Wenn Sie kein Inhaltsverzeichnis sehen, dann klicken Sie bitte hier: Wenn Sie auch andere Theme sehen wollen hier: . Natürlich würde ich mich auch über eine Eintragung ins Gästebuch freuen

0. Vorwort

Lehrer und Studenten sollten bei einem beabsichtigten Ankauf (Quellen) des Programms ihren Stand nachweisen, da es eine verbilligte Schulversion gibt.

Die auf dem Mac "cmd" genannte Taste heisst unter Windows "strg". Der Einfachheit halben wird hier jeweils nur eine Bezeichnung verwendet.

Die Lecture Notes waren längere Zeit nicht upgedatet, weshalb es hier zunächst einzelne Einträge zu neueren Finaleversionen geben wird, bevor die ganze Seite umgeschrieben ist. Neue, von früheren eventuell abweichende Einträge haben den Vermerk "neu".

1. Hardware Setup

Wenn externe Module verwendet werden, so müssen die Daten des Computers über einen Ein/Ausgang empfangen/gesendet werden, üblicherweise eine USB- oder Firewireverbindung. Empfangen und gesendet werden können dabei sowohl Midi- als auch Audiodaten. Audioinput kann ein Mikrofon oder ein Lineinput sein. Entsprechende Einstellungen müssen dabei in der Regel sowohl in den systembezogenen Einstellungen des Computers (z.B. "Audio-Midi-Setup" am Mac oder Soundkarten an Windowsrechnern, als auch in Finale selbst vorgenommen werden. Für die Midieingabe wird an den entsprechenden Port des Rechners ein MIDI-Interface angesteckt, an das wiederum die MIDI-Soundgeräte (Sythesizer, Sampler, Keyboards, MIDI-Gitarre etc.) angeschlossen werden. Und zwar muss ein MIDI-Kabel immer so angesteckt sein, dass ein Ende in einem MIDI-IN Port steckt, das andere in einem MIDI-OUT Port. (MIDI-THRU ist das vom Eingang her durchgeschliffene MIDI-Signal).

Hat man die Konfiguration einmal eingestellt, ist es bei manchen Windowskonfigurationen sinnvoll, das MIDI-Interface beim nächsten Mal nicht an einen anderen Port anzuschließen (auch wenn er vom selben Typ ist), weil mitunter die physische Portbezeichnung bei der Erstellung der Konfiguration festgeschrieben wurde. Beim Setup müssen natürlich alle Geräte nicht nur MIDI-mäßig verbunden sein, sondern müssen auch Strom haben und eingeschaltet sein.

2. Vorbereiten der Arbeit

2.1 Die Instrumente

Die Instrumentenangabe zu Beginn legt fest, wie die zugehörige Notenzeile aufgebaut ist. Man kann aber auch nachträglich noch exotische Systeme bauen (was in Sibelius 3.1.2 nicht oder nur über große Umwege möglich ist)

Obwohl die Gitarren (akustische, normale und e-Gitarre) fälschlicherweise mit einem Violinschlüssel versehen sind, transponieren sie doch eine Oktave herunter, was man bemerkt, wenn man z.B. Noten aus einem Gesangssystem in ein Gitarrensystem kopiert (die Laute transponiert nicht). (Auch die Celesta transponiert, obwohl mit normalem Violinschlüssel versehen).

Eine Gruppe wird mit dem Notensystemwerkzeug bearbeitet, indem man die entsprechenden Systeme anwählt und dann NOTENSYSTEM>GRUPPE UND KLAMMER HINZUFÜGEN.

Zum Unterbrechen von Taktstrichen in einer Gruppe siehe hier.

Ist kein Midisetup angegeben, so ordnet Finale am Apple automatisch die Instrumente für die Lautsprecherwiedergabe zu.

3. Allgemeines

die Anweisung shift-klick, strg-a etc. bedeutet, dass man den modifier key (also die shift-Taste oder die strg-Taste etc.) gedrückt gehalten lässt während man die andere Taste oder den Klick betätigt. Erst nachher kann der modifier key wieder ausgelassen werden!

Beim Befehl in einen Takt zu klicken darf man nicht in den Bereich des Schlüssels, der Taktangabe und der Vorzeichen klicken, sondern rechts daneben, da dieser vordere Bereich nichts mit dem rechts vom ihm befindlichen Takt zu tun hat.

Die Philosophie von Finale ist dergestalt, dass für jeden Vorgang zuerst ein bestimmtes Werkzeug aus der Palette der Hauptwerkzeuge und allenfalls noch aus Unterpaletten gewählt werden muss. Oft erscheint dabei auch ein kontextspezifischer Menüpunkt. Weiß man in einer gegebenen Partitur nicht mehr mit welchem Werkzeug ein bestimmter Eintrag erstellt wurde, so hilft das seit Finale 2004 vorhandene Anwahlwerkzeug . Doppelklickt man mit ihm auf ein Objekt, so wird das zugehörige Werkzeug selektiert. Umgekehrt kommt man mittels esc von jedem anderen Werkzeug auf das Anwahlwerkzeug.

(Ein Kuriosum von Finale 2004 besteht darin, dass ein cmd-Klick am Mac die Palette der Hauptwerkzeuge in der alten Ansicht zu Tage fördert.)

Die verwendeten Zeichensätze sind zunächst die von Finale vorinstallierten. Will man das ändern, so kann man im Menü Optionen einen anderen Zeichensatz (z.B. Opus) als den entweder immer oder im Untermenü Dokument-Optionen für den momentan zu verwendenden Zeichensatz einstellen.

3.1 Ansichten

Es gibt die fortlaufende Ansicht und die Seitenansicht. Ein Verschieben in der fortlaufenden Ansicht ist mit der rechten Maustaste (wie bei Sibelius) möglich.

unter OPTIONEN findet man die Möglichkeit eine Partitur klingend anzuzeigen oder transponierend.

Beachte, dass manche Werkzeuge nur in einer der beiden Ansichten funktionieren.

3.2 Hilfen

Beim Auswählen eines Werkzeugs erhält man einerseits eine Kurzbeschreibung seiner Funktion in einer Leiste des Arbeitsfensters, andrerseits taucht in der Menüleiste meist ein kontextbezogener Menüpunkt auf.

Für viele Aufgaben ist es nützlich, sich Hilfswerkzeuge zu basteln. Das erreicht man dadurch, dass man ein Werkzeug auswählt und dann shift+ eine Zahl- oder Buchstabentaste drückt. so kann man ein Hilfswerkzeug erstellen (z. B. wenn man immer wieder Staccatopunkte braucht). Angewendet wird es dadurch, dass man das Hauptwerkzeug auswählt und dann bei gedrückter Zahl- oder Buchstabentaste an die entsprechende Stelle der Partitur klickt.

4. Eingabe

Taktart: Will man in einem der Systeme eine andere Taktart, als in den anderen, so wählt man die Stimme mit dem Notensystemwerkzeug, kreuzt das Entsprechende unter "unabhängige Elemente" an und verändert dann in diesem System die Taktart.

Die Taktartangabe ist entscheidend für die Balkenbildung. Will man eine andere Balkenbildung, als es der Taktart entspricht, so muss man in den erweitereten Funktionen des Taktartwerkzeugs für die Anzeige eine andere Taktart wählen.

Das Hinzufügen oder Entfernen von Takten geschieht in den modernen Finale-Versionen nach dem Anwählen eines Taktes mit dem Anwahl-Werkzeug über das Bearbeiten-Menü, wobei das Einfügen eines Taktstapels bedeutet, dass ein oder mehrere Takte vor einem angewählten Takt eingefügt werden.

4.1 Einfache Eingabe

Artikulationen können dazugewählt werden entweder aus dem Menü einfache Eingabe oder mit dem Kürzel alt-sh-A und dann Artikulation wählen.

Vorschlagsnoten können über die Palette erzeugt werden. Vielfältigere Möglichkeiten nur über die schnelle Eingabe

Beinhaltet auch die Möglichkeit von Haltebögen (Aushalten eines Tones - im Unterschied zu Bindebögen). Änderung der Richtung eines Haltebogens nur mittels des Spezialwerkzeugs. Eine globale Einstellung der Haltebögen erlaubt Optionen / Dokumenteinstellungen / Haltebogen-Optionen.

Kopieren-Einfügen ist möglich, allerdings muss man gleich viele Zieltakte auswählen wie man Ausgangstakte gewählt hat.

4.2 Schnelle Eingabe

neu: Pausen werden auf einer Tastatur ohne Zehnerblock mit alt-shift und der entsprechenden Zahl für den Notenwert eingegeben.

Man kann die Tastaturkürzel auch ersehen, wenn man in den Menüpunkt schnelle Eingabe hineinschaut.

X-tolen: Schnelle Eingabe mit alt-Zahl nsch dem Setzen der ersten Note, Bearbeiten im X-tolenwerkzeug, damit die richtigen Notenwerte eingestellt sind (also z.B. 3 Achtel statt 2 Axhtel usw.). Eine Einstellung kann dann als Vorgabe gesichert werden. Wenn im Dialogfenster für die x-tolen automatisch klammern angewählt ist, so erzeugt Finale trotz der entsprechenden Anwahl auch dann keine Klammer oder keinen Bogen, wenn die in Frage stehenden Noten mit einem Balken verbunden sind.

Auch eine x-tole innerhalb einer x-tole ist möglich:

Ebenen: will man im gleichen Takt unterschiedliche Stimmen schreiben (also mehr als eine bloße Akkordanordnung), so bedient man sich der 4 verschiedenen Ebenen. Sie werden in unterschiedlichen Farben dargestellt, es sei denn man ändert das in ANSICHT>FARBEN FÜR ANZEIGE.

4.3 Systemübergreifende Notation

Notiert man in einem System (Takt 1), so kann man mit dem Notenwerkzeug (Eisenbahnwaggon - bei Mac in der Palette der Hauptwerkzeuge, in Windows im Menü Werkzeuge als Unterwerkzeug) die Noten markieren (Takt 2) und dann in ein anderes System ziehen Takt 3) . Sie werden im anderen System genau in der Tönhöhe eingefügt, die der Tonhöhe des Ursprungssystems entspricht.

mit den Spezialwerkzeugen kann man dann den Balken verschieben und den Ansatz des Halses für die 5. Note ändern (Takt 4). Natürlich muss man im unteren System die Option leere Takte mit Pausen füllen im Systemattributwerkzeug abwählen.

4.4 Attribute/Linien

Takten oder Noten können bestimmte Attribute hinzugefügt werden. Dazu gibt es zwei Werkzeuge, nämlich Vortragsbezeichnung und Artikulation. Für beide empfiehlt es sich mitunter ein Hilfswerkzeug zu erstellen. Ob das Attribut an eine Note oder den Takt gehängt wird kann im Menü VORTRAGSBEZEICHNUNG eingestellt werden. Ist kontextbezogen eingestellt, ersieht man am Cursor worauf er sich bezieht, je nachdem ob er neben dem Kreuz auch eine kleine Note zeigt oder nicht.

Hängt ander Note schon ein Attribut, so muss man statt doppelklicken opt-doppelklicken. Das "Erzeugen" eines Zeichens beschränkt sich mittlerweilen nur mehr auf das Auswählen aus gegebenen Zeichensätzen, respektive aus Bibliotheken.

Der Shape designer früherer Versionen, der das Erstellen von eigenen PostScript-Objekten ermöglichte, ist verschwunden. Auch im Kontextmenü der Werkzeuge findet sich nichts mehr.

4.4.1 Vortragsbezeichnung

Es gibt eine Reihe vorgefertigter Linien in den Intelligenten Zeichen, aber manchmal ist es auch nötig eigene zu erzeugen, zum Beispiel um Barré-Linien für Gitarrenotation zur Verfügung zu stellen. Dazu wählt man das Werkzeug für Vortragsbezeichnungen und doppelklickt auf eine der Noten des Akkords, der die Barreelinie zugeordnet werden soll. Im folgenden Dialogfenster klickt man auf Zeichen, dann auf erzeugen und in den nächsten Fenstern auf anwählen und wieder auf erzeugen. Man gelangt so zum shape designer (Zeichen design Fenster). dort wählt man das Linienwerkzeug und zeichnet den Haken. Dieser kann nun so wie die anderen Zeichen gewählt und in die Noten gesetzt werden. Klickt man die Handle des Zeichens doppelt, so kann man den Haken nach belieben vergrößern oder verkleinern.

4.4.2 Artikulation

Muss man in der einfachen Eingabe (Achtelnote-Werkzeug) bei mehreren Noten hintereinander das selbe Artikulationszeichen eingeben, so kann man das vorprogrammieren, indem man cmd-alt-sh-A drückt und anschließend eine Hilfswerkzeugtaste des entsprechenden Artikulationszeichens. Alternativ kann man den Button "Anwählen..." klicken und dann das entsprechende Zeichen selektieren. So wird jede weitere in der einfachen Eingabe geschriebene Note mit diesem Artikulationszeichen versehen. Neuerliches cmd-alt-sh-A deselektiert.

5. Notensystem-Werkzeug

Will man die Instrumentenbezeichnung eliminieren, so genügt es für Instrumente, die nur ein System besitzen, im Werkzeugfenster unter Objekte zeigen die Stimmenbezeichnung wegzuwählen. Handelt es sich dagegen um ein Instrument mit mehreren Systemen (z.B. Klavier) so muss man im Menüpunkt Notensystem>Gruppenattribute bearbeiten… zur entsprechenden Gruppen-ID klicken und dann Gruppenbezeichnung zeigen abwählen.

Um durchgehende Taktstriche einer Gruppe zu unterbrechen doppelklickt man in einen Takt oberhalb dessen die Taktstriche für das betreffende System nicht durchgezeichnet werden sollen und wählt "Taktstriche zwischen Systemen unterbrechen".

Mitunter will man die Reihenfolge der Stimmen verändern. Das geht recht einfach mit diesem Werkzeug. Man muss zunächst die Fortlaufende Ansicht auswählen (!) und kann dort die Stimmen an einen anderen Platz ziehen, wobei so viel Platz vorhanden sein muss, oder geschaffen werden muss, dass die Stimmen einander nicht überlappen. Anschließend sind wieder die Klammern und Taktstriche entsprechend im Layout so zu adaptieren, dass die Gruppen wie gewünscht angezeigt werden.

Soll ein System mit kleineren Noten dargestellt werden, so kann man die Noten selbst verkleinern indem man mit dem Notensystemwerkzeug einen Bereich auswählt und dann unter Extras>Auswechseln>Notengröße einen bestimmten Prozentsatz einstellt. Dabei werden die Notenzeilen aber nicht verändert, sondern nur die Noten.

5.1 Stimmenauszüge

man wählt die darzustellenden Stimmen im Notensystemwerkzeug an und wählt bei gedrückter alt-Taste ANSICHT>STIMMENSATZ PROGRAMMIEREN. Damit verschwinden die nicht angewählt gewesenen Stimmen. Im folgenden kann man einen solchen Stimmensatz mit ANSICHT>STIMMENSATZ WÄHLEN (ohne die alt-Taste gedrückt zu halten) aktivieren.

5.2 Ossiatakte

Ossiatakte werden so erzeugt, dass man zuerst die gewünschte Schreibweise (z.B. ausgeschriebener Triller) in einem eigens dafür vorgesehenen normalen System notiert. Anschließend wird in der Seitenansicht (!) ein Ossiatakt dieses Taktes erzeugt und der Takt an der gewünschten Stelle platziert. Daraufhin kann das zur Hilfe erzeugt Notensystem versteckt werden (in der Attributenliste anzugeben). In der Seitenansicht ist der Takt seitenbezogen. Hätte man den Ossiatakt in der fortlaufenden Ansicht erzeugt, so wäre er taktbezogen und mit dem Verstecken der Stimme wäre auch der Ossiatakt verschwunden.

5.3 Coda oder andere Unterbrechungen der Zeile

Mitunter ist es nötig eine Zeile zu unterbrechen, etwa so:

wie man an der Überschreibung am linken Rand sehen kann, handelt es sich dabei um zwei Akkoladen. Die rechte Rand der ersten wurde nach links verschobden, der rechte Rand der Akkolade darunter nach links. Um diese beiden Fragmente in eine Zeile zu bringen muss man nur noch das Checkmark bei Seitenlayout>Randbegrenzungen einhalten entfernen und kann nun die zweite Akkolade nach oben verschieben.

6. Änderungen mit dem Anwahl Werkzeug

Bei früheren Finale-Versionen findet man noch das Bewegen-Werkzeug. Es liefert vertschiedene Möglichkeiten des Verschiebens, Kopierens etc. Die Möglichkeit Teiltakte anzuwählen bei selektiertem Bewegungswerkzeug ist im Menü BEARBEITEN enthalten.

Das Auswechseln von Notenköpfen (Schlagzeugnotation) oder der Notengröße (x-tolen Verzierungen) geschieht nach Anwählen des Bereichs auch im Bewegungswerkzeug mit Bewegen=>Auswechseln=> Notenköpfe, Notengröße…

Das Umkehren von Hälsen ist über die schnelle Eingabe trivial. Jedoch stellt sich manchmal das Problem, die Hälse nur einer Ebene umzudrehen. Dazu wählt man zuerst das zu verändernde System, stellt dann (am unteren Fensterrand) die als aktiv zu geltende Ebene ein und wählt Optionen>Nur aktive Ebene zeigen. Anschließend verwendet man das Bewegungswerkzeug mit Bewegen>Zusätliche Optionen…>Halse nach oben resp. Hälse nach unten.

Bei Finale 2009 gibt es das Bewegen-Werkzeug nicht mehr, dafür erscheint im Menü ein neuer Punkt:

den man leicht übersieht und der eine Vielzahl neuer Optionen bietet. Das Bewegen von Noten geschieht nun in einer intuitiveren Form mit Hilfe des Anwahl-Werkzeugs oder einfach durch Cut/Copy/Paste.

Vortragsbezeichnungswerkzeug

Dieses erzeugt einen Menüeintrag der wählen lässt, ob sich das Hilfswerkzeug noten- oder taktbezogen verhalten soll. Hat man auf eine Note geklickt, so kann man auch noch im Dialogfenster der Bezeichnungen zwischen Takt- und Notenbezogenheit wählen.

7. Text

7.1 Text, frei platziert

7.2 Liedtexte

Die Grundlinienangabe geschieht durch ein Positionsdreieck links am Rand. Dabei ist ihre Die Grundlinienangabe geschieht durch ein Positionsdreieck links am Rand. Dabei ist ihre Aufgabe von links nach rechts: Alle Texte sind betroffen, nur Einträge vom Typus Vers , nur der Typus Refrain oder nur der Typus Text. (Text>Text auswählen…)

Die Eingabe erfolgt entweder durch direkt in Partitur eingeben (einstellen im Menü) oder durch Text bearbeiten und dann mit Klicken eingeben. strg-klickt setzt alles auf einmal ein. Will man eine zweite Strophe, so muss das im Bearbeiten-Fenster angegeben werden. Das anschließende Klicken erzeugt eine Zeile unterhalb der ersten.

Sollten einmal Text und Noten nicht automatisch optimal ausgerichtet sein, so wählt man im Bewegungswerkzeug "Ausrichten nach Taktschlag" um Text zu Noten zuzupassen.

Benötigt man ein geschütztes Leerzeichen, sodass dabei nicht zur nächsten Note gesprungen wird, so muss man unter Windows alt (gedrückt halten) und 0160 im Zehnerblock tippen. Beim Mac genügt einfach alt-Leertaste tippen.

8. Tabulatur und Akkorde

Gitarrentabulatur

In Finale 2003 gibt es unter den Vorlagen auch Gitarretabulaturen. Will man nun aus einem normalen Gitarrensatz eine Tabulatur machen, so genügt es, das im normalen System Geschriebene mit dem Daten-bewegen Werkzeug über die Tabulatur zu ziehen.

Akkordbezeichnungen

Transponiert man eine Stelle mit dem Notenbewegungswerkzeug, werden die Akkordsymbole nicht angepasst, wohl aber, wenn man die Tonart ändert.

Das Akkordsymbol wirkt sich auch beim Abspielen dergestalt aus, dass an der bezeichnete Stelle der angeschriebene Akkord erklingt.

10. Layout

Systeme in Akkoladen können individuell formatiert werden, indem man im Seitenlayout die Akkolade(n) anwählt, dann Seitenlayout>Akkoladen>Individuelle Systemabstände erlauben und dann mit dem Notensystemwerkzeug (Violinschlüssel) an der unteren Markierung eines Notensystems ziehen. Zieht man an der oberen, so tritt die Verschiebung in allen vorhandenen Akkoladen ein.

Eine einfaches Bewegen von Takten in die darunterstehende oder darüberstehende Zeile geht durch anwählen des Taktes (oder der Takte) und bewegen mit der Pfeil auf- oder Pfeil ab-Taste.

Global lassen sich Einstellungen im Daten-Bewegen Werkzeug in BEWEGEN>MUSIK EINPASSEN… bewerkstelligen.

11. Arrangieren

Um Stimmen zusammenzufassen wählt man sie im Bewegungswerkzeug an und wählt BEWEGEN>ZUSÄTZLICHE OPTIONEN>STIMMEN ZUSAMMENFASSEN.

Das Umgekehrte, nämlich Stimmen verteilen, erreicht man mit BEWEGEN>ZUSÄTZLICHE OPTIONEN>STIMMEN VERTEILEN, wobei spezielle Optionen in einem auftauchenden Dialogfenster festgelegt werden können. Geht man vom Takt des obersten Systems aus, der 3 Ebenen verwendet:

so ergibt die Verteilung auf drei Systeme das was in den unteren drei Systemen zu sehen ist. Dabei bleibt das unterste System leer, da ein Split nur in Bezug auf diejenigen Ebenen eintritt, in denen mehrere Noten sind.

Um einen Klavierauszug zu erstellen, verwendet man das Plug-in Partitur und Arrangemement>Klavierauszug… Leider kann dabei nur ein Splitpunkt zwischen linker und rechter Hand angegeben werden.

System splitten: Man erzeugt ein zweites, leeres System unter dem aufzuteilenden und wählt aus den Plug-Ins Partitur und Arrangemement>Trennpunkt…

12. Drucken

Es besteht die Möglichkeit, in verschiedenen Ebenen in unterschiedlichen Farben dargestellte Noten auch farbig auszudrucken, indem man bei DRUCKEN im sich öffnenden Dialogfenster die Option ANZEIGEFARBEN DRUCKEN wählt. Das hat insbesondere im pädagogischen Bereich einen gewissen Nutzen.

13. Anlegen von Bibliotheken

Unter dem File-Menü gibt es Bibliothek öffnen und Bibliothek speichern.

14. Grafik

Exportieren einer EPS, PICT oder TIFF Datei: 1,5 fachen Klick (Klick+Klick and drag) auf die Seitenansicht und Aufziehen eines Auswahlrechtecks. Der Vorgang wurde richtig ausgeführt, wenn nach dem Loslassen der Maustaste ein punktiertes Rechteck stehen bleibt. Anschließend über den Menüpunkt GRAFIK>AUSWAHL EXPORTIEREN eine Datei erzeugen. Das rezipierende Programm muss den entsprechenden Importfilter installiert haben.

EPS, PICT oder TIFF Datei (Graphik) in zB. WORD-Datei einfügen

15. Playback

Die Wiedergabe geschieht über das Wiedergabefenster. Die Instrumente werden über das Instrumentenlistefenster erstellt und das Midi-Setup im Menü des Midiwerkzeugs. Im Instrumentenfenster können nur dann unterschiedliche Stimmen verwendet werden, wenn man ihnen unterschiedliche Kanäle zuordnet. Will man diese auf einem angeschlossenen Midigerät hören, so muss dieses auf «Mix» eingestellt sein. Verwendet man am Mac die QuickTimewiedergabe, so muss man in Bearbeiten> Lautsprecherwiedergabe anwählen.

Unter Datei>Speichern speziell…>speichern als Audiodatei… wird eine .aif Audiodatei abgespeichert, die sowohl von verschiedenen Programmen (z.B. Quicktime) direkt abgespielt, als auch von etlichen Programmen weiter editiert werden kann.

Anscheinend angeregt von seinem Konkurrenten Sibelius kann Finale jetzt auch im Wiedergabefenster mit verschiedenen Stilen interpretieren.

(Angeblich kann das Programm WaveLab auf Wintelrechnern (Aufnahmeknopf drücken) Finale Dateien erzeugen (?).§)

16. Speichern speziell

Unter dieser Option kann Finale nunmehr  Seiten auch als Webseiten speichern, wie im folgenden Beispiel gezeigt. Zum Abspielen benötigt man allerdings einen eigenen Viewer, den man bei Coda herunterladen kann. (Funktioniert derzeit - 3/2004 - noch nicht unter Mac OS X).

Es gibt auch die Möglichkeit Finaledateien als SmartMusic Partituren abzuspeichern, wobei man allerdings SmartMusic ab Version 7. verwenden muss. Das Programm SmartMusic ist im Prinzip ein erweitertes Midi-Programm, mit dem man über einen Conductor-track das Tempo einer Begleitung in real-time an das Midi-Soloinstrument anpassen kann.

17. Links

Musiknotation (auch XML, audio=>Midi, Vergleich von Programmen u.v.a. )

--ENDE--