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Univ.Prof. Bernd Valentin

Univ. Prof. für Sologesang

  • Mirabellplatz 1
  • 5020 Salzburg

Der Bariton Bernd Valentin erhielt seine Gesangsausbildung bei Claudio Nicolai und Klesie Kelly an der Musikhochschule in Köln. Als Preisträger zahlreicher Gesangswettbewerbe wurde er schon während des Studiums zu ersten Rundfunk- und CD-Aufnahmen eingeladen.

 

Festengagements hatte er danach über viele Jahre an den Theatern in Kiel und Hagen, der Staatsoper Hannover und der Deutsche Oper Berlin. Seine anschließende freischaffende Tätigkeit führte ihn an die Komische Oper Berlin, das Tiroler Landestheater Innsbruck, die Volksoper Wien und an die Opernhäuser in Basel, Bern, Bonn, Bremen, Dortmund, Düsseldorf, Essen, Kaiserslautern und Nürnberg. Inzwischen hat er über hundert Partien aus dem italienischen, französischen und deutschen Opernrepertoire auf der Bühne gesungen.

 

Als Konzertsänger wurde Bernd Valentin zu Konzerten u.a. in das Konzerthaus Berlin, die Frauenkirche Dresden, die Liederhalle Stuttgart und die Philharmonie am Gasteig München eingeladen, außerdem war er zu Gast bei Festspielen in Deutschland (Stuttgart, Berlin, Eutin), der Schweiz (Luzern), der Türkei (Aspendos), in Schweden (Stockholm, Uppsala), Spanien (La Palma), Südkorea (Gwang Ju) und den USA (Oregon Bach Festival).

 

Zuletzt sang er Konzerte u.a. mit Orffs "Carmina Burana" bei den Tiroler Festspielen in Erl, Tippetts "A Child of our Time" in der Meistersingerhalle Nürnberg, der Erstaufführung von Ben-Haims "Joram" in Israel mit dem Israel Philharmonic Orchestra - die auch als CD-Mitschnitt von IPO Helicon Classics erhältlich ist -, Kammermusik von Xaver Paul Thoma in Haslach, als Landsknecht in Hartmanns "Simplicius Simplicissimus" in der Philharmonie am Gasteig München und Gurlitts "Drei politische Reden" in der Händel-Halle in Halle.

 

In Opernproduktionen war er in den letzten beiden Spielzeiten als Strauss' Mandryka, Puccinis Sharpless, Verdis Falstaff, Jakobäus in Braunfels' "Verkündigung", Gellner in Catalanis "La Wally" - ein Mitschnitt ist gerade von Capriccio auf DVD erschienen -, als Bergs Wozzeck, Janáčeks Förster und Zurga in Bizets "Perlenfischer" zu hören. In der aktuellen Spielzeit sang er Premieren als Don Carlos di Vargas in Verdis "La Forza del Destino" in Innsbruck, als Agamemnon in Glucks "Iphigénie en Aulide" und als Lescaut in Puccinis "Manon Lescaut" in Kaiserslautern. Außerdem war er als Mandryka in Nürnberg zu Gast.

 

Auch die Gestaltung von Liederabenden ist Bernd Valentin ein wichtiges Anliegen. Neben der Interpretation von Liederzyklen wie Schuberts „Winterreise“, Schumanns „Dichterliebe“ und „Liederkreis“, Wolfs „Italienischem Liederbuch“, Mahlers „Lieder eines fahrenden Gesellen“ und „Wunderhorn-Liedern“, Martins „Jedermann-Monologe“, Poulencs „Le Bal masqué“ und Reimanns „Dark and Shine“, stellt er besonders gerne programmatische Liederabende zusammen.

 

Ab Oktober 2014 unterrichtet Bernd Valentin eine Klasse für Sologesang an der Universität Mozarteum Salzburg.