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Wolfgang Niessner

Lehrender für Klavier

  • Mirabellplatz 1
  • 5020 Salzburg

Wolfgang Niessner

 

Geboren 1953 in Salzburg. Früher Kontakt mit Musik durch das Klaviergeschäft der Eltern. Mutter Altistin. Umfangreiche private Musikstudien und kompositorische Tätigkeit während der Gymnasialjahre. Außerdem gelernter Tischler (WSH Felbertal) und Klavierbauer.

 

Studierte Dirigeren, Komposition und Geisteswissenschaften in Wien und Salzburg. Wichtigste Lehrer waren Otmar Suitner, Friedrich Cerha, Boguslaw Schäffer und Gernot Gruber. 1973-1993 zuerst Studien, dann Zusammenarbeit mit Nikolaus Harnoncourt.

 

Fixe Theaterengagements in Graz und Salzburg, daneben lange Jahre internationale Tätigkeit mit Schwerpunkt Barockoper und zeitgenössisches Musiktheater (u.a. Steirischer Herbst, Salzburger Festspiele). Wirkte bei einer großen Anzahl von Ur- und Erstaufführungen im deutschen Sprachraum mit. Betreute u.a. die Sänger Werner Hollweg, Horst Hiestermann (je 10 Jahre), Konstantin Sfiris, Margareta Hintermeier, Denia Mazzola, Rudolph Constantin, Wolfgang Müller-Lorenz, Sophia Larsson, Hans Sisa, Robert Hale, Walter Berry, Paul Esswood,  Marshal Raynor, Matteo de Monti, Monika Lenz, Robert Bruins, Franz Supper, Edith Haller, Veronika Haller, Eva Leitner.

 

Aufführungen eigener Werke und Dirigate in verschiedenen Ländern Europas.

 

Seit 1984 Lehrtätigkeit an der Universität Mozarteum für Oper (musikal. Einstudierung und Leitung, Dramaturgie, Aufführungspraxis), Solfège; Theorie und Praxis der Alten Musik (1550-1850), Vokalsatz; Partiturspiel, Korrepetitionspraxis und Generalbassspiel für Dirigenten und Komponisten; Dirigieren für Komponisten.

1991-2012 Seminar für Freie Improvisation/Performance/Musikalisches Theater für  Komponisten, Instrumentalisten, Sänger und Tänzer.

1999 Gastprofessur in Aveiro, Portugal.

 

Musikdramaturgische Projekte über Caccini, Monteverdi, Bach, Händel; Mozart, Cimarosa; Wagner, Strauss, Debussy, Berg; Musiktheater nach 1900.

Studienleitung und Assistenz der ÖEA von Bergs dreiaktiger Oper Lulu, Graz, 1981.

Mitwirkung bei Produktionen der Salzburger Festspiele, u.a. Wozzeck (Abbado/Stein),Lulu (Gielen/Mußbach), Pierrot Lunaire (Marthaler) und Le Grand Macabre (Salonen/Sellars).

 

Bearbeitung und Orchestration der Bühnenwerke Monteverdis für barockes und modernes Instrumentarium, zweimalige Produktion von Poppea an der Univ. Mozarteum (1998, 2010).

1982-84 Bearbeitung von Fr. Cerhas Oper BAAL für reduziertes Orchester im Auftrag des Komponisten und der Universal Edition Wien.

 

Vorstandsmitglied von Aspekte Salzburg und ÖENM.

1995-2000 Präsident der Interessensgemeinschaft der Komponisten Salzburgs (IGKS).

 

 

Hauptwerke:

The Echoes of Dido's cries, op. 12 für 4 Ensemblegruppen (1990).

Época für 6 Schlagzeuger, op. 15 (1991).

Prometheus – Musiktheater (abendfüllend), op. 20 (1990-92), Libr.: Christian Martin Fuchs.

3 vokale Rauminstallationen: un'altra notte (Text: Ungaretti);  fiesta, Epilog zu Orpheus (Niessner);  Dickicht (Niessner), 1990-94.

Blicke in eine Pastorale, op. 35, für symmetrisches Orchester (1997).

Belétage, op. 38, für Klavier und Orchester (2004).

Ungaretti-Projekt seit 1992: instrumentale Kommentare über un'altra notte als work in progress für verschieden große Besetzungen, u.a. mi riconosco immagine passeggera, miraggio-morire.

Pessoa-Projekt seit 1993, u.a. alvor – farois – calmaria.

 

 

Lebt in Großgmain bei Salzburg. Verbringt viel Zeit in den Bergen und an der dalmatinischen Küste.

 

Wolfgang Niessner

A – 5084 Großgmain

Wiesingerweg 308

T./F.: 06247/8018

wolfgang.niessner@gmx.at