Top Image
Foto

Lavard Skou-Larsen Priv.-Doz.

Lehrender für Violine

  • Mirabellplatz 1/III (Raum: A03028)
  • 5020 Salzburg

Lavard Skou Larsen wurde 1962 als Sohn der Geigerin Perly Skou Larsen und des Dirigenten Gunnar Skou Larsen in Porto Alegre/Brasilien geboren.
Im Jahre 1966 emigrierte die Familie nach Europa und er begann mit dem Violinstudium bei seinem Vater, ergänzt von Anweisungen durch Prof. Ernst Morawec in Wien.
Vierzehnjährig wurde er an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Mozarteum, in die Violinklasse von Prof. Dr. Helmut Zehetmair aufgenommen.
1983 erhielt er das Diplom mit Auszeichnung und schloss ein postgraduiertes Studium bei Sandor Vegh an.
Fortbildungs- und Meisterkurse führten ihn zu Henryk Szerynk, Nathan Milstein, Sandor Vegh und Alberto Lysy.
 

Preise & Auszeichnungen

 

Zweimal erhielt Lavard Skou Larsen den Christa Richter Steiner Förderungspreis vom Verein der Freunde der Hochschule Mozarteum.
1978 gewann er ein von Henryk Szerynk gestiftetes Stipendium.
Er war Preisträger verschiedener Wettbewerbe: Jugend Musiziert, Concertino Prag, Festival des Jeunes Solistes/Bordeaux, Concurso Eldorado/Sao Paulo, und mit dem Piano Trio Salzburg beim Concorso Sergio Lorenzi in Triest.
 

Lehrtätigkeit

 

Von 1991 bis 2003 berief ihn Prof. Dr. Helmut Zehetmair zum Assistenten seiner Violinklasse; seit 2004 ist Lavard Skou Larsen außerordentlicher Professor für Violine Meisterklasse an der Universität Mozarteum.
1997 übernahm er die Leitung der Streicherschule am selben Institut.
Er ist als Dozent bei verschiedenen Violin-, Kammermusik und Orchesterkursen tätig wie zum Beispiel der Altensteiger Sommermusik/Stuttgart, der Oficina da Musica Curitiba/Brasilien, den Cursos de Belem/Brasilien oder den Veroes Musicais Gramado/Brasilien.
Mehrmals wurde er zur Orchesterleitung und Streichererziehung von den Hochschulen in Malmö/Schweden, Groningen/Niederlande und Lyon/Frankreich eingeladen.
1997 leitete er das Erasmus Chamber Orchestra im Rahmen des Austauschprogramms der Europäischen Union mit den europäischen Hochschulen.
 

Konzerttätigkeit

 

Als Solist trat er zum erstenmal neunjährig öffentlich mit Orchesterbegleitung auf.
Seither konzertiert er auf vielen bekannten Podien: Konzerthaus Wien, Großer Saal des Mozarteums, Champs Elysee Paris, Beethovenhalle Bonn, Philharmonie Köln, Alte Oper Frankfurt, Tonhalle Zürich, Victoria Hall Genf, Elisabethzaal Antwerpen, Concertgebouw Amsterdam, Teatro Colon Buenos Aires, Konzerthaus Birmingham, Oper Kairo, Katschaturianhall Yerewan, u.v.m.

Als Konzertmeister war er in den Jahren 1989 bis 1991 beim Salzburger Kammerorchester unter der Leitung von Harald Nerat tätig.
1991 gründet er dann sein eigenes Kammerorchester, die Salzburg Chamber Soloists. Bei der Debuttournee in den USA und Kanada im selben Jahr erhielt das Orchester sehr hohen Zuspruch bei Publikum und Presse sodass zahlreiche Einladungen in Europa, Süd- und Nordamerika folgten.
1995 erhielt Lavard Skou Larsen mit seinen Salzburg Chamber Soloists den argentinischen Kritikerpreis als bestes ausländisches Orchester der Saison im Teatro Colon.
1996 wird er zum künstlerischen Leiter des European Union Chamber Orchesters gewählt, das unter der Patronanz seiner Hoheit Königin Sophie von Spanien als kultureller Botschafter weltweit konzertiert.
Außerdem wird er als Gastkonzertmeister von den Orchestern Sinfonietta Amsterdam, Orchestre de Chambre de Geneve, Orchestra Internazionale di Italia, South-West Sinfonietta (GB), und der Kammerakademie Neuss eingeladen.

Als Kammermusiker war Lavard Skou Larsen von 1980 bis 1984 Mitglied der Salzburger Musici unter der Leitung von Prof.Dr. Helmut Zehetmair, und von 1983 bis 1986 Mitglied der Camerata Academica Salzburg unter der Leitung von Sandor Vegh.
Als Geiger des Salzburg Piano Trios und in anderen Formationen gastierte er auf verschiedenen Festivals wie dem Schleswig Holsein Musikfestival, der Open Chamber Music Prussia Cove/England, den Würzburger Mozartwochen, dem Kerkrade Musikfestival/Niederlande, dem Festivo Aschau und Chiavari, sowie dem Kammermusikfest Hopfgarten, etc.

Als Dirigent wird er in den letzten Jahren von Sinfonie- und Kammerorchestern in Österreich, Deutschland, England, Italien, Holland, Schweden und Südamerika engagiert. Seit 2004 ist er Chefdirigent der "Deutschen Kammerakademie Neuss am Rhein".