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Kammerschauspieler Robert Meyer

Universitätsrat

  • Mirabellplatz 1
  • 5020 Salzburg

Im September 2007 übernahm Ksch Robert Meyer die Direktion der Volksoper Wien.

Geboren wurde er in Bad Reichenhall/Bayern. Er erlernte nach seiner Schulzeit in Trostberg den Beruf eines Großhandelskaufmanns. Von 1971 bis 1974 studierte er Schauspiel an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Mozarteum in Salzburg. Schon während der Studienzeit trat er am Landestheater Salzburg auf.

1974 wurde Meyer an das Wiener Burgtheater engagiert, dem er 33 Jahre als Ensemblemitglied angehörte. Hier spielte er über 90 Rollen, u. a. in Werken von Johann Nestroy, Jakob Lenz / Bertolt Brecht, Nikolai Gogol, Herbert Achternbusch, Arthur Schnitzler, Botho Strauß, William Shakespeare und Thomas Bernhard.

Mit überaus erfolgreichen Soloabenden wie Nestroys "Häuptling Abendwind", "Johann Nestroy: Briefe und Couplets", "Wilhelm Busch: Max und Moritz und andere gereimte Sachen", "Heiteres über das Reisen – Texte von Tucholsky, Thoma, Kishon u. a." sowie der Opernparodie "Tannhäuser in 80 Minuten" von Binder / Nestroy mit den Neuen Wiener Concert Schrammeln sorgte Robert Meyer am Burgtheater stets für ein volles Haus.

Robert Meyer hat in zahlreichen Filmen mitgewirkt, u. a. als Erich in "Geschichten aus dem Wienerwald" (Regie Maximilian Schell), als Adlatus Fuchs in "Herr Ober"
(Regie Gerhard Polt) und in "Die Ameisenstraße" (Regie Michael Glawogger). Ebenso ist er einem breiten Publikum aus verschiedenen Fernsehproduktionen bekannt, so wirkte er z. B. in "Derrick", "Der Alte", "Tatort", "Julia", "Schlosshotel Orth", "Der Bestseller", "Soko Kitzbühel", Soko Donau Wien" und "Der Bulle von Tölz" mit.

Seit 1993 führt Robert Meyer auch Regie, u. a. beim Sommertheater Reichenau, im Schauspielhaus Graz, bei den Operettenfestspielen Bad Ischl, im Akademietheater Wien sowie im Burgtheater Wien ("Zettelträger Papp oder Meine Frau hat eine Grille", "Tannhäuser in 80 Minuten").

Robert Meyer ist Träger des Nestroy Rings (1993) und der Kainz-Medaille (1999). 1997 wurde er zum Kammerschauspieler ernannt.

Große Erfolge feierte Robert Meyer im Musiktheater u. a. an der Volksoper Wien als Sigismund Sülzheimer ("Im weißen Rössl", 1993), Sancho Pansa ("Der Mann von La Mancha", 1996) und Alfred P. Doolittle ("My Fair Lady", 2003) sowie an der Wiener Staatsoper als Frosch ("Die Fledermaus").

Seit Beginn seiner Direktion war Robert Meyer als Hans Styx ("Orpheus in der Unterwelt"), Njegus ("Die lustige Witwe"), Frosch ("Die Fledermaus"), in "Tannhäuser in 80 Minuten", als Doolittle ("My Fair Lady"), Schikaneder / Cilly Weber ("Die Weberischen"), Biberhahn der Heftige ("Häuptling Abendwind") und als Nathan Detroit ("Guys and Dolls"), Horace Vandergelder ("Hello, Dolly!") zu erleben.
 

In der aktuellen Saison wird er als Zauberer von Oz, als Pelikan in der Operette "Die Zirkusprinzessin", als Don Quixote in "Mann von La Mancha" und als J.B. Biggley im Musical "Wie man Karriere macht, ohne sich anzustrengen" auf der Bühne stehen. Bei der letzten Premiere der Spielzeit, der BaROCKoper "Vivaldi- die fünfte Jahreszeit" von Christian Kolonivits wird Robert Meyer wieder die Regie übernehmen.