewesen sein, dass er in den flachen Weiten der Sumpf- und Waldlandschaft um St. Petersburg einen Walzer „In den Bergen“ komponierte und aufführte. Diesen hat er dann auch gleich nach seiner Rückkehr in einem Konzert im Wiener Volksgarten, nunmehr unter dem neuen Titel „Aus den Bergen“, dargeboten.

Den Walzer „Aus den Bergen“ komponierte Johann Strauss in jenem Jahr, in dem Richard Strauss geboren wurde. Der Mitbegründer der Salzburger Festspiele und zwischenzeitliche Wiener Staatsoperndirektor hinterließ mit seiner Opernkomödie „Der Rosenkavalier“ auch ein unvergängliches Stück klingender österreichischer k.u.k.-Nostalgie.
Karten:
Kategorie I Euro 74,-
Kategorie II Euro 64,-
Kategorie III Euro 49,-
Ermäßigte Karten für Schüler, Studierende, Zivil- und Präsenzdiener: Euro 10,-
Kartenbüro der Stiftung Mozarteum
Tel: +43 662 873154
tickets@mozarteum.at
und an der Tageskasse
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