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In der Abteilung für Schauspiel und Regie werden SchauspielerInnen und RegisseurInnen ausgebildet.

Ziel der Ausbildung sind Absolventen, die angesichts vielfältiger Anforderungen offen und souverän über ihre Mittel verfügen.
Eine solide handwerkliche Ausbildung ist Grundlage der Ausbildung: Wer spielen will, muss über sein Instrument verfügen können.

Sprachgefühl, stimmliche Ausdrucksmöglichkeiten, das Kennenlernen und Beherrschen des eigenen Körpers, musikalische, gesangliche, tänzerische und akrobatische Fähigkeiten werden von den Lehrenden der technischen Fächer in enger Abstimmung mit dem szenischen Unterricht entwickelt.

Die Auseinandersetzung mit zeitgenössischen ästhetischen und methodischen Ansätzen ist ebenfalls unverzichtbarer Bestandteil der Ausbildung. Neben den klassischen Techniken der Rollenaneignung werden Spielweisen erprobt, die z. B. ohne literarische Vorlage arbeiten, somit die SchauspielerInnen als Schöpfer, weniger als Interpreten verstehen.

Die angehenden RegisseurInnen arbeiten ästhetische, philosophische und gesellschaftliche Fragen anhand von vorgegebenen Texten sowie freien szenischen Übungen praktisch und theoretisch durch; dabei ist die Auseinandersetzung mit Texten auf Raum, Körper und Bewegung als den grundlegenden Elementen des Spielens bezogen.

Das Studium dauert 8 Semester und beginnt jeweils Anfang März.
Die Studiengebühren betragen an allen österreichschen Universitäten € 378,- pro Semester für EU-BürgerInnen.



2005 Universität Mozarteum - abteilung für schauspiel und regie - schauspiel@moz.ac.at

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