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Schauspiel
Drei Farben: rot - weiss - rot
Dokumentarisches Theaterprojekt von Regiestudierenden des 2.-4. Jahrgangs des Thomas Bernhard Institutes der Universität Mozarteum Salzburg
10.05.2019|19:30
11.05.2019|19:30
ARGEkultur Salzburg | Ulrike-Gschwandtner-Straße 5 | 5020 Salzburg
Eine Veranstaltung von: Department Schauspiel/Regie - Thomas Bernhard Institut
Mit Expertinnen und Experten des Alltags und Schauspiel- und Regiestudierenden des Thomas Bernhard Instituts der Universität Mozarteum Salzburg

Gesamtleitung: Ulrike Hatzer

Fr, 10.05.2019 ▪ 18.00 Uhr und Sa, 11.05.2019 ▪ 18.00 Uhr ▪ Theater im KunstQuartier
MEDUSA - VOR UNSEREN AUGEN

Von und mit: Deborah Barbieri, Jannik Görger, Augustin Groz, Justus Henke
Regie: Jonathan Heidorn
Bühne und Ausstattung: Thorben Schumüller
Dramaturgie: Andrea Koschwitz
(Eine Kooperation mit den Integrationswochen – www. integrationswochen.at)

Fr, 10.05.2019 ▪ 19.30 Uhr und Sa, 11.05.2019 ▪ 21.00 Uhr ▪ ARGEkultur Salzburg
YANGIN - FEUER

Von und mit: Carme Milán Garcia, Anıl Sürün, Azahara Sanz Jara, Maximilian Menzel
Konzept/Recherche/Regie: Ebru Tartıcı Borchers & Ensemble
Bühne und Ausstattung: Juhee Kwon
Musik: Selin Gökdemir
Animation: Behrad Beh Neznad
Dramaturgische Beratung: Tufan Afşar
(Eine Koveranstaltung mit ARGEkultur Salzburg und eine Kooperation mit den Integrationswochen – www.integrationswochen.at)

Fr, 10.05.2019 ▪ 21.00 Uhr und Sa, 11.05.2019 ▪ 19.30 Uhr ▪ ARGEkultur Salzburg
1-2-POLIZEI

Von und mit: Daria Ivanova, Iman Helen Tekle, Jonathan Stolze
Konzept/Recherche/Regie: Verena Holztrattner & Ensemble
(Eine Koveranstaltung mit ARGEkultur Salzburg und eine Kooperation mit den Integrationswochen – www.integrationswochen.at)

Fr, 17.05.2019 ▪ 20.00 Uhr ▪ Theater in KunstQuartier
WEHENDE FRAUEN

Von und mit: Hannah Bader, Anna Lena Bucher, Anna Seeberger & Expertinnen des Alltags

Eine Veranstaltung des Departments für Schauspiel/Regie - Thomas Bernhard Institut in Zusammenarbeit mit der ARGEkultur Salzburg
Wie kommt die Wirklichkeit ins Theater? In den letzten Jahren ist die Kunst des Dokumentarischen nicht nur im Theater wiederentdeckt worden. Aus Interviews mit Menschen unterschiedlichster professioneller und kultureller Herkünfte, aus Akten, aus (pop)kulturellen Produktionen verschiedener Epochen und vieler Quellen mehr, entstehen vielgestaltige Texte, die Grundlage für die Arbeiten der Studierenden sind.
Darüber hinaus betreten als "Expert*innen des Alltags" in zahlreichen Produktionen längst auch Akteur*innen die Theaterbühnen, die nicht Schauspieler*innen sind, sondern die Aufführungen mit persönlichen und beruflichen Erfahrungen aus ihrer jeweiligen Lebenswelt prägen. Regiestudierende am Thomas Bernhard Institut der Universität Mozarteum haben eine Reihe solcher Projekte entwickelt und dabei ausgreifende Expeditionen in die Wirklichkeit ihrer mittelbaren und unmittelbaren Umgebung unternommen.
Das gemeinsame Thema "DREI FARBEN: ROT – WEISS – ROT“ diente dabei als assoziative Stütze ebenso wie als Reibungsfläche, entlang der die ersten Ideen befragt und geprüft werden konnten.

MEDUSA - VOR UNSEREN AUGEN

1816 ertranken nach dem Schiffbruch der Medusa über 100 Europäer, die vor der Küste Afrikas auf einem seeuntauglichen Floß ihrem Schicksal überlassen worden sind. Gegenwärtig sterben Menschen Afrikas an den Grenzen Europas. Wer Flüchtenden hilft, sei es im Mittelmeer oder hier in Salzburg, wird oft behindert und kriminalisiert. Das Rechercheprojekt „MEDUSA – Vor unseren Augen“ geht der Frage nach, welche Bedeutung „Menschlichkeit“ in Europa einnimmt. Eine Frage, der sich die Beteiligten durch vernetzen von Erfahrungsberichten, europäischer Geschichte und den Mitteln des Theaters stellen.

YANGIN - FEUER

Salzburg, 30. April 1938: Auf einem Holzstoß vor dem Salzburger Residenzbrunnen brennen Bücher. 1200 Werke jüdischer Künstler*innen und Schriften katholischer Autor*innen und Politiker*innen des „Ständestaates“ wurden von der Hitlerjugend am Residenzplatz verbrannt – eine von zig Bücherverbrennungen in dieser Zeit. Das Team um Regiestudentin Ebru Tartici Borchers widmet sich diesem Ereignis unter dem Eindruck heutiger politischer Verwerfungen: Die deutsche AFD führt Listen AFD-kritischer Lehrer*innen, in Ungarn sind außerhalb von Budapest nur noch Mitglieder der regierenden FIDESZ-Partei Theaterintendant*innen, in Polen wird ein liberaler Oberbürgermeister auf offener Straße ermordet und in Österreich betreibt ein unter dubioser Mitwirkung des Innenministeriums entstandenes Theaterstück („Welt in Bewegung“) propagandistische „Aufklärung“ in Schulen zum Thema Flucht und Migration. Das Projekt „Yangin – Feuer“ fragt nach den Machtmechanismen von Wissens- und Wirklichkeitskonstruktion genauso, wie nach den persönlichen Erfahrungen und Haltungen der Bühnenakteur*innen, und deren Einschätzungen heutiger Gefahren.

1 – 2 – POLIZEI

Wahrscheinlich wollten mindestens so viele Menschen im Verlauf ihrer Kindheit einmal Polizist*innen werden, wie sie Feuerwehrmann oder Tierärztin werden wollten. Es ranken sich viele Urteile und Vorurteile um diesen Beruf, der je nach gesellschaftlicher Großwetterlage mehr oder weniger unter Beobachtung steht. „1 – 2 – Polizei“ ist ein recherchebasiertes Theaterprojekt, in dem sich Regiestudentin Verena Holztrattner & Team mit Stimmen von und über die Polizei in Salzburg auseinandersetzt. Persönliche Haltungen und Erfahrungen von Salzburger Polizist*innen werden in einem diskursiven Rahmen mit Geschichten und Gedanken von Bürger*innen und popkulturellen medialen Darstellungen verwoben. Das Projekt ist der Versuch, eines der kontroversesten und zugleich faszinierendsten Berufsbilder zu beleuchten und der Frage nachzugehen: Wie steht es um den „Freund und Helfer“, den „Hüter des Gesetzes“ in Österreich heute?
Tickets für 1-2-POLIZEI und YANGIN - FEUER:
Eintritt frei - Zählkarten - Reservierungen unter:
E: tickets@argekultur.at
T: +43-662-848784

Tickets für MEDUSA - VOR UNSEREN AUGEN:
Eintritt frei - Zählkarten - Reservierungen unter:
Web: schauspiel.moz.ac.at
T: +43 662 6198 3121
(Mo-Fr: 9.00-12.00 Uhr)
E: schauspiel@moz.ac.at

Tickets für WEHENDE FRAUEN:
Eintritt frei!
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