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Yoon-Kuk Lee

Assistent Hans Graf

  • Mirabellplatz 1
  • 5020 Salzburg

Geboren und aufgewachsen in Korea, erhielt Yoon Kuk Lee schon früh musikalische Ausbildung durch seine Mutter. Im Alter von 13 Jahren begleitete er seine Mutter nach Amerika, wo er nach seinem High School-Abschluss in New York am Williams College inskribierte und dort seine ersten Dirigier-Erfahrungen machte – mit dem Williams College Orchestra. 1976 schloss er sein Philosophiestudium „summa cum laude“ ab und reiste nach Österreich, wo er sein Studium Dirigieren und Komposition am Salzburger „Mozarteum“ fortsetzte mit so berühmten Lehrern wie Sandor Vegh, Nikolaus Harnoncourt und Herbert von Karajan. Einen seiner ersten Erfolge als Komponist errang Lee mit der höchsten Auszeichnung beim Österreichischen Radiowettbewerb (ORF), was öffentliche Aufführungen und Rundfunkaufnahmen seiner Werke nach sich zog. Einige Jahre später nahm er einen Lehrauftrag am Salzburger „Mozarteum“ an, wo er bis heute Mitglied der Fakultät ist.

 
Seit 1987 trat Yoon Kuk Lee als Gastdirigent mit dem Ukrainian State Symphony Orchestra, St. Petersburger Camerata, dem KBS Symphonie Orchester von Korea, dem Seoul Philharmonic Orchestra, Kammerorchester Litauen, dem Staatlichen Symphonieorchester Saloniki, dem Korean Symphony Orchestra, der Enesco Philharmonie Bukarest, der Finlandia Sinfonia, dem Korean Chamber Orchestra und dem Prager Radio Sinfonie Orchester auf. Seit 1999 ist er der Künstlerische Leiter der Österreichisch-Koreanischen Philharmonie in Wien und seit 2002 der Leiter des Kammerorchesters des Internationalen Festivals Echternach (Luxembourg).
 
Seit 2008 ist er auch der Musikdirektor vom  neu gegründeten St.Gellert Festival in der
südungarischen Stadt Szeged.
 
1992 übernahm Yoon K. Lee die Aufgabe, die Salzburger Kammerphilharmonie aufzubauen und scharte junge Profimusiker um sich, um der europäischen Musikszene ein neues Kammerorchester vorzustellen. Seither hat das Orchester unter der künstlerischen Leitung von Yoon K. Lee einen sehr kreativen Abonnement-Zyklus in seiner Heimatstadt Salzburg präsentiert und tourte extensiv quer über den europäischen Kontinent, von Sevilla bis Zypern, wobei es überall großes Lob der Kritiker errang und überschwänglichen Beifall in so großen Konzertsälen wie im Wiener Musikverein (wo alle sieben Vorstellungen der Kammerphilharmonie bisher von über 2000 begeisterten Zuhörern besucht wurden), im Konzerthaus in Wien, im Gasteig und Herkulessaal in München, der Züricher Tonhalle und der Nationalphilharmonie Madrid erntete, um nur einige zu nennen.
 
Ebenfalls unter seiner Leitung trat das Orchester bereits bei so bekannten Festivals wie dem „Carinthischen Sommer“, dem „Prager Herbst Festival“, dem Internationalen Festival Echternach (Luxembourg) und den Salzburger Festspielen auf. Das Orchester war auch bei einigen Live-Sendungen des ORF zu hören.
Zwischen 1996 und 1999 arbeitete Lee - gemeinsam mit dem Pianisten Cyprien Katsaris – an dem Projekt, sämtliche Werke Mozarts für Klavier und Orchester (nicht nur die Klavierkonzerte) aufzuführen und einzuspielen, die erste Edition dieser Art in der Geschichte der Aufnahmen. Es entstand eine Reihe von 15 CDs, die auf dem europäischen Markt beim Label Piano 21 erschienen ist.
Seine hoch geschätzte Aufnahme von C.P.E. Bachs Sinfonien bei Naxos errang weltweite Beachtung. So wurde diese Aufnahme vom Magazine „Grammaphone“ und vom WQYXR in New York zu einer der besten 10 Neuerscheinungen des Jahres gewählt.
 
Zahlreiche bekannte Solisten standen schon mit Lee auf der Bühne wie z.B. Mischa Maisky, Edith Mathis, Grace Bumbry, Pierre Amoyal, Irena Grafenauer, Guy Touvron, Sergei Nakajarkov, Cyprien Katsaris, Ingrid Haebler, Wolfgang Schulz, Michel Dalberto, Paul Badura-Skoda and Radovan Vlatkovic, Ruth Ziesak, um nur einige zu nennen.