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Univ.Prof. Michele Crider

Univ.Prof. für Sologesang

  • Mirabellplatz 1
  • 5020 Salzburg

MICHÈLE CRIDER, Sopran

Michèle Crider ist heute eine der bedeutendsten Sopranistinnen des italienischen Opernrepertoires – eine der wenigen großen Verdi-Stimmen unserer Zeit!

Frau Crider absolvierte ihr Gesangsstudium an der University of Iowa. Nach dem zweimaligen Gewinn der District Metropolitan Opera Auditions, setzte sie ihr Studium am Studio des Züricher Opernhauses fort. Im Jahre 1988 war sie Finalistin des Luciano Pavarotti Wettbewerbs und 1989 gewann sie einen der drei ersten Preise beim Genfer Internationalen Musikwettbewerb. Diese Auszeichnung ermöglichte ihr, mit der Partie der Leonora in IL TROVATORE in Dortmund zu debütieren und am Internationalen Grand Prix teilzunehmen, den sie auch prompt gewann.

Ihr Repertoire umfasst u. a. die Rollen der Leonora in IL TROVATORE und LA FORZA DEL DESTINO, Amelia in UN BALLO IN MASCHERA, Elvira in ERNANI, Elisabeth in DON CARLO, die Titelrollen in LUISA MILLER, AIDA, MADAMA BUTTERFLY, TOSCA, NORMA, MANON LESCAUT, LA GIOCONDA, Odabella in ATTILA, Lucrezia in I DUE FOSCARI, Giselda in I LOMBARDI, Imogene in IL PIRATA, Margherita/Elena in MEFISTOFELE, Santuzza in CAVALLERIA RUSTICANA und Desdemona in OTELLO!

Frau Crider gastiert regelmäßig an den großen Opernhäusern der Welt, darunter das Royal Opera House Covent Garden, die Metropolitan Opera in New York, San Francisco Opera, Los Angeles Opera, Deutsche Oper Berlin und die Staatsopern von Wien, München, Berlin und Hamburg, die Mailänder Scala, die Arena di Verona, Opernhaus Zürich, Liceu in Barcelona, Madrid, Rom, Florenz, Bastille Paris, Bolshoi Theater in Moskau , Amsterdam. Ihr USA Debüt machte die Künstlerin in einer Neuproduktion von AIDA in San Diego im Jahre 1996! Als Konzertsängerin gastiert Michèle Crider an den Salzburger Festspielen, am Maggio Musicale Fiorentino, in Orange, Ravenna, Edinburgh, der Royal Albert Hall in London, Carnegie Hall in New York, in der Frankfurter Alten Oper, im Wiener Musikverein, dem Salle Pleyel und im Barbican Center London mit Orchestern wie dem London Symphony Orchestra, dem London Philharmonic Orchestra, den Wiener Philharmonikern, dem Orchestre Nationale de Paris, den Berliner Philharmonikern, dem Oslo Philharmonic Orchestra, dem Israel Philharmonic Orchestra und dem WDR Sinfonieorchester Köln. Sie arbeitet mit großen Dirigenten wie Riccardo Muti, Daniel Barenboim, Zubin Mehta, James Levine, Nello Santi, Christoph von Dohnanyi, Semyon Bychkov, Seiji Ozawa, Riccardo Chailly und Colin Davis zusammen.

Zukünftige Gastspiele beinhalten unter anderem die Rückkehr an die Deutsche Oper Berlin und an die Wiener Staatsoper- TOSCA!  Roy Thomson Hall in Toronto- Opern Gala, Latvian National Symphony Orchester- Konzert,    Nationaltheater Mannheim- TOSCA, Israeli Opera- ERNANI/Elvira, Borusan Istanbul Philharmonic Orchestra- Verdi Requiem, Barcelona Liceu- Opern Gala, Millstätter Festwochen- Eröffnungskonzert, Stift Göttweig und Domplatz in Linz- Open Air Konzerte mit Elina Garanca and Friends, Mexico City- Mineria Mahler Festival- 8. Symphonie, Teatru Aurora Opera in Malta- Tosca, Israeli Opera und Wiesbaden Oper- Tosca!

Im September 2009 sang die Künstlerin erstmals Brittens WAR-REQUIEM mit den Hamburger Symphonikern unter der Leitung von Jeffrey Tate! Es folgte eine AIDA- Japan Tour mit der Prager Staatsoper.  Gastspiele an der Wiener Staatsoper- LA FORZA DEL DESTINO, Roy Thomson Hall in Toronto- VERDI REQUIEM und  das viel bejubelte Rollen- u. Hausdebüt am Bolshoi Theater in Moskau- OTELLO / Desdemona, anlässlich des Rostropovich Musik Festivals, folgten! Die Spielzeit 2009 / 2010 klang mit einem weiteren, sehr erfolgreichen Gastspiel am Classic Openair Solothurn- IL TROVATOTE, TOSCA, LA FORZA DEL DESTINO- aus!

Zur Eröffnung der Spielzeit 2008-2009 war Frau Michèle Crider als MADAMA BUTTERFLY an der Los Angeles Opera, unter dem Dirigat Maestro James Conlon, zu Gast! Weitere Gastspiele beinhalteten die  Rückkehr an die Hamburgische Staatsoper  -UN BALLO IN MASCHERA / Amelia, ATTILA/Odabella- sowie an die  Wiener Staatsoper  -Tosca- und an die  Israeli Opera  -MEFISTOFELE/Magherita und TOSCA. Es folgte das Hausdebüt an der Budapester Staatsoper  -TOSCA-. Am Classic Openair Solothurn war Frau Crider als AIDA und als MANON LESCAUT- „umjubeltes Rollendebüt“- zu hören.

Die Sopranistin war in der Spielzeit 2007-2008 am Aalto Theater in Essen als NORMA, Wiener Staatsoper- Tosca, Metropolitan Opera New York- Amelia in UN BALLO IN MASCHERA,  in Budapes- Leonora in LA FORZA DEL DESTINO,  Nationaltheater Mannheim- Leonora in LA FORZA DEL DESTINO, Fundacao Calouste Gulbikian in Lissabon- VERDI REQUIEM,  mit den Hamburger Symphonikern- Hommage à Maria Callas,  Hausdebüt an der Oper am Rhein als Amelia in UN BALLO IN MASCHERA, Israeli Opera in Tel Aviv  -„wo Frau Crider ihr sehr erfolgreiches Rollendebüt als Gioconda gab“- zu sehen und zu hören. Am Classic Openair Solothurn war die Künstlerin als Amelia in UN BALLO IN MASCHERA und es folgte ein weiteres Rollendebüt- Elisabeth in DON CARLO!

Die Künstlerin war in der Spielzeit 2006-2007 an der Deutschen Oper Berlin und an der Wiener Staatsoper als TOSCA, in Tel Aviv als Leonora in  IL TROVATORE, in Essen am Aalto Theater und Lecce als AIDA, an der Hamburgischen Staatsoper  als Amelia in UN BALLO IN MASCHERA und mit dem Jerusalem Symphony  Orchestra in Verdis MESSA DA REQUIEM zu sehen und zu hören. 

In der Spielzeit 2005-2006 war sie als TOSCA an der Berliner Staatsoper und am Opernhaus Zürich zu erleben,  als Santuzza an der Hamburgischen Staatsoper, gefolgt von AIDA und UN BALLO IN MASCHERA an der Deutschen Oper Berlin und von MADAMA BUTTERFLY an der Berliner und Wiener Staatsoper. Im April 2006 sang sie die Amelia in einer Neuproduktion von UN BALLO IN MASCHERA an der Tel Aviv Opera.

In der Saison 2004-2005 sang Michèle Crider eine Ihrer Paradepartien – die Rolle der AIDA – zuerst an der Berliner Staatsoper, gefolgt von vier Hausdebüts: am Théâtre de La Monnaie in Brüssel, an der Semperoper Dresden, an der Los Angeles Opera und am Savonlinna Festival. Weitere Höhepunkte der Saison waren TOSCA an der Wiener Staatsoper sowie am Zürcher Opernhaus, wo sie darüber hinaus als Amelia in UN BALLO IN MASCHERA gastierte.

Im Oktober 2003 gab Frau Crider ihr erfolgreiches Rollendebüt als Tosca unter dem Dirigat Nello Santis am Opernhaus Zürich, gefolgt von Vorstellungen als NORMA am Aalto Theater in Essen. Im Januar 2004 folgten weitere TOSCA-Vorstellungen in Zürich, sowie Ihre Rückkehr an die Bayerische Staatsoper in München als AIDA, unter der musikalischen Leitung von Zubin Mehta. Im Frühjahr 2004 feierte Michèle Crider ihr Rollendebüt als Imogene in IL PIRATA an der Vlaamse Opera. Weitere Höhepunkte der Spielzeit umfassten ihr Hausdebüt an der Carnegie Hall in New York als Amelia in UN BALLO IN MASCHERA, ihre Rückkehr an die Wiener Staatsoper als AIDA und Galaauftritte in Bremerhaven und am Opernhaus in Wiesbaden.

In der Spielzeit 2002-2003 war Michèle Crider erstmals als AIDA an der Metropolitan Opera in New York zu erleben, gefolgt von einer Neuproduktion von CAVALLERIA RUSTICANA am Opernhaus Triest. Es folgten weitere Gastspiele in Hamburg als Amelia in UN BALLO IN MASCHERA, und als AIDA am Teatro del Liceu in Barcelona und der Arena di Verona. Im Juli 2003 ehrte die Alumni Association der University of Iowa Michèle Crider mit dem Young Alumni Award.

In 2001-2002 folgten weitere Neuproduktionen und Hausdebüts an den Opernhäusern in Oviedo als Elvira in ERNANI, und als AIDA in Genua, in Catania und in der Arena di Verona. Frau Criders Saisonhöhepunkt war ihr lange erwartetes Rollendebüt als Norma an der Vlaamse Opera in Gent, Antwerpen und Brüssel.

Die Saison 2000-2001 eröffnete Frau Crider mit IL TROVATORE am Opernhaus Zürich, gefolgt von ihrem Opernhausdebüt am Teatro Real in Madrid als Leonora in einer Neuproduktion von Verdis IL TROVATORE. Im Frühjahr 2001 gastierte Michèle Crider an der Metropolitan Opera New York als Amelia in UN BALLO IN MASCHERA und als Leonora in IL TROVATORE, gefolgt von UN BALLO IN MASCHERA an der Wiener Staatsoper und von AIDA an der San Francisco Opera. Letztere verlieh ihr daraufhin den San Francisco Opera Award of Merit. Im Sommer 2001 folgte ihr Opernhausdebüt in Cagliari in einer Neuproduktion von AIDA.

Im Juli 1999 sang Frau Crider in einer Neuproduktion von UN BALLO IN MASCHERA am Opernhaus Zürich unter der musikalischen Leitung von Christoph von Dohnany, gefolgt von AIDA am Teatro Comunale in Florenz und von einer Neuproduktion von ATTILA in Genua. Im Februar und März 2000 kehrte sie an die New Yorker Metropolitan Opera zurück als MADAMA BUTTERFLY, gefolgt von UN BALLO IN MASCHERA an der Deutschen Oper Berlin und einer Neuproduktion von AIDA in Amsterdam unter der musikalischen Leitung von Riccardo Chailly. Ein weiteres Hausdebüt feierte die Sopranistin bei den Opernfestspielen in Macerata im Juli 2000 in einer AIDA-Neuproduktion.

Im Rahmen der Opernfestspiele der Saison 1997-1998 sang Frau Crider erstmals an der Dresdner Semperoper, wo ihr die Titelpartie in einer Neuproduktion von AIDA anvertraut wurde. 1998 folgten drei weitere Opernhausdebüts: In der Arena di Verona in UN BALLO IN MASCHERA unter dem Dirigat von Daniel Oren, an der Opéra de Bastille in Paris als MADAMA BUTTERFLY und an der Bayerischen Staatsoper in München als AIDA. Im Dezember 1998 sang sie an der Wiener Staatsoper in einer Neuproduktion von ERNANI unter der musikalischen Leitung von Seiji Ozawa die Rolle der Elvira.

Ihr BBC Proms Debüt gab Michèle Crider 1997 mit Verdis REQUIEM unter Sir Colin Davis, gefolgt von ihrem ersten Auftritt mit dem London Philharmonic Orchestra in Beethovens NEUNTER SYMPHONIE. Ein weiteres Gastspiel in Großbritannien gab die Sopranistin beim Edinburgh Festival mit Mahlers ZWEITER SYMPHONIE, dirigiert von Mariss Janson. Im gleichen Jahr debütierte sie in Tokyo mit dem VERDI REQUIEM unter James Levine.
 
Frau Criders Diskographie setzt sich aus folgenden Aufnahmen zusammen: Gerhilde in DIE WALKÜRE für Decca unter Christoph von Dohnanyi, Amelia in UN BALLO IN MASCHERA für Teldec unter Carlo Rizzi, Elena und Margherita in MEFISTOFELE unter Riccardo Muti für BMG Classics und das Verdi REQUIEM unter Richard Hickox mit dem London Symphony Orchestra für Chandos Records.

 Oktober 2010  

persönliche Homepage: www.michele-crider.com