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Hansjörg Albrecht

Lehrender für Aufführungspraxis Oratorium

  • Mirabellplatz 1
  • 5020 Salzburg

Hansjörg Albrecht, Dirigent, Organist und Cembalist, ist künstlerischer Leiter des Münchener Bach- Chores & Bach-Orchesters (gegründet von dem legendären Karl Richter).

 

Daneben dirigiert er regelmäßig das Bach Collegium München, das Orchestra del Teatro di San Carlo Neapel und den C.P.E.-Bach-Chor Hamburg. Mit diesen Ensembles sowie in der Zusammenarbeit mit Gastorchestern entwickelt er neue programmatische Profile und ist in bedeutenden Musikzentren und bei europäischen Festivals zu Gast.

 

Als Dirigent arbeitete er u.a. mit Künstlern wie Dorothee Oberlinger, Arabella Steinbacher, Fazil Say, Vesselina Kasarova, Simone Kermes, Michael Volle und Klaus Florian Vogt zusammen sowie mit Klangkörpern wie dem Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI Turin, Orchestra della Toscana Florenz, Chor und Orchester des Teatro Cagliari, Prager Philharmonie, Orchester der Janacek-Oper Brno, Bayerisches Staatsorchester, Münchner Rundfunkorchester, Staatskapelle Weimar, Konzerthausorchester Berlin, den Hamburger und Münchner Symphonikern, Deutsche Radio-Philharmonie, RSO Stuttgart, Moskauer Barockorchester und Russisches Kammerorchester Moskau, dem Elbipolis Barockorchester sowie den Ensembles der Bachakademie Stuttgart.

 

Neben seinen Verpflichtungen als Dirigent (u.a. in München, Hamburg, Berlin, Dresden, Salzburg, Rom, Neapel, Warschau, St. Petersburg, Moskau und Tokio) tritt er als Solist und Kammermusikpartner in Erscheinung (in der Vergangenheit etwa mit Albrecht Mayer, Yaara Tal & Andreas Groethuysen und Jean Guillou).

 

Konzerte als Organist führen Hansjörg Albrecht in die großen Konzerthäuser und Kathedralen Europas und Russlands sowie nach Japan und die USA. Zudem gastierte er bei namhaften Orchestern wie Israel Philharmonic Orchestra, Los Angeles Opera Orchestra, St. Luke’s Chamber Orchestra New York, Orchestre de la Suisse Romande, Santa Cecilia Rom, Camerata Salzburg, Tschechische Philharmonie, Kremerata Baltica und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks.

 

Hansjörg Albrecht wurde in Freiberg/Sachsen geboren, begann seine musikalische Ausbildung als Mitglied des Dresdner Kreuzchores und studierte danach Dirigieren und Orgel in Hamburg, Lyon und Köln. Parallel zu seinem Studium war er für sieben Jahre Assistenzorganist an der Hamburger Hauptkirche St. Michaelis.

 

Später arbeitete er mehrere Jahre als Assistent, Organist und Cembalist eng mit dem Sänger und Dirigenten Peter Schreier zusammen. Auch wenn sich Hansjörg Albrecht vor allem als Bach-Spezialist einen Namen gemacht hat, zeugt seine Konzerttätigkeit von großer Vielfalt mit Vorliebe für ausgefallene musikalische Querverbindungen. Sein Interesse an Neuer Musik dokumentiert sich in Ur- und Erstaufführungen von Werken von Thierry Escaich, Enjott Schneider, Philipp Maintz, Xiaogang Ye oder Rodion Schtschedrin.

 

Seit 2006 verbindet Hansjörg Albrecht ein Vertrag mit dem Label OehmsClassics, bei dem er als Dirigent mehrere vielbeachtete CDs vorlegte. Seine Einspielung von Poulencs Orgelkonzert in der Doppelfunktion als Dirigent und Organist sei den Referenzaufnahmen von Charles Dutoit, Georges Prêtre und Christoph Eschenbach ebenbürtig, lobten amerikanische Kritiker. In der eigenen CD-Reihe „Die Kunst der Orgeltranskription“ beleuchtet Hansjörg Albrecht den Facettenreichtum der Orgel.

 

Seine Aufnahme der „Planeten“ von Gustav Holst wurde 2013 für den GRAMMY Award in der Kategorie „Best Classical Instrumental Solo“ nominiert.