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Univ.Prof. Mag. Benjamin Schmid

Univ.Prof. für Violine

  • Mirabellplatz 1
  • 5020 Salzburg

„Right up there with the finest of today’s young violinists“

Daily Telegraph, Oktober 2001

 

“Performances with more interest per bar than most can manage for an entire sonata.  It’s terrific Bach playing: challenging, provocative and profoundly musical.”

GRAMOPHONE MAGAZINE, JULY 2000

 

„Schmid is one of the most valuable of today’s golden-age-violinists“

The New York Sun, August 2004

 

„Wir begrüssen ihn als Könner in der Liga der führenden Geiger seiner Generation“

Der Standard,  P. Cossé

 

Schmid mesmerises from his very first entry, shaping phrases with a skin-rippling sensitivity to send the spirits soaring. His golden tone, immaculate intonation, faultless technique and total identification with this magical score are truly things of wonder. A violin classic.”                                                                     

The Strad, March 2006

 

 

Im Juli 2004 eröffnete Benjamin Schmid mit den Wiener Philharmonikern die Salzburger Festspiele. Unter der Leitung von Seiji Ozawa stand Korngolds Violin­konzert auf dem Programm, das dieses Mal einer Serie von drei Aufführungen desselben Werks mit Ozawa in Japan Anfang Juli folgte. Diese Begegnung wurde auch auf CD für Oehms Classics festgehalten hatte eine unmittelbare Wiedereinladung der Wiener Philharmoniker zur Folge, diesmal für die Philharmonische Reihe in Wien sowie einer Tournee. Benjamin Schmids regelmäßige Auftritte bei den Salzburger Festspielen  gehen bis auf das Jahr 1986 (Debut unter Yehudi Menuhin und dem Chamber Orchestra of Europe) zurück und fanden in Orchesterkonzerten, Recitals, mit Kammermusik sowie mit einem Jazzkonzert ihre Ausprägung.

 

Geboren in Wien, studierte Benjamin Schmid in Salzburg, Wien und am Curtis Institute in Philadelphia. In den Jahren 1985- 1992 gewann Benjamin Schmid mehrere große Wettbewerbe: besonders erwähnenswert hierunter der  Londoner Carl Flesch Wettbewerb 1992, in dem er den Mozart-Preis, den Beethoven-Preis und den Publikumspreis zugleich errang.

 

Benjamin Schmids Repertoire ist ungewöhnlich vielseitig und konzentriert sich neben der konstanten Pflege aller großen Werke für Geige und Orchester auf Wien-Bezogenes: Mozart, Beethoven, Schubert, Berg, Goldmark, Korngold, Kreisler, Gulda und Muthspiel nehmen eine zentrale Stellung ein.  Ferner gilt eine intensive Beschäftigung Schmids auch der Kammermusik. Für diese Saison wären Partner wie Ariane Haering, Sabine Meyer, Pieter Wispelwey oder zu nennen. Hier sprach das Strad-Magazin u.a. von einer „masterclass in the many arts of duo-playing“.  Schmids Leidenschaft für den Jazz, die sich schon in frühen Jahren bemerkbar machte, spiegelt sich ebenfalls in seinem Tourneeplan wider.

 

Für die Saison 05/06 stehen Konzerte mit führenden Orchestern wie dem Concertgebouw Orchester Amsterdam, dem RSO Wien und der Tschechischen Philharmonie sowie eine Tour mit dem SWR Symphonie-Orchester unter der Leitung von Michael Gielen, eine Europatournee mit dem Wroclaw Philharmonie an ; weiters gastiert Benjamin Schmid u.a. mit dem Gulbenkian Orchester Lissabon, den Wiener Symphonikern, den Symphonieorchestern von Hongkong und Singapur, dem Royal Danish Orchester Copenhagen, den Symphonieorchestern von Johannesburg und Capetown; in Musikzentren wie etwa dem Concertgebouw Amsterdam, der Hamburger Musikhalle, dem Wiener Musikverein sowie dem Wiener Konzerthaus, der Kölner und Essener Philharmonie, der Tonhalle Zürich, dem Prager Rudolphinum, im Festspielhaus Salzburg u.v.a.

Sein außergewöhnlich erfolgreiches Jazz-Projekt „Hommage à Grappelli“ (ein Mentor, der Benjamin Schmid in den Neunziger Jahren einige Male als Solopartner einlud) geht nun als Trio mit Biréli Lagrène und Georg Breinschmid in die fünfte Saison.

 

Benjamin Schmid arbeitete darüber hinaus mit dem Philharmonia Orchestra London, dem CLSO London, dem Stuttgarter Kammerorchester, English Chamber Orchestra, Helsinki Philharmonic, Orchestre National de France, New Japan Philharmonic, St. Petersburger Philharmoniker, den Radiosymphonieorchestern von Wien, Copenhagen und Moskau,  dem Bayrischen Staatsorchester, dem Berliner Symphonischen Orchester, den Symphonieorchestern von Washington, Houston, Baltimore, Indianapolis und Calgary sowie allen großen österreichischen Orchestern.

 

Weltweite Beachtung findet sein seit 2000 wiederholt stattfindender Solozyklus, in dem er das Solowerk Bachs demjenigen Eugène Ysayes in drei Abenden gegenüberstellt: Diese einzigartige Konzertidee fand hymnische Kritiken etwa in der Carnegie Weill Recitalhall, New York, Wigmore Hall, London, Tokio Opera, Konzerthaus Wien, u.a.

 

Neben vier CD’s,  die der Musik Bachs gewidmet sind, hat Benjamin Schmid die Violin­konzerte von Brahms, Korngold (mit den Wiener Philharmonikern unter Seiji Ozawa ) Mozart, Goldmark, Bruch, Britten, Gulda,  das Kreisler-Paganini-Konzert und Vivaldis „Vier Jahreszeiten“, weiters die sechs Ysaye-Sonaten für Solovioline, alle Paganini-Capricen mit der Klavierbegleitung von R. Schumann, Beethoven– und Mozartsonaten sowie ein Album mit dem Titel Pièces de Concert eingespielt, die bei Oehms Classics sowie bei Sony Music erschienen sind. Einige dieser Aufnahmen wurden mit Auszeichnungen wie dem Deutschen Schallplattenpreis, EchoKlassikPreis,  Grammophone Editor´s Choice , Strad Selection u.a. bedacht.

 

Die außergewöhnlichen musikalischen Aktivitäten Benjamin Schmids führen 2005 zum Erscheinen eines DVD-Porträts durch den Englischen Filmemacher Tony Palmer.

Darüber hinaus widmet sich Benjamin Schmid als engagierter Lehrer seiner Professur am Mozarteum Salzburg.

Im Mozartjahr 2006 wurde Benjamin Schmid mit dem „Internationalen Preis für Kunst und Kultur der Stadt Salzburg“ ausgezeichnet.

Benjamin Schmid spielt auf einer Stradivari (1731) der Donald-Kahn-Stiftung.

 

                                                                                                ----Feb 2006---

 

“To bring it off, the [Korngold] concerto needs a soloist of a very special calibre, and that is what it got here in Benjamin Schmid.  He is right up there with the finest of today’s young violinists, demonstrating a passionate temperament, backed by glorious tonal colouring and the sort of technical acuity that makes passages of extreme virtuosity sound music rather than mere display.”

THE DAILY TELEGRAPH, 26. OKTOBER 2001

 

„Schmid was wonderful, supremely lyrical“

The Guardian, Oktober 2003

 

„Gediegener kann man das Korngold-Konzert nicht spielen. Nícht klangschöner, nicht (auf)reizender, aber auch nicht vielsagender in der Solostimme“.                                     

OÖ Nachrichten, Okt 2004