Pressestimmen

Nicht selten stören gelesene Texte in einem Liederabend nur. Stören Rhythmus und Fluss der Musik, verdoppeln den im Lied ohnehin transportierten Inhalt. Ganz anders war dies beim Liederabend „Robert und Clara Schumanns Widmung“ am Freitag (9.1.) im Solitär. Hier haben sich fünf klug ausgewählte Brief- und Tagebuchstellen mit fünf Blöcken ebenso klug ausgewählter Lieder von Robert und Clara Schumann zu einem bewegenden Doppel-Porträt und Bild einer komplexen Ehe innig verbunden.

Gestaltet haben den musikalisch wie dramaturgisch gleichermaßen qualitätvollen Abend die Sopranistin Sophie Mitterhuber, die Pianistin und renommierte Klavierbegleiterin Thérèse Lindquist und der Schauspielstudent am Mozarteum Niklas Maienschein

Mit markanten aber immer fein abgestimmten Klavierfarben hat die Pianistin Thérèse Lindquist immer wieder aufhorchen lassen – und der Sängerin eine nuancenreiche Basis gegeben für wendig deklamierte Phrasen (Lieb Liebchen) und große Kantilene (Anfangs wollt ich fast verzagen). Niklas Maienschein hat klar und unprätentiös und mit feinem Timbre über der ruhig geführten Sprechstimme gelesen und mit seiner Rezitation einen wesentlichen Beitrag zu diesem bewegenden Liederabend geleistet. Ein Erlebnis.

Mit markanten aber immer fein abgestimmten Klavierfarben hat die Pianistin Thérèse Lindquist immer wieder aufhorchen lassen – und der Sängerin eine nuancenreiche Basis gegeben für wendig deklamierte Phrasen (Lieb Liebchen) und große Kantilene (Anfangs wollt ich fast verzagen). Niklas Maienschein hat klar und unprätentiös und mit feinem Timbre über der ruhig geführten Sprechstimme gelesen und mit seiner Rezitation einen wesentlichen Beitrag zu diesem bewegenden Liederabend geleistet. Ein Erlebnis.

Von Heidemarie Klabacher Drehpunkt Kultur 12/1 /15

Erstmals zusammen mit der Pianistin Therese Lindquist bestreitet Holzmair ein Programm mit Liedern nach Texten aus ‚Des Knaben Wunderhorn‘, die aus der Zeit zwischen dem frühen 19. Und dem zweiten Drittel des 20. Jahrhundert stammen. Das Ergebnis ist bestrickend. Die Chemie zwischen Sänger und Begleiterin stimmt. Man gestaltet die gemeinsame Entdeckungsreise gemeinsam auf lustvolle Weise.

Therese Lindquist ist weder nur dienende Begleiterin noch auf Unabhängigkeit und Gleichberechtigung beharrende Partnerin. Im ersten Teil der CD konterkariert sie durch ihr oft fast sachliches Spiel die homogene Haltung Holzmairs. Je moderner die Stücke werden, desto öfter erscheint der Klaviersatz als auslösende, emotionale Grundierung, sehr deutlich etwa in letzten Jahre.Zemlinskys 'Altdeutsches Minnelied'. Nicht zuletzt wegen des ungewöhnlichen Programmes sind diese ‚Wunderhornlieder‘ eine der schönsten und aufregendsten Liedeinspielungen der letzten Jahre.

Wunderhornlieder - Holzmair Lindquist

KLASSIK.COM Kritik von Andreas Falentin, 17.02.2014

Der österreichische Bariton Wolfgang Holzmair und die schwedische Pianistin Therese Lindquist haben nun eine Auswahl von 30 Liedern anderer Wunderhorn-Komponisten bei dem Label col legno aufgenommen. Eine schöne Sammlung ist das. Wolfgang Holzmairs Stimme ist von makelloser Klarheit, sein erzählerisches Singen hebt die Schönheit dieser Lieder hervor. Alles wäre nichts ohne das Spiel von Therese Lindquist, die es schafft, auf kleinstem Raum dichte Atmosphären zu bauen.

Natascha Plaumbaum

Hr2 Kultur 15.01.2014

Hier können wir auch zum ersten Mal so richtig die Kunst der Pianistin Thérèse Lindquist genießen. Z.B. (und daß gehört zu meine Lieblingssachen bei musizieren) wie sie mit dem Thema Rubato oder Verzögerungen, oder überhaupt das wundervolle Zeitraum umgeht, nicht nur dort wo es darum geht dem Sänger zu folgen sondern vor Allem wenn es darum geht sich Zeit zu lassen, auch in rasanten Passagen dort wo dann ganz kurz die Zeit gewissermaßen aufgestaut wirkt, so daß es uns aushebt.

Albert Hosp

12 Dez. 2013  CD des Tages: Wunderhornlieder Wolfgang Holzmair/Thérèse Lindquist

ORF 1

Perfekte Untermalung liefert das subtile Klavierspiel von Thérèse Lindquist. Was für eine Wehklage auf die ferne Heimat ist Robert Franzens "Zu Straßburg auf der Schanz", Richard Strauss‘ schnippischer Liebessang von den "Funfzehn Pfennigen" macht schmunzeln. Gefühlsintensiv gelingt das Wiederhören mit Erich Zeisl in Form seines schauderlichen "Kirchhof im Odenwald". Schlicht schön.

Wiener Zeitung Musik Update: 04.02.2014, 14:56 Uhr

Klassik-CD Holzmair / Lindquist: Wunderhornlieder

Die programmatisch klug zusammengestellte Reise führte schließlich vom Winter in den heiteren, provenzalischen Sommer des Darius Milhaud. Mit dessen Zyklus "Le voyage d' été" beschrieb Holzmair in größtmöglichem Gegensatz stilsicher eine Ferienreise in die französische Provinz. Man langte bei den sommerlichen Nächten (dem Zyklus "Les nuits d'été) eines Hector Berlioz an, bei dem mit "L' ile inconnue" bei Meeresrauschen die Liebessehnsucht mit dem Gedanken an ferne Länder, an eine unbekannte Insel verschmolz. Um bei den "Sommerabenden" von Johannes Brahms zu landen, bei einem schillernden Genrebild einer im Mondschein badenden Elfe zum Finale. Als kongeniale und einfühlsame Reisebegleiterin erwies sich Thérese Lindquist am Klavier.

(Liederabend mit Wolfgang Holzmair beim Carinthischen Sommer. Kleine Zeitung 17.07.2011)

Fein perlend begleitet von Therese Lindquist einer hervorragenden Mitgestalterin am Klavier im Expressiven wie im Lyrischen.

( Liederabend mit Wolfgang Holzmair, Herbsttöne 2011 ,Drehpunkt Kultur)

„Meine zweite Bemerkung gilt Ihrer Begleiterin, Frau Lindquist, für die ich ein großes Lob aussprechen möchte.  Sie ist eine der Besten, die ich seit langem gehört habe.  Mit ihr haben Sie die besten Voraussetzungen für ein facettenreiches musikalisches Schaffen.“      Irwin R. Gage  (E-mail an Christian Miedl 31. Dezember 2003 im Bezug auf seine CD-Aufnahme.)

„...hervorragend und kongenial begleitet von Therese Lindquist.“  (Kurier, 11. Mai 2006.  Konzert (Eric Zeisl Lieder) mit Wolfgang Holzmair)

      Den dritten Teil des Abends widmeten der Bariton Wolfgang Holzmair und seine Begleiterin Thérèse Lindquist ganz Anton  von Weberns Liedschaffen. Mit der ihm eigenen Textdeutlichkeit und dem Vermögen, Stimmungen selbst auf „kleinstem Raum“ in ihrer Tiefe auszuloten, gestaltete Holzmair diese Lieder auf Texte von Richard Dehmel, Matthias Claudius oder Friedrich Nietzsche. Thérèse Lindquist griff die wechselnden Stimmungen auf und verstärkte sie im Klavierpart - wendig und perlend etwa im Lied „Windesweben op. 3/2 - klangsinnlich und differenziert.

(Zu einer Nacht mit großteils unveröffentlichten Werken von Anton von Webern lud die Universität Mozarteum am Donnerstag (15.5.2008) in den Solitär: „Webern pur“.  Von Heidemarie Klabacher)

„Eine kleine Plattenfirma hat eine CD mit Liedern der Josephine Lang auf den Markt gebracht – für eine einzige Platten-Saison!  Als ich die Lieder zum ersten Mal hörte, entstanden stärkste Resonanzen.  Hier muß ich gleich rühmend hinweisen auf die Interpretinnen:  Dana  McKay und Thérèse Lindquist.  Und dieses Meisterwerk gehört zu den Platten Produktionen, die keinen Vertrieb mehr finden. . .!“  (Dieter Kühn in seinem Buch Clara Schumann, Klavier Ein Lebensbuch, S.Fischer- Verlag)

 „Die schwedische Pianistin THERESE LINDQUIST ist eine vorzügliche Partnerin, die bei der Begleitung  mitatmet  und gestalterisch unterstützt.“  (Marion Eckels in Orpheus, Dez. 1995,  CD-Kritik)

 "While the two artists on their CD, American soprano Dana McKay and Swedish pianist Thérèse   Lindquist,  have  pursued extensive careers on their own throughout Europe, they have collaborated since 1991 with particular attention to the songs of women composers.  Pianist Lindquist ably partners her, giving the listener a truly enjoyable experience. ...this recording is one to examine.” (NATS-National Association of Teachers of Singing Journal, Sept. 1996, CD-Review)

Das schönste Erlebnis war das Karlfeldtprogramm. Am Klavier spielte Thérèse Lindquist luftig wie eine Elfe.    Zu ihrem Spiel zu singen muss inspirierend sein:  Sie ist eine Ausnahmebegabung. (Å°bersetzung) (Zeitungskritik in Svenska Dagbladet. Liederabend mit Hillevi Martinpelto im Rahmen des Siljan Musikfestival.)

"Ihre Begleiterin am Flügel, Therese Lindquist war ein einmaliger Glückstreffer.  Frau Lindquist überforderete nie das Klavier, sie spielte mit gebändigter Kraft, sehr sicher, mit haargenau dosierter Lautstärke, exakten Einsätzen, nie dominierend und doch lenkend.“    (Passauer Neue Presse.  Kjellaug Tesaker Liederabend)

„Therese Lindquist...erwies sich dabei aus äußerst souverän und einfühlsam.  Nie drängte sie sich in den Vordergrund, und ihr Spiel war immer Begleitung und nicht unangemessen Hauptsache. (Würzburg Zeitungskritik.  John Thomasson Liederabend)

„Thérèse Lindquist sorgte für dezente, allzeit gestaltende und den Gesang feinsinnig unterstüzende Klavierbegleitung, ihre Interpretationskunst entsprach sowohl dem drängenden oder weichen, aber immer melodiösen Klaviersatz der Familie Mendelssohn, als auch dem musikalisch komplizierten filigranen, technisch sehr anforderungsreichen Begleitwerk Hugo Wolfs.“ ( Schwandorf bei München Zeitungskritik,  Reinhold Tietz.  Liederabend mit Annette Gaertner und Thomas Ruf)