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Univ.Prof. Amélie Niermeyer

Univ.-Prof. für Schauspiel
Abteilungsleiterin Schauspiel/Regie - Thomas Bernhard Institut

  • Mirabellplatz 1
  • 5020 Salzburg

wurde 1965 in Bonn geboren und machte ihr High School Diplom in St. Louis, USA. Auf Hospitanzen im Schauspiel Bonn folgten erste Regiearbeiten, in Australien der Besuch einer Drama-School sowie Regiekurs und Regieassistenz im New Theatre in Sydney. Von 1986 bis 1989 studierte sie Germanistik in Bonn und München. Ihre Lehrer waren u. a. Rudolf Noelte, August Everding, Peter Palitzsch und Franz Xaver Kroetz.

 
Von 1988 bis 1990 war sie Regieassistentin am Bayerischen Staatsschauspiel München, dort folgten auch die ersten Regiearbeiten. Sie inszenierte u. a. „Schreib mich in den Sand“ von Inez van Dullemen und „Frühlings Erwachen“ von Frank Wedekind. 1992 erhielt sie den Förderpreis für „Frauenforschung und Frauenkultur“ der Stadt München und wechselte als Oberspielleiterin ans Theater Dortmund, um 1993 als Hausregisseurin ans Bayerische Staats-schauspiel unter Eberhard Witt zurückzukehren. Neben vielen anderen Inszenierungen waren ihre größten Erfolge „Das kunstseidene Mädchen“ von Irmgard Keun und „Hedda Gabler“ von Ibsen – jeweils mit Juliane Köhler in den Hauptrollen.
 
Ab 1995 war Amélie Niermeyer ständige Regisseurin und Leitungsmitglied am Schauspiel Frankfurt, inszenierte aber auch in München, Weimar, Jakarta, Los Angeles, am Thalia Theater Hamburg und am Deutschen Theater Berlin. Von 2002 bis 2005 folgte die Intendanz am Theater Freiburg. Seit Beginn der Spielzeit 2006/2007 ist Amélie Niermeyer Regisseurin und  Generalintendantin am Düsseldorfer Schauspielhaus.