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Univ.Prof. Christina Laabs

Lehrende für Sprecherziehung

  • Mirabellplatz 1
  • 5020 Salzburg

Univ.-Prof. Christina Laabs

studierte Philologie an der Freien Universität Berlin, Abschluß M.A., und legte ihr Examen als staatlich geprüfte Atem-, Sprech-, Stimmlehrerin ab. Sie arbeitete zunächst als Stimmtherapeutin mit Schauspielern und Sängern in der Phoniatrie der Charité Berlin bei Prof. Dr. W. Seidner.

2000 wechselte sie in die künstlerische Sprecherziehung und unterrichtete an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin Abt. Puppenspielkunst, an der „School Of Visual Theatre“ in Jerusalem und an der Universität der Künste Berlin im Schauspiel.

Auf Fachtagungen hielt Christina Laabs Vorträge zum Thema „Stimmvarianz und Stimm-Morphing im Figurentheater“. Sie leitete das  Pilotprojekt „Biomechanisches Körper-Stimmtraining“, welches die Trainingsansätze der Biomechanik von V. E. Meyerhold und das gestische Körper-Stimmtraining systematisch verknüpfte. Sie hat zahlreiche Theater- und Hochschulproduktionen sowie Intendantenvorsprechen in Berlin und Salzburg als Sprecherzieherin betreut.

Ihr Arbeitsansatz ist geprägt vom Gestischen Sprechen, das an der HfS „Ernst Busch“ entwickelt wurde. Die souveräne Beherrschung der sprecherischen Mittel bildet für sie die Basis der sprecherzieherischen Ausbildung für Schauspielstudierende. Die neuen ästhetischen Konzepte des Sprechens im zeitgenössischen Theater in die Sprecherziehung methodisch zu integrieren, sieht sie als eine wichtige Aufgabe auf ihrem Fachgebiet an. Aus diesem Grund arbeitet sie an der Zusammenführung und Weiterentwicklung der unterschiedlichen methodisch-didaktischen Ansätze.

2009 erhielt Christina Laabs eine Gastdozentur an der UdK Berlin, 2010 eine Professur an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“. 2015 nahm sie den Ruf als Professorin für Sprecherziehung am „Thomas Bernhard Institut“ der Universität Mozarteum an.