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Univ.Prof. Dr. Irmtraud Tarr

Univ.Prof. für Performance Science

  • Mirabellplatz 1
  • 5020 Salzburg

Irmtraud Tarr (geb. 1950 in Lörrach) ist Konzertorganistin, Psychotherapeutin und Autorin von über 30 Sach- und Fachbüchern. Ihre musikalische Ausbildung erhielt sie an der Musikhochschule Basel (bei Eduard Müller) und Genf (bei Pierre Segond) und im Fach Kontrabass an der Musikhochschule Zürich bei Andreas Cincera, mit dem sie seit 2002 gemeinsam konzertiert. Nach dem Studium für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen im Fach Musik und Theologie (1971 mit Auszeichnung), promovierte sie 1988 an der Universität Hamburg im Fach Erziehungswissenschaften mit „summa cum laude“.

 

Seit 1980 konzertiert sie international als Solistin und im Duo mit dem Trompeter Edward H. Tarr. Ihre Diskographie umfaßt über 20 CDs und LPs, die meist an historischen Orgeln (Deutschland, Schweiz, Spanien, Frankreich, Italien, Portugal, Lettland, USA) aufgenommen wurden. Darüber hinaus produzierte sie mehrere Fernsehfilme, Notenausgaben, Artikel und erhielt mehrere Preise (1992 und 1998 Sudetendeutscher Kulturpreis, 2003 Kulturpreis der Stadt Rheinfelden).

 

Einhergehend mit der Ausbildung als Musiktherapeutin (Mary Priestley London, David Gordon Los Angeles), Bühnentraining bei Eloise Ristad (New York) und Robert Triplett (New York) und Approbation zur Psychotherapeutin (Graduierung am FPI Düsseldorf 1986) mit eigener Praxis in Rheinfelden, spezialisierte sie sich auf die Lehr- und Seminartätigkeit zum Schwerpunkt „Angstmanagement und Präsentation auf der Bühne“. Weltweite Lehrtätigkeit (Europa, USA, Japan, Thailand), Seminare, Workshops und die Tätigkeit als freie Mitarbeiterin im SWR und WDR (seit 1988)  führten zur Habilitationsschrift („DIBB – differentielle, integrative Behandlung von Bühnenangst“), die 2005 im Tectum-Verlag publiziert wurde.

 

2014 wurde sie auf einen Lehrstuhl der Universität Mozarteum in Salzburg im Fach „Performance Science“ berufen.

 

2016 wurde sie als erste Bürgerin von Rheinfelden wegen ihrer musikalischen und kulturellen Verdienste mit der Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet. Ihre Lehre wurde 2017 für den Ars Docendi Staatspreis für exzellente Lehre nominiert, siehe hierzu:

 

http://www.gutelehre.at/lehre-detail/?tx_bmwfwlehre_pi1%5Bproject%5D=425&tx_bmwfwlehre_pi1%5Bcontroller%5D=Project&tx_bmwfwlehre_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6283b92353b3dbc10873bb6645200752